{"id":1090,"date":"2024-11-06T16:50:56","date_gmt":"2024-11-06T15:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/?p=1090"},"modified":"2025-06-20T12:27:52","modified_gmt":"2025-06-20T10:27:52","slug":"das-verlorene-lied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/das-verlorene-lied\/","title":{"rendered":"Das verlorene Lied (Lady in the Dark)"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Musikalisches Spiel<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musik von Kurt Weill<br>Buch von Moss Hart<br>Gesangstexte von Ira Gershwin<br>Deutsche Buch\u00fcbersetzung und Bearbeitung von Maria Teichs<br>Deutsche Lied\u00fcbersetzung von Robert Adolf Stemmle<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inszenierung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 24. Mai 1951<br>Staatstheater Kassel (Blauer Saal), Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Musikalische Leitung: Willy Krauss<\/li>\n\n\n\n<li>Regie: Paul Rose<\/li>\n\n\n\n<li>B\u00fchnenbild und Kost\u00fcme: Erich D\u00f6hler<\/li>\n\n\n\n<li>Choreografie: Alice Zickler<\/li>\n\n\n\n<li>Ch\u00f6re: Helmut Fellmer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besetzung:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Liza Elliott, Chefredakteurin: Vera Salvotti-Str\u00f6m<\/li>\n\n\n\n<li>Russell Paxton, Pressefotograf: Horst Tappert<\/li>\n\n\n\n<li>Charley Johnson, Werbeleiter: G\u00fcnter Kind<\/li>\n\n\n\n<li>Randy Curtis, Filmschauspieler: Ulrich Goetsch<\/li>\n\n\n\n<li>Kendall Nesbitt, Verleger: Rudolf Kalvius<\/li>\n\n\n\n<li>Maggie Grant, Redakteurin: Christine Gerlach<\/li>\n\n\n\n<li>Alison du Bois, Mitarbeiter des &#8222;Wunschtraum&#8220;: Cara Gyl<\/li>\n\n\n\n<li>Dr. Brooks, Psychiater: Fritz Reichert<\/li>\n\n\n\n<li>Miss Bowers, seine Sekret\u00e4rin: Margret Fauth<\/li>\n\n\n\n<li>Miss Foster, Sekret\u00e4rin von Liza Elliott: Isolde Dietrich<\/li>\n\n\n\n<li>Miss Stevens, Empfangsdame: Helga Winter<\/li>\n\n\n\n<li>Helen, ein Modell: Karola Elbrechter<\/li>\n\n\n\n<li>3 Mannequins: Kl\u00e4re L\u00f6scher, Margret Fauth, Erika R\u00f6se<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Traum:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>9 Herren: Wolf Hanke, Hermann Motschach, Peter Randt, Karl Viebach, Reinhold Braunisch, Karlheinz B\u00fcrkel, Rolf Eichenberg, Eberhard Gress, Kurt Vaupel&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Sutton: Isolde Dietrich<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Boy: Reinhold Braunisch<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Mann mit dem Zylinder: Kurt Vaupel<\/li>\n\n\n\n<li>Beekmann: Horst Tappert<\/li>\n\n\n\n<li>Miss Forsythe: Ursula Jung<\/li>\n\n\n\n<li>Pierre: Rudolf Kalvius<\/li>\n\n\n\n<li>Matrose: G\u00fcnter Kind<\/li>\n\n\n\n<li>Soldaten: Kurt Vaupel, Reinhold Braunisch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Traum:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>College-Sch\u00fclerinnen der Mapleton-High-School: Karola Elbrechter, Margret Fauth, Ursula Jung, Emma Kirchner, Kl\u00e4re L\u00f6scher, Erika R\u00f6se, Helga Winter<\/li>\n\n\n\n<li>College-Sch\u00fcler der Mapleton-High-School: Wolf Hanke, Hermann Motschach, Peter Randt, Karl Viebach, Reinhold Braunisch, Rolf Eichenberg, Karlheinz B\u00fcrkel, Eberhard Gress, Kurt Vaupel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Traum:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Stimmen hinter der Szene: Margret Fauth, Ursula Jung, Helga Winter, Wolf Hanke, Hermann Motschach, Peter Randt, Jurt Vaupel<\/li>\n\n\n\n<li>Stallmeister: Hort Tappert<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Page: Reinhold Braunisch<\/li>\n\n\n\n<li>Trapezk\u00fcnstler: G\u00fcnter Kind<\/li>\n\n\n\n<li>Wildwestreiter: Ulrich Goetsch<\/li>\n\n\n\n<li>Jury: Hermann Motschach, Peter Randt, Karl Viebach, Reinhold Braunisch, Karlheinz B\u00fcrkel, Rolf Eichenberg, Kurt