Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Moll Flanders

Eine Moritat nach einem Roman von Daniel Defoe

Musik von Arne / Gay / Händel / Purcell / Volkslieder
Liedtexte von Claire Luckham und Chris Bond
Buch von Claire Luckham
Deutsche Übersetzung von Winni Victor

Inszenierung

Deutschsprachige Erstaufführung: 18. Januar 1991 
Städtische Bühnen, Augsburg, Bundesrepublik Deutschland

Besetzung:  

Premierenchronik

GBUA?.?.1983Croydon Warehouse Theatre, London
DDspr. EA18. Januar 1991 Städtische Bühnen, Augsburg

Anmerkung: 1986 kam eine überarbeitete Fassung am Londoner Half Moon Theatre heraus. Eine weitere Überarbeitung, mit der Musik von George Stiles und Songtexten von Paul Leigh, hatte am 28 April 1993 im Lyric Hammersmith, London, Uraufführung.

Inhaltsangabe

„Die Geschichte eines Mädchens aus dem London des 18. Jahrhunderts. Von der Mutter im Stich gelassen muss Moll Flanders sich alleine durchschlagen. Sie wird herumgereicht, aufgenommen und wieder zurückgestoßen, bis sie endlich im Haus des Bürgermeisters von Colchester eine Stelle als Zofe findet. Vom älteren Sohn des Hauses wird sie verführt, mit dem jüngeren verkuppelt. Dieser stirbt früh und lässt sie mit zwei Kindern zurück. Eine solche Situation bedeutete für eine junge Frau in der damaligen Zeit eine Kette von Verführungen, Affären, kurzen Ehen. Um zu überleben, fängt sie schließlich an zu stehlen. Die ca. 30 Rollen des Stückes werden von sechs Schauspieler/innen gespielt. Als Musik dienen u.a. englische Originallieder aus dem 18. Jahrhundert, Gassenhauer und Songs aus der „Bettleroper“.“

(Quelle: Homepage Verlag der Autoren, Frankfurt a.M.)

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

Literatur

Kommentar

Bereits am 22. Juni 1966 hatte unter dem Titel „Moll Flanders“ ein Musical von Michael Rudman mit der Musik und Songs von Iwan Williams am Nottingham Playhouse Uraufführung.

Empfohlene Zitierweise

„Moll Flanders“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/moll-flanders/

Letzte inhaltliche Änderung: 8. Juli 2022.