{"id":3030,"date":"2024-11-22T09:39:23","date_gmt":"2024-11-22T08:39:23","guid":{"rendered":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/?p=3030"},"modified":"2025-06-20T14:51:31","modified_gmt":"2025-06-20T12:51:31","slug":"irma-la-douce-baden-baden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/irma-la-douce-baden-baden\/","title":{"rendered":"Irma la Douce [Baden-Baden]"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">St\u00fcck<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musik von Marguerite Monnot<br>Buch und Gesangstexte von Alexandre Breffort<br>Musikalische Einrichtung der deutschen Bearbeitung: Werner Meissner<br>Deutsche Liedtexte von Hanns Bernhardt<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inszenierung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 24. Januar 1961<br>Theater der Stadt Baden-Baden, Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Musikalische Leitung: Werner Meissner<\/li>\n\n\n\n<li>Regie: Hannes Tannert<\/li>\n\n\n\n<li>B\u00fchnenbild: Jean-Pierre Ponelle<\/li>\n\n\n\n<li>Kost\u00fcme: Katrin Wille<\/li>\n\n\n\n<li>Choreografie: G\u00fcnter Roeder<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besetzung:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Irma la Douce: Margit Saad<\/li>\n\n\n\n<li>Nestor le Frip\u00e9: Harald Juhnke<\/li>\n\n\n\n<li>Bob: Peter Schratt<\/li>\n\n\n\n<li>Jojo: Dieter Hufschmidt<\/li>\n\n\n\n<li>Persil: Heinz Rabe<\/li>\n\n\n\n<li>Roberto: Rudolf Siege<\/li>\n\n\n\n<li>Bonbon: Josef Meinertzhagen<\/li>\n\n\n\n<li>Hypolite: Harry Kalenberg<\/li>\n\n\n\n<li>Der Inspektor: Lothar Klinksieck<\/li>\n\n\n\n<li>Professor Dudu \/ 2. Kunde \/ Arzt: Hannes Sch\u00fctz<\/li>\n\n\n\n<li>Ankl\u00e4ger: Walter Pr\u00fcssing<\/li>\n\n\n\n<li>Verteidiger \/ 4. Kunde \/ Gerichtsvollzieher: Rolf H\u00fcbner<\/li>\n\n\n\n<li>1. W\u00e4rter \/ 3. Kunde: Edgar Wolter<\/li>\n\n\n\n<li>2. W\u00e4rter: Eberhard Johow<\/li>\n\n\n\n<li>1. Kunde: Hansgeorg Eder<\/li>\n\n\n\n<li>5. Kunde: Til Erwig<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Premierenchronik<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>F<\/td><td>UA<\/td><td>12. November 1956<\/td><td>Th\u00e9atre Gramont, Paris<\/td><\/tr><tr><td>GB<\/td><td>EA<\/td><td>17. Juli 1958<\/td><td>Lyric Theatre, London<\/td><\/tr><tr><td>USA<\/td><td>EA<\/td><td>29. September 1960<\/td><td>Plymouth Theatre, New York<\/td><\/tr><tr><td>D<\/td><td>Dspr. EA<\/td><td>24. Januar 1961<\/td><td>Theater der Stadt Baden-Baden<\/td><\/tr><tr><td>CH<\/td><td>EA<\/td><td>26. Dezember 1961<\/td><td>Kom\u00f6die Basel<\/td><\/tr><tr><td>A<\/td><td>EA<\/td><td>4. Juli 1962<\/td><td>Theater in der Josefstadt, Wien<\/td><\/tr><tr><td>DDR<\/td><td>EA<\/td><td>3. April 1982<\/td><td>Volkstheater Rostock<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;&#8218;Kein St\u00fcck f\u00fcr Kinder&#8216; lie\u00df der Autor Alexandre Breffort seinen Conf\u00e9rencier und Bistro-Wirt sagen. (Also wohl erst ab 14 Jahren zugelassen &#8211; heutzutage).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann h\u00e4lt schon der erste Zuh\u00e4lter seine Patschhand auf. Und die Herren Jojo, Persin, Roberto und Bonbon ziehen Zwischenbilanz und ihre Messer. Woraufhin dann der entsprechende Mackie erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er hei\u00dft Nestor und studiert Jura, sattelt aber alsbald Irmas wegen um. Mit ihren Armen hat ihn das Milieu gepackt. Er wird Bo\u00df der Jojo und Co., er liebt und kassiert. W\u00e4hrend die Polizei ihrerseits &#8211; so Breffort &#8211; den amtlichen Kavalier macht: wie Brechts Tiger-Brown kassiert sie und schweigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit kommen wir zur Bewu\u00dftseinsspaltung. Nestor st\u00f6hnt, da er die Tausender