{"id":3682,"date":"2025-02-14T11:32:47","date_gmt":"2025-02-14T10:32:47","guid":{"rendered":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/?p=3682"},"modified":"2025-02-14T11:32:47","modified_gmt":"2025-02-14T10:32:47","slug":"people","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/people\/","title":{"rendered":"People"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Musical<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musik von Richard Geppert<br>Songtexte von Richard Geppert &amp; Cathrin Spies<br>Buch von Jean-Michel Fournereau<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inszenierung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urauff\u00fchrung: 8. Oktober 1998<br>Rosengarten, Mannheim, Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Musikalische Leitung: Richard Geppert<\/li>\n\n\n\n<li>Regie &amp; B\u00fchnendesign: Georg Veit<\/li>\n\n\n\n<li>Choreographie: Corinne Krau\u00dfer<\/li>\n\n\n\n<li>Kost\u00fcme: Michaele Butsch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besetzung:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Littlegod: Xavier Naidoo \/ Alexander Franzen<\/li>\n\n\n\n<li>Bigfather: Reginald Dehoff<\/li>\n\n\n\n<li>Rob: Karl Frierson<\/li>\n\n\n\n<li>Marie: Ursula Greven<\/li>\n\n\n\n<li>Jules: Susan Horn<\/li>\n\n\n\n<li>Jim: Andreas Barth<\/li>\n\n\n\n<li>Elisabeth, Pfarrerin: Helena Paul<\/li>\n\n\n\n<li>Katharina, Politikerin: Katharina Anna G\u00fcndner<\/li>\n\n\n\n<li>Luisa, Psychoanalytikerin \/ Ensemble: Katrin Wulff<\/li>\n\n\n\n<li>Sam, Showmaster: Christoph Laier<\/li>\n\n\n\n<li>Harry, Manager \/ Ensemble: Arndt Schumacher<\/li>\n\n\n\n<li>Tom, Arbeiter \/ Ensemble: Stephan Hess<\/li>\n\n\n\n<li>Der Flieger \/ Ensemble: Christine Hartenfels<\/li>\n\n\n\n<li>Kumalo \/ Ensemble: Johnny Classens<\/li>\n\n\n\n<li>Inselbewohner \/ TV-Cast \/ Ensemble: Ulrike Albrecht \/ Darrell Barron \/ Joachim Benkenstein \/ Yvonne Betz \/ Jeannette Friedrich \/ Christiane Geppert \/ Anne Hartmann \/ Katja Laick \/ Mario Siegmayer \/ Birgit Zimmermann\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Inselbewohner \/ Ensemble: Benjamin M\u00e4urer<\/li>\n\n\n\n<li>Ensemble \/ 2. Besetzung: Bernd Klein<\/li>\n\n\n\n<li>Kinderdarsteller: Elena Stein \/ Sandra Kirner \/ Julian Pfister \/ Lisa Charlotte Wipfler \/ Alexandra Ruck \/ Sina Hampel \/ Christian Kopp \/ Christian Engelke<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Premierenchronik<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>D<\/td><td>UA<\/td><td>8. Oktober 1998<\/td><td>Rosengarten, Mannheim<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ein Studierzimmer. Der junge Komponist Littlegod sitzt am Schreibtisch und schreibt an einem neuen Werk. Man h\u00f6rt immer wieder verschiedene musikalische Themen, die pl\u00f6tzlich abbrechen, da er das Blatt zerrei\u00dft, auf dem er gerade geschrieben hatte. Sein Zorn wird dabei so laut, da\u00df er seine Nachbarin Marie weckt. M\u00fcde und unbefriedigt f\u00e4llt er in tiefen Schlaf. Sein Traum verschl\u00e4gt ihn auf eine noch unbekannte Insel. W\u00e4hrend er noch schl\u00e4ft, beobachten ihn Jules und Jim sowie einige Bewohner der Insel. Kaum erwacht, macht er die Bekanntschaft von Rob, einem Tischler, der ihn in seine H\u00fctte aufnimmt. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt Rob, da\u00df er Tischbeine f\u00fcr einen riesigen Tisch, an dem die ganze Menschheit Platz nehmen kann, herstellt. Rob bekennt, da\u00df er schon lange Zeit auf die Ankunft Littlegod&#8217;s gewartet hat, da dessen verstorbener Vater, dies schon viele Jahre zuvor angek\u00fcndigt hatte. Ebenso erf\u00e4hrt Littlegod von sieben Geschwistern, von deren Existenz er bis zu diesem Augenblick nichts gewu\u00dft hatte. Rob verwaltet im Auftrag Bigfathers dessen Nachla\u00df, der aus einem einzigen Film besteht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem Kellergew\u00f6lbe beginnt der erste Teil des Films, in dem Bigfather seine Lebensgeschichte erz\u00e4hlt und Littlegod aufruft mit seinen Geschwistern zusammenzutreffen, um gemeinsam das Erbe anzutreten. Die Idee einer &#8217;neuen Tafelrunde&#8216; bewegt Littlegod so, da\u00df er telefonisch mit seinen Geschwistern Kontakt aufnimmt. In Erwartung der Verwandten feiern die Inselbewohner mit