Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht

Rockoper nach dem gleichnamigen Romanzyklus von Wolfgang Hohlbein

Musik von Stephan Lill / Andy Kuntz / Günter Werno
Text von Wolfgang Hohlbein / Dieter Winkler / Andy Kuntz

Inszenierung

Uraufführung: 21. Januar 2012 
Pfalztheater, Kaiserslautern, Bundesrepublik Deutschland

Besetzung:  

Premierenchronik

DUA21. Januar 2012Pfalztheater, Kaiserslautern

Inhaltsangabe

„Im Zentrum steht die Freundschaft zwischen Andrej Delāny und Abu Dun. Die beiden Unsterblichen wollen das Geheimnsi ihrer Existenz ergründen. Dabei drohen sie zum Spielball der Götter zu werden: Meruhe und Loki ringen um die Vormacht bei den alten Göttern.“

Programmheft zur Uraufführung im Pfalztheater Kaiserslautern, 2012.

Kritiken

„Da Elemente aus vielen Geschichten hier zusammentreffen, muss der Zuschauer eine gehörige Portion an Konzentration aufbringen, um dem Plot zu folgen, zudem sind die Dialoge in Deutsch und die Songs in Englisch.

[…] Die Musik von ‚Blutnacht‘ klingt nicht so exzentrisch wie die beiden Alben von Vanden Plas „Abydos“ und „ChristO“, die auch als Musical aufgeführt wurden, das erste 2006 ebenfalls im Pfalztheater und das zweite 2008 im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz.

[…] Regisseur Urs Häberli hätte den Kampfszenen unbedingt mehr Spannung und Dramatik verleihen müssen. Die Helden kämpfen mit Plastikwaffen, mit Kinderspielzeug, sodass ein Klirren der Schwerter fehlt. Zudem wirken die Fechtszenen recht unbeholfen. […] Diese Blutnacht wird in erster Linie durch flotte Melodien, ein tolles Bühnenbild und eine erstklassige Besetzung getragen, sie machen das Musical (oder die Rockoper) zu einem sehenswerten Werk.“

Christian Spielmann: Unsterbliche, Götter, Graf Dracul, Dr. Scalsi und ein Inquisitor. Uraufführung Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht im Pfalztheater Kaiserslautern. In: blickpunkt musical, Ausgabe 57, Nr. 02/2012 März – Mai 2012, Seite 18-19.

„Unentschieden ausgegangen ist das Bundesliga-Spiel zwischen FC Kaiserslautern und Werder Bremen am 21. Januar 2012. Irgendwie unentschieden ausgegangen ist am gleichen Tag auch die Uraufführung des Rockmusicals „Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht“ im Pfalztheater Kaiserslautern. Wie in früheren Produktionen des Theaters haben die dunklen Mächte die Bühne erobert, Fantasie und Mystik, progressiver Rock und rockige Stimmen mischen ein Publikum auf, das sonst an gefälligere Musik und pflegeleichte Bühnenwerke gewöhnt ist. Gleichwohl, Lokalmatador Andy Kuntz, vom Hotelier bis zum Taxifahrer bestens bekannt, enttäuscht nicht. […] Problem war nur, den 12-bändigen Romanzyklus „Chronik der Unsterblichen“ zu einem dreistündigen Bühnenwerk einzudampfen. Es entstand ein neuer Roman: „Blutnacht“.

[…] Der 15-minütige Schlussapplaus, angeheizt durchs Ensemble wie bei einem Rockonzert, täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass die Einschätzung über den Abend gleichwohl „unentschieden“ bleibt.“

Peter Merck: Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht. Unentschieden. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 154, April/Mai 2012, Seite 4-6.

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

Literatur

Empfohlene Zitierweise

„Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht.“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/die-chronik-der-unsterblichen/

Letzte inhaltliche Änderung: 13. Juli 2021.