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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Aufgrund der weiterhin bestehenden Gefährung durch das Coronavirus werden zurzeit viele präventive Maßnahmen getroffen, die eine ständige Aktualisierung erfordern. Wir haben für die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität wichtigen Informationen zusammengestellt.

 

 

Letzte Änderungen


  • 02.06.2020: Link zum Ausschuss für Mutterschutz aktualisiert
  • 29.05.2020: Umfangreiche Aktualisierungen in allen Abschnitten aufgrund der Hygieneordnung

 

Häufig gestellte Fragen

Zutritt zur Universität

Sind die Gebäude der Universität noch offen? / Zutritt universitätsfremder Personen - Stand: 29.05.2020

Die Universitätsgebäude dürfen nur noch zu Dienstzwecken, Erledigung von Studienangelegenheiten oder aus anderen wichtigen Gründen betreten werden. Für die Öffentlichkeit sind alle Universitätsgebäude geschlossen. Der Zutritt universitätsfremder Personen ist auf das absolut notwenige Minimum zu beschränken. Mitarbeitende von Fremdfirmen müssen sich anmelden. Sie sind über die Maßnahmen dieser Hygieneordnung zu unterrichten und verpflichtet, diese einzuhalten.

Zur Sicherstellung eines kontrollierten Zugangs sind universitäre Gebäude und Einrichtungen soweit möglich geschlossen zu halten. Manipulationen an den Türen zum Zwecke des Offenhaltens sind untersagt und unverzüglich aufzuheben. Auf das richtige Verschließen der genutzten Türen ist grundsätzlich zu achten.

Der Gebäudezugang ist nur noch mit UniCards (Berechtigungsstufe: Zutritt 24 Stunden) und ggf. Schlüsseln möglich. Dieses gilt auch für alle gebäudeinternen Kartenlesegeräte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass legitimierte Personen eine UniCard ohne die zuvor genannte Berechtigungsstufe haben. Diese Personen werden gebeten, sich bis auf weiteres den Zugang über berechtigte Kollegen*innen zu verschaffen und sich per Email () zu melden, damit ein UniCard-Anpassungsprozess definiert werden kann. Telefonische oder Rückfragen per Email können bis auf weiteres leider nicht beantwortet werden.

Erreichbarkeit der Zentralen Universitätsverwaltung / der Beratungsdienste

Wie erreiche ich das Finanzdezernat? - Stand: 29.05.2020

Funktions-E-Mail-Adressen werden auch im reduzierten universitären Betrieb erreichbar sein. Die Vertretung ist so organisiert, dass an allen Tagen mindestens eine Person der zweiten oder dritten Führungsebene vor Ort ist.

Die Geschäftsvorfälle werden im D2 eingescannt und (wenn möglich) digital bearbeitet. Wir bitten Sie daher, ab sofort und bis auf weiteres, Vorgänge vollständig nur per E-Mail zu übersenden. Wenn Dokumente vom Finanzdezernat auch in Papierform benötigt werden, bitten wir Sie, in jedem Fall auf den Dokumenten zu kennzeichnen, dass diese bereits digital vorliegen.
Sofern Sie uns die Anordnung nicht bereits in Papierform zugeschickt haben, gilt für Ihre Anordnungen das neue Verfahren zur "Anordnung per Email" – Vereinfachtes Verfahren an der Uni Freiburg".

Bitte setzten Sie SRM für Ihre Beschaffungen verstärkt ein, da die Freigabe hier bereits im SRM erfolgt.

Können Anordnungen auch per E-Mail an das Finanzdezernat gesandt werden? - Stand: 29.05.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat das Finanzministerium (MWK-Erlass vom 17.03.2020) zur Erleichterung der Umsetzung kurzfristiger organisatorischer Maßnahmen (z.B. Nutzung von Homeoffice) entschieden, dass es zur Erfüllung der Formvorgaben, insbesondere in Hinblick auf das 4-Augen-Prinzip ausreichend ist, wenn die ausgeübten haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche- und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) durch E-Mail-Schriftverkehr dokumentiert werden.
Ausführlicher Serviceartikel zur Umsetzung dieses Verfahrens

Wie erreiche ich das Personaldezernat? - Stand: 29.05.2020

Zum Geschäftsbereich Reisekostenstelle ist derzeit ein Kontakt nur per E- Mail möglich. Bei den Abrechnungen können sich Verzögerungen ergeben. Bitte sehen Sie von persönlichen Rückfragen ab.

Die Geschäftsbereiche Beamte/innen, Tarifbeschäftigte sowie wissenschaftl./studentische Hilfskräfte sind zu den üblichen Öffnungszeiten besetzt. Sie können die zuständigen Sachbearbeiter/innen per E-Mail oder teilweise auch telefonisch erreichen. Bitte beachten Sie, dass es ihn wenigen Fällen durch das Home-Office zur Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Anliegens kommen kann. Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihre Anträge frühzeitig einreichen.