Vaupel<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00f6wenb\u00e4ndiger: Rudolf Kalvius<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Traum:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Vater: Wolf Hanke<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Mann: Peter Randt<\/li>\n\n\n\n<li>Die Mutter: Hilde Kasper<\/li>\n\n\n\n<li>Lehrerin: Rose Kipper<\/li>\n\n\n\n<li>David: Joachim Kulla<\/li>\n\n\n\n<li>Ein M\u00e4dchen: Elke Ohlwein<\/li>\n\n\n\n<li>Missis Benett: Ursula Jung<\/li>\n\n\n\n<li>Ben Butler: Karl Viebach<\/li>\n\n\n\n<li>Barbara: Karola Elbrechter<\/li>\n\n\n\n<li>Jack: Peter Randt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Premierenchronik<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>USA<\/td><td>UA<\/td><td>23. Januar 1941<\/td><td>Alvin Theater, New York<\/td><\/tr><tr><td>D<\/td><td>Dspr. EA<\/td><td>24. Mai 1951<\/td><td>Staatstheater Kassel<\/td><\/tr><tr><td>GB<\/td><td>EA<\/td><td>9. Dezember 1981<\/td><td>Playhouse, Nottingham<\/td><\/tr><tr><td>A<\/td><td>EA<\/td><td>18. Dezember 2021<\/td><td>Volksoper, Wien<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem \u201eMusical Play\u201c geht es um Liza Elliott und die Melodie eines Kinderliedes, an die sie sich nur noch bruchst\u00fcckhaft erinnern kann. Sie ist Ende 30, Herausgeberin einer sehr erfolgreichen Frauenzeitschrift, mit einem \u00e4lteren verheirateten Mann heimlich liiert, und der Inbegriff einer spr\u00f6den Karrierefrau. Alles hat sich dem beruflichen Zielen unterzuordnen. Unvermutet jedoch zeigen sich Risse in dem Selbstbild, die so bedrohlich werden, dass sie einen Arzt aufsucht. Dort begibt sie sich in psychoanalytische Behandlung, die ihr in wilden, assoziativen Traumsequenzen die Hintergr\u00fcnde der Krise aufdeckt: Unbedachte \u00c4u\u00dferungen ihres Vaters haben sie im Kindesalter in eine Art Selbsthass getrieben, der sie unbewusst zwang, ihren eigenen K\u00f6rper h\u00e4sslich zu finden und ihn in betont n\u00fcchterner Businessbekleidung zu verbergen. Gleichzeitig gibt sie durch die Gr\u00fcndung einer Modezeitschrift anderen Frauen Anleitungen zum Sch\u00f6nsein (was ihren Selbsthass wiederum best\u00e4tigt). Die Kompensation des selbsterzeugten Leidens und Minderwertigkeitsgef\u00fchls durch eine erfolgreiche Karriere funktioniert jedoch nicht auf Dauer. Die Zerst\u00f6rungskraft ihrer Neurose treibt sie unaufhaltsam dem v\u00f6lligen seelischen Zusammenbruch entgegen. Erst durch die Aufhellung der Vergangenheit, an die sie sich mittels des Kinderliedes erinnert, wird der Heilungsprozess eingeleitet, der ihr schlie\u00dflich auch die Wahl des richtigen Mannes erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(<em>Wolfgang Jansen<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Diese Gattung des modernen amerikanischen Theaters, wie sie sich im &#8218;Verlorenen Lied&#8216; anbietet, ist bei uns noch unbekannt, ber\u00fchrt uns aber trotzdem nicht&nbsp; fremdartig. Weills Singspiel ist etwas Operette, aber nicht, wie wir sie kennen, nicht verromantisierte Liebesgeschichte, sondern reales Leben; es ist etwas Revue, aber die &#8218;Show&#8216; ist ein fester Teil der Handlung, von ihr nicht zu l\u00f6sen, so da\u00df sie kein Eigenleben f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles ist nur verst\u00e4ndlich durch die Musik und die Musik nur durch die Handlung. Das gilt f\u00fcr das Lied, den Song, den &#8218;Schlager&#8216;, f\u00fcr die gesamte musikalische Kulisse. Die Musik Weills deckt die Doppelschichtigkeit der menschlichen Seele auf, sie wird selbst zu einem St\u00fcck Psychoanalyse und sie bringt endlich die \u00fcberzeugende Synthese von Irrealit\u00e4t und Wirklichkeit, von Traum und Leben. