Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

The Sound of Music (Die Trapp-Familie)

Musical

Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Buch von Howard Lindsay und Russel Crouse
Nach den Memoiren „The Story of the Trapp Family Singers“ von Maria Augusta Trapp und dem Wolfgang-Liebeneiner-Film „Die Trapp-Familie“
Deutsch von Ute Horstmann
Deutsche Gesangstexte von Ute Horstmann und Eberhard Storch

Inszenierung

Deutschsprachige Erstaufführung: 9. März 1982
Stadttheater Hildesheim, Bundesrepublik Deutschland

Besetzung:  

Premierenchronik

USAUA16. November 1959Lunt-Fontanne Theatre, New York
GBEA18. Mai 1961Palace Theatre, London
DDspr. EA9. März 1982Stadttheater, Hildesheim
AEA27. Februar 1993Schauspielhaus, Wien

Inhaltsangabe

Die Postulantin Maria wird von der Mutter Oberin des Klosters Nonnberg in den Haushalt des verwitwerten Kapitäns Georg von Trapp geschickt, um sich dort um die sieben mutterlosen Kinder zu kümmern. Mit ihrer jugendlich frischen Art gewinnt sie schnell die Herzen der Kinder und auch die rauhe Schale des Kapitän bekommt erste Risse. Vor allem unterstützt Maria das Gesangstalent der Kinder. Eine geplante Hochzeit von Trapp mit Elsa Schrader findet nicht statt, weil Maria und Georg sich ihre Liebe gestehen. Doch die Freude ist getrübt, denn nach dem Anschluss Österreichs an Hitlers Deutsches Reich wollen die neuen Machthaber sich auch die Dienste des Kapitäns sichern. In der Trapp Familie reift der Entschluss, ihr Heimatland zu verlassen. Mit einer spektakulären Flucht beginnt der Weg in eine neue Zukunft.

(Klaus Baberg)

Kritiken

„Diesmal dürften Regisseur und Kapellmeister Graham Buckland bei den Proben mit den 21 Kindern (um ganz sicher zu gehen, gibt es eine Dreifachbesetzung) oftmals die Haare zu Berge gestanden haben und selbst Intendant Pierre Léon hatte Minuten vor der Premiere noch seine Bedenken. Für ihn und alle Mitwirkenden dürfte der starke Premerenbeifall Balsam und Genugtuung zugleich gewesen sein, daß sich das Wagnis dieses Musicals gelohnt hatte.

[…] Störend trat in Erscheinung, daß sich die Gesangssolisten mehr als einmal nur schwer gegen die Mannen im Orchestergraben durchsetzten konnten, die in ihrem Tatendrang vom Stabführenden mehr auf Piano eingestimmt werden sollten. […] Was in Hildesheim gut gelöst wurde, ist der nahtlose Wechsel der von Hannes Fabig entworfenen Kulissen zwischen den rasch bei offenem Vorhang wechselnden Szenen. Das Ensemble einschließlich der Kinder ist bemüht, die ob ihrer Tonlagen nicht immer einfachen gesanglichen Passagen gut zu meistern.

[…] Marianne Stolp ließ eine Vielzahl von Kostümen aufmarschieren und Michael Graves setzte den Chor wirksam ein. Das Ballett versuchte den Tanzszenen auf engem Raum die notwendige Ausstrahlung zu verleihen, stand aber dennoch bei dieser Aufführung mehr im Abseits, was nicht die Leistung betraf.

-ski: Das Premierenpublikum hatte seinen Spaß: Hildesheim brachte die Trapp-Familie als Musical in sehr aufwendigen Ausstattung. In: Gandersheimer Kreisblatt, 13. März 1982.

Medien / Publikationen

Audio-Aufnahmen

Video-Aufnahmen

Literatur

Empfohlene Zitierweise

„The Sound of Music“ („Die Trapp-Familie“). In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/the-sound-of-music/

Letzte inhaltliche Änderung: 23. Juli 2023.