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Allgemeines

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Symptome und Übertragbarkeit

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden (Tröpfcheninfektion). Auch wenn eine abschließende Bewertung derzeit schwierig ist, weisen die bisherigen Untersuchungen insgesamt darauf hin, dass SARS-CoV-2-Viren über Aerosole (Tröpfchenkerne, kleiner als 5 Mikrometer) auch im normalen gesellschaftlichen Umgang übertragen werden können. Ebenso ist eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen mittels Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut oder mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, insbesondere in der unmittelbaren Umgebung des Infizierten/der Infizierten nicht ausgeschlossen. Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu sehr gravierenden Krankheitsverläufen mit schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod. Häufig genannte Symptome sind Husten, Fieber, Schnupfen.

Die Universität veröffentlicht keine Zahlen zu bestätigten Corona-Krankheitsfällen, informiert aber alle entsprechenden Bereiche zur Identifikation von Kontaktpersonen.

Vorsorge

Zu Ihrem eigenen Schutz, aber auch, um eine Verbreitung des Virus möglichst zu vermeiden, beachten Sie bitte die Hygieneempfehlungen, wie sie in unserer Hygieneordnung, auf dieser Website und auf den in allen Bereichen der Universität ausgehängten Plakaten dargestellt sind. Sie entsprechen den Empfehlungen der virologischen Expertinnen und Experten. Mit diesen einfachen, persönlichen Hygienemaßnahmen können Sie helfen, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten und das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen.

  • Abstandsgebot
    Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Davon ausgenommen sind solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist; in diesen Fällen sind geeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung führt grundsätzlich nicht zu einer Aussetzung des Mindestabstandsgebots und anderer Hygieneregeln.
  • Belegung von Arbeitsräumen
    Es ist zu gewährleisten, dass sich grundsätzlich nur so viele Personen ständig in einem Arbeitsraum (Raum innerhalb eines Gebäudes, in dem mindestens ein Arbeitsplatz dauerhaft eingerichtet ist) aufhalten, dass eine Raumfläche von 15 Quadratmetern pro Person nicht unterschritten wird. Abweichungen zur o.g. Raumfläche von mindestens 15 Quadratmetern pro Person bedürfen der vorherigen Zustimmung der Stabsstelle Sicherheit.
  • Für Unterrichts- und Besprechungsräume finden die in der Hygieneordnung unter 2.4 aufgeführten Regelungen Anwendung. Insbesondere gilt für zulässige Zusammenkünfte in diesen Räumlichkeiten, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen einzuhalten ist. Darüber hinaus können sich weitere einzuhaltende Vorgaben aus entsprechenden Genehmigungen des Rektorats ergeben.
  • Gründliche Händehygiene
    Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 bis 30 Sekunden. Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist nur dann erforderlich und sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist.
  • Beachtung der Husten- und Niesetikette
    Das Husten und Niesen in die Armbeuge gehört zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Beim Husten oder Niesen soll größtmöglicher Abstand zu anderen Personen gehalten werden, am besten ist es, sich hierfür abzuwenden.
  • Betretungsverbot
    Es besteht ein Betretungsverbot für Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.
  • Grippeimpfung
    Falls noch nicht geschehen, Impfung gegen die Grippe, da angesichts der Ähnlichkeit der Symptome von Coronavirus- und Grippe-Infektion Patienten mit einer „gewöhnlichen“ Grippe irrtümlich in eine isolierte Krankenstation kommen könnten und das Gesundheitssystem unnötig belastet wird.

Verhalten bei Krankheitssymptomen

Beschäftigte, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Soweit sie innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an CO-VID-19 Erkrankten hatten oder soweit ein Angehöriger im selben Haushalt lebt und am Coronavirus leidet oder dessen verdächtig ist und nach ärztlichem Urteil eine Ansteckungsgefahr besteht, haben die Beschäftigten dem Dienst so lange fernzubleiben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung des Coronavirus nicht mehr zu befürchten ist. Ein entsprechendes ärztliches Zeugnis, in begründeten Fällen amtsärztliches Zeugnis oder Zeugnis einer beamteten Ärztin oder eines beamteten Arztes, ist auf Verlangen der Dienststelle beizubringen (vgl. Nr. 41.4 BeamtVwV).

Symptomfreien Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist im Rahmen des Direktionsrechts zunächst Homeoffice zuzuweisen, sofern dies nicht möglich ist, können sie für maximal 14 Kalendertage unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt werden.

Das Auftreten von Krankheitssymptomen bzw. das Ergebnis eines Coronaverdachtstests ist der Dienststelle unverzüglich mitzuteilen.