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rahmenhandlung &#8211; sie beschr\u00e4nkt sich auf zwei Schaupl\u00e4tze, das Ordinationszimmer des Psychiaters und die Redaktion der Liza Elliott &#8211; l\u00e4\u00dft er [Paul Rose] auf den Seiten der Vorb\u00fchne abrollen, um die B\u00fchne selbst den Traumbildern, der Schau vorzubehalten. Die h\u00e4ufigen Verwandlungen laufen in einer technisch ausgefeilten Form pausenlos ab. [&#8230;] Die Traumrevuen spielen vor dunklen Vorh\u00e4ngen oder phantastisch ausgemalten Prospekten im amerikanischen Flitterstil, in z.T. sehr sch\u00f6nen Kost\u00fcmen, die durch hervorragende Beleuchtungseffekte die Illusion einer gro\u00dfartigen Schau vermittelten. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Publikum spendet am Schlu\u00df, als es den ersten Schock \u00fcberwunden zu haben schien, st\u00fcrmischen Beifall und feierte alle Darsteller, insbesondere den Gast [Vera Salvotti-Str\u00f6m].&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Bernd M\u00fcllmann: Eine Welt aus Wirklichkeit und Tr\u00e4umen, Kurt Weill: &#8222;Das verlorene Lied&#8220; als deutsche Erstauff\u00fchrung im Kasseler Staatstheater. In: Hessische Nachrichten (Kasseler Lokalausgabe), Nr. 118, 25. Mai 1951.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Weder &#8218;Singspiel&#8216; noch &#8218;Oper&#8216; sind Begriff f\u00fcr die Formsprache Kurt Weills. Es ist das &#8218;musikalische Theater&#8216;, in dem Sprache, Szene und Musik als gleichwertige Elemente der Dramatik aufeinander bezogen sind. Dieser &#8217;neue&#8216; Kurt Weill ist amerikanisiert. Seine Motive entstammen der Folklore der Neger, der Kubaner und dem aus dem Fieber der Gro\u00dfst\u00e4dte geborenen Jazz. Nur die gr\u00f6\u00dfere Ausdrucksf\u00e4higkeit, die gr\u00f6\u00dfere Bewu\u00dftheit seines Schaffens trennen ihn etwa von Gershwin. Doch welche Spannungen eigener Art: welche qu\u00e4lenden Synkopen, h\u00e4mmernden Rhythmen des Leides, welche kindliche Naivit\u00e4t in der Zartheit des &#8218;verlorenen Liedes&#8216;! In dieser Gegens\u00e4tzlichkeit zwischen Differenziertem und Einfachem ist die Wirkung greifbar. Der fast kammermusikalischen Besetzung des modernen Orchesters ist Weill treu geblieben, auch der Form des mitrei\u00dfenden Songs. Doch die zeitkritische Agressivit\u00e4t ist zum zeitkritischen Zauberspiegel geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was Paul Rose auf der technisch unzureichenden B\u00fchne schuf, wie er aus Schauspielern, Opernchor und Ballett ein spielfreudiges Ensemble formte, wie er die divergierenden Welten der Handlung zum szenischen Bild einte: diese meisterliche Regieleistung lie\u00df fr\u00fchere Vorw\u00fcrfe vergessen. Und die Liza Elliott: eine zarte blonde Frau mit der heute so seltenen Ausstrahlung echten Menschentums stand auf der B\u00fchne, eine gro\u00dfe Schauspielerin, eine hervorragende Chansonette &#8211; immer aber ein Mensch.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Helmut Goebel: &#8222;Das verlorene Lied&#8220;, Kurt Weill-Moss Hart-Erstauff\u00fchrung in Kassel. In: Westfalenpost (Hagen), 7. Juni 1951.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Diese Tr\u00e4ume verdichten sich in einer &#8217;show&#8216;, deren eindringlicher magischer Realismus in erster Linie der genialen Musik Kurt Weills zu danken ist. Die Schlagkraft und Empfindsamkeit ihrer Songs und Chansons ist nicht mehr so &#8218;revolution\u00e4r&#8216; wie in der &#8218;Dreigroschenoper&#8216; und ihr doch verwandt. Die Inszenierung dieses anspruchvollen St\u00fccks mit seinen drei sich abl\u00f6senden Sph\u00e4ren ist Paul Roses geschlossenste und eindrucksvollste Leistung. Vera Salvotti-Str\u00f6m (Stockholm) als Gast spielte, sprach, sang und tanzte die verschiedenen &#8218;Rollen&#8216; der Hauptgestalt mit erstaunlicher Einf\u00fchlung und Konzentration. Um diese gro\u00dfe Schauspielerin gruppierte sich das ausgezeichnete Ensemble der \u00fcbrigen Mitwirkenden. Willy Krauss brachte die recht schwierige Musik Kurt Weills in kleiner jazzm\u00e4\u00dfiger Besetzung zu hinrei\u00dfender Wirkung.