Unser Angebot
Das Ex-o-Rep-Programm umfasst fachliche Lehrveranstaltungen, Probeklausuren samt Korrekturen und Musterlernpläne für eine ein- und eine anderthalb jährige Examensvorbereitung inklusive Fall- und Literaturempfehlungen.
Daneben bieten wir Euch eine Plattform zum Finden einer Lerngruppe, ein Mentoring-Programm für Lerngruppen sowie Räume, die Ihr mit Eurer Lerngruppe nutzen könnt. Zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung habt Ihr die Möglichkeit unseren Coachingkurs zu nutzen.


Unser Angebot im Detail
Musterlernpläne
Die Examensvorbereitung will gut und passend zum schriftlichen Examenstermin geplant sein, damit auch der gesamte Prüfungsstoff bearbeitet wurde, wenn es losgeht.
Um Euch das mühsame Abgleichen der Vorgaben der JAPrO mit den Inhaltsverzeichnissen von Lehrbüchern und das Heraussuchen von geeigneten Übungsfällen sowie das Aufteilen des Prüfungsstoffes in einzelne Sitzungen zu ersparen, stellen wir Euch zu Beginn jedes Semesters Musterlernpläne zur Verfügung. Es gibt immer zwei Versionen: Einen Plan für eine einjährige und einen für eine anderthalbjährige Vorbereitung.
Unsere Musterlernpläne beinhalten neben der Aufteilung des gesamten Prüfungsstoffes in Sitzungen unter Berücksichtigung von Semesterferien, Blockveranstaltungen, Probeexamina und Urlaub (ja, der ist auch wichtig!) auch Literaturvorschläge für jede Sitzung und Vorschläge thematisch passender Übungsfälle.
Auch wenn wir die Musterlernpläne jedes Semester mit größtmöglicher Sorgfalt überarbeiten, sind Fehler nie auszuschließend. Bitte passt die Musterlernpläne an eure Bedürfnisse an und meldet euch gerne, wenn ihr Fehler findet.
Lerngruppen
Das „Freiburger Modell“ der Examensvorbereitung ohne Repetitor stellt das gemeinsame Erarbeiten des Prüfungsstoffes mit einer Lerngruppe in den Vordergrund.
In der Regel bildet sich eine Lerngruppe aus drei bis vier Personen. Die Lerngruppe trifft sich ca. ein bis drei Mal pro Woche, um gemeinsam anhand von Übungsfällen den Prüfungsstoff zu erarbeiten und die Falllösungskompetenz zu üben.
Ob innerhalb der Lerngruppe auch gemeinsam Übungsmaterialien (z.B. Karteikarten) erstellt werden oder man „nur“ gemeinsam wiederholt, ist eine sehr individuelle Frage, die von den jeweiligen Präferenzen der Mitglieder abhängt. Wie so oft: Beide Wege sind sehr gut gangbar.
Ihr habt (aus verschiedenesten Gründen) noch keine Lerngruppe? Kein Problem. Die Ex-o-Rep Koordination bietet eine digitale Lerngruppenforum an, damit Ihr Euch mit Gleichgesinnten kurzschließen könnt.
Außerdem wird ein- bis zweimal im Jahr am Ende eines Semesters eine Informationsveranstaltung angeboten, die Euch das Ex-o-Rep Programm näherbringt. In der Veranstaltung bieten wir außerdem – zumeist in Kooperation mit der Fachschaft bei Kaffee und Brezeln – auch einen persönlichen Rahmen zum Kennenlernen an, falls Ihr auf der Suche nach einer Lerngruppe seid.
Damit keine Fragen und kein Anliegen unbeantwortet bleiben, gibt es im Rahmen des Ex-o-Rep Programmes auch Mentoringangebote. Meldet Euch bei Interesse daran bitte per Mail an ex_o_rep@jura.uni.freiburg.de, damit wir eine Zuweisung vornehmen können.
WuV-Kurse und weitere Lehrveranstaltungen
Die Wiederholungs- und Vertiefungskurse (kurz: WuV-Kurse) behandeln den gesamten Pflichtprüfungsstoff für die Staatsprüfung anhand von Fällen auf Examensniveau.
Die Kurse werden ausschließlich von Professor:innen gehalten, sodass höchstmögliche fachliche Qualität gewährleistet ist. Denn es gilt: Von wem kann man besser lernen was im Examen gekonnt werden muss, als von denjenigen Personen, welche die Klausuren stellen und Euch in der mündlichen Prüfung gegenübersitzen werden?!
