{"id":4134,"date":"2025-01-10T13:48:19","date_gmt":"2025-01-10T12:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/?p=4134"},"modified":"2025-01-10T13:48:19","modified_gmt":"2025-01-10T12:48:19","slug":"the-life","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/the-life\/","title":{"rendered":"The Life"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Musical<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musik von Cy Coleman<br>Buch von David Newman, Ira Gasman, Cy Coleman basierend auf einer Idee von Ira Gasman<br>Gesangstexte von Ira Gasman<br>Deutschsprachige Fassung von Isabel Taube<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inszenierung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 15. Januar 2000<br>Staatstheater Kassel, Opernhaus, Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Musikalische Leitung: Steven Gross \/ J\u00fcrgen Osswald<\/li>\n\n\n\n<li>Regie: Matthias Davids<\/li>\n\n\n\n<li>Choreografie: Melissa King<\/li>\n\n\n\n<li>B\u00fchne: Ulv Jakobsen<\/li>\n\n\n\n<li>Kost\u00fcme: Cheesa Gayden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besetzung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Queen: Jackie Lowe<\/li>\n\n\n\n<li>Sonja: Siggy Davis<\/li>\n\n\n\n<li>Jojo: Gaines Hall<\/li>\n\n\n\n<li>Fleetwood: Lemuel Pitts<\/li>\n\n\n\n<li>Mary: Carina Sandhaus<\/li>\n\n\n\n<li>Memphis: Steven Shivers<\/li>\n\n\n\n<li>Lou: Joel Kirby<\/li>\n\n\n\n<li>April: Iris Makris<\/li>\n\n\n\n<li>Chichi: Amanda Whitford<\/li>\n\n\n\n<li>Carmen: Kati Farkas<\/li>\n\n\n\n<li>Frenchie: Tracy Plester<\/li>\n\n\n\n<li>Tracy: Zwetlana Pengel<\/li>\n\n\n\n<li>Lacy: Ulrich Popp:<\/li>\n\n\n\n<li>Snickers: Friedrich B\u00fchrer<\/li>\n\n\n\n<li>Silky: Christopher Hemmans<\/li>\n\n\n\n<li>Oddjob: Romeo Salazar<\/li>\n\n\n\n<li>Slick: Christopher Dietz<\/li>\n\n\n\n<li>Polizist: Eric Thome<\/li>\n\n\n\n<li>Schuhputzer: Romeo Salazar<\/li>\n\n\n\n<li>Mike: Se\u00e1n W. Wood<\/li>\n\n\n\n<li>Dollhouse Dancers: Deborah Smith \/ Florence Bellomie<\/li>\n\n\n\n<li>Street Evangelists: Christopher Hemmans \/ Tracy Plester \/ Romeo Salazar<\/li>\n\n\n\n<li>Shatilia: Christopher Dietz<\/li>\n\n\n\n<li>Zuh\u00e4lter: Se\u00e1n W. Wood<\/li>\n\n\n\n<li>Swing: Roman Komassa<\/li>\n\n\n\n<li>Statisterie des Staatstheaters Kassel &amp; The Life-Band ( Thomas Greenleaves \/ Manfred von der Emde \/ Heiko Pape \/ Lutz M\u00f6ller \/ Johannes Rosenberger \/ Donato Deljano \/ Urban Beyer \/ Rolf Rasch \/ Matthias Wittekind \/ J\u00fcrgen Fromm \/ Steven Gross \/ Hans J. R\u00f6dig \/ Judith Gerdis)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Premierenchronik<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>USA<\/td><td>UA<\/td><td>26. April 1997<\/td><td>Ethel Barrymore Theatre, New York<\/td><\/tr><tr><td>D<\/td><td>Dspr. EA<\/td><td>15. Januar 2000<\/td><td>Staatstheater, Kassel<\/td><\/tr><tr><td>GB<\/td><td>EA<\/td><td>25. M\u00e4rz 2017<\/td><td>Southwark Playhouse, London<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;1. Akt: Auf der 42nd Street Anfang der 80er Jahre hatte alles seinen Preis, besonders Sex (Check it out). Jojo, ein wei\u00dfer Zuh\u00e4lter, stellt seine Kollegen und die Prostituierten vor. Seine Gesch\u00e4ftsstrategie lautet: Nutze einfach das, was Du hast, f\u00fcr das, was Du willst, bevor Du Dein Ziel verpasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Queen und Sonja haben gerade eine Nacht im Gef\u00e4ngnis verbracht (Sch\u00f6ner Tag, denn ich bin raus aus dem Knast). Queen schw\u00f6rt, dass es ihre letzte dort gewesen sei. Endlich hat sie auf dem Strich genug Geld verdient, um mit ihrem Freund Fleetwood New York und die Stra\u00dfe zu verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotelzimmer wartet er schon auf sie. Als sie Fleet begeistert erz\u00e4hlt, dass ihr gemeinsamer Traum vom kleinen Haus und den Kindern n\u00e4her r\u00fcckt, wird Fleet nerv\u00f6s (Oh Daddy), denn er hat die H\u00e4lfte des Ersparten f\u00fcr seine Drogenschulden ausgegeben. Queen macht ihm Vorw\u00fcrfe, er flieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bekokst tr\u00e4umt Fleetwood vom gro\u00dfen Aufstieg (Ich m\u00f6chte auch einmal vorn sein). Jojo will ihm dabei helfen. Um ein erfolgreicher Zuh\u00e4lter zu sein, braucht er eine neue Nutte. Mary, ein M\u00e4dchen aus Minnessota, steigt gerade aus dem Bus und ist die Richtige f\u00fcr Jojos Vorhaben. Leicht l\u00e4sst sie sich mit einer Stra\u00dfenr\u00e4uber-Nummer f\u00fcr Fleet, dem hilfreichen Helden, gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Lacy&#8217;s Bar treffen sich die Zuh\u00e4lter, und die Nutten erholen sich von der Arbeit. Sonja f\u00fchlt sich mit 26 langsam zu alt, ist sie doch schon seit 10 Jahren im Gesch\u00e4ft und hatte \u00fcber 15.000 Freier (Das horizontale Gewerbe). Memphis, der gr\u00f6\u00dfte Zuh\u00e4lter der Gegend, schickt seine M\u00e4dchen unsanft zur Arbeit. Fleet erscheint mit Mary, die Memphis sofort auff\u00e4llt. Er macht sich \u00fcber Fleet lustig und erkl\u00e4rt, dass man eine Frau mit Charme schnell zur Nutte machen k\u00f6nne (Braucht nicht viel). Als Queen auftaucht, kann Fleet sie nur schwer \u00fcberzeugen, sich um Mary zu k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotelzimmer versucht sie, Mary zum Zur\u00fcckgehen zu \u00fcberreden (Geh heim), doch Mary hat nichts zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nutten sind auf dem Strich. W\u00e4hrend Tracy, Carmen und April den College Boys nachrennen, erkl\u00e4rt Sonja der erstaunten Queen, dass sie aus Familientradition schon immer Nutte werden wollte. Street Evangelists kommen vorbei. Queen ist ergriffen, auch sie sang im Kirchenchor, und kann sogar Sonja zum Mitsingen \u00fcberreden (You Can&#8217;t Get To Heaven). Die anderen kehren ern\u00fcchtert zur\u00fcck und erkl\u00e4ren ihre \u00dcberlebensregel: It&#8217;s My Body and My Body&#8217;s Nobodys Business But My Own.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mary arbeitet als Kellnerin in der Dollhouse-Bar, springt f\u00fcr eine T\u00e4nzerin ein und findet Gefallen am Strippen und dem schnellen Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieder mal macht die Polizei den Zuh\u00e4ltern das Gesch\u00e4ft schwer, w\u00e4hrend die geschnappten Nutten die Polizisten anmachen (Wann l\u00e4sst man uns mal in Ruh?).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mary ist zur\u00fcck im Hotelzimmer. Begeistert von dem vielen Geld feiert sie mit Jojo und Fleetwood (Easy Money):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Queen sitzt im Gef\u00e4ngnis und denkt \u00fcber ihre Beziehung nach (Ohne ihn), denn alle Zuh\u00e4lter haben ihre Prostituierten rausgeholt, nur Fleet nicht. Sonja kommt zur\u00fcck und bezahlt die Kaution f\u00fcr Queen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Lacy&#8217;s Bar tritt Fleet mit Mary auf. Er versucht Queen von der Wirtschaftlichkeit Marys zu \u00fcberzeugen, doch sie entscheidet: Ich gehe fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Nuttenball ist das j\u00e4hrlich Gro\u00dfereignis der 42nd Street. Fleetwood kommt mit Mary, die sich, von Jojo eingef\u00e4delt, vom Sexfilmproduzenten Lou abwerben l\u00e4sst. Queen erscheint im teuren Abendkleid und gesellt sich zu Memphis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Akt: Jojo und die Zuh\u00e4lter erl\u00e4utern ihr Erfolgsrezept: Ich und die Habgier sind ein Paar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Queen bedankt sich bei Memphis, dass er ihr das Kleid f\u00fcr den Ball geliehen hat. Doch sie t\u00e4uscht sich. Memphis zwingt sie, das Kleid als Nutte f\u00fcr ihn auf dem Strich zu verdienen (My Way Or The Highway). Sonja kann Queen knapp vor Memphis&#8216; Wut retten. Er droht ihr an, Fleet zu t\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lou feiert mit Mary ihre bevorstehende Karriere im Filmgesch\u00e4ft (People Magazin).