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Übersicht Nobelpreis

Hier finden Sie alle Nobelpreisträger der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in einer chronologisch absteigenden Liste. Wenn Sie dem jeweiligen Link folgen, finden Sie weitere Informationen zu den jeweiligen Preisträgern.

Download: Broschüre "Nobelpreisträger der Universität Freiburg"

 

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen/Postgraduierte der Universität Freiburg

HENRIK DAM, 1943 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN

Carl Peter Henrik Dam (* 21. Februar 1895 in Kopenhagen, Dänemark; † 18. April 1976 ebenda) war ein dänischer Physiologe und Biochemiker. Für die Entdeckung des Vitamin K erhielt Dam 1943 gemeinsam mit Edward Adelbert Doisy den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er hatte in den Jahren 1932 und 1933 an der Universität Freiburg am Institut für Pathologische Anatomie über den Metabolismus der Steroide bei Rudolf Schönheimer geforscht.

MARIO MOLINA, 1995 NOBELPREIS FÜR CHEMIE

Mario José Molina (* 19. März 1943 in Mexiko-Stadt) ist ein mexikanischer Chemiker. Er erhielt 1995 zusammen mit dem Chemiker Frank Sherwood Rowland und dem Meteorologen Paul J. Crutzen den Nobelpreis für Chemie für die Erforschung der Zerstörung der Ozonschicht. Er absolvierte in den Jahren 1966 und 1967 Postgraduierten-Studien an der Universität Freiburg.

CHRISTIANE NÜSSLEIN-VOLHARD, 1995 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Christiane Nüsslein-Volhard (* 20. Oktober 1942 in Heyrothsberge bei Magdeburg) ist eine deutsche Biologin. Sie erhielt 1995 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen über die genetische Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung. 1977 forschte sie als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Laboratorium des Insektenembryologen Prof. Klaus Sander an der Universität Freiburg. 1993 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

PHILIP S. HENCH, 1950 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Philip Showalter Hench (* 28. Februar 1896 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 30. März 1965 in Ocho Rios, Jamaika) war ein amerikanischer Mediziner. Von 1928 bis 1930 forschte Hench zu arthritischen Erkrankungen an der Universität Freiburg und der Universität München. Für seine Entdeckungen in Bezug auf die Hormone der Nebennierenrinde, ihre Struktur und ihre biologischen Wirkungen erhielt er 1950 zusammen mit Edward Calvin Kendall und Tadeus Reichstein den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

DUDLEY R. HERSCHBACH, 1986 NOBELPREIS FÜR CHEMIE
Dudley Robert Herschbach (* 18. Juni 1932 in San José, Kalifornien) ist ein amerikanischer Chemiker. Herschbach wurde 1986 zusammen mit Yuan T. Lee und John C. Polanyi für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Dynamik chemischer Prozesse mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Herschbach war 1968 als Guggenheim Fellow an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Studierende der Universität Freiburg

PAUL EHRLICH, 1908 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Paul Ehrlich (* 14. März 1854 in Strehlen, Regierungsbezirk Breslau, Provinz Schlesien; † 20. August 1915 in Bad Homburg vor der Höhe) war ein deutscher Arzt und Forscher. 1908 erhielt er zusammen mit Ilja Metschnikow für seine Beiträge zur Immunologie den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Ehrlich studierte Medizin in Breslau, Straßburg und Freiburg. In Freiburg entdeckte er als Medizinstudent die für das Immunsystem bedeutsamen Mastzellen.

OTTO FRITZ MEYERHOF, 1922 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Otto Fritz Meyerhof (*12. April 1884 in Hannover; †6. Oktober 1951 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein deutscher Biochemiker. Er erhielt 1922 gemeinsam mit Archibald Vivian Hill für seine Forschungen über den Stoffwechsel im Muskel den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Nach dem Abitur im Jahre 1903 studierte Meyerhof bis 1906 in Freiburg und Straßburg die Fächer Medizin und Philosophie.

OTTO HEINRICH WARBURG, 1931 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Otto Heinrich Warburg (* 8. Oktober 1883 in Freiburg im Breisgau; † 1. August 1970 in Berlin) war ein deutscher Biochemiker, Arzt und Physiologe. 1931 erhielt er für die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Der gebürtige Freiburger studierte nach seinem Abitur im Jahr 1901 Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ab 1903 Chemie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und ab 1905 Medizin in Berlin, München und Heidelberg.

