Persönliche Daten
| seit 2012 | Außerplanmäßiger Professor am Institut für Soziologie, Forschungskoordinator des Centre for Security and Society der Universität Freiburg |
| seit 2007 | wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Freiburg |
| Lehraufträge an den Universitäten Freiburg, Basel und Leipzig | |
| 05/2011-07/2011 | Fellow am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld, Forschergruppe „Communicating Disaster“ |
| 2008-2010 | Vertretung der Professur für Medientheorie, Fachbereich Medienwissenschaft der Universität Siegen |
| 2006-2007 | Vertretung der Professur für Kultursoziologie am Institut für Soziologie der Universität Freiburg |
| 2003-2005 | Fellowship und DFG- Forschungsstipendium an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich |
| 1997-2002 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich „Identitäten und Alteritäten“ der Universität Freiburg |
Gutachtertätigkeiten
- Gutachter für den DAAD
- Gutachter für das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
- Gutachter für das Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Gutachter für die Studienstiftung des Deutschen Volkes
- Gutachter für die Zeitschriften:
- Behemoth
- European Journal for Security Research
- Futures
- Kriminologisches Journal
- Landscape online, offizielle Zeitschrift der International Association for Landscape Ecology, Region Deutschland
- Leviathan
- Life Sciences, Society and Policy
- Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform
- Nature+Culture
- Politicon
- Schweizerische Zeitschrift für Soziologie
- Science in Context
- Security Dialogue
- Sicherheit und Frieden
- Soziale Systeme
- Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung
- Zeitschrift für Soziologie
- Zeitschrift für Zukunftsforschung
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), Sektion Politische Soziologie der DGS, Sektion Kultursoziologie der DGS
- Zentrum für Anthropologie und Genderstudies (ZAG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Centre for Security and Society der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Arbeitskreis Militärgeschichte e.V.
Forschung
Laufende Forschungsprojekte/ drittmittelfinanziert
- InGe
Lagebildinstrument zu Gewalterfahrung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.10.2022 – 01.10.2024 - LegiNot
Legitimation des Notfalls, Legitimationswandel im Notfall
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.03.2022 – 28.02.2025 - RESIST
Sicher Leben in Freiburg: Resilienzmanagement für die Stadt
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.10.2023 – 30.09.2027
Abgeschlossen/drittmittelfinanziert
- DEFERM
Dekontaminationsmaßnahmen nach einer vorsätzlichen oder natürlichen Freisetzung von pathogenen Mikroorganismen Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.04.2021 – 31.03.2024 - ZuRecht
ZuRecht – Die Polizei in der offenen Gesellschaft Förderung: Stiftung Mercator
Laufzeit: 01.03.2019 – 28.02.2023
Projektleitung zusammen mit Dr. Sabrina Ellebrecht, Prof. Dr. Ralf Poscher (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht), Prof. Dr. Stefan Jarolimek (Deutsche Hochschule der Polizei) - NO-FEAR
Network Of practitioners For Emergency medicAl systems and cRitical care
Förderung: EU Horizont 2020
Laufzeit: 01.06.2018 – 31.05.2023
Leitung des Freiburger Teilprojekts: Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Nils Ellebrecht - SUSQRA
Schutz vor unkonventionellen Sprengvorrichtungen – Charakterisierung und quantitative Risikoanalyse
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.09.2018 – 31.12.2021 - SIKET
Evaluierung und Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.08.2018 – 31.07.2021 - SiFo
Fachdialog zivile Sicherheitsforschung
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.08.2016 – 31.07.2021 - POLINEX
Portal mit kostengünstigem IMS Netzwerk zum berührungslosen Nachweis am Körper getragener Explosivstoffe
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.02.2017 – 15.08.2020 - RESIBES
Resilienz durch Helfernetzwerke zur Bewältigung von Krisen und Katastrophen
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.01.2016 – 30.04.2019 - Resilienzmaße
Resilienzmaße zur Optimierung technischer Systeme
Förderung: Fraunhofer Gesellschaft und das Land Baden-Württemberg
Laufzeit: 05/2015 – 09/2018 - EVADEX
Methoden zur standardisierbaren Evaluation von Messsystemen für Explosivstoffspuren
Förderung: BMBF
Laufzeit: 11/2014 – 04/2018 - KOMPASS
Kompetenz und Organisation für den Massenanfall von Patienten in der Seeschifffahrt
Förderung: BMBF