Littlegod die l\u00e4ngste Nacht des Jahres. Noch fasziniert von Musik und Tanz, findet sich Littlegod pl\u00f6tzlich in seinem Studierzimmer wieder. Jules und Jim, ebenfalls im Zimmer, diskutieren mit Littlegod \u00fcber dessen Traum. Gemeinsam \u00fcberlegen sie, was f\u00fcr Menschen die Geschwister sein k\u00f6nnten. Durch diese \u00dcberlegungen werden alle eben noch fiktiven Personen zur Realit\u00e4t. Ein Bruder &#8211; der Showmaster Sam Sentiment &#8211; organisiert sofort die Fernsehshow &#8218;Vermi\u00dft&#8216;. Pathetisch und voller Emotionen teilt er dem Publikum mit, da\u00df es in der Sendung um ihn und seine Familie geht, die es zu suchen gilt. Littlegod bricht mit den Geschwistern nach Eden Island auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die drei Schwestern Marie, Elisabeth und Luisa kommen per Schiff nach Eden-Island. Katharina begr\u00fc\u00dft ihre Schwestern und f\u00fchrt sie in die H\u00fctte, wo sich alle Geschwister den zweiten Teil des Testaments anschauen. Hier spricht Bigfather \u00fcber seine Visionen, \u00fcber die Zukunft der Welt und \u00fcber Phantasie und Leidenschaft. Der Film rei\u00dft an der wichtigsten Stelle, an der Bigfather sein gr\u00f6\u00dftes Geheimnis enth\u00fcllen will. Aufgebracht und entt\u00e4uscht dar\u00fcber geben die Geschwister Littlegod die Schuld an dem Dilemma. Littlegod ist entt\u00e4uscht und traurig, da\u00df er nie das gr\u00f6\u00dfte Geheimnis seines Vaters erfahren wird und ihn zugleich die Vorw\u00fcrfe seiner Geschwister treffen. Diese n\u00e4mlich sind, jeder auf seine Art, erbost \u00fcber den Filmriss und \u00fcber die damit verbundenen Verwirrungen und Zeitverschwendung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorw\u00fcrfe, Eigensinn der Geschwister und die eigene Entt\u00e4uschung steigern sich zum Alptraum, aus dem Littlegod schreiend erwacht. Neben ihm sitzt, wie schon die ganze Zeit: Marie, die seinen Schlaf und seine schweren Tr\u00e4ume bewacht hat. Mit ihr kann er seine Traumerlebnisse, seine \u00c4ngste und Sehns\u00fcchte endlich besprechen. Im Finale erkennen sie, da\u00df sie und ihre Geschwister dazu berufen sind, Visionen f\u00fcr die Menschen zu entwickeln. Der runde Tisch mit den unendlichen vielen Tischbeinen ist das Symbol f\u00fcr eine neue Tafelrunde.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(Inhaltsangabe aus dem Programmheft der UA, 1998)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;&#8218;People&#8216; gleicht im Grunde exakt dem Vorg\u00e4ngermodell &#8218;Human Pacific&#8216;, wirkt aber durch ein paar humorige Nebenfiguren doch etwas lockerer. Richard Geppert komponiert zweifellos h\u00fcbsche Popsongs und Balladen im Gospelstil, aber sein Opus macht schmerzhaft deutlich, welch unendliche Weiten zwischen Popkonzert und richtigem Theater liegen k\u00f6nnen. Selbst eine Spa\u00df-Show wie &#8218;Starlight Express&#8216; g\u00f6nnt sich einen halbwegs nachvollziehbaren Handlungsbogen; diese krude Story aus Gospel, Esoterik und Friedens-Blabla jedoch fasert an allen Ecken und Enden aus und wiederholt st\u00e4ndig nur den Inhalt &#8218;we are brothers and sisters&#8216;. Wobei der \u00e4u\u00dferst beschr\u00e4nkte Wortschatz daf\u00fcr sorgt, da\u00df auch wirklich jeder die englischen Texte versteht.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Angela Reinhardt: People. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 174, Dezember 1998\/Januar 1999, Seite 19.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medien \/ Publikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio-Aufnahmen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8222;People&#8220;. Musical Highlights. Geri Music (P\u00e4ngg). (1xCD).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Empfohlene Zitierweise<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;People&#8220;. In: Musicallexikon. Popul\u00e4res Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/people\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte inhaltliche \u00c4nderung: 9. April 2024.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musical Musik von Richard GeppertSongtexte von Richard Geppert &amp; Cathrin SpiesBuch von Jean-Michel Fournereau Inszenierung Urauff\u00fchrung: 8. 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