Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Leitbild

Aussicht vom Kollegiengebäude I auf die Uni-Bibliothek und das Theater Freiburg.

Die Wertschätzung der Fachtraditionen historischer Musikwissenschaft, die Freiburger Gelehrte mitgeprägt haben, pflegen wir genauso wie die Öffnung des Fachs für neue Gegenstände und Methoden. 

Die Historizität aller Formen von Musik – als kreative und handwerkliche Praxis, als „schöne Kunst“, als Reflexionsform, als soziale Interaktion und als kulturelle Identität – ist das fachliche Paradigma des Musikwissenschaftlichen Seminars. Musikalische Phänomene in ihrer Geschichtlichkeit zu verstehen und zu vermitteln ist das Ziel von Studium und Lehre:

Wenn Historizität das Paradigma ist, dann bildet das Überschauen größerer Zeiträume die Voraussetzung. Daher vertritt das Musikwissenschaftliche Seminar als Kernkompetenz europäische Musik von ihren spätantiken und mittelalterlichen Grundlegungen bis in die jüngste Vergangenheit in ganzer Breite, kontrapunktiert durch Gegenstände historischer Ethnomusikologie. Dieses Portfolio verstehen wir als Baustein im Kontext musikbezogener Forschung in Freiburg, der sich produktiv mit den künstlerischen, musiktheoretischen und pädagogischen Schwerpunkten der Hochschule für Musik und den kulturwissenschaftlichen Schwerpunkten des Zentrums für populäre Kultur und Musik verbinden und das Wissen anderer Fächer der ALU zur universitas ergänzen soll.