Vertretungsprofessur für Kunstgeschichte des Mittelalters (WiSe 2026/27)
Nach dem Abschied von Prof. Dr. Hubert in den wohlverdienten Ruhestand wird die Professur für Kunstgeschichte des Mittelalters aktuell neu besetzt.
Vertretungsweise dürfen wir im Wintersemester Herrn PD Dr. Fabian Jonietz willkommen heißen. Er hat sich 2025 in Basel habilitiert mit der Arbeit „Verbergen und Begehren. Klandestine Bildpraktiken und die Wertschätzung seltener Kunstobjekte in der Vormoderne“. Seine Karriere führte ihn unter anderem an das Kunsthistorische Institut in Florenz (Max-Planck-Institut) und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.
Das Lehrprogramm des Wintersemesters wird er bereichern durch eine Vorlesung zum Thema „Animalia. Die Tiere in den Künsten der Menschen“. Mit den Räumen, Praktiken und Theorien des Sammelns von ca. 1250–1850 beschäftigt sich sein Hauptseminar „Schatzkammer, Studiolo, Galerie, Museum?“. Das Proseminar adressiert die Organisation der Kunstproduktion im Mittelalter („Von A wie Artifex bis Z wie Zunft“). Auch die bereits angekündigte Exkursion nach München vom 12.–14. Oktober wird von ihm durchgeführt.
Wir begrüßen unseren Kollegen sehr herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit!