{"id":2804,"date":"2024-11-20T16:44:47","date_gmt":"2024-11-20T15:44:47","guid":{"rendered":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/?p=2804"},"modified":"2025-06-20T14:34:32","modified_gmt":"2025-06-20T12:34:32","slug":"hammer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/hammer\/","title":{"rendered":"Hammer! Die Geschichte von von Robert und Julia"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Musiktheaterst\u00fcck<\/h4>\n\n\n\n<p>Musik und Songtexte von Hermann Miesbauer<br>Text von Nik Raspotnik<br>Projektautor: Hermann Miesbauer<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inszenierung<\/h4>\n\n\n\n<p>Urauff\u00fchrung: 31. Mai 2024<br>Sensenwerk Redtenbacher, Scharnstein, \u00d6sterreich<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Musikalische Leitung: Hermann Miesbauer<\/li>\n\n\n\n<li>Vorproduktion Musik: Andreas Luger<\/li>\n\n\n\n<li>Regie und B\u00fchnenbild: Nik Raspotnik<\/li>\n\n\n\n<li>Kost\u00fcme und Maske: Kerstin Turnheim<\/li>\n\n\n\n<li>Videotechnik: Josef Pitschmann<\/li>\n\n\n\n<li>Sound- und Lichtdesign: Gery P\u00fchringer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Besetzung:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ursl: Kerstin Turnheim<\/li>\n\n\n\n<li>Johann: Michael Kuttnig<\/li>\n\n\n\n<li>Julia: Clara Sabin<\/li>\n\n\n\n<li>Robert: Simon Gerner<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Premierenchronik<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>A<\/td><td>UA<\/td><td>31. Mai 2024<\/td><td>Sensenwerk Redtenbacher, Scharnstein<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Nicht nur gilt das Jahr 1987 als der k\u00e4lteste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen, sondern es markiert auch das Ende der Sensenindustrie in Scharnstein. In diesem Jahr ist auch das M\u00e4rchen &#8218;Hammer&#8216; angesiedelt, in dem sich der Elektrikerlehrling Robert und Julia, die Tochter des Buchhalters des Sensenwerkes, ineinander verlieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch fast jeder der Protagonisten verbirgt ein Geheimnis, das nach und nach ans Licht kommt. &#8218;Hammer&#8216; erz\u00e4hlt die Geschichte einer Liebe, einer brutalen Vergangenheit und wirft schlie\u00dflich einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Dabei werden die menschlichen Beziehungen und die gesellschaftlichen Umbr\u00fcche jener Zeit beleuchtet. Die Erz\u00e4hlung f\u00e4ngt die Atmosph\u00e4re und die Herausforderungen dieser \u00c4ra auf unterhaltsame Weise ein.<\/p>\n\n\n\n<p><em>(Inhaltsangabe Homepage der Produktion, 2024)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Als B\u00fchne hat man eine alte, lange nicht mehr benutzte Werkhalle adaptiert \u2013 im Industrie-Areal des &#8218;Sensenwerks Redtenbacher Simon seel., Wwe &amp; S\u00f6hne&#8216;, wie auf einer Inschrift an der Fabrikmauer zu lesen ist. Tag f\u00fcr Tag waren dort in der Ortschaft Scharnstein im waldreichen Almtal nahe des Traunsees \u00fcber tausend Sensen und Sicheln hergestellt worden: das gr\u00f6\u00dfte Sensenwerk der K&amp;K-Monarchie, vielleicht sogar Europas, das nach 300 Jahren 1987, bedingt durch das Ende der vorindustriellen Landwirtschaft, schlie\u00dfen musste. Hermann Miesbauer hat bei &#8218;Salzkammergut 2024 \u2013 European Capital Of Culture Bad Ischl&#8216; ein Musicalprojekt \u00fcber diese Fabrik eingereicht. Der umtriebige Komponist und Bandleader, der 2017 f\u00fcr das Festival \u201eRock in Rio\u201c komponierte, wurde im nahen Gmunden geboren. Sein Vater war Schlagzeuger, aber vor allem hat er noch das unentwegte laute H\u00e4mmern in der Fabrik, das er als Kind st\u00e4ndig h\u00f6rte, im Ohr. Die Ouvert\u00fcre seines Musicals gibt diese Ger\u00e4usche elektronisch wieder. [&#8230;] Librettist und Regisseur Nik Raspotnik erz\u00e4hlt mit diesem Personenquartett konzentriert Heimat- und Industriegeschichte. Videoeinspielungen veranschaulichen die Arbeit in der Sensenfabrik.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinter einem Vorhang befindet sich eine zw\u00f6lfk\u00f6pfige Band, darunter acht Bl\u00e4ser. Sie mischen sich nur manchmal als stumme Statisten in das Spiel.