Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

B.Sc. Hebammenwissenschaft

Bewerbung Wintersemester 2026/27

Ab sofort ist die Teilnahme am fachspezifischen Studierfähigkeitstest und eine praktische Vorerfahrung vor Bewerbunsgzeitpunkt für alle Bewerber*innen Pflicht. Der Studierfähigkeitstest findet jeweils im Frühjahr und Herbst vor Ort in Freiburg statt. Sie können sich nur auf unseren Studiengang bewerben, wenn Sie sich innerhalb der Anmeldefrist für den Studierfähigkeitstest angemeldet haben und den Test bestanden haben.

Der nächste Studierfähigkeitstest, für die Bewerbung zum WiSe 2027/28, wird am 29.10. 2026 stattfinden. Die Anmeldefrist für den Test ist vom 14.09.-05.10.2026. Der Link für die Anmeldung wird rechtzeitig hier veröffentlicht.

Der Bewerbungszeitraum für den Studiengang ist vom 01.06. bis zum 15.07.

Die Bewerbung ist ausschließlich während dem Bewerbungszeitraum über das online Bewerbungsportal (HISinOne) der Universität und vorheriger Registrierung über hochschulstart.de möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter „Auswahlverfahren“, siehe https://uni-freiburg.de/med/studium-und-lehre/studiengaenge/hebammenwissenschaft-b-sc/#vor-dem-studium

Forschung aus Freiburg auf dem ICM-Kongress 2026

Der Studiengang Hebammenwissenschaft der Universität Freiburg war beim International Confederation of Midwives (ICM) Congress 2026 in Lissabon vertreten. Der ICM-Kongress ist der weltweit größte Fachkongress für Hebammen und findet alle drei Jahre statt. Er bringt mehrere tausend Hebammen, Wissenschaftler*innen, Lehrende und gesundheitspolitische Akteur*innen aus über 100 Ländern zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in der Hebammenwissenschaft, der klinischen Versorgung, der Ausbildung sowie der internationalen Zusammenarbeit.

Dr. rer. medic. Pia-Cecilia Steinbrück präsentierte im Rahmen des wissenschaftlichen Posterprogramms das Poster „PBQ-15: A brief and reliable tool for early detection of postpartum bonding disorders in midwifery practice“. Vorgestellt wurde die deutsche Kurzversion des Postpartum Bonding Questionnaire (PBQ-15), die als kurzes und praxisnahes Instrument zur Früherkennung postpartaler Bindungsstörungen in der hebammengeleiteten Versorgung klinisch validiert wird.

Die Posterpräsentation bot Gelegenheit, das Forschungsprojekt mit internationalen Kolleg*innen zu diskutieren und sich über aktuelle Ansätze zur Förderung der peripartalen psychischen Gesundheit sowie zur Implementierung evidenzbasierter Screeningverfahren in der Hebammenpraxis auszutauschen. Die Teilnahme am ICM-Kongress stärkt die internationale Vernetzung des Studiengangs und trägt dazu bei, neue Impulse für Forschung, Lehre und die Weiterentwicklung der hebammengeleiteten Versorgung nach Freiburg zu bringen.

Skillsnight 2026

Beitrag von Maria P.

Die Freiburger Skillsnight für Medizinstudent*innen fand auch dieses Jahr wieder dank der liebevollen Organisation des StuiTZ’s statt. Medizinstudent*innen aller Jahrgänge durften sich unter dem Motto Bundesjugendspiele an zahlreichen kniffligen Fällen üben um ihre Reaktionsfähigkeit und Fähigkeiten zu testen

In einer sicheren Lernumgebung bot die Skills Night die Gelegenheit, Teamarbeit, Kommunikation und den Umgang mit unerwarteten Notfällen zu trainieren. Die Teilnehmer*innen konnten wichtige praktische Fertigkeiten vertiefen, die im regulären Studienalltag oft zu kurz kommen, und ihr theoretisches Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Tutoren, sowie fortgeschrittenen Studierenden, die wertvolle Einblicke und Tipps aus dem klinischen Alltag vermittelten.

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Skills Night war die erstmalige Beteiligung der Hebammenstudentinnen. Mit viel Kreativität, Fachwissen und Liebe zum Detail entwickelten sie ein eindrucksvolles Simulationsszenario: Eine schwangere Frau befindet sich auf einer Fähre auf dem Weg zu den Bundesjugendspielen, als sie plötzlich Fruchtwasser verliert. Auf dem Schiff breitet sich Aufregung aus, eine Durchsage ertönt mit der Bitte um medizinische Unterstützung – und schon beginnt der Einsatz….

Das Szenario stellte die Teilnehmenden vor besondere Herausforderungen. Gefragt waren schnelles Handeln, klare Kommunikation und eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit. Die authentische Darstellung, unterstützt durch engagierte Schauspielerinnen, sorgte für eine beeindruckende Realitätsnähe – und ließ manche Teilnehmende in einem kurzen Moment der Überforderung zurück. Besonders spannend war dabei, dass gerade nicht möglichst viele medizinische Interventionen im Vordergrund standen. Stattdessen lag der Fokus auf der Unterstützung einer physiologischen Geburt: Die Aufgabe bestand darin, Ruhe zu bewahren, die Gebärende zu begleiten, ihre Intimsphäre zu schützen und die notwendigen organisatorischen sowie medizinischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Damit bot das Szenario einen wertvollen Perspektivwechsel und zeigte eindrucksvoll, dass gute Medizin oft auch bedeutet, Prozesse kompetent zu begleiten, anstatt aktiv einzugreifen.

Die Resonanz auf den Fall war durchweg positiv. Viele Teilnehmende zeigten sich begeistert von der Idee und der gelungenen Umsetzung. Die Premiere der Hebammenstudentinnen bereicherte die Skills Night auf besondere Weise und machte deutlich, wie wertvoll die interprofessionelle Zusammenarbeit bereits während der Ausbildung sein kann. Mit großer Vorfreude schauen wir auf die nächste Skills Night. Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement, wertschätzende Zusammenarbeit und ihre Bereitschaft, Wissen weiterzugeben und aktiv die Zukunft der medizinischen Ausbildung mitzugestalten.