Zugang zu universitären Einrichtungen

Die Universitätsgebäude dürfen derzeit nur noch zu Dienstzwecken, zur Erledigung von Studienangelegenheiten oder aus anderen wichtigen Gründen betreten werden. Für die Öffentlichkeit sind alle Universitätsgebäude bis auf weiteres geschlossen.

Aufgrund der verschärften Sicherheitsauflagen des Landes ist der Gebäudezugang seit dem 23.03.2020 nur noch mit UniCard und einer Berechtigungsstufe für einen 24-Stunden-Zutritt und gegebenenfalls mit Schlüsseln möglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus wichtigem dienstlichem Anlass einen Zutritt benötigen, deren UniCard bisher aber nicht in diesem Umfang freigeschaltet war, sind aufgefordert, eine erweiterte Berechtigungsstufe zu beantragen. Die zuständigen Vorgesetzten oder das jeweilige Institutssekretariat können über die E-Mailadresse eine Freischaltung beantragen. Dazu ist die Angabe der jeweiligen UB-Kontonummer sowie des freizuschaltenden Bereichs notwendig. Die Schließverwaltung wird die Nutzerinnen und Nutzer über die Freischaltung informieren. In der Zwischenzeit können sie sich über berechtigte Kollegeninnen und Kollegen einen Zugang zu den Gebäuden verschaffen.

Für Personen, die

  1. in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  2. Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen,

besteht ein Betretungsverbot für alle universitären Gebäude und ein Teilnahmeverbot für alle universitären Veranstaltungen.

Informationen zu SARS-CoV-2 in Schwangerschaft und Stillzeit

Habe ich als Schwangere ein höheres Risiko durch die COVID-19-Erkrankung als andere Frauen ? Welches Risiko besteht für mein ungeborenes Kind? Diese und viele andere Fragen beantwortet ein Informationspapier (Stand 14.04.2020) des Ausschusses für Mutterschutz.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung, die die Universität obligatorisch unmittelbar nach Eingang einer Mitteilung der Schwangerschaft oder Stillzeit erstellt, werden mögliche Infektionsrisiken durch SARS-CoV-2 selbstverständlich berücksichtigt.

Wieso stellt die Universität keine Desinfektionsmittelspender auf?

Wichtig ist eine gute Händehygiene – und hier reicht Händewaschen mit Wasser und Seife.

Es wurden und werden daher ganz bewusst in universitären Gebäuden KEINE Desinfektionsmittelspender installiert. Dieses leider in der Öffentlichkeit weit verbreitete Handeln hatte zur Folge, dass bereits seit Monaten Lieferengpässe, Diebstähle und ein unverschämter Zweithandel zu einer Verknappung von Desinfektionsmitteln in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen geführt hat und immer noch führt ohne dabei einen Einfluss auf die Virusverbreitung gehabt zu haben. Und genau dort in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, wo Arbeitsschritte in schneller Abfolge nötig sind, fehlt es nun Händedesinfektionsmitteln.

Das Coronavirus lässt sich sehr gut mit Seife und Haushaltsreiniger (auch Spülmittel) neutralisieren. Die Händedesinfektion oder das Tragen von Handschuhen haben zwar eine starke psychische Komponente. Man darf aber die tatsächliche Bedeutung einer Händedesinfektion oder das Tragen von Handschuhen für das Ansteckungsrisiko auf keinen Fall überschätzen und die Anwesenden in falsche Sicherheit führen. Das Robert-Koch-Institut sowie weitere Experten und Institutionen stufen die Tröpfcheninfektion (also den direkten Kontakt mit kleinen Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen und durch kurze Entfernung übertragen werden) als Hauptübertragungsweg ein. Diese Tröpfchen halten sich nur sehr kurze Zeit in der Luft (wenige Minuten bis wenige Stunden). Eine Übertragung durch Schmierinfektion (virushaltige Sekrete) über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. In der Realität konnten sehr oft sogenannte Infektionsketten entdeckt werden, d.h. vor einer Infektion fand ein direkter Kontakt mit einer infizierten Person statt, Übertragungen über unbelebte Oberflächen sind bislang nicht dokumentiert. Auch wenn die Infektion über unbelebte Flächen als wenig wahrscheinlich anzusehen ist, stellt gründliches Händewaschen hier einen effektiver Schutz dar. Gegenstände die direkt in Kontakt mit dem Gesicht kommen (Headsets, Schutzbrillen, Telefon, Gläser und Tassen), sollten nicht von mehreren Personen geteilt, bzw. regelmäßig gründlich gereinigt werden. Aber auch hier führt eine Reinigung mit Haushaltsreiniger zu einer effektiven Reduktion der Erregerzahl auf der Oberfläche

Gender und Diversity an der Universität in Zeiten der Pandemie

Zu Aspekten von Gleichstellung und Vielfalt informiert aktuell die Seite www.diversity.uni-freiburg.de