Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Schildes

Vier ERC Synergy Grants für Forschende der Universität Freiburg

Freiburg, 06.11.2025

Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg sind an vier geförderten Projekten beteiligt, die Universität erhält insgesamt mehr als neun Millionen Euro. Die ausgezeichneten Wissenschaftler*innen befassen sich mit hocheffizienten Solarzellen, Selbstreinigung in Körperzellen, der Verbindung von Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen und frühmittelalterlichen europäischen Gemeinschaften. Mit den Synergy Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente internationale Forschungsteams.

Eine Fotocollage mit zwei Männern und zwei Frauen, die mit verschränkten Armen lächelnd in die Kamera schauen.
Stefan Glunz, Claudine Kraft, Çağlar Ataman, Susanne Brather-Walter (v. l. n. r.) Fotos: Jürgen Gocke / Universität Freiburg, Foto Claudine Kraft: CIBSS / Universität Freiburg


Der Photovoltaik-Forscher Prof. Dr. Stefan Glunz, die Molekularbiologin Prof. Dr. Claudine Kraft und der Mikrosystemtechniker Prof. Dr. Çağlar Ataman erhalten jeweils einen Synergy Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC). Mit der Archäologin Dr. Susanne Brather-Walter ist eine weitere Wissenschaftlerin der Universität Freiburg an einem Synergy Grant beteiligt. Daneben hat Prof. Dr. Rüdiger Quay einen ERC Synergy Grant für das Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF eingeworben, das er leitet; Quay ist auch Professor am Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Universität Freiburg.

Mit Synergy Grants fördert der ERC internationale interdisziplinäre Forschungsteams, deren Arbeiten die Kriterien wissenschaftlicher Exzellenz erfüllen und vielversprechende Ergebnisse erwarten lassen. In diesem Jahr wurden von 712 eingereichten Anträgen 66 für eine Förderung ausgewählt.

Portraitbild von Prof. Dr. Stefan Rensing.

„Vier Synergy Grants bestätigen die große Stärke der Freiburger Forschung und unsere feste Verankerung in europäischen Netzwerken.“

Prof. Dr. Stefan Rensing

Prorektor für Forschung und Innovation

„Vier Synergy Grants bestätigen die große Stärke der Freiburger Forschung und unsere feste Verankerung in europäischen Netzwerken“, sagt Prof. Dr. Stefan Rensing, Prorektor für Forschung und Innovation. „Die ausgewählten Forschungsvorhaben behandeln hoch relevante Themen und können wichtige Beiträge zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen liefern.“ Insgesamt werden die vier Projekte durch den ERC mit rund 41 Millionen Euro über sechs Jahre gefördert; die Universität Freiburg erhält davon gut neun Millionen Euro.

Eine neue Generation von Solarzellen

Die Müllabfuhr von Körperzellen

Theranostik bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Europäische Verbindungen im frühen Mittelalter

Und noch ein weiterer ERC Synergy Grant geht nach Freiburg: Prof. Dr. Rüdiger Quay erhält ihn für sein Projekt „DISRUPT“ am Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF. Quay ist auch Professor für energieeffiziente Hochfrequenzelektronik am Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Universität Freiburg. In dem Projekt geht es um einen innovativen Technologieansatz, der den Energieverbrauch von Mobilfunknetzen der nächsten Generation um 50 Prozent senken könnte.

„Es ist eine große Ehre, dass mit dem ERC-Synergy-Grant das langjährige Engagement für hochskalierbare Hochfrequenz-Halbleitertechnologien in Europa gewürdigt wird“, sagt Quay. „Ich bin dankbar, so kompetente Kollegen am Fraunhofer IAF und der Universität Freiburg sowie im Projekt DISRUPT zu haben.“ An dem Projekt sind auch die Technische Universität Delft, Niederlande, und das University College Dublin, Irland beteiligt. Es wird mit rund zehn Millionen Euro gefördert.

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