Laufzeit: 12/2014 – 12/2017 - AUDIME
Audiovisuelle medizinische Informationstechnik bei komplexen Einsatzlagen
Förderung: BMBF
Laufzeit: 10/2014 – 09/2017 - Organizing Resilience
Organizing Resilience: The Reconfiguration of Emergency Response in Germany
Förderung: Gerda Henkel Stiftung
Laufzeit: 2013 – 2015 - BESECURE
Best Practice Enhancers for Security of Urban Environments
Förderung: EU 7. Rahmenprogramm
Laufzeit: 2012 – 2015 - Medien kollektiver Intelligenz
Vernetzte Sicherheit. Vernetzung als Leitidee einer zukünftigen Sicherheitsarchitektur
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Laufzeit: 05/2011 – 04/2014 - BaSiD
Barometer Sicherheit Deutschland
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.09.2010 – 31.08.2012 - IRLSENS
Infrarot-Laser basierendes faseroptisches Sensorsystem zur Trinkwasserüberwachung
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 2010 – 2013 - SOGRO
Sofortrettung bei Großunfall mit Massenanfall von Verletzten
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 01.02.2009 – 31.04.2013 - SiFo
Fachdialog zivile Sicherheitsforschung
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 2007 – 2012 - Digitaler Soldat
Der digitale Soldat. Eine Figur an der Front informationeller Ordnung
Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die ETH Zürich
Laufzeit: 01/2004 – 06/2006
Lehre
Es werden regelmäßig Lehrveranstaltungen aus den Themenfeldern Sicherheit, Techniksoziologie und Organisations-soziologie angeboten. Schwerpunkte bilden dabei eine kulturtheoretische Ausrichtung, im Bereich empirischer Forschung wird mit qualitativen Methoden, insbesondere mit diskursanalytischer Ausrichtung gearbeitet.
SS 2024
Gewalt: Theorien und Phänomene
Mittwoch 12 – 14 Uhr
In dem Maße, in dem moderne Gesellschaften Institutionen und Verfahren der Ordnungsstiftung entwickelt haben, gilt Gewaltfreiheit als Normalfall des Alltagslebens. Die Gesellschaft gilt als weitgehend gewaltfrei, zugleich aber ist sie in immer neuen Schüben von Gewalt beunruhigt. Altbekannte Phänomene, wie ein Krieg in Europa, kehren überraschend zurück, weitgehend beschwiegene Phänomene, wie sexualisierte Gewalt, rücken verstärkt ins Licht, gänzlich neue Gewaltkategorien, wie Mobbing oder Hassrede, tauchen im öffentlichen Diskurs auf. So amorph ihre Erscheinungsformen, so vielfältig ihre Ursachen, so schwer scheint Gewalt zu bändigen. Nicht nur real, sondern auch konzeptionell.
Im Seminar werden im Wesentlichen drei thematische Linien verhandelt: 1) Grundlegende Konzeptualisierungen von Gewalt, u.a. sozialanthropologische (Heinrich Popitz) und zivilisationstheoretische (Norbert Elias); 2) die Ambivalenz der Staatsgewalt als ordnungsstiftende Macht zu wirken und zugleich die Entwicklung kollektiver Gewaltpotentiale zu entfesseln (Thomas Hobbes, Charles Tilly, Zygmunt Bauman); 3) Einzelne Gewaltphänomene, u.a. Polizeigewalt, Hate Speech.
Soziologische Gegenwartsdiagnosen: Krisen, Notstand, Katastrophen als neues Normal?
Dienstag 12 – 14 Uhr
Krisenhaftigkeit gilt als konstitutives Moment moderner Gesellschaft. Politische Instabilität, wirtschaftliche Zusammenbrüche, soziale Kämpfe, kulturelle Konflikte, ökologische Desaster durchziehen ihre Geschichte. Im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert taucht ein – zumindest für die Zeitgenossen – neues Phänomen auf: Nach der Krise ist nicht mehr vor der Krise, vielmehr überlappen sich die Krisen, die Rede ist von „multiplen Krisen“, auch von „Krisenkaskaden“, in denen eine Krise die nächste bedingt. Die Krise gilt als neues Normal. Freilich liegt solchen Diagnosen meist ein sehr offen gehaltener Krisenbegriff zugrunde.
Im Seminar werden zwei Themenstränge verhandelt. Zunächst werden wir uns mit dem Begriff der Krise und dem grundlegenden Zusammenhang von Krise und Moderne (u.a. Koselleck, Habermas, Beck) auseinandersetzen. In einem zweiten Seminarteil werden soziologische Arbeiten aufgegriffen, die vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie ausführliche Zeitdiagnosen (Nassehi, Staab, Amlinger-Nachtwey) vorgelegt haben.
WS 2023/2024
Artefakte und Natur – Vergleich soziologischer Zugänge
Mittwoch 12 – 14 Uhr
Soziologische Theorien räumen artifiziellen und naturalen Phänomen einen sehr unterschiedlichen Platz ein: von Luhmanns Systemtheorie nahezu übergangen, sind sie ein Kernelement in Latours Akteur-Netzwerk-Theorie. An der hochgradigen Technisierung gegenwärtiger Gesellschaft und der universellen Präsenz technischer Dinge im Sozialleben kommt eine soziologische Theorie aber ebensowenig vorbei wie an der anthropogenen Überformung der Erde.
