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Veranstaltungskalender

Genaue Beschreibung der Veranstaltung:
Referent/in:Franz Erhard Walther
Thema:Filmvorführung - Filmbesprechung - Filmdiskussion
Beschreibung:Alle hier eingeladenen Künstler sind international zu Recht bekannt. Ihre Werke sind grundsätzlich unterschiedlich. Über sie ist im Kontext von "Post-Minimalistischem", bei "Concept Art", "Performativem", "Partizipativem" vielfach geschrieben worden. Das sollten wir kennen. Aber was sagen sie selbst?!

Filmvorführung - Filmbesprechung - Filmdiskussion

Kunstgeschichtliches Institut (Prof. Dr. Angeli Janhsen), Fachschaft Kunstgeschichte und Kunstwissenschaftliche Gesellschaft in Verbindung mit dem Studium generale
Ausführliche Beschreibung:Jochen Gerz macht seit dem Ende der 1960er Jahre Projekte im öffentlichen Raum. Oft sind Betrachter hier nicht nur unbeteiligte Zuschauer, sondern erst sie bestimmen das Werk. Jochen Gerz ist ein gewiefter Fragensteller und Katalysator. Seine Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus, mit dem Zweiten Weltkrieg und heutigen gesellschaftlichen Problemen sind maßgebend für Anspruch und Wirkung zeitgenössischer Kunst.

Timm Ulrichs bezeichnete sich seit 1959 als "Totalkünstler" und stellte sich als "erstes lebendes Kunstwerk" aus. 1975 demonstrierte er "Ich kann keine Kunst mehr sehen". In seinen vielfältigen, immer neu ansetzenden Arbeiten spielt sein provokativer, körperlicher Einsatz oft eine große Rolle - gleichzeitig geht es um das Hinterfragen von Konzepten und um die Selbstreflexion dessen, was hier Kunst überhaupt sein kann.

Franz Erhard Walther stellte seit seinem ersten "Werksatz" (1963-1969) seinen Betrachtern Stoffdinge und Spielregeln dafür zur Verfügung. Er fördert Erfahrungen, die nie nur körperlich sind. Es kann um modellhafte gemeinsame Aktionen gehen, um Selbsterfahrungen, um "Werk als Handlung". Die Fragen nach dem, was ein Werk ist, was hier Kunst ist, was Handlungen sind, haben die neuere Kunstgeschichte geprägt.

Tino Sehgal, geboren 1976, stellt "Situations" her, für die er verfügt, dass sie nicht filmisch, fotografisch oder sonstwie dokumentiert werden dürfen. Sie sind nicht zu haben - und wer nicht da ist, hat es verpasst. Performer agieren, manchmal mit dann beteiligten Zuschauern, so, dass Alltägliches befremdlich erscheint. Beispielsweise wurde man im Garten der Fondation Beyeler im letzten Sommer angesungen ("This you" 2006). Die Situationen sind ephemer, oft tänzerisch, immer so, dass eine echte, erlebte Irritation ab da andere Situationen klärt. Es geht nicht um die Anhäufung von Materiellem, sondern um Aufmerksamkeit.
Ansprechpartner/in:Alice Barbaric
Kontakt:
Tel: 0761-203 2003
Email: alice.barbaric@studgen.uni-freiburg.de
Zeit:07.06.2018 20:15
Ort:HS 1010
Download:event icon iCalendar Termin in eigenen Kalender übernehmen.

(Diese Funktion geht nicht mit jedem Kalenderprogramm. Das VCS-Format 2.0 muss unterstützt werden. Informationen zu VCS/iCalender finden sie hier.)
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