&#8220;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wolfgang Hallwachs: Kurt Weills &#8222;Verlorenes Lied&#8220;. In: Wiesbadener Kurier, 1. Juni 1951.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medien \/ Publikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio-Aufnahmen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8222;Lady In The Dark&#8220;. The Original 1963 Studio Cast Recording, USA, aufgezeichnet am 23. Januar und 22. Mai 1963, digitally mastered Mono Recording, Sony Classical 1997, MHK 62869. (1xCD)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Literatur<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Elmar Juchem: <em>Kurt Weill und Maxwell Anderson, Neue Wege zu einem amerikanischen Musiktheater, 1938-1950<\/em>. Ver\u00f6ffentlichungen der Kurt-Weill-Gesellschaft, Band 4, Stuttgart: Metzler 2000.<\/li>\n\n\n\n<li>Favid Farneth, Elmar Juchem, Dave Stein: <em>Kurt Weill, Ein Leben in Bildern und Dokumenten<\/em>. Aus dem Englischen \u00fcbersetzt von Elmar Juchem, Berlin: Ullsteion 2000.<\/li>\n\n\n\n<li>J\u00fcrgen Schebera: <em>Kurt Weill<\/em>. Mainz: Schott 2016.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Wolfgang Jansen: <em>&#8222;&#8230;die Doppelschichtigkeit der menschlichen Seele&#8220;, Die europ\u00e4ische Erstauff\u00fchrung von Kurt Weills &#8218;Lady In The Dark&#8216; 1951 in Kassel<\/em>. In: Ders.: <em>Musicals, Geschichte und Interpretation<\/em>. Gesammelte Schriften zum popul\u00e4ren Musiktheater, Band 1, M\u00fcnster u.a.: Waxmann 2020, Seite 49-53.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kommentar<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutschsprachige Erstauff\u00fchrung war zugleich die europ\u00e4ische Erstauff\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 11. September 1976 brachten die B\u00fchnen der Hansestadt L\u00fcbeck eine Neuinszenierung unter dem Titel &#8222;Die Dame im Dunkel&#8220; heraus. Zu diesem Anlass schrieben Karl Vibach und Marianne Schubert eine neue \u00dcbersetzung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 15. Oktober 2011 brachte das Staatstheater Hannover eine Neuinszenierung unter dem Originaltitel &#8222;Lady In The Dark&#8220; heraus. Damit verbunden war eine Neu\u00fcbersetzung des Werks, die Roman Hinze schrieb.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Empfohlene Zitierweise<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Das verlorene Lied&#8220; (&#8222;Lady in the Dark&#8220;). In: Musicallexikon. Popul\u00e4res Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/das-verlorene-lied\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte inhaltliche \u00c4nderung: 23. Januar 2022.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musikalisches Spiel Musik von Kurt WeillBuch von Moss HartGesangstexte von Ira GershwinDeutsche Buch\u00fcbersetzung und Bearbeitung von Maria TeichsDeutsche Lied\u00fcbersetzung von Robert Adolf Stemmle Inszenierung Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 24. Mai 1951Staatstheater Kassel (Blauer Saal), Bundesrepublik Deutschland Besetzung:&nbsp;&nbsp; 1. Traum: 2. Traum: 3. Traum: 4. Traum: Premierenchronik USA UA 23. Januar 1941 Alvin Theater, New York D Dspr.<\/p>\n","protected":false},"author":116,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_trash_the_other_posts":false,"editor_notices":[],"_show_in_pageentry_slider":true,"_pageentry_slider_title":"","footnotes":""},"categories":[90],"tags":[97,14],"class_list":["post-1090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-d","tag-97","tag-brd"],"featured_image_url":null,"featured_image_alt":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/users\/116"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1090"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6486,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1090\/revisions\/6486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}