Schwarzwälder Gründergeist: Vernetzt Gründungen stärken
Freiburg, 08.08.2025
Zusammen mit den Hochschulen Furtwangen und Offenburg etabliert die Universität Freiburg mit dem Schwarzwälder Gründergeist ein Innovations-Ökosystem für den Südwesten. Das soll die Gründungskultur an den Hochschulen verbessern und die Region als Gründungsstandort stärken. Einblicke bot eine vom Schwarzwälder Gründergeist organisierte Netzwerkveranstaltung im Rahmen der NXTGN Sommertour.
Damit Erfindungen und Ideen, die an Hochschulen entstehen, Wirtschaft und Gesellschaft zugutekommen, sind Gründungen ein wesentlicher Bestandteil des Technologietransfers. „Mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfindungen leisten wir einen Beitrag zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme. Daher setzen wir uns für ein Innovations-Ökosystem ein, in dem Hochschulen, Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten“, sagt Prof. Dr. Stefan Rensing, Prorektor für Forschung und Innovation der Universität Freiburg.
„Mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfindungen leisten wir einen Beitrag zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme. Daher setzen wir uns für ein Innovations-Ökosystem ein, in dem Hochschulen, Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten.“
Prof. Dr. Stefan Rensing
Prorektor für Forschung und Innovation der Universität Freiburg
Drei Hochschulen bringen eigene Stärken ein
Der Schwarzwälder Gründergeist ist eines von sechs Start-up-Netzwerken, den INSPIRE BW Hubs, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert werden. Gemeinsam mit den Hochschulen Furtwangen und Offenburg will die Universität Freiburg dadurch unter anderem die Gründungskultur an Hochschulen verbessern, mehr Sichtbarkeit für von Frauen gegründete Start-ups schaffen und die Region als Gründungsstandort stärken.
Alle drei Hochschulen bringen ihre jeweils eigenen Perspektiven und Stärken ein, um die Gründungsförderung im Schwarzwald zu stärken – einer Region, die bislang noch wenig mit Startups assoziiert wird. Zentral ist daher auch der niedrigschwellige Ansatz. Die Angebote des Schwarzwälder Gründergeists stehen allen offen, ob Studierenden ohne Vorkenntnisse oder Forschungsteams, die bereits Erfahrung im Technologietransfer gesammelt haben.
NXTGN Sommertour: Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Gründer*innen
Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigte sich Anfang August, als die NXTGN Sommertour Station an der Universität Freiburg machte. NXTGN ist eine der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten EXIST Startup Factories. Mit einer Delegation aus Politiker*innen besucht die Initiative fünf der sechs INSPIRE BW Hubs.
Projektbeteiligte des Schwarzwälder Gründergeists organisierten dafür eine Veranstaltung, bei der die Vernetzung der Akteur*innen im Fokus stand. Vor Ort kamen Politiker*innen, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammen. „Im Austausch zeigte sich, dass die Region über ein großes, bislang nicht vollständig ausgeschöpftes Gründungspotenzial verfügt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Angeboten, doch diese müssen noch besser aufeinander abgestimmt werden“ sagt die Projektmanagerin des Schwarzwälder Gründergeistes, Dr. Katharina Engel. Das gleiche gelte für die Zusammenarbeit aller Akteur*innen im regionalen Innovations-Ökosystem. Hier will der Schwarzwälder Gründergeist ansetzen, und so Synergien besser nutzen. Die neu geknüpften Kontakte, positiven Gespräche und wertvollen Impulse bei der Netzwerkveranstaltung sind dafür eine gute Basis.