wegsteckt: &#8218;Diese vielen, vielen M\u00e4nner&#8230;&#8216; Und weil sich auch die werkt\u00e4tige Irma schon immer gern auf einen einzigen, daf\u00fcr zahlungskr\u00e4ftigen Onkel konzentriert h\u00e4tte, beschlie\u00dft der F\u00fcrsorgliche, dieser Onkel zu sein. (Was soll man machen? Alles Inhaltsangabe) Brille, Bart und dunkler Anzug, und schon erkennt Irma \u00e4hnlich Amalia ihren Karl nicht mehr. Und mehr noch: am heimatlichen Gasherd schw\u00e4rmt sie Nestor von diesem Monsieur Oscar etwas vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das kann auf die Dauer nicht gutgehen. Nestor ist eifers\u00fcchtig auf sich selbst. Und echter Musical-Witz schwingt durch seine Rede: &#8218;Unausweichlich lastet das Problem, wo es vorher gelastet&#8230;&#8216; Die doppelte Unmoral wird doppelt anstrengend. Nestor l\u00e4\u00dft Oscar verschwinden und kommt deshalb als M\u00f6rder vor Gericht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gericht ist ein Klamauk mit Aff\u00e4re-Dreyfus-Anspielungen. [&#8230;] Die Richter sind korrupt, der Verteidiger stottert, was schon vor der Erfindung des Taktes nicht mehr als sehr ulkig galt. Aber die Strafe sollen wir als real nehmen. Lebensl\u00e4nglich auf den Teufelsinselns. Fieber und Aufseher-Peitschen, bis ein Briefchen kommt von Irma. Wer denkt es denn: sie erwartet ein Kind. Gro\u00dfe Arien, Il Triviala: &#8218;Nach verzweifelter Unentschossenheit wei\u00df ich wieder, was ich zu tun habe&#8230;&#8216; Nestor entflieht, nach Paris \u00fcber Schottland, wo ein R\u00f6ckchen-Hopsassa eingeschoben wird. Oscar erscheint noch einmal als Beweis der Unschuld. Dann Zwillinge!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlu\u00dfgesang, Triumph von Moral und wahrer Liebe. Paris &#8211; Paradies &#8211; Seine &#8211; L&#8217;amour.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(aus: Heinz Mudrich: Drei Centimes-Operette, Musical-Versuch mit Jean-Pierre Ponelle und Margit Saad. In: K\u00f6lnische Rundschau, 1. Februar 1961.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Zuerst war von einem Musical die Rede, dann reduzierte sich das im Ausland erfolgreiche Opus auf ein &#8218;St\u00fcck mit Musik&#8216;, und als &#8218;Irma la Douce&#8216; nun auf der Baden-Badener B\u00fchne erschien, erwies es sich als ein heiteres Lustspiel mit musikalischen Beigaben. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Nachfahrin der Kameliendame also, diesmal herzig und reizend. Ein St\u00fcck f\u00fcr Fasching &#8211; aber nur f\u00fcr Erwachsene. Alexandre Breffort, der geistige Vater der s\u00fc\u00dfen Irma, nimmt&#8217;s nicht so genau mit dramaturgischen Gesetzen, er reiht Szene an Szene, schiebt ein paar Chansons ein, l\u00e4\u00dft seine Helden auch mal tanzen &#8211; soweit sie es k\u00f6nnen &#8211; und pulvert das Ganze mit einem Schu\u00df Parodie auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin: hier war Hannes Tannert, Baden-Badens Hausherr, wieder einmal in seinem Element. Er drehte m\u00e4chtig auf, lie\u00df witzig und munter agieren und scheute auch vor Anleihen bei den alten Klamotten nicht zur\u00fcck. Margit Saad, als Gast nach Baden-Baden geholt, war eine allzu s\u00fc\u00dfe Irma, reizend anzuschauen, aber bar aller erotischen Anr\u00fcchigkeit. Doch konnte man Harald Juhnke, ebenfalls gastweise in Baden-Baden, nicht verdenken, da\u00df er sich in dieses s\u00fc\u00dfe Gesch\u00f6pf verliebte. Seinen Doppelg\u00e4nger Oskar produzierte er hinrei\u00dfend. Da\u00df es mit dem Singen und dem Tanzen bei ihm wie bei Irma-Saad nicht so klappte, fiel nicht weiter ins Gewicht.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>J\u00fcrgen Buschkiel: Irma und die Eifersucht, &#8222;Irma la Douce&#8220; in Baden-Baden erstaufgef\u00fchrt. In: Frankfurter Rundschau, 31. Januar 1961.