[&#8230;] Auch in &#8218;Hammer!&#8216; finden sich viele s\u00fcffig-nostalgische Ankl\u00e4nge an die Siebziger und Achtziger, ebenso nachdenkliche Songs und ein Schlagerduett: &#8218;Zwei Sterne&#8216;. &#8218;Die Wege in Scharnstein sind kurz&#8216;, hei\u00dft es immer wieder \u2013 wohl im Gegensatz zur geschm\u00e4hten anonymen Gro\u00dfstadt Wien. Dennoch ist die Auff\u00fchrung, so regional gebunden sie sein mag, nirgendwo provinziell hinterw\u00e4ldlerisch. Die Darsteller agieren routiniert professionell&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bernhard D\u00f6ppler: Hammer! Die Geschichte von Robert und Julia. Neuer Sound f\u00fcr alte Ger\u00e4usche. In: musical today online, 13. Jui 2024 [https:\/\/www.musical-today.de\/gmunden-hammer-die-geschichte-von-robert-und-julia\/], aufgerufen 21. August 2024.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Story, die sich Nik Raspotnik (Linz) und Hermann Miesbauer (Musik) f\u00fcr das Musical &#8218;Hammer&#8216; ausgedacht haben, passt genau zur Region. Dramaturgisch wird viel erz\u00e4hlt und gesungen, wenig gespielt. Aber die guten Stimmen machen alles wett.<\/p>\n\n\n\n<p>[&#8230;] Die Hits aus der Feder von Miesbauer sind ma\u00dfgeschneidert f\u00fcr seine RAT Big Band und lassen Platz f\u00fcr Herzschmerz-Melodien. Das tempor\u00e4re Theater ist direkt in einem leerstehenden Industriebau untergebracht. Ein altes Puch-Motorrad sowie Filmzuspielungen (Josef Pitschmann) holen die Atmosph\u00e4re und die Geschichte des Sensenwerks herein, und eigentlich spielt der ganze Ort eine Rolle. Ein sehenswertes Heimatmusical, tief verwurzelt in der Region!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Elisabeth Rathenb\u00f6ck: Liebesschmerz am Land. In: Kronenzeitung, 3. Juni 2024, Seite 23 (Kultur).<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8218;Tak, tak, tak, tak&#8216; &#8211; in diesem Rhythmus setzt sich die &#8218;Geschichte von Robert und Julia&#8220; in Bewegung. Es ist das Klopfen des riesigen Sensenhammers, der bis zu seiner Stilllegung 1987 so etwas wie der Schrittmacher in Scharnstein war. [&#8230;] Bald \u00fcbernimmt das Schlagzeug den Sensenhammer-Takt, zw\u00f6lf Musiker (davon acht Bl\u00e4ser) der beeindruckend swingenden RAT Big Band setzen zu den starken Beamer-Projektionen mit Bildern und Filmen aus der Almtaler Umgebung an den Seitenw\u00e4nden ein.<\/p>\n\n\n\n<p>[&#8230;] Die Geschichte vom Librettist\/Regisseur Nik Raspotnik dreht sich im Stile einer herzigen Romanze. Hermann Miesbauers Musik (vor allem das Liebesduett &#8218;Zwei Sterne&#8216;) pumpt viel Emotion in die zwei Stunden (mit Pause). Mit dem Hammer hat es begonnen, mit dessen Verstummen endet diese sympathische Produktion aus der Region f\u00fcr die Region.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Peter Grubm\u00fcller: Die komplizierte Liebe im Almtal. Scharnstein: Urauff\u00fchrung des Musiktheaters &#8222;Hammer!&#8220;. In: Ober\u00f6sterreichische Nachrichten (O\u00d6N), 1. Juni 2024.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kommentar<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Hammer! Die Geschichte von Robert und Julia&#8220; ist ein Projekt von \u201eSalzkammergut 2024 \u2013 European Capital Of Culture Bad Ischl\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Empfohlene Zitierweise<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Hammer! Die Geschichte von Robert und Julia&#8220;. In: Musicallexikon. Popul\u00e4res Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/hammer\/<\/p>\n\n\n\n<p>Letzte inhaltliche \u00c4nderung: 21. August 2024.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musiktheaterst\u00fcck Musik und Songtexte von Hermann MiesbauerText von Nik RaspotnikProjektautor: Hermann Miesbauer Inszenierung Urauff\u00fchrung: 31. Mai 2024Sensenwerk Redtenbacher, Scharnstein, \u00d6sterreich Besetzung:&nbsp;&nbsp; Premierenchronik A UA 31. 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