Die jeweiligen Vorgesetzten haben dafür Sorge zu tragen, das ohne vom Personaldezernat unterschriebenen Arbeitsvertrag nicht gearbeitet wird. Eventuelle Rechtsfolgen gehen zu Lasten der Einrichtung, die die Arbeitsaufnahme ohne Vertrag veranlasst hat.

Wie erreiche ich die Stabstelle Umweltschutz? - Stand: 29.05.2020

Die Stabstelle Umweltschutz ist bestrebt, weiterhin tägliche Öffnungszeiten anzubieten, unabhängig von der weiteren Einschränkung des Universitätsbetriebs. Alle Einrichtungen im Notbetrieb oder in Quarantäne werden gebeten, vor der Schießung oder Reduzierung des Betriebs alle notwendigen Entsorgungen durchzuführen oder entsprechend vorzubereiten. Dazu gehören Gefahrstoffe, gefährliche Abfälle, aber auch Verderbliches wie Lebensmittel und Restmüll. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit der Stabstelle in Verbindung. Wenn Ihr Bereich kurzfristig geschlossen werden muss, melden Sie sich bitte unverzüglich bei der Stabstelle.

Wie funktioniert die Beschaffung? - Stand: 29.05.2020

Bedarfsanforderungen der ZUV sind ab sofort digital per Mail an die Ansprechpartner/innen der Zentralen Beschaffung zu senden. Sofern die Unterschrift der/des Anordnungsbefugten / der/des Vorgesetzten nicht auf dem Formular vermerkt werden kann, ist die Zustimmung zur Beschaffung per Mail bei selbigen einzuholen und an die Zentrale Beschaffung zu senden.

Bitte nutzen Sie derzeit verstärkt SAP-SRM, da damit ein Workflow mit mehreren Genehmigern gewährleistet ist.

Für Beschaffungen ab 5.000 EUR netto gilt weiterhin, dass alle für die Vergabeverfahren relevanten Dokumente (Leistungsverzeichnis, unterschriebener Beschaffungsantrag und ggf. Erläuterungen) wie bisher auch per E-Mail an die Mitarbeiter/innen der Zentralen Beschaffung zu senden sind.

An wen wende ich mich wegen meiner UniCard? - Stand: 29.05.2020

Das UniCard-Büro für Mitarbeiter/innen (Standort Fahnenbergplatz) ist seit dem 17.3.2020 bis auf weiteres geschlossen. Bitte klären Sie Fragen und Probleme mit dem/der jeweiligen Personalsachbearbeiter/in per Telefon oder E-Mail. Bei Verlust oder Verlängerung der Gültigkeit der UniCard nutzen Sie bitte den Postweg, Personaldezernat – UniCard-Team.

Sind der Personalrat und die Beratungsdienste der Universität noch erreichbar? - Stand: 29.05.2020

Der Personalrat, der psychosoziale Beratungsdienst, den alle Beschäftigten der Universität in Krisen und/oder Konfliktsituationen kostenlos in Anspruch nehmen können, der Betriebsärztliche Dienst, die Schwerbehindertenvertretung sowie die Suchtkontaktstelle sind weiterhin als Ansprechpartner für Sie erreichbar. Die Beratungsangebote wurden zum Teil auf rein telefonischen Kontakt umgestellt. Bitte informieren Sie sich aktuell auf den entsprechenden Webseiten.

Arbeitsorganisation

Wie organisiere ich Zusammenkünfte (z.B. Besprechungen, Meetings) - Stand: 29.05.2020

  • Die Zulässigkeit von Zusammenkünften richtet sich nach §§ 2 und 3 CoronaVO des Landes Baden-Württemberg.
  • Zusammenkünfte wie beispielsweise Besprechungen oder Meetings sind auf das absolute Minimum zu reduzieren. Soweit möglich sind technische Alternativen wie Telefon- oder Videokonferenzen zu nutzen. Dies gilt auch für die Durchführung von Vorstellungsgesprächen.
  • Finden Zusammenkünfte statt, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden gewahrt werden.
  • Für vom Rektorat zugelassene Praxisveranstaltungen gemäß § 2 Absatz 1 Satz 2 CoronaVO beziehungsweise zugelassene Zusammenkünfte gemäß § 2 Absatz 4 CoronaVO sind besondere Regelungen vorzusehen.

Können Vorstellungsgespräche durchgeführt werden? - Stand: 29.05.2020

Vorstellungsgespräche sollten in der Regel unter Einsatz digitaler Technik geführt werden. Soweit Vorstellungsgespräche in Präsenz geführt werden, gilt insbesondere, dass

  • an dem Vorstellungsgespräch einschließlich Bewerber/-in nicht mehr als fünf Personen teilnehmen dürfen,
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss (d.h. ein entsprechend großer Raum muss zur Verfügung stehen),
  • die Bewerber/innen einzeln in das Gebäude gelassen und wieder hinausgeführt werden müssen,
  • beim Betreten und Verlassen des Gebäudes ein Nasen-Mundschutz zu tragen ist.