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Dutzendweise sa\u00dfen die Intendanten im Parkett des Baden-Badener Theaters, um die s\u00fc\u00dfe Irma auf ihre Kassentauglichkeit zu mustern, die sie in fremden Zungen schon bewiesen hat. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das St\u00fcck ist eine freche Pikanterie [&#8230;]. Der Baden-Badener Intendant Hannes Tannert indessen transponierte in einer hervorragenden Inszenierung mit viel Witz, Einfallsreichtum und Geschmack das Pikante ins Unterhaltsame und Charmante und stellte eine J\u00fcngerin der Venus vor, die aus Eierschaum geboren war. Werner Mei\u00dfner dirigierte die kleine Band, die Chansons gingen ins Ohr, wenn der deutsche Text manchmal auch etwas unbeholfen daherschnulzierte. Der un\u00fcbertreffliche Jean-Pierre Ponelle, zur Zeit Soldat in Algerien, war in einem Urlaub zum Sprungbrett seines Ruhmes zur\u00fcckgekehrt und bezauberte durch ein bewegtes, transparentes, duftiges, milieugerechtes und poetisches B\u00fchnenbild. Seine Gattin Margit Saad, im Kom(m)\u00f6dchen vom Film entdeckt und von zahllosen Illustrierten als stets wirksamer Titel herausgestellt, bewies mit Musikalit\u00e4t, Spielwitz, t\u00e4nzerischer Begabung, Temperament und Charme, da\u00df sie auch auf der B\u00fchne zu begeistern vermag. Auch Harald Juhnke&nbsp; wu\u00dfte seinen Filmruhm auf der B\u00fchne zu behaupten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Hans Bayer: Der Mann, der sein anderes Ich meuchelte, Deutsche Erstauff\u00fchrung des Musicals &#8222;Irma la Douce&#8220; in Baden-Baden. In: Stuttgarter Nachrichten, 30. Januar 1961.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Diesem Musical ging eine Legende voraus. In Paris, London und New York, so h\u00f6rte man, waren die stumpfsten Zuschauer und die blasiertesten Kritiker aus ihrem Schlaf erwacht und applaudierten einm\u00fctig wie fast nie. Ruhmreiche Regisseure d\u00fcnkten sich nicht zu gut, um sich der Dirnenoperette mit Liebesleid anzunehmen: Peter Brooke und Vittorio Gassmann f\u00fcr die B\u00fchne, Billy Wilder f\u00fcr den Film. Dem Text wurde rarer Witz, der Musik lebendiger Elan nachger\u00fchmt. Jahrelang blieben die Theater, die auf &#8218;Irma la douce&#8216; gesetzt hatten, ausverkauft. Das war Grund genug, die deutsche Erstauff\u00fchrung mit Hoffnung zu erwarten. Das ist Grund genug, sie mit Entt\u00e4uschung zu quittieren. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das Gelungene in Wort, Musik und Bild macht nur deutlich, was in Baden-Baden mi\u00dflungen ist: die Aufhellung der gro\u00dfst\u00e4dtischen D\u00fcsternis durch gro\u00dfst\u00e4dtischen Witz. Nicht die Metropole erstand hier, die sich selbst verspottet, sondern die, von der der Hinterw\u00e4ldler tr\u00e4umt. Eine Kohorte von \u00dcbersetzern und Bearbeitern, deren Namen der Theateranschlag und das Programmheft wohlweislich verschweigen, hatte den internationalen Importartikel zu heimischer Provinzware umgebastelt. Die Sprache wurde ein Fremdenverkehrsgemisch aus Deutsch und Franz\u00f6sisch, sie wirbt f\u00fcr eine Gesellschaftsreise aus Kr\u00e4hwinkel nach Paris. Das beginnt in Prosa, mit S\u00e4tzen, zu denen die \u00dcbersetzung gleich mitgeliefert wird: &#8218;Na los, geh an die Arbeit, allez, vite, vite!&#8216; Und endet (denn da h\u00f6rt alles auf) mit Chansonversen, die Hanns Bernhardt dem St\u00fcck angetan: &#8218;Paris hat ein fl\u00e4r \/ Von Foli Bersch\u00e4r, \/ Es ist von Natur \/ Ein Schardeng damuhr.&#8216; Solche geographischen Kenntnisse verstimmen mehr als die kindliche Unwissenheit von Textern, deren Lulu in Honululu wohnt, toreo ol\u00e9! Bernhardt ist der einzige Bearbeiter, dessen Name verraten wird. Scheint es auch ungerecht, wir wollen ihn auf seine Tat festnageln. Denn er erwies sich der Anonymit\u00e4t unw\u00fcrdig.