Informationen zur Berichterstattung über Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter der Universität Freiburg
Freiburg, 30.07.2026
Die Universität Freiburg nimmt Bezug auf die jüngste Berichterstattung zu Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter des Gebäudemanagements. Angesichts der Schwere der dargestellten Vorwürfe ist es der Universitätsleitung wichtig, die Ereignisse aus ihrer Perspektive zu ergänzen und sachlich einzuordnen.

Wir stellen klar: Die Universität Freiburg war nicht, wie berichtet, bereits seit Anfang 2025 über die Vorwürfe informiert. Erste Beschwerden über das Verhalten des Mitarbeiters erreichten Ende März 2026 dessen direkten Vorgesetzten, der um präzisierende Ausführungen bat. Als Anfang April 2026 das volle Ausmaß der Vorwürfe bekannt wurde, informierte die Personalabteilung noch am selben Tag die zuständige Ressortverantwortliche der Universitätsleitung. Sowohl die erforderlichen personalrechtlichen Maßnahmen als auch umfassende Sachverhaltsprüfungen wurden umgehend eingeleitet. Zudem laufen behördliche Ermittlungen, deren Ergebnisse in die weitere Bewertung der Universität einfließen werden.
Zum Schutz der Beteiligten und aufgrund gesetzlicher Datenschutzbestimmungen sind wir bei Personalangelegenheiten und laufenden Verfahren an strikte Rahmenbedingungen gebunden. Eine umfassendere öffentliche Stellungnahme ist daher in diesem Fall nicht möglich.
Eines ist unmissverständlich: Die Universität Freiburg verurteilt jede Form von Diskriminierung, rassistische oder sexistische Beleidigungen sowie körperliche Gewalt aufs Schärfste. Ein solches Verhalten widerspricht fundamental unseren Werten und unserem Anspruch an einen sicheren Campus für alle. Dabei halten wir in unserem Handeln gegenüber allen Beteiligten geltendes Recht strikt ein.