Wie organisiere ich Fahrten mit Dienstfahrzeugen oder zum Dienst zugelassenen Fahrzeugen? - Stand: 29.05.2020

  • Bei betrieblich erforderlichen Fahrten ist die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Personen zu vermeiden, da hier das Abstandsgebot von 1,5 Metern in der Regel nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Sofern dies aus zwingenden betrieblichen oder gesetzlichen Gründen nicht möglich ist, ist der Personenkreis, der ein Fahrzeug gemeinsam nutzt, zu beschränken, z.B. durch die Zuweisung eines Fahrzeugs an ein festgelegtes Team. Im Fahrtenbuch sind die Namen aller Personen, die sich bei einer Fahrt gemeinsam in einem Fahrzeug aufgehalten haben, zu dokumentieren.
  • Bei dienstlichen Fahrten mit mehreren Personen besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Bei Transport- und Lieferdiensten sind bei der Tourenplanung Möglichkeiten zur Nutzung sanitärer Einrichtungen vorzusehen.
  • Bei der Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Personen sind vor der Übergabe Bedienelemente, die oft berührt werden – etwa Lenkrad, Schalthebel und Türgriffe –, zu reinigen. Dieses kann mit einer tensidhaltigen Reinigungslösung geschehen.
  • In jedem Fahrzeug sind Utensilien zur Handhygiene vorzuhalten (Desinfektionsmittel, Papiertücher und Müllbeutel).

Welche Angebote macht das Rechenzentrum für das Arbeiten von Zuhause aus (Home Office)? - Stand: 29.05.2020

Hinweise und Angebote des Rechenzentrums für das Arbeiten von zu Hause aus (Home Office), z.B. zu Themen wie "Video- und Online-Konferenzplattformen" und "Heimarbeit und private IT-Geräte" findet man gebündelt auf den Seiten des Rechenzentrums.

Welche Vorkehrungen sollte ich für den Fall einer vollständigen Schließung treffen? - Stand: 29.05.2020

Angesichts des fortschreitenden Verlaufs der Pandemie ist auch weiterhin mit einer weitreichenden Einschränkung des Betriebs zu rechnen und auch eine vollständige Schließung der Universität nicht auszuschließen. Bereiten Sie sich und Ihren Arbeitsbereich deshalb konkret und zeitnah darauf vor, dass es jederzeit zu einer vollständigen Schließung von universitären Bereichen/Gebäuden bzw. der gesamten Universität kommen kann und/oder Personen aufgrund einer Quarantäne-Maßnahme nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren können.

Bitte identifizieren Sie – falls nicht bereits geschehen – wesentliche Prozesse und gegebenenfalls kritische Infrastruktur (Forschungs-, Laborergebnisse, Daten usw.) in Ihren Bereichen, die einer rechtzeitigen Sicherung und dauerhaften Versorgung bedürfen. Bitte klären Sie dringend intern ab, wer diese Bereiche betreut und wer bei Ausfall von Personal (Krankheitsfall, Quarantäne etc.) die Zweit-und ggf. die Drittbetreuung übernehmen kann. Es wird empfohlen, in den Einrichtungen Telefonlisten anzulegen.

Unverzichtbare Arbeitsmittel und -unterlagen, insbesondere dienstliche Notebooks und Handys, sind, soweit möglich, mit nach Hause zu nehmen. Denken Sie auch an wichtige persönliche Gegenstände (Schlüssel, Brille, Papiere, privates Handy, Arzneimittel etc.).

Personen, die eine für den Betrieb essentielle, systemrelevante Aufgabe wahrnehmen müssen, erhalten für geschlossene Gebäude eine dienstliche Zugangsberechtigung. Diese wird von der Leitung der Verwaltung (Kanzler) oder den jeweiligen Bereichsverantwortlichen / Vorgesetzen unterschrieben und gilt in Verbindung mit einer gültigen UniCard, dem Ausweis und Dienstsiegel. Die Berechtigung, die UniCard und der Ausweis sind stets mitzuführen. Es wird gebeten, eine Liste der Personen zu erstellen, die eine solche Berechtigung erhalten haben.

Die Grundversorgung der Gebäude wird im Rahmen des reduzierten Betriebs über das Dezernat 4 sichergestellt.

Arbeitszeit, Urlaub, Homeoffice

Welche Regelungen gelten für die Arbeit von Zuhause aus (Home Office)? - Stand: 29.05.2020

Home Office wird möglichst weitgehend, pragmatisch, mitarbeiterfreundlich und flexibel von den jeweiligen Vorgesetzten der Bereiche gewährt. Bis auf weiteres bedarf es keiner Genehmigung von Home Office durch das Personaldezernat; es genügt eine Information durch den/die Vorgesetzte/n formlos per E-Mail an das Personaldezernat über die Gewährung. Betroffenen aus Risikogruppen sind bevorzugt mobile oder Heimarbeitsmöglichkeiten einzuräumen. Die notwendige Geräteausstattung sowie der Zugang zum universitären Netzwerk sind sicherzustellen.

