Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Unsere Forschung

Interessen

Das Imaging Memory and Consolidation Lab (IMaC Lab) untersucht, wie Menschen stabile Erinnerungen bilden. Wir sind an der Abteilung Neuropsychologie am Institut für Psychologie an der Universität Freiburg, Deutschland, angesiedelt. Die Lehrstuhlinhaberin und Laborleiterin ist Prof. Dr. Monika Schönauer. Wir möchten besser verstehen, wie unser Gehirn dauerhafte Erinnerungen bildet.

Um diese Frage zu beantworten, untersuchen wir die Gedächtniskonsolidierung, d.h. die neuronalen Prozesse, die nach dem Lernen die Einspeicherung von Langzeitgedächtnisses unterstützen. Unser Hauptforschungsinteresse gilt der Frage, wie die Reaktivierung – durch aktives Wiederholen im Wachzustand oder durch spontane Gedächtnisverarbeitung im Schlaf – neue Gedächtnisspuren, sogenannte „Engramme“ stärkt und stabilisiert.

Forschungsfelder

Nach dem Enkodieren (also dem Lernen) müssen die neuronalen Repräsentationen vergangener Erfahrungen stabilisiert werden, um zu dauerhaften Erinnerungen zu werden. Während dieses Prozesses verlagert sich das neuronale Substrat, das neue Erinnerungen speichert, allmählich von hochplastischen hippocampalen Netzwerken hin zu langsamer lernenden Netzwerken in der Großhirnrinde (dem Neokortex), ein Prozess, der als systemische Gedächtniskonsolidierung bezeichnet wird. Man geht davon aus, dass diese Umwandlung durch wiederholtes Training der neokortikalen Gedächtnisnetzwerke erreicht wird, entweder durch aktives Üben oder durch Offline-Reaktivierung während des Schlafs.

Methoden

Unsere Forschungsmethoden umfassen unter anderem: