Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Orientierungspraktikum (OSP)

Orientierungspraktikum

Dauer: drei Wochen in Kompaktform
Ort: an einem Gymnasium in Baden-Württemberg
Zeitpunkt: in der Regel nach der Vorlesungszeit des ersten Semesters
Kontakt: osp@zfs.uni-freiburg.de

Regularien OSP: Die Bestimmungen zum Orientierungspraktikum finden sich in § 6 (9), (11) der RahmenVO-KM und der Anlage C Optionsbereich der Studien- und Prüfungsordnung für den polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang.

Das Orientierungspraktikum (OSP) ist im Rahmen der Option Lehramt in das polyvalente Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudium integriert. Diese frühe Praxisphase soll Ihnen helfen, den Perspektivwechsel „von der Schüler*in zur Lehrer*in“ zu vollziehen und Schule als berufliches Tätigkeitsfeld kennenzulernen. Die strukturelle Verbindung von praktischer Erfahrung und theoretischer Reflexion soll Sie anregen, Ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin bzw. des Lehrers zu reflektieren, und dadurch eine frühzeitige Berufsorientierung und gezielte Schwerpunktsetzung im weiteren Studium ermöglichen.

In der Regel besuchen Sie im ersten Semester die Vorlesung „Einführung in die Bildungswissenschaften“, deren erfolgreicher Abschluss Voraussetzung für das Absolvieren des Orientierungspraktikums ist. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen Winter- und Sommersemester schließt sich dann das Orientierungspraktikum an, das aus einem Workshop zur Vorbereitung, dem Praktikum selbst und einem abschließenden Workshop zur Nachbereitung besteht.

Kontakt

E-Mail: osp@zfs.uni-freiburg.de
Telefon: +49 761 203-6894

Kontaktieren Sie uns gerne!

Michael Thimm [er/ihm; he/his]
Fachbereichsleitung OSP

Alexandra Brühmann [sie/ihr; she/her]
Programmkoordination OSP

Eine Gruppe von Schüler*innen der Oberstufe befasst sich mit einer Gruppenarbeitsaufgabe.

Informationen für

Wie funktioniert’s?

Elemente und Termine im Wintersemester 2025/26

Begleitheft und Anhang Praktikumsaufgaben

Zentrale Lernplattform ILIAS

Belegung/Abmeldung sowie Bewerbung um einen Praktikumsplatz

Teilnahmeinformationen und -bedingungen

Leistungsanforderungen

Versicherungsschutz

Masernschutz bei Praktika im Lehramtsstudium

Infektionsschutz und Verpflichtung zur Verschwiegenheit

Mutterschutz für schwangere und stillende Studentinnen

Leistungsverbuchung

FAQs

Nein: Das Orientierungspraktikum (OSP) ist im Bachelorstudiengang verortet und kann daher nicht im Vorfeld des Studiums absolviert werden.

Hintergrund und Ziele

Die Pädagogische Hochschule Freiburg und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben in der School of Education FACE ein gemeinsames Konzept für das Orientierungspraktikum entwickelt.

Die Studierenden mit Option Lehramt werden in einer Vorlesung und in einer anschließenden Begleitveranstaltung auf die Aufgaben im Praktikum vorbereitet. Im nachbereitenden Teil der Begleitveranstaltung sowie in der Portfolioarbeit reflektieren die Studierenden ihre Praktikumserfahrung und identifizieren zukünftige Lern- und Entwicklungsbereiche.

Das Orientierungspraktikum mit vor- und nachbereitender Begleitveranstaltung verfolgt drei grundsätzliche Ziele:

1. Es dient der Überprüfung und Fundierung der Studien- und Berufswahlentscheidung durch eine intensive Beschäftigung mit den Anforderungen zentraler Tätigkeiten einer Lehrkraft. Unter zentralen Tätigkeiten einer Lehrkraft werden vor allem solche Aspekte verstanden, die zum Gelingen eines guten Unterrichts beitragen. Hierzu gehört beispielsweise das Erklären von Inhalten, die Motivierung von Schüler*innen oder der Umgang mit Unterrichtsstörungen.

2. Es dient der angeleiteten, zugleich aber eigenständigen Erkundung der Bedeutung wissenschaftlicher Theorien und Erkenntnisse für die Ausübung zentraler Tätigkeiten einer Lehrkraft. Diesbezüglich gilt es, die erlebten Unterrichts- und Schulsituationen auf Basis der erworbenen theoretischen Kenntnisse zu beschreiben, zu analysieren und zu reflektieren.

3. Es stellt einen ersten Schritt zur Professionalisierung im Lehrer*innenberuf dar, indem erstens eine forschend-distanzierte Haltung angebahnt wird, zweitens implizite Deutungen und subjektive Theorien über zentrale Tätigkeiten einer Lehrkraft bewusst gemacht und drittens erste Erfahrungen mit zentralen Tätigkeiten einer Lehrkraft gesammelt werden.