Für die Arbeit im Home Office gelten grundsätzlich die allgemeinen Regelungen weiter. Auf Grund der Ausnahmesituation werden, sofern Beschäftigte keine Mehr- oder Minderarbeitszeiten mitteilen, im Zeiterfassungssystem ZEUS die für den/die Beschäftigte/n geltenden Arbeitszeiten gebucht. Zur Vereinfachung sollen Mitteilungen über Mehr- oder Minderarbeitszeiten bezogen auf die gesamte Arbeitswoche an die jeweilige Zeiterfassungsstelle erfolgen; es bedarf keines Nachweises für einzelne Tage. Das Rektorat ist in Absprache mit dem Personalrat bestrebt, in der gegenwärtigen Ausnahmesituation einen weitgehend flexiblen Dienstbetrieb zu ermöglichen.

Die Erreichbarkeit der Telearbeitenden während der Tele-/ Heimarbeit ist in Absprache mit dem/der Vorgesetzten eindeutig zu regeln und sicherzustellen. Hierzu sollen technische Hilfen wie die Umstellung des Dienstapparates gegebenenfalls auf das Privattelefon in Anspruch genommen werden. Die/Der Beschäftigte ist verpflichtet, die geltenden Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen einzuhalten.

Die in Telearbeit beschäftigten Mitarbeiter/innen stehen auch bei dienstlichen Tätigkeiten am häuslichen Arbeitsplatz unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss? - Stand: 29.05.2020

Für Eltern, die ihren Dienst am Arbeitsplatz nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können, weil sie ihren Betreuungspflichten nach der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten nachkommen müssen, und die keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben, gilt:

Beschäftigte, die ein oder mehrere Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres oder Kinder, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung dauernd pflegebedürftig sind, betreuen, und bei denen auf Grund ihrer Tätigkeit kein Homeoffice gewährt werden kann, werden in Absprache mit dem Vorgesetzten für die Zeit der Abwesenheit vom Dienst/von der Arbeit bis einschließlich 29. Mai 2020 ganz oder teilweise unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt bzw. Sonderurlaub unter Belassung der Bezüge gewährt, sofern dienstliche Gründe dem nicht entgegenstehen.

Diese Regelung endet mit Ablauf des 29. Mai 2020 und wird seitens des Landes nicht weiter verlängert.

Diesen Beschäftigten ist, soweit dienstlich möglich, vorrangig Telearbeit oder mobiles Arbeiten zu ermöglichen.

Sofern Beschäftigte weiterhin ihre o. g. Kinder selbst betreuen müssen, weil keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht, können diese hierfür, soweit vorhanden, Arbeitszeitguthaben und (Alt-)Urlaub in Anspruch nehmen. Die Dienststellen sind angehalten, diese Anträge auf Arbeitszeitausgleich bzw. Urlaubsinanspruchnahme vorrangig zu berücksichtigen und dabei den Wünschen der Beschäftigten zu entsprechen, wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen.

In besonderen Härtefällen (z.B. Alleinerziehende ohne Betreuungsmöglichkeit) kann bis auf Weiteres eine übertarifliche Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Sonderurlaub unter Belassung der Bezüge gewährt werden, sofern die betroffenen Beschäftigten weder über positive Arbeitszeitguthaben noch über Alturlaub aus dem Jahr 2019 oder früher verfügen. Dienstliche Gründe dürfen dem nicht entgegenstehen. Die härtefallbegründenden Umstände sowie das Fehlen einer Betreuungsmöglichkeit sind der Dienststelle nachzuweisen.

Der/Die Vorgesetzte muss über die Gewährung die/den zuständigen Personalsachbearbeiter/in per E-Mail informieren.

Welche Arbeitszeitregelungen gelten, wenn ich pflegebedürftige nahe Angehörige pflege? - Stand: 29.05.2020

Für Beschäftigte, die pflegebedürftige nahe Angehörige zu betreuen haben, weil eine voll- oder teilstationäre Pflegeeinrichtung aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 geschlossen wurde, gel-ten die Regelungen zur Kinderbetreuung unter „Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss?" entsprechend. Gleichgestellt sind Beschäftigte, bei denen eine häusliche Vollzeitpflegekraft aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 wegfällt. Die Schließung der Pflegeein-richtung bzw. die fehlende Betreuungsmöglichkeit sind der Dienststelle auf Verlangen glaubhaft zu machen.

Welche Arbeitszeitregelungen gelten, wenn ich ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf habe? - Stand: 29.05.2020

Für Beschäftigte mit einem nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf (Risikogruppen) gelten die Regelungen zur Kinderbe-treuung unter „Welche Arbeitszeitregelung gilt, wenn ich Kinder daheim betreuen muss?" entspre-chend. Die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sowie die Risikoerhöhung durch die Arbeitsleistung ist der Dienststelle auf Verlangen durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Vor einer Freistellung sollen die Dienststellen unter Einbeziehung des betroffenen Beschäftigten Möglichkeiten der Tele-arbeit bzw. eine Arbeitsumorganisation prüfen, um eine risikoarme Arbeitsleistung zu ermöglichen.