Die WuV-Kurse sind auf ein Jahr angelegt, d.h. im Winter- und Sommersemester finden fachlich unterschiedliche Kurse statt. Den Überblick über die aktuell stattfindenden WuV-Kurse findet Ihr unten.
Neben den WuV-Kursen gibt es noch einige Blockveranstaltungen, welche Euch beim Weg zum Examen erleichtern sollen:
Die Blockveranstaltung „Verwaltungsgerichtliche Praxis“ wird vom Verwaltungsgericht Freiburg organisiert und durchgeführt. Hier erarbeiten Richter:innen mit Euch das examensrelevante öffentliche Recht anhand aktueller Fälle aus der Praxis, die Euch so (oder so ähnlich) sicherlich in den Aufsichtsarbeiten der Staatsprüfung begegnen könnten.
Außerdem gibt es die Blockveranstaltungen der „Höchstrichterlichen Rechtsprechung“ im Zivil-, Straf- und Öffentlichen Recht. Hier bearbeitet Ihr die relevanten aktuellen Urteile und Beschlüsse der obersten Gerichte.
Ebenfalls verblockt findet der WuV-Kurs zum Europarecht statt.
Examensklausurenkurs & Probeexamen
Der Examensklausurenkurs ermöglicht es Euch, fast jeden Samstag eine Übungsklausur auf Examensniveau zu schreiben. Diese Klausuren werden von unseren Professor:innen und deren Mitarbeiter:innen konzipiert. Zu jeder Klausur wird eine Besprechung angeboten. Der Examensklausurenkurs läuft grundsätzlich sowohl während der Vorlesungszeit als auch in der vorlesungsfreien Zeit.
Im Rahmen des Examensklausurenkurses findet auch einmal pro Semester das Probeexamen statt. Hier werden Euch echte Aufsichtsarbeiten aus vergangenen Terminen der Staatsprüfung zur Bearbeitung präsentiert. Auch hier erfolgt eine Besprechung durch unsere Professor:innen.
Um an dem Examensklausurenkurs teilzunehmen, müsst Ihr die drei großen Scheine erfolgreich abgeschlossen haben („scheinfrei“ sein) und den Teilnahmeantrag, den Ihr im Ilias-Kurs findet, ausgefüllt haben.
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Examensklausurenkursplan
Hier findet Ihr den Examensklausurenkursplan für das SoSe 2026.
Klausurenkurs Aushang SoSe 2026 – Stand 13.07.2026Â (228 KB), 13. Juli 2026
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Examensklausurenkursplan
Hier findet Ihr den Examensklausurenkursplan für das WS 2026/27.
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Anleitung zum Examensklausurenkurs
Hier findet Ihr eine Anleitung, wie Ihr am Examensklausurenkurs teilnehmen könnt.
Leitfaden_EDUTIEK_Studierende_19.03.2025Â (2 MB), 14. April 2025
Klausurenarchiv
Die schriftlichen Aufsichtsarbeiten in der Staatsprüfung zählen für 70% der Gesamtnote der Staatsprüfung. Folglich spielt das Lösen von Übungsfällen eine übergeordnete Rolle in der Examensvorbereitung.
Damit Ihr stets ausreichend Fälle zum Üben habt, findet Ihr in dem Klausurenarchiv eine Sammlung aller ehemaligen Fälle, die im Examensklausurenkurs gestellt worden sind; inklusive Lösung.
Zusätzlich findet Ihr hier ab sofort die bestbepunktete studentische Falllösung. Sie kann dazu dienen, Euch einen (halbwegs) realistischen Einblick darüber zu geben, was möglich ist.
Bitte beachtet jedoch, dass wir nicht nachprüfen können, inwieweit die Klausur innerhalb der fünf Studen und ohne zusätzliche Hilfsmittel geschrieben worden ist.
Erfahrungsberichte
Am wichtigsten ist es sich immer vor Augen zu halten, dass Ihr mit den Herausforderungen des Examens nicht alleine seid. Viele Studierende vor Euch haben ähnliche Erfahrungen gemacht und mit den Belastungen des Examens gekämpft. Wir haben ehemalige Examenskandidatinnen und Examenskandidaten gefragt, welche Tipps und Tricks ihnen geholfen haben und von welchen Angeboten des Ex-o-Reps sie am meisten profitieren konnten.
Fall- und Literaturkompendium
Damit Ihr zu jedem Themenkomplex immer und schnell passende Fälle inklusive Lösung findet, haben wir für Euch neben der Klausurdatenbank das Fallkompendium aufgebaut. Das Fallkompendium listet alle Übungsfälle aus den gängigen Ausbildungszeitschriften, sortierbar nach Jahrgang, Themengebiet etc., auf. Wir betreiben fortlaufend eine Zeitschriftenauswertung, sodass das Kompendium stets aktuell ist.
Da Ihr nicht immer in der Bibliothek seid, wenn Ihr gerade ein Lehrbuch zurate ziehen wollt, haben wir Euch ein Literaturkompendium zusammengestellt, dass alle zur Examensvorbereitung besonders geeigneten Werke, die online für die Universität Freiburg verfügbar sind, enthält. Auch dieses Kompendium aktualisieren wir fortlaufend.
Ex-o-Rep-Coachingkurs zur schriftlichen Prüfung
Das Schreiben einer (guten) Examensklausur verlangt mehr als die sichere Beherrschung des materiellen Rechts. Entscheidend ist ebenso die Fähigkeit, das vorhandene Wissen in eine überzeugende juristische Bearbeitung zu überführen. Methodische Sicherheit, argumentative Stringenz und Transparenz, präziser Normbezug, sprachliche Genauigkeit und nicht zuletzt die viel beschworene Schwerpunktsetzung bestimmen maßgeblich darüber, ob aus einer inhaltlich richtigen Lösung auch eine gute Klausur wird.
Gerade diese Fähigkeiten lassen sich jedoch oftmals schwer abstrakt vermitteln. Hinweise wie „dogmatischen Zugriff“ entwickeln, „Prüfungsmaßstab subsumtionsfähig konkretisieren“, oder „methodisch arbeiten“, lassen sich schnell formulieren. Als bloße Schlagworte helfen sie aber nur begrenzt weiter. Ihren eigentlichen Wert gewinnen sie erst dort, wo sie an konkreten Bearbeitungen sichtbar gemacht werden: Wo hätte ein Gedankengang klarer strukturiert werden müssen? An welcher Stelle fehlt der entscheidende Normbezug? Warum bleibt eine Argumentation trotz zutreffenden Ergebnisses oberflächlich? Weshalb trägt eine ausführliche Darstellung bisweilen wenig zur Lösung bei, während an anderer Stelle gerade die notwendige Vertiefung fehlt?
Die Entwicklung dieser Fähigkeiten braucht daher vor allem Übung und qualifiziertes Feedback. Fortschritte stellen sich häufig nur langsam ein und sind aus der Perspektive der eigenen Bearbeitung mitunter schwer zu erkennen. Manche Bearbeiterinnen und Bearbeiter wissen durchaus, „was gemeint ist“, schaffen es aber nicht, ihre Gedanken in eine stringente juristische Argumentation zu überführen. Andere erkennen die entscheidenden Probleme, verlieren sich jedoch in Einzelheiten oder setzen ihre Schwerpunkte nicht deutlich genug. Wieder andere gelangen zu vertretbaren Ergebnissen, machen den methodischen Weg dorthin für die Korrektorin oder den Korrektor aber nicht hinreichend sichtbar.
So bleibt nach fünf intensiven Stunden nicht selten die ernüchternde Frage, warum eine vermeintlich sorgfältig durchdachte und inhaltlich weitgehend zutreffende Bearbeitung am Ende nur knapp über der Bestehensgrenze bewertet wurde. Gerade diese Differenz zwischen „Ich wusste, worum es geht“ und „Ich habe es in der Klausur auch überzeugend gezeigt“ bildet den gedanklichen Ausgangspunkt des Ex-o-Rep-Coachingkurses zur schriftlichen Prüfung.
Wie funktioniert der Coachingkurs?
Der Coachingkurs ist bewusst keine zusätzliche, vom Examensklausurenkurs losgelöste Veranstaltung. Vielmehr wird der didaktische Zugriff auf ausgewählte Besprechungen der Samstagsklausuren und des Probeexamens erweitert. Neben der klassischen inhaltlichen Aufarbeitung soll stärker untersucht werden, wie unterschiedliche Bearbeiterinnen und Bearbeiter denselben Fall lösen und weshalb ihre Klausuren unterschiedlich bewertet werden.
