Emmy Noether- und Heisenberg-Programm: Sechs Spitzenwissenschaftler*innen entscheiden sich für Freiburg
Freiburg, 27.02.2026
Sechs von 32 Wissenschaftler*innen, die im letzten Quartal 2025 in zwei Förderprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen wurden, haben den Standort Freiburg für die Umsetzung ihrer geförderten Projekte gewählt. Das zeigt: Freiburg ist attraktiv für hoch qualifizierte Forscher*innen aus verschiedensten Fachbereichen.

Mit dem Emmy Noether- und dem Heisenberg-Programm fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler*innen mit exzellenten Projektvorhaben. Die Geförderten entscheiden selbst, an welchen Institutionen sie ihre Projekte durchführen. Von insgesamt 32 Forscher*innen, die im letzten Quartal 2025 in die Programme aufgenommen wurden, haben sechs Freiburg als Standort gewählt.
„Ich freue mich sehr, dass sich sechs der 32 neu in die Emmy Noether- und Heisenberg-Programme aufgenommenen Wissenschaftler*innen entschieden haben, ihre Projekte in Freiburg umzusetzen. Das unterstreicht die hohe Attraktivität der Universität und des Universitätsklinikums in Freiburg: Mit ihrem interdisziplinären Profil, ihrer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur und ihrer internationalen Vernetzung bieten sie ein exzellentes Umfeld für herausragende Forscher*innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg.
Geförderte Projekte umfassen medizinische, psychologische und soziologische Forschung
Folgende Themen werden die neuen Freiburger Heisenberg-Wissenschaftler*innen erforschen:
- PD Dr. Denisa Butnaru untersucht an der Universität Freiburg „Ambivalente Materialitäten: Wie menschliche Körper im Spannungsfeld von Fakten und Artefakten in Gesundheits- und Militärräumen navigieren“
- PD Dr. Niels Skovaard-Olsen widmet sich an der Universität Freiburg dem Thema „Fortgeschrittene Studien zu Normkonflikten und dem Problem der Arbitration“
Die neuen Wissenschaftler*innen im Emmy Noether-Programm werden sich in Freiburg mit folgenden Forschungsfragen auseinandersetzen:
- Dr. Kevin Ciminski erforscht am Universitätsklinikum Freiburg das Thema „MAC’n FLU: Entschlüsselung der Wechselwirkungen zwischen Makrophagen und Influenza-A-Viren, Reaktionen der Wirtszelle und Kontrolle der Infektion“
- Dr. Joshua David Frenster widmet sich an der Universität Freiburg der „Entschlüsselung der Mechanismen des Zellwettbewerbs in der embryonalen Entwicklung mittels Gastruloiden, krebsresistenter Spezies und humaner 3D-Modelle“
- Dr. Julia Kolter befasst sich am Universitätsklinikum Freiburg mit der „Entschlüsselung der Neuro-Immuninteraktionen und ihrer funktionellen Bedeutung in der Haut“
- Dr. Ali Seleit untersucht an der Universität Freiburg die „Genetik der Embryonalentwicklungszeitsteuerung und Größenkontrolle bei Wirbeltieren“