Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Lasst mich doch singen ( Lăsați-mă Să Cînt)

Operette in drei Akten

Musik von Gherase Dendrino
Text von Erastia Sever / Lilian Delescu / Viorel Cosma
Deutsche Übersetzung von S. Dollinger
Deutsche Bühnenfassung und Nachdichtung von Peter Bejach

Inszenierung

Deutsche Erstaufführung: 24. November 1956 
Operetten-Theater, Dresden, DDR

Besetzung:  

Premierenchronik

ROMUA30. Oktober 1954Operettentheater, Bukarest
DDRDEA24. November 1956 Operetten-Theater., Dresden

Anmerkung: In einigen der Aufführungen in Dresden übernahmen Silly Popescu als Berta Gorgon und Ion Dacian als Ciorian Porumbesco die Hauptrollen, die sie seit der Uraufführung in Bukarest gespielt haben. Der Komponist Gherase Dendrino übernahm ebenfalls bei einigen Dresdner Aufführungen das Dirigat.

Inhaltsangabe

Die Handlung spielt im Jahre 1882 in Kronstadt/Siebenbürgen. Erwartet wird die Ankunft des Wiener Gesandten Graf Lichtenberg, der mit der Gründung einer Gesellschaft für „Kultur und Musik“ dem Nationalbewusstsein der rumänischen Bevölkerung entgegentreten will. Besonders der Komponist Ciprian Porumbescu, der an einer eigenständigen, volkstümlichen Operette arbeitet, brüskiert das Ansinnen des Wiener Grafen. Daraufhin wird der Komponist von der oberen Gesellschaftschicht gemieden und man versucht die Uraufführung seines Werkes mit allen Mitteln zu verhinden. Letztendlich aber siegt der Nationalstolz und die Bevölkerung erwirkt die Premiere, die euphorisch gefeiert wird.

(Klaus Baberg)

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

Literatur

Empfohlene Zitierweise

„Lasst mich doch singen ( Lăsați-mă Să Cînt)“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/lasst-mich-doch-singen/

Letzte inhaltliche Änderung: 11. Juli 2021.