Hierzu werden in ausgewählten Veranstaltungen jeweils drei anonymisierte Klausuren aus unterschiedlichen Leistungsbereichen vergleichend gegenübergestellt und gemeinsam analysiert. So soll unmittelbar sichtbar werden, worin sich eine lediglich ausreichende, eine solide und eine besonders überzeugende Bearbeitung unterscheiden.
Dabei geht es weder darum, einzelne Klausuren vorzuführen, noch darum, eine Bearbeitung zur vermeintlichen Musterlösung zu erheben. Vielmehr soll anhand konkreter Textpassagen nachvollzogen werden, welche Entscheidungen die Qualität einer Klausur prägen.
Was soll im Coaching konkret besprochen werden?
Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen wie:
- Wodurch unterscheiden sich Klausuren verschiedener Leistungsstufen neben dem materiellen Gehalt?
- Wo werden Probleme erkannt, aber nicht hinreichend entwickelt?
- Wann gerät eine Prüfung zu ausführlich – und wann bleibt sie zu oberflächlich?
- Wie setzt man innerhalb einer umfangreichen Klausur überzeugende Schwerpunkte?
- Wie lässt sich ein methodischer Zugriff entwickeln, anstatt lediglich erlerntes Wissen wiederzugeben?
- Wie können Obersätze, Subsumtionen und Argumentationen präziser und ökonomischer formuliert werden?
- Wie geht man mit Problemen um, deren konkrete Lösung man nicht kennt?
- Und wie lässt sich die eigene Klausurtechnik gezielt weiterentwickeln?
Gerade der vergleichende Blick auf konkrete Bearbeitungen soll Bewertungsentscheidungen nachvollziehbarer machen. Eine Lösungsskizze zeigt regelmäßig, was geprüft werden sollte. Sie zeigt aber nur eingeschränkt, wie daraus eine überzeugende Klausurbearbeitung entsteht. Genau diese Ebene – die konkrete Umsetzung des juristischen Wissens in der Klausur – soll sichtbarer gemacht werden. Der Coachingkurs soll damit nicht lediglich vermitteln, wie die jeweilige Samstagsklausur zu lösen gewesen wäre, sondern anhand dieser Klausur zeigen, wie man Examensklausuren besser schreibt.
Zugleich soll die Veranstaltung Raum für Rückfragen und einen offenen Austausch schaffen, der sich nicht auf das Verhältnis zwischen den Studierenden und der besprechenden Person beschränkt, sondern auch die Diskussion der Studierenden untereinander einschließt.
Pilotveranstaltungen
Zur erstmaligen Pilotierung werden im SoSe26 die Besprechungen der 19. Klausur im Öffentlichen Recht (LS Starski) am 24. September 2026 sowie die 22. Klausur im Öffentlichen Recht (LS Klement) am 15. Oktober 2026 im Format des Coachingkurses zur schriftlichen Prüfung durchgeführt. Ab dem kommenden WiSe 26/27 sollen pro Semester vier Klausurbesprechungen im Format des Coachingkurses angeboten werden.
Coachingkurs für die mündliche Prüfung
Die Note der Staatsprüfung in der ersten juristischen Prüfung setzt sich zu 30 % aus der Note der mündlichen Prüfung zusammen. Diese findet im Anschluss an die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Aufsichtsarbeiten, die 70 % der Note der Staatsprüfung zählen, statt.
Damit Ihr wisst, was Euch in der „echten“ mündlichen Prüfung erwarten wird, bieten wir in der Zeit zwischen den schriftlichen und mündlichen Prüfungen mehrere Termine des sog. Coachingkurses an.
In diesem prüft ein:e Prüfer:in, der/die auch echte Prüfungen abnimmt, ein Rechtsgebiet. Anschließend bekommt Ihr von diesem/dieser und zumindest einem Coach (in Person von Prof. Dr. Boosfeld, M. Jur. und/oder Prof. Dr. Klement) sowohl inhaltliche als auch wertvolle prüfungstechnische Rückmeldung.
Eine Teilnahme ist als Prüfling und auch als Zuschauer:in möglich. Während der Rückmeldung wird ein Austausch mit den Zuschauern ausdrücklich gefördert, um so alle möglichen Fragen geklärt zu bekommen.
