Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Fanfan la Tulipe

Musical in zwei Teilen (sechs Bildern)

Musik von Thomas Bürkholz
Buch und Gesangstexte von Klaus Eidam, frei nach dem Französischen des Paul Merice

Inszenierung

Uraufführung: 11. Mai 1991
Landesbühne Sachsen – Felsenbühne Rathen, Bundesrepublik Deutschland

Besetzung:

Premierenchronik

DUA11. Mai 1991Landesbühne Sachsen auf der Felsenbühne, Rathen

Inhaltsangabe

Mitte des 18. Jahrhunderts in der Zeit Ludwig XV. kehrt der Husar Fanfan vom Feldzug zurück in sein Heimatdorf. Dort verdingt er sich in den Dienst des Baron Moncriff. Dieser hat Fanfans Ziehvater und Fanfans Halbgeschwister Nadine und Angelus an den Rande des Ruins getrieben. Nun gelangt der Husar als Rekrut im Tross Moncriffs an den Hof des Königs von Frankreich. Bei einem Zwischenfall rettet er des Königs Geliebte, die Madame de Pompadour, sogar das Leben, woraufhin er von ihr eine goldene Brosche in Form einer Tulpe („Tulipe“) zum Dank geschenkt bekommt.

Fanfan wird immer mehr ins Intrigenspiel am Hofe Ludwig XV. hineingezogen. Er soll die Tochter des Barons Moncriff, der es auf die Regentschaft abgesehen hat, ehelichen, damit dieser, mittels Fanfans Ansehen beim könig und seiner Mätresse, mehr Einfluss am Königshof bekommen kann. Doch zum Schluß bringt Fanfan la Tulipe alles in Ordnung – er stellt die Ehre Madame Pompadours wieder her, entlarvt das Ränkespiel Moncriffs und rettet somit den Königsthron und entdeckt spät, aber nicht zu spät, die Liebe zu seiner Ziehschwester Nadine, mit der ein gemeinsames, ruhiges Bauernleben in seinem Heimatdorf antritt.

(Klaus Baberg)

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

Empfohlene Zitierweise

„Fanfan la Tulipe“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/fanfan-la-tulipe/

Letzte inhaltliche Änderung: 21. März 2020.