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Veranstaltungskalender

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Veranstaltungen am 19.11.2018:

Prof. Dr. Rainer Warland (Freiburg):
Was haben langobardische Goldfolienkreuze und irische Hochkreuze gemeinsam? Neue Forschungen zur byzantinischen Grabpraxis in Kappadokien
Vortrag im Rahmen des Montagskolloquiums der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie
19.11.2018 18:15 - 20:00, HS 1015
Tel: 2033374
Fax: 2033380
Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller, Wissenschaftlicher Vizepräsident und Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin der HMTMH:
Musizieren als Modell für die Anpassungsfähigkeit (Plastizität) des menschlichen Gehirns
Auch im diesem Wintersemester 2018/2019 laden das Bernstein Center Freiburg und die Fakultät für Biologie wieder zur Ringvorlesung zu vielen spannenden Fragen, kreativen Ansätzen und praxisbezogenen Methoden rund um das Thema Neurowissenschaften ein.

Auf welchen neurowissenschaftlichen Grundlagen basieren Lernvorgänge? Welches Potenzial steckt in der Diagnose mittels bildgebender Verfahren? Was läuft im Gehirn bei einer Bewegung ab? Und wie ist das beim Hören oder Sehen? Welchen Einfluss hat das Musizieren auf die Hirnaktivität? Oder wie steuert das Gehirn unser Verhalten? Dies sind nur einige der Themen, über die hiesige und geladene Forscher*innen anschaulich und verständlich berichten werden.

Die Ringvorlesung richtet sich an ein breites Publikum mit einem allgemeinen Interesse an aktueller Hirnforschung. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Nach einem etwa 40-minütigen Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.
19.11.2018 19:00, Großer Hörsaal Biologie, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg
Tel: 07612039550
Nicolas Batteux, Paris:
Krisenmanagement im Rahmen der 68er-Bewegung durch die SPD-Bundestagsfraktion und die sozialistische Fraktion in der französischen Nationalversammlung im Vergleich (1967-1972)
Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum

Mit dem 50. Jahrestag der 68er Bewegung hat man in diesem Jahr eine Inflation von Publikationen zu diesem Thema beobachten können. Diese Schriften weisen aber eine Gemeinsamkeit auf: Sie setzen sich mit der 68er Bewegung als gesellschaftlicher Ereigniskonstellation auseinander: Diese Bewegung sei der Ausdruck einer Krise der Universität, der Proteste der studentischen Jugend und allgemeiner gesagt, eines gesellschaftlichen Wertewandels. Als Hauptakteure tauchen also Studenten, Arbeiter im französischen Fall und Vertreter der außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik immer wieder auf. Allerdings wird ein Akteur dieser Epoche systematisch totgeschwiegen, nämlich das Parlament. Ziel dieses Vortrags wird es, Erkenntnispotenziale einer Untersuchung des Parlaments durch das Beispiel der SPD-Bundestagsfraktion und der französischen sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung zu zeigen. Als Gegenstand eines sich noch im Entstehen befindenden Dissertationsvorhabens werden Kontextualisierungselemente, Ansatz und erste Arbeitshypothesen vorgestellt. Der Akzent wird insbesondere auf das Selbstverständnis des Parlaments als Akteurs in jener Zeit der Unruhe, auf die Vielfalt der Themen, mit denen sich die Abgeordneten auseinandergesetzt haben und die einen Bezug zur 68er Bewegung hatten, und auf das Verhältnis zwischen Jugend und Abgeordneten gelegt.
19.11.2018 19:00 - 21:00, R 101, Breisacher Tor, Rempartstr. 4
Tel: 0761/203-2008
Fax: 0761/203-2006