Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Schildes

Bau des Ingenieurzentrums Nachhaltigkeit (IZN) hat begonnen

Freiburg, 23.07.2025

Im Neubau auf dem Campus Flugplatz werden künftig die Universität Freiburg und die fünf Freiburger Fraunhofer-Institute gemeinsam zu Nachhaltigkeitsthemen forschen.

Mit einem feierlichen Spatenstich hat am 22. Juli 2025 der Bau des Ingenieurzentrums Nachhaltigkeit (IZN) auf dem Freiburger Campus Flugplatz begonnen. In dem neuen Gebäude werden künftig Forschende der Universität Freiburg und der fünf Freiburger Fraunhofer-Institute gemeinsam an Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit arbeiten. Eingebettet ist das IZN in das ebenfalls gemeinsame Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH).

Ein Gruppenfoto von mehreren Personen beim Spatenstich.

Setzen gemeinsam den Spaten an für den Neubau des Ingenierzentrums Nachhaltigkeit (v.l.n.r.): Prof. Dr. Karsten Buse (Fraunhofer IPM), Prof. Dr. Andreas Bett (Fraunhofer ISE), Prof. Dr. Rüdiger Quay (Fraunhofer IAF), Christopher Höfler (Sacker Architekten GmbH), Dr. Patricie Merkert (Fraunhofer IAF), Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka (Fraunhofer-Gesellschaft), Prof. Dr. Kerstin Krieglstein (Universität Freiburg), Martin Horn (Stadt Freiburg), Michael Kleiner (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg), Prof. Dr.-Ing. habil. Stefan Hiermaier (Fraunhofer EMI), Prof. Dr. Chris Eberl (Fraunhofer IWM), Prof. Dr. Alexander Reiterer (Fraunhofer IPM), Prof. Dr. Hans-Martin Henning (Fraunhofer ISE), Prof. Dr.-Ing. Frank Balle (Universität Freiburg). Foto: Kai-Uwe Wudtke

Von Grundlagenforschung bis Anwendung

„Die Zusammenarbeit der Universität Freiburg mit den Fraunhofer-Instituten im Rahmen des INATECH ermöglicht es uns, den gesamten Prozess von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung gemeinsam zu gestalten. So gewinnen wir neue wissenschaftliche Erkenntnisse und leisten einen Beitrag zu echten Innovationen im Zukunftsfeld nachhaltiger technischer Systeme – einem Kernthema unseres Forschungsschwerpunkts ‚Wege zur Nachhaltigkeit‘“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg. „Das IZN wird damit zu einem wichtigen Baustein auf unserem Weg hin zu einem lebendigen, vernetzten und innovativen Transfer-Ökosystem.“

Das neue dreigeschossige IZN-Gebäude soll auf rund 2700 Quadratmetern exzellente technische Infrastruktur, ein modernes Arbeitsumfeld und nachhaltige Architektur bieten. Die Investitionssumme von 36 Millionen Euro wird gemeinsam von der Fraunhofer-Gesellschaft (und damit dem Bund) sowie dem Land Baden-Württemberg getragen. Bauherrin ist die Fraunhofer-Gesellschaft.

Portraitbild von Prof. Dr. Kerstin Krieglstein

„Die Zusammenarbeit der Universität Freiburg mit den Fraunhofer-Instituten im Rahmen des INATECH ermöglicht es uns, den gesamten Prozess von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung gemeinsam zu gestalten.“

Prof. Dr. Kerstin Krieglstein

Rektorin, Universität Freiburg

Technische Innovationen für Nachhaltigkeitsziele

Im IZN-Neubau werden sieben gemeinsam berufene Professorinnen und Professoren der Universität Freiburg und der Fraunhofer-Gesellschaft tätig sein und technische Innovationen entwickeln, die zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen beitragen und wirtschaftliche Chancen versprechen –  etwa durch die effizientere Nutzung solarer Energie, durch Messtechnik für eine ressourcenschonendere Produktion und einen kostengünstigeren Erhalt von Infrastruktur sowie energieeffiziente Elektronik und Hightech-Materialien. Ein weiteres Gebäude für INATECH-Professuren ist bereits in unmittelbarer Nachbarschaft als universitäres Gebäude geplant.

„Die weiße LED – eine Erfindung des Fraunhofer IAF in Freiburg – hat weltweit Millionen Tonnen CO2 eingespart und für mehr Sicherheit gesorgt; gleichzeitig entstanden viele Arbeitsplätze. Solche Innovationen zeigen, wie bedeutend Freiburg als Forschungsstandort ist“, betont Fraunhofer-Präsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka. „Und das ist nur ein Beispiel für die vielen Fraunhofer-Innovationen aus Freiburg, die für eine bessere Welt sorgen. Die bessere Vernetzung der Universität Freiburg mit Fraunhofer und die enge Zusammenarbeit der fünf Fraunhofer-Institute in Freiburg machen jetzt noch mehr möglich.“

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