Krankheitssymptome / Hygieneregeln

Wie sollte ich den Betrieb in meinem Bereich organisieren, um bestmöglichen Schutz der Mitarbeiter/innen zu gewährleisten? Was ist zu beachten? - Stand: 29.05.2020

  • Die in der SARS-CoV-2-Hygieneordnung Universität geregelten, zeitlich befristeten zusätzlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz ergänzen die allgemein geltenden Arbeitsschutzstandards, die sich aus dem Arbeitsschutzgesetz ergeben. Diese allgemeinen Arbeitsschutzstandards beanspruchen also uneingeschränkt Geltung.
  • Über die Maßnahmen dieser allgemeinen Hygieneordnung und ggf. speziellere diesbezügliche Regelungen für besondere Arbeitsbereiche sind die Beschäftigten und die Studierenden auf geeignete Weise zu unterrichten.
  • Auf die erhöhte Gefährdung von Risikogruppen und die sich daraus ergebenden besonderen Schutzvorschriften wird hingewiesen.
  • Die Unterweisung ist zu dokumentieren.
  • Arbeitsplätze sind so zu gestalten, dass ausreichend (mindestens 1,5 Meter, besser 2 Meter) Abstand zu anderen Personen besteht. Dies kann z.B. durch die Sperrung einzelner Arbeitsplätze, das Auseinanderziehen von Arbeitstischen oder reversible Markierungen auf Böden oder Oberflächen erfolgen.
    Das Abstandsgebot gilt auch uneingeschränkt bei Tätigkeiten im Freiland.
  • Grundsätzlich soll in Arbeitsräumen, die nicht ausschließlich von einer Person genutzt werden, eine Raumfläche von 15 Quadratmetern pro sich darin aufhaltender Person nicht unterschritten werden. Abweichungen zur o.g. Raumfläche von mindestens 15 Quadratmetern pro Person bedürfen der vorherigen Zustimmung der Stabsstelle Sicherheit und sind zu dokumentieren. Für Unterrichts- und Besprechungsräume sind besondere Regelungen vorzusehen. Die o.g. Regelungen zum Abstandsgebot bleiben davon unberührt.
  • Büroarbeit kann – soweit inhaltlich und technisch möglich – im Homeoffice ausgeführt werden. Die jeweils geltenden Regelungen zum Homeoffice sind zu beachten.
  • Arbeitsmittel sollen möglichst immer durch ein und dieselbe Person verwendet werden. Soweit sich dies nicht umsetzen lässt, ist auf entsprechende Händehygiene sowie entsprechende regelmäßige Reinigung insbesondere vor Übergaben zu achten.
  • Soweit erforderlich, ist die Belegungsdichte von Arbeitsräumen durch Bildung von Teams, die abwechselnd in Präsenz- und im Homeoffice arbeiten, zu verringern. Bei der Bildung von Teams ist darauf zu achten, dass möglichst immer dieselben Personen dem jeweiligen Team angehören.
  • An Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr (z.B. Informations-Tresen, Beratungsplätze) sind transparente Abtrennungen aufzustellen. Die Beschaffung hat auf Kosten der Einrichtung über das übliche Bestellwesen der Universität zu erfolgen. Sind diese Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich, müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Diese Maßnahmen dürfen nicht zur Unterschreitung des Mindestabstands zwischen Dauerarbeitsplätzen angewandt werden.
  • Raumkapazitäten der Einrichtungen sind so zu nutzen und Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten so zu organisieren, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden bzw. ausreichende Schutzabstände eingehalten werden können. Verkehrswege und zentral genutzte Geräte sind dabei zu berücksichtigen.
  • Handkontaktflächen, insbesondere von Arbeitsmitteln, sind besonders gründlich mindestens einmal täglich, ggf. auch mehrmals täglich, mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel zu reinigen.
  • Weitere Hygienemaßnahmen aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften (Gefahrstoffrecht, Gentechnikrecht, Biostoffverordnung o.ä.) sind unverändert zu beachten.
  • An allen Stellen, an denen es zur Bildung von Warteschlangen kommen kann, sind als Orientierungshilfe Markierungen mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern am Boden anzubringen.
  • Bei Räumen, die über mindestens zwei Zugänge verfügen, ist ein Zugang als Eingang und ein Zugang als Ausgang zu kennzeichnen. Im Notfall (z.B. bei Feueralarm) sind alle Fluchtwege zu nutzen und diese Beschränkung tritt vorübergehend außer Kraft.
  • Die Nutzung von Personenaufzügen darf nur einzeln erfolgen, wenn im Aufzug der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann. Dies gilt auch dann, wenn Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Was gilt für Sanitärräume, Sozial- und Pausenräume, Teeküchen? - Stand: 29.05.2020

  • In Sanitär-, Sozial- und Pausenräumen sind die Abstandsregeln einzuhalten, Räume sind möglichst einzeln bzw. zeitversetzt zu nutzen (Staffelung der Arbeits- und Pausenzeiten, Entfernung von Stühlen etc.). Alle Nutzenden haben in diesen Räumen auf besondere Hygiene zu achten.
  • Bei der Nutzung von Sozial- und Pausenräumen sowie Teeküchen und in diesen befindlichen allgemein genutzten Gegenständen (z.B. Kaffeemaschinen, Mikrowellengerät etc.) ist auf ausreichende Händehygiene zu achten.
  • Soweit möglich, sollen Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs in Sozialräumen und Teeküchen durch ein und dieselbe Person genutzt werden.
  • Die Personenzahl ist entsprechend den Abstandsregelungen zu begrenzen und der Eingang mit der maximal zulässigen Personenzahl zu kennzeichnen. In Teeküchen darf sich jeweils nur eine Person aufhalten.

