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Veranstaltungskalender

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Veranstaltungen am 06.06.2018:

Posterausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek:
Literatur im Frauenkloster. Die Dominikanerinnen von Adelhausen und ihre verschüttete Bibliothek
Eines der prominentesten Dominikanerinnenklöster der Stadt Freiburg stellt das einst in der Nähe der Annakirche in der Wiehre gegründete und 1694 in die Obere Gerberau umgesiedelte Adelhausen dar. Im Adelhauser Altkloster wirkte Anna von Munzingen, eine der wenigen deutschsprachigen Autorinnen des Mittelalters, und Johannes Meyer, einer der wichtigsten Vertreter der kirchlichen Reformbewegungen des 15. Jahrhunderts. Welche Autoren und Werke in der Bibliothek des Adelhauser Altklosters sonst vorhanden waren, beleuchtet die aus einer universitären Lehrveranstaltung von Dr. Balázs J. Nemes (Deutsches Seminar - Germanistische Mediävistik) hervorgegangene Posterausstellung, die anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Adelhausenstiftung entstand und von dieser gefördert wurde.
02.05.2018 18:00 - 11.07.2018 20:00, Foyer der UB Freiburg
Tel: 2033235
Ann-Kathrin Diekert und Barbara Henze:
Literatur im Frauenkloster Adelhausen
Literatur im Frauenkloster Adelhausen. Führung zur Posterausstellung mit Ann-Kathrin Diekert und Barbara Henze. Mittwoch, 6. Juni, 15 Uhr. Kein Eintritt.
06.06.2018 15:00, Foyer der Universitätsbibliothek
Tel: 203-3235
Charlotte Klack-Eitzen (Hamburg):
Kleider für Skulpturen - eine ungewöhnliche Quelle zur Heiligenverehrung im Kloster Wienhausen
Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "In Samt und Seide. Materialität und Metaphorik mittelalterlicher Textilien" des Mittelalterzentrums der Universität Freiburg.
06.06.2018 18:00 - 20:00, HS 1098, KG I
Tel: 203-3228
Jürgen Kaube (Frankfurt, FAZ):
Lob des Fußballs
Als Ergänzung zu seinen Vortragsreihen und Einzelvorträgen richtet das Studium generale vom Sommersemester 2018 an ein neues, regelmäßiges Debatten-Format ein: In der Reihe "Bücher, über die man spricht" sollen unter dem Motto "Author meets critics" öffentlich beachtete wissenschaftliche oder essayistische Neuerscheinungen von allgemein interessierendem thematischem Zuschnitt vorgestellt und in Anwesenheit der Autor*innen lebendig, vielstimmig, neugierig und bei Bedarf auch freundlich-kontrovers diskutiert werden. Die Reihe möchte Lust machen auf wissenschaftliches Argumentieren, auf den gepflegten Streit der Meinungen und auf die Begegnung mit neuen, die Horizonte unseres Weltverstehens erweiternden Büchern und Diskursen.
06.06.2018 18:15, Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek
Tel: 0761-203 2003
Christophe Boltanski, Paris:
Lesung und Gespräch zum Roman "Das Versteck"
Lesung und Gespräch mit dem Übersetzer, in deutscher und französischer Sprache, zu:
Christophe Boltanski
"La Cache", éditions Stock, 2015
"Das Versteck", Hanser Verlag, 2017
Aus dem frz. von Tobias Scheffel (Freiburg)

Christophe Boltanski erzählt die Geschichte seiner jüdischen Familie in der Pariser Rue de Grenelle - eine literarische Entdeckung. Im Hof des Hauses in der Rue de Grenelle steht der Fiat 500. Im Erdgeschoss führte Großvater seine Arztpraxis. Der getaufte Jude erkannte die Gefahr im Frankreich unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erst spät. Seine Frau griff zur List: Sie ließ sich offiziell scheiden und versteckte ihren Mann in einem Gelass zwischen Bad und Schlafzimmer. Originell und voller Zuneigung erzählt Christophe Boltanski die Geschichte seiner Familie anhand der Geschichte dieses einzigartigen Hauses.

Christophe Boltanski, 1962 in Paris geboren, arbeitete lange als Journalist und Kriegsreporter bei Libération und Nouvel Observateur und ist seit 2017 Chefredakteur der Zeitschrift XXI. Er ist der Sohn des Soziologen Luc Boltanski und ein Neffe des bildenden Künstlers Christian Boltanski. Sein erster Roman "Das Versteck" (Hanser, 2017) war ein Überraschungserfolg in Frankreich und wurde mit dem Prix Fémina ausgezeichnet.
06.06.2018 19:30 - 21:00, Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006
Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena):
Sociological Marxism - Das Beispiel kapitalistische Landnahme
Zweihundert Jahre nach seiner Geburt scheint Karl Marx lebendiger denn je. Vor wenigen Dekaden noch als "toter Hund" geschmäht, hat ihn die jüngste Finanzkrise wieder ins Gespräch gebracht, nicht zuletzt auch an Hochschulen. Gemeinsam mit dem Colloquium politicum nehmen das Institut für Soziologie und das Philosophische Seminar der Universität Freiburg das bevorstehende Jubiläum zum Anlass, Marx im Rahmen einer elfteiligen Ringvorlesung mit Vortragenden aus unterschiedlichen Disziplinen auf seine Aktualität hin zu befragen. Was bleibt von Marx? Hat er auf die drängenden Fragen der Gegenwart - die Zukunft des Kapitalismus und der Arbeit, unser Welt- und Selbstverhältnis, wachsende globale Ungleichheiten etc. - noch immer eine Antwort?
06.06.2018 20:00, HS 1098, KG I
Tel: +49 - (0)761 - 203-2001