Die Termine für das SS 2026:
1. 13.05.2026 (ZivilR mit Prof. Dr. Katharina von Koppenfels-Spies),
2. 20.05.2026 (StrafR mit StA’in Melissa-Marie Rebmann),
3. 03.06.2026 (ZivilR mit StA Jonas Rehm) und
4. 10.06.2026 (ÖffR mit PräsVG Dr. Christoph Sennekamp)
jeweils von 18:30 – 21:00 Uhr (s.t.) im Großen Saal des Haus zur Lieben Hand sowie am 03.06.2026 im HS 1221.
Eine Anmeldung ist ab sofort per Mail an ex_o_rep@jura.uni-freiburg.de möglich. In der Anmeldung sind der bevorzugte Termin sowie ein Ersatztermin zu nennen. Sofern der schriftliche Teil der Staatsprüfung schon abgelegt wurde, ist das ebenfalls zu nennen; da diese Kandidat:innen ggf. vorrangig berücksichtigt werden. Pro Termin werden maximal fünf Personen zugelassen.
Die Teilnahme als Zuhörer:in ist für Mitglieder der Fakultät ohne Anmeldung jederzeit möglich.
Die Ex-o-Rep-Koordination dankt den folgenden Jurist:innen für ihre unentgeltliche Beteiligung an unserem Coachingkurs:
Prof. Dr. Moritz Hennemann
Prof. Dr. Jan Felix Hoffmann
RiArbG Julius Ibes
RiVG Dr. Nils Janson
Prof. Dr. Wolfgang Kaiser
Prof. Dr. Katharina von Koppenfels-Spies
RA Dr. Stefan Krauss
StA Dominik Nassal
RiLG André Pressel
StA’in Melissa-Marie Rebmann
StA Jonas Rehm
PräsVG Christoph Sennekamp
Dr. Philipp Singler
RiLG Bianca Stoll-Beauchesne
Prof. Dr. Andreas Voßkuhle
Prof. Dr. Silja Vöneky
StA’in Kathrin Weiß
Klausurenklinik
Die Klausurenklinik bietet Euch in der Examensvorbereitung eine persönliche Korrektur Eurer Klausuren durch besonders geschulte Ansprechpartner:innen. Diese übernehmen eine diagnostische und beratende Funktion. Es erfolgt eine umfassende inhaltliche, stilistische und strukturelle Analyse der Klausurbearbeitung. Außerdem werden individuelle Stärken und Schwächen in den Bereichen Klausurtechnik, Lernstrategien, Zeitmanagement, Schwerpunktsetzung und Klausurvorbereitung herausgearbeitet. Gemeinsam werden dann gezielte Maßnahmen entwickelt, die zur Verbesserung der individuellen Ergebnisse beitragen sollen.
Anmeldeverfahren: Die Klausurenklinik findet viermal pro Semester für ausgewählte Klausuren des Examensklausurenkurses statt. Für welche Klausuren die Klausurenklinik angeboten wird, könnt Ihr dem Klausurenkursplan für das jeweilige Semester entnehmen.
Das Anmeldeverfahren verläuft aktuell noch über das Online-Formular auf der „alten“ Website. Den Link dazu findet Ihr unten. Es werden nur Anmeldungen, die ab 9 Uhr s.t. am Tag nach der Klausurbesprechung eingereicht worden sind, berücksichtigt.
Die Klausurenklinik wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von A&O Sherman und die SVB-Mittel der Fakultät. Die Organisation erfolgt durch den Lehrstuhl von Frau von Koppenfels-Spies.
Schuldrechtshütte
Die sog. „Schuldrechtshütte“ richtet sich an Examenskandidat:innen, die unmittelbar vor der Staatsprüfung in der Ersten juristischen Prüfung stehen. Sie ist seit vielen Jahren ein besonders beliebter Bestandteil der universitätseigenen Examensvorbereitung und wurde bereits mit dem Fakultätslehrpreis ausgezeichnet.
Die Veranstaltung hat das Ziel, das systematische Verständnis des besonders examensrelevanten Schuldrechts unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung auszubauen und zu vertiefen.
Als dreitätige Blockveranstaltung (Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag) konzipiert, wird der Prüfungsstoff des Schuldrechts im „kleinen Kreis“ (40 Teilnahmeplätze) mit den Dozierenden durch Fälle erarbeitet, die an aktuellen Entscheidungen angelehnt sind. Die Veranstaltung findet in einer Jugendherberge statt, um außerhalb des üblichen Lernraums besonders effektiv arbeiten zu können.
