Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Wem Gott ein Amt gibt…

Musikalische Komödie in 5 Bildern

Musik von Hans Hendrik Wehding
Text von Therese Angeloff
nach Wilhelm von Lichtenberg

Inszenierung

Uraufführung: 27. März 1967 
Staatsoperette, Dresden, DDR

Besetzung:  

Fritz Steiner, Helma Reuter und Ensemble.
Mit freundlicher Erlaubnis des Theaterarchivs Schwarze Dresden, Andreas Schwarze.

Premierenchronik

DDRUA27. März 1967Staatsoperette, Dresden

Inhaltsangabe

Erich Winzig, Finanzbeamter mit Herz, kann manches Unglück und Unrecht in seinem Amt nicht mehr mit ansehen und stellt einfach Zahlungsaufforderungen nicht mehr zu. Als dies herauskommt wird er ohne Pensionsansprüche in den Ruhestand geschickt. Um dennoch in den Genuss von Altersbezügen zu kommen, erhält den Rat, sich als Verrückter aufzuführen und daher für seine Taten nicht verantwortlich zu sein. In diesem „gespielten“ Zustand stiftet er augenscheinlich nur Chaos, was sich allerdings im nachhinein als richtige Entscheidungen herausstellt.

(Klaus Baberg)

Georg Wörtge, Fritz Steiner und Werner Heintzsch.
Mit freundlicher Erlaubnis des Theaterarchivs Schwarze Dresden, Andreas Schwarze.

Kommentar

Bekannt wurde vor allem die Bearbeitung des Lustspiels „Wem Gott ein Amt gibt…“ von Wilhelm Lichtenberg in der Fassung von Heinz Erhardt, der als Finanzbeamter Willi Winzig in der Komödie „Das hat man nun davon“ (ab 1969) über 600 mal auf der Bühne stand. Es folgten Fernsehaufzeichnungen sowie eine Verfilmung unter dem Titel „Was ist denn bloß mit Willi los?“.

Empfohlene Zitierweise

„Wem Gott ein Amt gibt…“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/wem-gott-ein-amt-gibt/

Letzte inhaltliche Änderung: 5. April 2022.