Wir sind dabei: Kunstgeschichte studieren mit Wirkung

Das neue Projekt „CommUniHub Freiburg – Studieren mit Wirkung“ der Universität Freiburg wird im Rahmen der Ausschreibung „Die Welt ist mein Campus“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit über 3,4 Millionen Euro gefördert. Zentrales Element wird eine neue Transfer- und Interaktionsplattform sein (CommUniHub), welche Studierenden die Möglichkeit eröffnet, wissenschaftliche Erkenntnisse in reale Kontexte einzubringen, gesellschaftliche Wirksamkeit zu erleben sowie fachliche und überfachliche Kompetenzen zu vertiefen. Als Begegnungsraum wird die Plattform auch für Bedarfe, Fragestellungen und Anforderungen aus der Gesellschaft geöffnet. Den Studierenden sollen mehr Chancen auf praxis- und transferorientierte Lehrformate und neue Erfahrungsräume geboten sowie die Anerkennung und adäquate Abbildung der erbrachten Leistungen im Rahmen ihres Studiums erleichtert werden. Den Lehrenden werden durch Beratung und Ressourcen die notwendigen Freiräume zur Umsetzung eröffnet.

From Archives to Action – Digital Humanities mit gesellschaftlichem Impact

Das Institut für Kunstgeschichte beteiligt sich gemeinsam mit dem Digital Humanities Lab und der Universitätsbibliothek Freiburg in einem von drei Teilprojekten „From Archives to Action – Digital Humanities mit gesellschaftlichem Impact“. Ziel des Projekts ist die Nutzung digitaler wissenschaftlicher Methoden mit Studierenden, um zusammen mit öffentlichen und städtischen Institutionen relevante gesellschaftliche Fragestellungen zu entwickeln, zu bearbeiten und das gemeinsam geschaffene Wissen sichtbar und zugänglich zu machen. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre, gestartet wird im Oktober 2026. Konzipiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét, Univ.-Prof. Dr. Achim Rabus, Dr. Antje Kellersohn und Paula Schulze M.A.

Die Welt ist mein Campus

Die Ausschreibung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre „Die Welt ist mein Campus“ fördert Projekte der Hochschullehre, die Studierende als künftige Verantwortungsträger:innen unserer demokratischen Gesellschaft stärken und das Zusammenwirken mit Wissenschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 80 Millionen Euro. Aus insgesamt 219 Anträgen wurden 37 Projekte zur Förderung mit jeweils bis zu 3,5 Millionen Euro ausgewählt.