Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Lokal, transnational, meridional

Französisch-deutsche Literaturbeziehungen in den Cahiers du Sud, 1925-1966

PD Dr. Robert Krause, gefördert vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg (01.07.2025 bis 31.12.2026).

Die Cahiers du Sud gehören nicht nur zu den wichtigsten französischen Literaturzeitschriften des 20. Jahrhunderts, sondern waren in der Zwischenkriegszeit auch ein Forum der deutschen (Exil-)Literatur. So schrieben neben Antonin Artaud, André Breton, Robert Desnos, Paul Éluard, Michel Leiris, Saint-John Perse etc. auch Ernst Bloch, Walter Benjamin und Ludwig Marcuse für die Zeitschrift, die zudem Sonderhefte zu deutschsprachigen Schriftstellern wie Kafka und zum „romantisme allemand“ umfasst. Diese französisch-deutschen Literaturkontakte werden im Forschungsprojekt erstmals historisch und systematisch rekonstruiert. Dabei sind sowohl publizierte Zeitschriftenartikel und Briefe einzubeziehen als auch unpublizierte Korrespondenzen im Zuge von Archivarbeiten in Marseille zu erschließen.

Kooperationspartner*innen

  • Marie-Pierre Ulloa
    Directrice du programme Méditerranée
  • Enrico Donaggio
    Directeur scientifique et directeur du programme Utopies nécessaires
  • Constance Moréteau
    Responsable du développement de l’axe arts & sciences, IMéRA – l’Institut d’études avancées (IEA), Aix Marseille Université