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ivan Nagel: Irma, das mi\u00dfhandelte Stra\u00dfenm\u00e4dchen, &#8222;Irma la douce&#8220; in Baden-Baden erstaufgef\u00fchrt. In: Deutsche Zeitung, 3. Februar 1961.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medien \/ Publikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio-Aufnahmen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8222;Irma la Douce&#8220;. Original London Cast, Studio-Einspielung, 1958, Philips BBL-7274. (Vinyl, 1xLP)<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Irma la Douce&#8220;. Original Broadway Cast, Studio-Einspielung am 2. Oktober 1960, Sony Broadway SK 48018, published 1991. (1xCD)<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Irma la Douce&#8220;. Original Cast, Kom\u00f6die Berlin 1962, Studio-Einspielung (Violetta Ferrari, Harald Juhnke, Benno Hoffmann), Medley, Philips 423 419 PE. (Vinyl, EP)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Video \/ DVD<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8222;Irma la Douce&#8220;. USA, Phalanx Productions, Drehbuch: Billy Wilder, I. A. L. Diamont, Urauff\u00fchrung: New York, 5. Juni 1963. Zweitausendein Edition Film 290. (1xDVD)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Literatur<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Harald Juhnke: <em>Meine sieben Leben<\/em>. Notiert von Harald Wieser, Reinbek: Rowohlt 1999.<\/li>\n\n\n\n<li>Max W. Busch: <em>Jean-Pierre Ponelle, 1932-1988<\/em>. Publikation anl\u00e4\u00dflich der Ausstellung &#8222;Jean-Pierre Ponelle &#8211; &#8218;Ich spreche durch die Augen'&#8220;, Akademie der K\u00fcnste Berlin, Berlin: Henschel 2002.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kommentar<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Name des deutschen Buch\u00fcbersetzers und Bearbeiters wird im Programmheft der deutschsprachigen Erstauff\u00fchrung nicht genannt. Das im B\u00fchnenverlag Strassegg (Bad Reichenhall) erschienene Textbuch nennt Ivo Kohorte als \u00dcbersetzer. &#8222;Ivo Kohorte&#8220; ist ein Pseudonym f\u00fcr Hannes Tannert, der seinerzeit Intendant in Baden-Baden war und auch die Regie f\u00fchrte. Ob Tannert das franz\u00f6sische Original oder die britische Bearbeitung \u00fcbersetzte und bearbeitete ist unklar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 14. Februar 1962 kam eine Inszenierung am M\u00fcnchner Boulevardtheater &#8222;Die kleine Freiheit&#8220; heraus. Eckart Hachfeld und Max Colpet bearbeiteten die Fassung von Ivo Kohorte, Max Colpet schrieb neue Liedtexte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kinofilm basiert auf dem B\u00fchnenst\u00fcck, doch ist es kein Musikfilm. Die Kompositionen von Marguerite Monnot werden nicht genutzt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Empfohlene Zitierweise<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Irma la Douce&#8220; [Baden-Baden]. In: Musicallexikon. Popul\u00e4res Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/irma-la-douce-baden-baden\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte inhaltliche \u00c4nderung: 29. Dezember 2021.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00fcck Musik von Marguerite MonnotBuch und Gesangstexte von Alexandre BreffortMusikalische Einrichtung der deutschen Bearbeitung: Werner MeissnerDeutsche Liedtexte von Hanns Bernhardt Inszenierung Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 24. Januar 1961Theater der Stadt Baden-Baden, Bundesrepublik Deutschland Besetzung:&nbsp;&nbsp; Premierenchronik F UA 12. November 1956 Th\u00e9atre Gramont, Paris GB EA 17. Juli 1958 Lyric Theatre, London USA EA 29. 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