Die Veranstaltung wird aus den SVB-Mitteln des Fachbereichs gefördert, sodass für Teilnehmende lediglich ein Teilnahmebetrag von 50 € für die Unterkunft und Vollverpflegung (exkl. eigenverantwortlicher An- und Abreise) anfällt.
Die Teilnehmenden erhalten ferner ein ausführliches Skript, in dem die relevante Rechtsprechung in Form von Falllösungen verständlich dargestellt wird.
Da es regelmäßig zu viele Anmeldungen gibt, wird im Zweifel per Losentscheid ausgewählt, wer mit auf die Hütte mitfahren kann. Für die anderen wird ein „Ersatztermin“ im Hörsaal angeboten. Eine Anmeldung nur für einen der beiden Termine ist nicht möglich!
Zugelassen werden nur Examenskandidat:innen, die nachweislich zum jeweils nächsten Examenstermin angemeldet sind und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg angehören. Eine mehrmalige Teilnahme ist nicht möglich.
Die nächste Schuldrechtshütte findet vom 22. bis 24.01.2027 als Präsenzveranstaltung in der Jugendherberge Breisach statt. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 29.11.2026 möglich. Dafür ist das Anmeldeformular sowie der Nachweis über die Examensanmeldung über den Ilias-Kurs hochzuladen. Informationen für den Ersatztermin werden zeitnah bekannt gegeben.
Kontakt und Dozent:innen
Allgemeine Kontaktadresse: srh@jura.uni-freiburg.de
Tel.: 0761 203-2347
Lucas Igla
Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl von Frau Prof. Koppenfels-Spies
Carlotta Jonscher
Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Frau Prof. Boosfeld
Caroline Pommerening
Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Herrn Prof. Hoffmann
Lennart Uhle
Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl von Herrn Prof. Lieder
Mental-Health-Programm
Entspannt durch das Staatsexamen?
Lernplan, Probe-Klausuren, WuV-Kurse, Nebenjob, Beziehungen – der Studierendenalltag in der Examensvorbreitung kann ganz schön schnelllebig und fordernd sein! Mit der Teilnahme an unseren Workshops habt Ihr die Möglichkeit kostenfrei an dem bewährten Achtsamkeitskurs „PsyMENT“ teilzunehmen, für Entschleunigung zu sorgen und euch langfristig für Anforderungssituationen zu stärken!
PsyMENT – Was ist das?
Inhaltlich konzentriert sich das Programm auf zwei miteinander verbundene Schwerpunkte. Die erste Einheit widmet sich der Stressregulation. Ausgangspunkt ist eine psychologisch fundierte Einführung in die körperlichen und mentalen Mechanismen von Stress. Darauf aufbauend werden konkrete Techniken vermittelt und praktisch erprobt, mit denen sich belastende Situationen frühzeitig erkennen und gezielt regulieren lassen. Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit länger andauernden Belastungsphasen während der Examensvorbereitung, sondern gerade auch um akute Stressreaktionen in Prüfungssituationen. Die Einheit enthält deshalb bewusst auch Selbsterfahrungs- und Übungsanteile, um die vermittelten Techniken nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern ihre Wirkung unmittelbar erproben zu können.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der fokussierenden Entspannung. Während die Stressregulation vor allem darauf ausgerichtet ist, bereits entstandene Anspannung wahrzunehmen und gezielt zu beeinflussen, setzt die fokussierende Entspannung stärker präventiv an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich auch unter hoher Belastung innere Ruhe herstellen und die eigene Aufmerksamkeit wieder gezielt bündeln lässt. Vermittelt werden hierzu Techniken, die einerseits helfen können, das allgemeine Stressniveau während der Examensvorbereitung zu reduzieren, andererseits aber auch in besonders belastenden Situationen kurzfristig eingesetzt werden können.
Beide Einheiten ergänzen sich damit bewusst: Ziel ist es, den Teilnehmenden nicht lediglich einzelne Entspannungstechniken an die Hand zu geben, sondern ein besseres Verständnis der eigenen Stressreaktionen zu vermitteln und darauf aufbauend konkrete Strategien zu entwickeln, mit denen Belastung, Anspannung und Konzentration während der Examensvorbereitung und in der eigentlichen Prüfungssituation aktiv reguliert werden können.
Woher kommt das Angebot?
