Landtagswahl 2026: Jede Stimmt zählt – um Demokratie und Wissenschaftsfreiheit zu stärken
Freiburg, 25.02.2026
Anlässlich der Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 8. März 2026 ruft Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein dazu auf, wählen zu gehen.

„Demokratie und Wissenschaftsfreiheit stehen weltweit und auch in Deutschland zunehmend unter Druck – um beide zu stärken ist es wichtiger denn je, wählen zu gehen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg mit Blick auf die Landtagswahlen in Baden-Württemberg. „Die Beteiligung an freien Wahlen ist nicht nur ein grundlegendes Recht, sie ist das Fundament jeder lebendigen Demokratie und damit auch der freien Wissenschaft. Daher ermutige ich Sie: Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr – jede Stimme zählt!“
„Demokratische Gesellschaften sind für ihre offenen Debatten und politischen Entscheidungen auf überprüfbare wissenschaftliche Erkenntnisse angewiesen. Und nur in Freiheit kann Wissenschaft diese Erkenntnisse unabhängig gewinnen, prüfen und weiterentwickeln“, so Krieglstein. „Entsprechend tragen Universitäten eine große Verantwortung in einer Demokratie, und dieser wollen wir bestmöglich gerecht werden – indem wir Spitzenforschung und innovative Lehre vorantreiben, Wissen in die Gesellschaft bringen und es mit ihr diskutieren und weiterentwickeln.“
Hilfen für die Wahlentscheidung
Ganz konkrete Orientierung zur Landtagswahl in Baden-Württemberg bietet die Universität Freiburg zudem über die App WahlSwiper. Sie umfasst 37 Fragen zu landespolitischen Themen wie Bildung, innere Sicherheit, Migration, Energie, Finanzen, Verkehr und Demokratie. Die Antworten der User*innen werden mit den Wahlprogrammen der Parteien abgeglichen, wodurch eine Wahlentscheidung erleichtert werden kann. Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Uwe Wagschal vom Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg, getragen wird es vom gemeinnützigen Verein VoteSwiper. Wer sich gezielt über die hochschulpolitischen Positionen der Parteien informieren möchte, findet hierzu eine Übersicht auf der Webseite der Landesrektorenkonferenz.