Wie sollte ich die Räumlichkeiten lüften? - Stand: 29.05.2020

  • Um den Austausch der Innenluft zu gewährleisten, sind Räume ohne raumlufttechnische Anlage (Zu- und Abluftsystem) mehrmals täglich per Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mindestens fünf Minuten zu lüften. Eine Kipplüftung ist unzureichend, da bei diesem Verfahren der Luftaustausch zu gering ist.
    Dies gilt auch für Räume ohne raumlufttechnische Anlage, die über eine stationäre Umluftanlage verfügen. Die Umluftgeräte kühlen oder wärmen die Innenraumluft, es findet aber kein Austausch mit Frischluft statt.
  • In Räumen, die über eine aktive raumlufttechnische Anlage verfügen, ist keine zusätzliche individuelle Lüftung erforderlich Bei Fragen zu den bestehenden Lüftungssystemen ist das Dezernat 4 zu kontaktieren.

Individuelle Hygienemaßnahmen / Mund-Nasen-Bedeckung - Stand: 29.05.2020

  • Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften wie Händereinigung sowie Husten- und Niesetikette.
  • Die Bereitstellung von Seife und Einmalhandtüchern an den Händewaschgele-genheiten erfolgt zentral durch die Zentrale Universitätsverwaltung. Fehlen sie oder sind sie verbraucht, ist dies dem Dezernat 4 zu melden.
  • Persönliche Gegenstände wie z.B. Mund-Nasen-Bedeckung, Getränkebecher oder -flasche oder Lebensmittel müssen immer eindeutig zuzuordnen sein und so aufbewahrt werden, dass eine Fremdnutzung ausgeschlossen ist.
  • Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht sicher eingehalten werden, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung oder Maske getragen werden. Dies gilt nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch für die Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser) und für Gemeinschaftsräume (z.B. Sozialräume, Teeküchen) und Sanitärräume.
    Abstandhalten ist aber auch mit Mund-Nasen-Bedeckung die effektivste Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahme.
  • Das Tragen von Gesichtsvisieren ohne Mund-Nasen-Bedeckung gilt NICHT als gleichwertige Schutzmaßnahme.
  • Masken mit Ausatemventilen bieten keinen Fremdschutz und dürfen daher nur verwendet werden, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen sicher eingehalten werden kann.
  • Sind Mund-Nasen-Bedeckungen erforderlich, sind diese den Beschäftigten in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen. Die Mund-Nasen-Bedeckungen müssen mindestens arbeitstäglich sowie bei Durchfeuchtung oder Beschädigung unverzüglich gewechselt werden. Beim Einsatz von textilen waschbaren Modellen sind den Beschäftigten mindestens fünf Stück pro Person zur Verfügung zu stellen, beim Einsatz von Einweg-Masken muss arbeitstäglich eine neue Maske zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Nutzung eigener Mund-Nasen-Bedeckungen ist ausdrücklich erlaubt.
  • Es sollen bevorzugt waschbare und damit wiederverwendbare textile Mund-Nasen-Bedeckungen eingesetzt werden. Der Universität steht über die Firma WISMA ein Kontingent (Material 100 Prozent Baumwolle) zur Verfügung. Bestellungen sind über die Stabsstelle Umweltschutz (juergen.steck@zv.uni-freiburg.de) oder die Stabsstelle Sicherheit (petra.markmeyer-pieles@zv.uni-freiburg.de) möglich.
  • Die Kosten für die BereiWas ist zu tun, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöretstellung der Mund-Nasen-Bedeckungen hat die jeweilige Einrichtung zu tragen; eine Kostenübernahme oder -beteiligung durch die Beschäftigten ist nicht zulässig.
  • Die Reinigung der waschbaren Mund-Nasen-Bedeckungen hat aus Gründen des Infektionsschutzes durch die Beschäftigten in eigener Verantwortung außerhalb der Universität zu erfolgen. Die Einrichtung einer Sammelstation für benutzte Mund-Nasen-Bedeckungen mehrerer Personen ist verboten.
  • Studierende haben eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzuführen. Sind für Präsenzveranstaltungen besondere Hygiene- oder Brandschutzmaßnahmen erforderlich, sind von der betreffenden Einrichtung auch den Studierenden geeignete Masken oder Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen.
  • Die Festlegung besonderer Anforderungen an die Mund-Nasen-Bedeckungen oder Masken erfolgt durch die Verantwortlichen in den Einrichtungen nach entsprechender Gefährdungsbeurteilung.

Was ist zu tun, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre? - Stand: 29.05.2020

  • Beschäftigte, die einer Personengruppe angehören, die gemäß den Hinweisen des Robert Koch-Instituts ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf hat, sind besonders zu schützen. Dazu sind die individuell erforderlichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
  • Beschäftigte, die einer Personengruppe mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf angehören, haben die Zugehörigkeit zu zur Risikogruppe sowie die Risikoerhöhung durch die Arbeitsleistung der Dienststelle auf Verlangen durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.
  • Vor einer Freistellung eines Beschäftigten mit erhöhtem Risiko muss die betreffende Einrichtung unter Einbeziehung des Beschäftigten die Möglichkeiten der Telearbeit bzw. einer Arbeitsumorganisation prüfen, um eine risikoarme Arbeitsleistung zu ermöglichen.
  • Sowohl für die betroffenen Beschäftigten als auch für die Vorgesetzten kann eine Beratung mit Empfehlung durch den Betriebsärztlichen Dienst bzw. die Stabsstelle Sicherheit erfolgen.

Was gilt für Schwangere und Stillende? - Stand: 02.06.2020

  • Eine Weiterbeschäftigung einer schwangeren Frau ist nur dann möglich, wenn durch Schutzmaßnahmen auf der Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung sichergestellt ist, dass die schwangere Frau am Arbeitsplatz keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist als die Allgemeinbevölkerung (z.B. kein Arbeitsplatz in einem Großraumbüro oder mit Publikumsverkehr, kein Kontakt zu einer größeren Zahl von Personen). Dies erfordert eine individuelle Gefährdungsbeurteilung durch die Einrichtung unter Einbeziehung der Schwangeren und der Stabsstelle Sicherheit. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung ein erhöhtes Infektionsrisiko, ist dies auf der Basis der „Hinweise zur mutterschutzrechtlichen Bewertung von Gefährdungen durch SARS-CoV-2“ des Ausschusses für Mutterschutz aus präventiven Gründen als unverantwortbare Gefährdung im Sinne des Mutterschutzgesetzes einzustufen.
  • Für Stillende besteht die Obliegenheit, sich vor der Aufnahme der Tätigkeit von der Stabsstelle Sicherheit beraten zu lassen.
  • Für die Schwangere und Stillende kann auf deren Wunsch eine Beratung mit Empfehlung durch den Betriebsärztlichen Dienst bzw. die Stabsstelle Sicherheit erfolgen.

Bin ich zu Auskunft verpflichtet, wenn ich erkrankt bin? - Stand: 29.05.2020

  • Zum Zwecke des Ergreifens von Schutzmaßnahmen für Mitglieder der Universität haben am Coronavirus erkrankte Beschäftigte, wenn sie infolge der Coronarvirus-Krankheit-2019 arbeits- oder dienstunfähig sind, das Auftreten von Krankheitssymptomen beziehungsweise das Ergebnis eines Coronarverdachtstests der Universität unverzüglich mitzuteilen. Entsprechendes gilt für Beschäftigte, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem/einer bestätigt an COVID-19-Erkrankten hatten oder soweit ein Angehöriger im selben Haushalt lebt und am Coronarvirus leidet oder dessen verdächtig ist und nach ärztlichem Urteil eine Ansteckungsgefahr besteht (vgl. zu den vorgenannten Pflichten von Beschäftigten den Erlass des Innenministeriums und Finanzministeriums zum Umgang mit dem Coronavirus vom 4. Mai 2020, dort unter 7. und 8.).
  • Zum Zwecke des Ergreifens von Schutzmaßnahmen für Mitglieder der Universität kann die Universität den Zutritt zu Gebäuden und Flächen der Universität sowie die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und Zusammenkünften für Personen beschränken, soweit die Personen Auskünfte verweigern, um die berechtigterweise, insbesondere unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ersucht wird. Sofern Daten verarbeitet werden, sind datenschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten.
  • Die Erhebung von SARS-CoV-2-spezifischen Symptomen wie z.B. Fiebermessen etc. ist derzeit nicht zulässig.

Reisen / Grenzübertritt

Wie erreiche ich meinen Arbeitsplatz, wenn ich im benachbarten Ausland ansässig bin? - Stand: 29.05.2020

Als Beschäftigte/r der Universität Freiburg gelten Sie bei Wohnsitz/Anreise aus dem benachbarten Ausland als Pendler/in. Diese sind als Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung veranlasst in das Bundesgebiet einreisen oder sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben, ausgenommen von der Regelung der Landesregierung Baden-Württemberg, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Bitte informieren Sie sich stets aktuell über mögliche Änderungen im jeweiligen Aufenthaltsland!

Um über die Grenze von Frankreich nach Deutschland zu gelangen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden.

  • Ausweis / Reisepass
  • Pendlerbescheinigung. Diese muss gut sichtbar hinter der Frontscheibe ausgelegt werden.

Für die Rückreise wird, zusätzlich zum Ausweis, folgendes Dokument benötigt: „Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz - L'attestation de l'employeur". Die „Attestation individuelle", die in Frankreich normalerweise jedes Mal ausgefüllt werden muss, wenn der eigene Wohnsitz verlassen wird, ist für den Hin- und Rückweg zur Arbeit entbehrlich.
Die Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz muss von Ihrer vorgesetzten Universitätseinrichtung einmalig ausgefüllt werden. Wer sich nicht an diese Regelungen hält, dem drohen Geldstrafen.