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Queen hatte Jojo gebeten, Fleetwood zu ihr in Lacy&#8217;s Bar zu bestellen. Jojo taucht allerdings nicht mit Fleet, sondern mit Memphis auf, der Queen zusammenschl\u00e4gt. Als sie wieder alleine ist, kommt Fleetwood in die Bar. Queen erinnert ihn an ihre alten Tr\u00e4ume (Da war ein Traum), doch er will nur, dass sie Memphis gehorcht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotel trifft Fleet auf die verreisende Mary.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Lincoln-Tunnel zwingt Snickers Queen zum Anschaffen. Die Nutten tr\u00e4umen vom besseren Leben (&#8222;Irgendwann&#8220; klingt perfekt f\u00fcr Looser wie mich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Hudson River gibt Sonja Queen ihren Koffer und ein Busticket, damit sie New York und Memphis entfliehen kann (Was du f\u00fcr mich bist). Da \u00fcberrascht sie Fleet, denn dies hier war immer ihr spezieller Ort. Er bittet Queen verzweifelt, zusammen zu fliehen (Wir m\u00fcssen gehen), doch Queen will ihren Weg alleine gehen. Pl\u00f6tzlich tauchen Jojo und Memphis auf. Fleetwood zielt mit einer Pistole auf Memphis, Jojo schl\u00e4gt ihm die Waffe aus der Hand und Memphis ersticht ihn. Queen ergreift die Waffe und erschie\u00dft Memphis. Sonja schickt Queen zum Bus, nimmt die Tatwaffe an sich und l\u00e4sst sich verhaften.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(aus dem Programmheft der Erstauff\u00fchrung)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Das f\u00fchrt auch schon zum sch\u00f6nen Spiel &#8222;Erkennen Sie die Melodie&#8220;. Griffig zwar, swingend und gef\u00e4llig perlt die Partitur am Ohr ab. Sch\u00f6ne Balladen, eine Prise Jazz und Blues, Zitate aus &#8222;Cabaret&#8220;, auch Operettenschmalz setzt sich im Geh\u00f6rgang fest. Warum auch nicht das Gute aus der alten Zeit reanimieren. Dass diese Musik dennoch in Beine und Herz geht, liegt an den zw\u00f6lf Mann der Band unter Steven Gross. Sie ist im Hintergrund der B\u00fchne auf einem Podest und fetzt, vor allem im Blech, gelegentlich recht intensiv, so dass die Texte untergehen&#8230; . [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Routine und Ideen f\u00fchrt Regisseur Matthias Davids sein Ensemble. Der studierte Germanist und Musikwissenschaftler hat als S\u00e4nger und Schauspieler Schiller wie Lloyd-Webber gespielt, kennt also die B\u00fchne aus der Perspektive von Regie und Darstellung. Doch keineswegs akademisch-trocken kommt die Story daher. Tempo, Stimmungswechsel, Tragik und Komik bestimmen den Abend. Klischees werden bedient, Buntheit ist die Devise. Die B\u00f6sen sind zynisch und die Braven sind mitleidvoll. Mehr Schattierungen bei einzelnen Figuren h\u00e4tte &#8222;The Life&#8220; noch mehr Tiefe gegeben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Peter Merck: The Life &#8211; Europ\u00e4ische Erstauff\u00fchrung des Cy-Coleman-Musicals. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 81, Februar\/M\u00e4rz 2000, Seite 16-17.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medien \/ Publikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio-Aufnahmen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>CD mit Einzeltitel im Programmheft der Erstauff\u00fchrung in Kassel (ohne Nummer).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Empfohlene Zitierweise<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;The Life&#8220;. In: Musicallexikon. Popul\u00e4res Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. https:\/\/uni-freiburg.de\/musicallexikon\/the-life\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte inhaltliche \u00c4nderung: 19. November 2019.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musical Musik von Cy ColemanBuch von David Newman, Ira Gasman, Cy Coleman basierend auf einer Idee von Ira GasmanGesangstexte von Ira GasmanDeutschsprachige Fassung von Isabel Taube Inszenierung Deutschsprachige Erstauff\u00fchrung: 15. Januar 2000Staatstheater Kassel, Opernhaus, Bundesrepublik Deutschland Besetzung: Premierenchronik USA UA 26. April 1997 Ethel Barrymore Theatre, New York D Dspr. EA 15. 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