Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck

Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck er/ihn

Lehrstuhl Nordamerikastudien

Mehr zur Person

Sekretariat

Andrea Strothmann
E-Mail:
Tel: +49 761 203-3348
Raum: R 4048 | KG IV

Öffnungszeiten des Sekretariats:
Montag bis Donnerstag, 9:00–13:00 Uhr 
und nach Vereinbarung

Postanschrift:
Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck
Englisches Seminar | Nordamerikastudien
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79098 Freiburg i. Br.

Team

Mitarbeitende

Hilfskräfte

Lena Komninos, M.Ed.
MiBNACS-Koordination
E-Mail:
Raum: R 4046 | KG IV

Kübra Aksay, M.A.
E-Mail:
Raum: R 4046 | KG IV

Forschungsschwerpunkte

  • Disaster studies

Curriculum Vitae


Seit 2003                                                                                                Universitätsprofessor für Nordamerikanische Philologie
                                                                                                                   Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


2001                                                                                                        Universitätsprofessor
                                                                                                                  TU Braunschweig

Lehre im SoSe 2026

Vorlesung 250 Jahre U.S.A.: Eine Bestandsaufnahme
Proseminar Disaster Culture and Disaster Education
Hauptseminar The ‘English’ Upper Rhine
M.Ed. Colloquium
Thesis Writers Workshop

Projekte

Origins of the American Short Story ed. with Aynur Erdogan and Philipp Fidler
Origins of the American Short Story contains ten short stories, a general introduction, and for each story, notes and commentary. The first nine stories originally appeared in American magazines between 1775 and 1797. For the most part, these are proto-short shories, but together they illustrate the major features that were used in the development of the American short story. The last story in the volume, Washington Irving’s „The Adventure of a German Student,“ illustrates the result of this development and represents the American short story as we know it today.

Helden in der Schule. Wissenschaftstransfer und schulische Bildung
Teilprojekt Ö im Rahmen der 3. Förderphase des SFB 948 Helden – Heroisierungen – Heroismen.

Ausgelaufenes Drittmittelprojekt.

Helden in der Not
Eine Kulturgeschichte der amerikanischen Feuerwehr

Figurationen des Heroischen 5 (hg. von Ralf von den Hoff)
Im Rahmen des SFB 948 Helden – Heroisierungen – Heroismen.

Feuerwehrleute scheinen selbstverständlich Helden zu sein – sie retten, löschen und bergen, sind selbstlos und mutig. Die Kulturgeschichte zeichnet ein differenzierteres Bild, das weniger mythisches Heldentum zelebriert als Einsatz für die demokratische Gemeinschaft.
Feuerwehrleute retten Kinder aus brennenden Häusern und Katzen von Bäumen; sie löschen Waldbrände und befreien Unfallopfer aus Autowracks. Spätestens seit dem Tod von 343 Angehörigen des Fire Department of New York beim Einsturz des World Trade Centers am 11. September 2001 erscheinen Feuerwehrleute ganz selbstverständlich als schon mythische Heldenfiguren. Eine Rückschau auf 300 Jahre Kulturgeschichte ergibt ein facettenreicheres Bild mit Höhen und Tiefen, aber auch eine bleibende Qualität: die Bereitschaft, für die Sicherheit aller die eigene Gesundheit und notfalls auch das Leben zu riskieren. Der Zustand einer demokratischen und republikanischen Zivilgesellschaft ist an der Organisation und Verfassung ihres Feuerwehrwesens ablesbar.

Ausgelaufenes Drittmittelprojekt.

DFG FOR 875 „Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen der Gegenwart
‚Geschichtstheater‘: (Re-)Konstruktionen nordamerikanischer Lebenswelten
Projektleitung: Wolfgang Hochbruck
Mitarbeitende: Carolyn Oesterle; Hilfskräfte: Anna-Lena Hauenstein, Anna Stockitt, Vicky Tafferner

Wir beobachten in den letzten Jahrzehnten eine enorme Proliferation kreativer Geschichtsaneignungspraktiken, die in dramatisch-narrativer Form historische Lebenswelten (re-)konstruieren. Die Bandbreite dieser Praktiken, die unter dem Begriff Geschichtstheater gefasst werden sollen, reicht von mit hohem wissenschaftlichem Anspruch betriebener experimenteller Archäologie über die museumstechnisch und pädagogisch besonders in Nordamerika flächendeckend genutzte Living History sowie populäre Reenactments bis zur parahistorischen Phantastik sogenannter Live Action Rollenspiele. Das amerikanistische Projekt beschäftigt sich mit der typologischen Abgrenzung der Varietäten des Geschichtstheaters und erarbeitet eine Theorie, die seine Verortung zwischen Wissenschaftlichkeit und Kulturindustrie erfasst und die Problematik der Beziehungsebenen zwischen Wissensschöpfung, -reproduktion und -vermarktung berücksichtigt.

Ausgelaufenes Drittmittelprojekt.

Promotionen

Laufende


Kristina Seefeldt „Heroism and the Military Complex“


Abgeschlossen

Kübra Askay „Playing the Codex: Reading, Writing, and Remediation in Video Games“ 2026

Publikationen

Monographien

Herausgegebene Sammelbände

Artikel und Buchkapitel (In Auswahl, seit 2015)

Selbständige Erschienene Vorträge und Broschüren

Kritische / kommentierte Textausgaben