Um über die Grenze aus der Schweiz nach Deutschland zu gelangen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden.

  • Pass / Personalausweis / Identitätskarte
  • Pendlerbescheinigung. Diese muss gut sichtbar hinter der Frontscheibe ausgelegt werden.

Für die Rückreise verlangt der Schweizer Zoll von Personen ohne schweizerische Staatsangehörigkeit zur Bescheinigung der Grenzgängereigenschaft zwingend eine gültige Grenzgängerbewilligung.

Weitere Informationen:

Uni-Kitas

Wie ist der eingeschränkte Regelbetrieb mit Vorrang der Notbetreuung in den Uni-Kitas geregelt? - Stand: 29.05.2020

Nach der aktuellen Coroana-Verordnung, die seit Montag, 18.05.2020 gilt, dürfen 50% der nach der Betriebserlaubnis genehmigten Kita-Plätze belegt werden. Vorrang haben dabei die Kinder von Eltern, die einen Anspruch auf Notbetreuung entsprechend der CoronaVO haben.

Konkret geben die Regelungen verschiedene Anspruchsgruppen vor, an die in folgender Reihenfolge die Hälfte der Plätze in den Kitas vergeben werden dürfen:

Die 1. Anspruchsgruppe sind die Kinder

a) für die der Kommunale Soziale Dienst des Amts für Kinder, Jugend und Familie zur Gewährleistung des Kindeswohls eine Betreuungsnotwendigkeit festgestellt hat oder deren Eltern beide oder als alleinerziehendes Elternteil

b) einen systemrelevanten Beruf oder

c) eine nachgewiesene präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung ausüben.

Dieses sind die Kinder, die auch schon vor dem 18. Mai einen Anspruch auf Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung hatten und im Bedarfsfall schon aufgenommen wurden.

Eltern, die zu dieser 1. Anspruchsgruppe gehören, bisher jedoch noch nicht die Aufnahme ihres Kindes in die Notbetreuung beantragt haben, können noch einen Antrag stellen. Bitte berücksichtigen Sie, dass jedes Elternteil für einen Antrag auf Notbetreuung wegen einer präsenzpflichtigen Arbeitszeit außer Haus dies durch eine Arbeitgeber-Bescheinigung belegen muss. Das Formular zur Antragstellung erhalten Sie von der jeweiligen Einrichtungsleitung. Sofern die Plätze nicht ausreichen, um alle Betreuungsanträge zu bewilligen, entscheidet das Amt für Kinder, Jugend und Familie über die Aufnahme der Kinder.

Die 2. Anspruchsgruppe sind die Kinder mit besonderem Förderbedarf. Bei dem besonderen Förderbedarf handelt es sich vorrangig um Teilhabebeeinträchtigungen, aufgrund derer das Amt für Kinder, Jugend und Familie oder das Amt für Soziales und Senioren Eingliederungshilfen bewilligt haben.

Die 3. Anspruchsgruppe sind:

a) Vorschulkinder

b) Kinder ohne Kontaktzeit in der deutschen Sprache

c) Kinder von berufstätigen Eltern, z.B. im Homeoffice

Für die Kinder dieser nachrangigen Anspruchsgruppe stehen leider durch die grundsätzliche Einschränkung des Kita-Betriebes nur wenig Plätze zur Verfügung. Diese werden vergeben, nachdem der Bedarf der vorrangig zu berücksichtigen Anspruchsgruppen geklärt ist.

Ob und wann Kindertagesstätten ihr Angebot weiter ausweiten können, ist offen.

Wo bekomme ich eine Arbeitgeberbescheinigung für die Notfallbetreuung in Kindertagesstätten / Schulen? - Stand: 29.05.2020

Für die Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten und Schulen ist die berufliche Unabkömmlichkeit bei präsenzpflichtigen Tätigkeiten vom Arbeitgeber zu bescheinigen. Dabei sind auch die Zeiten der beruflichen Präsenzpflicht anzugeben. Bei Selbstständigen ist eine Eigenbescheinigung ausreichend.

Zusätzlich müssen die Eltern erklären, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist.

Alle Eltern, die an der Universität Freiburg beschäftigt sind und die Voraussetzungen erfüllen, können sich gerne für die Ausstellung einer entsprechenden Arbeitgeberbescheinigung direkt an die jeweilige Sachbearbeiterin oder den jeweiligen Sachbearbeiter im Personaldezernat (D3) wenden.

Die erweiterte Notbetreuung findet grundsätzlich in der Einrichtung statt, die das Kind vor der Schließung besuchte. Um einen Antrag auf Aufnahme zu stellen, wenden sich anspruchsberechtigte Eltern bitte an die dortige Einrichtungsleitung.

Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, die bereits vor dem 27.04.2020 betreut wurden, muss bei weiterhin vorliegenden Voraussetzungen kein neuer Antrag gestellt werden.