OTTO STERN, 1943 NOBELPREIS FÜR PHYSIK
Otto Stern (* 17. Februar 1888 in Sohrau, Oberschlesien; † 17. August 1969 in Berkeley) war ein deutscher, 1933 in die USA emigrierter Physiker. 1943 erhielt er als Anerkennung seines Beitrags zur Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und für seine Entdeckung des magnetischen Moments des Protons den Nobelpreis für Physik. Nach dem Abitur in Breslau 1906 begann er das Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Freiburg, München und Breslau.

JOHANNES HANS DANIEL JENSEN, 1963 NOBELPREIS FÜR PHYSIK
Johannes Hans Daniel Jensen (* 25. Juni 1907 in Hamburg; † 11. Februar 1973 in Heidelberg) war ein deutscher Physiker. Er erhielt 1963 gemeinsam mit Maria Goeppert-Mayer für ihr Schalenmodell des Atomkerns den Nobelpreis für Physik. Jensen hatte ab 1926 an der Universität Hamburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Physik, Mathematik, Physikalische Chemie und Philosophie studiert.

BERT SAKMANN, 1991 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Bert Sakmann (*12. Juni 1942 in Stuttgart) ist ein deutscher Mediziner. Er erhielt 1991 gemeinsam mit Erwin Neher den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entwicklung der Patch-Clamp-Technik. Er studierte bis 1967 Medizin an den Universitäten Freiburg, Tübingen, Berlin, Paris und München.

GÜNTER BLOBEL, 1999 NOBELPREIS FÜR PHYSIOLOGIE ODER MEDIZIN
Günter Klaus-Joachim Blobel (* 21. Mai 1936 in Waltersdorf, Landkreis Sprottau, Schlesien, † 18. Februar 2018 in New York City, USA) ist ein deutschstämmiger amerikanischer Biochemiker. Er erhielt 1999 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entdeckung der in Proteinen eingebauten Signale, die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern. 1954 setzte er sich als Achtzehnjähriger nach Westdeutschland ab und studierte Medizin in Freiburg, Frankfurt, München und Kiel.

JOACHIM FRANK, 2017 NOBELPREIS FÜR CHEMIE
Joachim Frank (* 12. September 1940 in Weidenau an der Sieg) ist ein deutsch-amerikanischer Biophysiker. Er erhielt 2017 gemeinsam mit Jacques Dubochet und Richard Henderson für seine Forschungsarbeiten und methodischen Entwicklungen zur elektro-nenmikroskopischen Einzelpartikelanalyse den Nobelpreis für Chemie. Nach dem Vordiplom an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (1963) graduierte er an der LMU München zum Diplom-Physiker (1967) und wurde an der TU München promoviert (1970).

 

Harald zur Hausen
2008 Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
Harald zur Hausen (*1936) erhielt den Nobelpreis für die Entdeckung der Rolle von Papillomviren bei der Entstehung von Zervixkarzinomen.
Georges Köhler
1984 Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
Georges Köhler (*1946 – †1995) erhielt den Nobelpreis für seine Theorie über den spezifischen Aufbau und die Steuerung des Immunsystem und die Entdeckung des Prinzip der Produktion von monoklonalen Antikörpern
(gemeinsam mit Nils Kaj Jerne und César Milstein).
Georg Wittig
1979 Nobelpreis für Chemie
Georg Wittig (*1897 – †1987) erhielt den Nobelpreis für die Entdeckung von Bor- bzw. Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Systeme
(gemeinsam mit Herbert C. Brown).
Friedrich A. von Hayek
1974 Nobelpreis für Wirtschaftwissenschaften
Friedrich August von Hayek (*1899 – †1992) erhielt den Nobelpreis für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie und seine tiefgründigen Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Verhältnissen
(gemeinsam mit Gunnar Myrdal).
Adolf Krebs
1953 Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
Hans Adolf Krebs (*1900 – †1981) erhielt den Nobelpreis für seine Entdeckung des Zitronesäurezyklus.
Hermann Staudinger
1953 Nobelpreis für Chemie
Hermann Staudinger (*1881– †1965) erhielt den Nobelpreis für seinen großen Beitrag zum Verständnis der Polymere.
Georg von Hevesy
1943 Nobelpreis für Chemie
Georg von Hevesy (*1885 – †1966) erhielt den Nobelpreis für seine Arbeit über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse.
Hans Spemann
1935 Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
Hans Spemann (*1869 – †1941) erhielt den Nobelpreis für die Entdeckung des Organisators-Effekts im embryonalen Entwicklungsstadium.
Adolf Windaus
1928 Nobelpreis für Chemie
Adolf Otto Reinhold Windaus (*1876 – †1959) erhielt den Nobelpreis für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen.
Heinrich O. Wieland
1927 Nobelpreis für Chemie
Heinrich Otto Wieland (*1877 – †1957) erhielt den Nobelpreis für seine Forschung um die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen.