Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Wer seine Frau lieb hat…

Musikalisches Lustspiel

Musik von Joachim-Dietrich Link
Text von Jakob Jostau

Inszenierung

Uraufführung: 18. Januar 1952
Operettentheater Leipzig, DDR

Besetzung:  

Premierenchronik

DDRUA18. Januar 1952Operettentheater, Leipzig

Inhaltsangabe

Auf einer BGL-Sitzung (Betriebsgewerkschaftsleitung) wird beschlossen, dass zur nächsten Betriebsfeier die Ehemänner ihre Frauen, wenn sie nicht ebenfalls im Betrieb arbeiten, nicht mitbringen dürfen. Diese Entscheidung sorgt bei den Familien daheim sofort für Krach, denn die Frauen wollen sich natürlich ebenfalls amüsieren. Im Zuge der Handlung werden dann verschiedene Männer vorgestellt, die jeweils auf unterschiedliche Weise den Ärger der Frauen zu spüren bekommen.

Unter den Frauen kommt es zur breiten Solidarisierung. Man beschließt den Streik. Man wolle nur noch mit Männern tanzen, die nicht verheiratet sind. Die Ziele der Ehemänner, sich einmal ohne ihre Frauen zu amüsieren, wolle man auf alle Fälle vereiteln.

Dies gelingt. Ohnehin hatte bei den Männern schon die Erkenntnis gereift, einen Fehlbeschluss getroffen zu haben. Schließlich kommen die Frauen und Männer zusammen und alles wird gut. Schlußzeile: „Arbeit macht frei.“

(Wolfgang Jansen)

Medien / Publikationen

Literatur

Kommentar

Das Programmheft liegt nicht vor. Die fehlenden Daten werden nachgetragen, sobald die fehlenden Unterlagen griffbereit sind.

Empfohlene Zitierweise

„Wer seine Frau lieb hat…“. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. https://uni-freiburg.de/musicallexikon/wer-seine-frau-lieb-hat/

Letzte inhaltliche Änderung: 9. Februar 2022.