Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

No Way to Treat a Lady [Saarbrücken]

Musical

Musik und Text von Douglas J. Cohen nach einer Erzählung von William Goldman
Deutsche Übersetzung (Dialoge) von Holger Hauer
Deutsche Übersetzung (Liedtexte) von Frank Felicetti

Inszenierung

Deutschsprachige Erstaufführung: 25. Januar 2000 
Theater Arnual – Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken, Bundesrepublik Deutschland

Besetzung:  

Premierenchronik

USAUA11. Juni 1987Hudson Guild Theatre, New York
USAEA Neufassung21. Dezember 1996The York Theatre Company, New York
DDspr. EA25. Februar 2000 Theater Arnual, Saarl. Staatstheater, Saarbrücken
GBEA21. Januar 2014Landor Theatre, London
AEA30. Januar 2015Kulturwerkstatt, Kottingbrunn

Inhaltsangabe

„New York im Sommer 1970. Zwei Männer haben das selbe Problem – ihre Mütter. Morris Brummel, Polizist, kann es seiner Mutter nicht recht machen und wird von ihr ständig mit seinem erfolgreichen Bruder verglichen. Christopher Gill leidet unter seiner bereits verstorbenen Mutter, einer erfolgreichen Broadway-Schauspielerin, die ihm noch aus dem Jenseits sein Unvermögen vor Augen hält. Gill wird daraufhin zum erfolgreichen Serienkiller, um seiner Mutter zu beweisen, wie clever er ist. Brummel ist wiederum der Cop, der den Mörder jagt und dabei endlich auf seine Traumfrau Sarah stößt. Brummel und Gill schaffen es mit ihren jeweiligen Aktivitäten auf die Titelseite der New York Times bis es zum Showdown kommt.

(Klaus Baberg)

Kritiken

„Es ist verwunderlich, aber Cohens Musical bietet zweieinhalb Stunden lang gute Unterhaltung, obwohl das Buch nicht immer weiß, wohin es will. Da werden zum einen die Morde des Kit mit augenzwinkerndem schwarzem Humor präsentiert, während auf der anderen Seite etliche Monologszenen des Massenmörders zu ernsthaften Psychostudien zwischen Wahnsinn und Mordlust geraten. Hinzu kommt dann noch die putzige Lovestory zwischen Sarah und Morris; also von jedem etwas – und etwas zuviel.

Dennoch: das Allroundtalent Holger Hauer hat die schwarze Komödie leichtfüßig inszeniert, sorgt für eine runde, pointierte deutsche Dialogfassung (ebenfalls gelungen: die deutschen Songtexte von Frank Felicetti), und brilliert zudem in der Rolle des psychopathischen Serienmörders Kit mit einer darstellerischen Eindringlichkeit, die das Auditorum schaudern lässt. […] Alles in allem ein angenehm unterhaltender Musicalabend …“

Andreas Luketa: No Way to Treat a Lady. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 82, April/Mai 2000, Seite 21.

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

DVD / Video

Literatur

Empfohlene Zitierweise

„No Way to Treat a Lady“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/no-way-to-treat-a-lady-saarbruecken/

Letzte inhaltliche Änderung: 2. April 2022.