Nachdem das Mental-Skills-Programm aufgrund von Stellenstreichungen am Universitätsklinikum zunächst ausgesetzt werden musste, haben wir uns darum bemüht, das Angebot nicht ersatzlos entfallen zu lassen. Es folgte ein längerer Austausch mit dem Universitätsklinikum – und diese Bemühungen haben sich gelohnt: Zum Wintersemester 2026/27 wird das Programm wieder aufgenommen.
Dabei soll das Angebot künftig noch gezielter auf die besonderen psychischen Belastungen der Examensvorbereitung zugeschnitten und zugleich nachhaltig angelegt werden. Hierzu wurde in Abstimmung mit dem Universitätsklinikum ein neues Konzept entwickelt. Durchgeführt wird das Programm von der Psychologin Dr. Sarah Lütke Lanfer und dem Psychologen Patrick Gäng aus der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg.
Im Wintersemester 2026/27 werden zunächst zwei Einheiten angeboten, an denen jeweils bis zu 20 Personen teilnehmen können. Die Termine finden am 26. November 2026 und am 14. Januar 2027, jeweils von 9:15 bis 10:45 Uhr, in der Burgunderstraße 5a statt. Weitere Informationen zur Anmeldung folgen in kürze.
Wir freuen uns auf Euch!
Ex-o-Rep-Koordination & das Lehreteam der Psychosomatik
Veranstaltungen und Vorträge
Neben unseren regulären Angeboten, die wir euch obenstehend vorgestellt haben, organisiert die Ex-o-Rep Koordination regelmäßig Veranstaltungen und Vorträge zu Themenfeldern, die für Examenskandidat:innen relevant sind.
So haben wir in der Vergangenheit u.a. Veranstaltungen zum Verhalten in der mündlichen Prüfung oder zu möglichen Karrierewegen nach der ersten juristischen Prüfung organisiert.
Auf diese Veranstaltungen weisen wir immer rechtzeitig in unserem Newsletter und auf der „alten“ Webseite unter „Aktuelles“ hin. Für den Newsletter könnt Ihr Euch über die „alte“ Website anmelden.
Mentoring
Damit keine Fragen und kein Anliegen unbeantwortet bleiben, gibt es im Rahmen des Ex-o-Rep Programmes auch Mentoringangebote.
Das Lerngruppenmentoring richtet sich an Ex-o-Rep Lerngruppen und stellt Euch einen (ehemaligen) Kommilitonen als Mentor:in zur Seite, der bzw. die selbst erfolgreich das Ex-o-Rep Programm durchlaufen hat und somit weiß, welche Fragen und Probleme sich stellen können und wie man sie löst. Das Mentoring ist grundsätzlich auf die gesamte Dauer der Examensvorbereitung angelegt, aber selbstverständlich ist Euch die konkrete Ausgestaltung des Mentorings überlassen.
Leider gehört es in der juristischen Ausbildung zur Realität, dass man sich lange und intensiv auf die Staatsprüfung vorbereitet, diese aber letztlich nicht besteht. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig und zumeist nicht auf fehlende Intelligenz oder Arbeitsmoral zurückzuführen. Dennoch ist dieses Thema weiterhin stigmatisiert. Wir möchten, dass Ihr wisst: Ihr seid nicht alleine und wir helfen Euch! Deshalb gibt es ein Mentoringangebot für Kolleg:innen, die die Staatsprüfung nicht bestanden haben und zusammen mit dem Ex-o-Rep-Koordinator den Zweitversuch planen möchten.
Die Mentoringangebote werden von der Ex-o-Rep Koordination verwaltet und vermittelt. Meldet Euch bei der Ex-o-Rep Koordination, wenn Ihr als „Mentee“ teilnehmen möchtet oder wenn Ihr als Mentor:in Eure Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben möchtet.
Individuelle Beratung
Um Euch persönlich unterstützen zu können, bieten wir ein Beratungskonzept an. Die Ex-o-Rep-Koordination steht Euch für alle organisatorischen Fragen und Anliegen rund um die Examensvorbereitung zur Verfügung.
Dieses Angebot ergänzt jenes der Studienfachberatung und geht vertieft auf individuelle Fragen ein, etwa zur Lerngruppenfindung, Lernplangestaltung und individuellen Lernkoordination.
Die Termine können individuell vereinbart werden. Meldet Euch dazu am besten per Mail an ex_o_rep@jura.uni-freiburg.de.