Das Seminar widmet sich daher der Frage, wie aus unterschiedlicher theoretischer Perspektive Technologien, technische Dinge und darüber hinaus auch naturale Phänome konzeptionell gefasst werden. Verhandelt werden sowohl klassische soziologische Zugänge – historischer Materialismus (Marx), anthropologische (Popitz), norm-, handlungs- und kulturtheoretische Perspektiven – wie auch post-soziale Zugänge (Akteur-Netzwerktheorie, Haraway).
SS 2023
Soziologie der (Un-)Sicherheit: Von der Risikogesellschaft zur Gesellschaft der Anpassung?
Dienstag 14 – 16 Uhr
Krisen, Katastrophen und Notlagen scheinen auch in westlichen Gesellschaften zum Signum des 21. Jahrhunderts zu werden. Ob mit Referenz auf terroristische Gefahren seit 9/11, auf technologische Risiken, auf Katastrophen im Zuge des Klimawandels, auf Pandemien oder auf die Rückkehr des Krieges nach Europa: in politischen Programmatiken, in Fachkreisen des Sicherheitsmanagements wie in öffentlicher Diskussion ist nicht nur eine enorme Ausweitung und Dynamik von Sicherheitsthemen zu beobachten, sondern letztlich ein Perspektivenwandel, in dem die intrinsische Verwundbarkeit moderner Gesellschaften und die Frage nach ihrem Selbsterhalt ins Zentrum rückt.
Im Seminar werden unterschiedliche gegenwartsdiagnostisch ausgerichtete sozialwissenschaftliche Analysen dieser Krisenhaftigkeit sowie der Frage, welche Antworten gegenwärtige Gesellschaften entwickeln, verhandelt: als klassische Referenz die Diagnose, in einer Risikogesellschaft zu leben (Beck), in Anknüpfung an Foucault entstandene Arbeiten zum Wandel des Regierens, das systemtheoretische „Unbehagen“ (Nassehi) angesichts begrenzter Regulationskapazitäten, die „Versicherheitlichung“ immer weiterer Lebensbereiche (Wæver, Buzan) sowie die Konjunktur von „Anpassung“ (Staab) angesichts ökologischer Bedrohungspotentiale.
Technik und Sozialtheorie
Mittwoch 10 – 12 Uhr
Soziologische Theorien räumen technischen Phänomen einen sehr unterschiedlichen Platz ein: von Luhmanns Systemtheorie nahezu übergegangen, sind sie ein Kernelement in Latours Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT). An der hochgradigen Technisierung gegenwärtiger Gesellschaft und der universellen Präsenz technischer Dinge im Sozialleben kommt aber keine soziologische Theorie mehr vorbei. Insofern bietet die Art und Weise, wie und welche Technologien oder technische Dinge thematisiert werden, einen guten Einstieg in einen Theorievergleich: Welche Probleme in der Entwicklung oder im Umgang mit Technik rücken in den Blick? Was interessiert an der Technik und implizit an der Sozialwelt?
Das Seminar widmet sich den unterschiedlichen Sichtweisen auf technische Dinge aus unterschiedlicher (sozial)theoretischer Perspektive. Verhandelt werden sowohl „klassische“ Zugänge – Marx, kritische Theorie (Habermas), anthropologische Perspektiven (Popitz, Anders) – wie neuere Thematisierung aus systemtheoretischer, medien- bzw. diskurstheoretischer, sozialkonstruktivistischen (Gender, Cultural Studies, ANT) Perspektiven.
WS 2022/2023
Krieg – Literatur, Geschichte, Soziologie
Dienstag 12 – 14 Uhr
„Der Krieg ist nichts als die fortgesetzte Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ (Carl von Clausewitz, Vom Kriege)
„Das ganze Viertel war so durchsichtig geworden, von einer grobkörnigen schneeigen Leere, so niedergerieben, und es wunderte ihn sehr, daß hier und da immer noch ein Gebäude erhalten war, hervorgehoben, ausgezeichnet, eine höhnische Herausforderung, darin zu wohnen.“ (Nicolas Born, Die Fälschung)
Krieg hat vielerlei Gestalt, ist Gegenstand verschiedener Theorien und Auffassungen, von militärhistorischen und -technischen Forschungen, betrifft die Konzentration und Entfesselung seiner Kräfte im Raum, die Hegung oder Freisetzung von Gewalt, heißt Staatenkrieg, Kabinettkrieg, Bürgerkrieg, Freiheitskrieg, Eroberungskrieg oder Volkskrieg und anderes mehr. Seit Homers „Ilias“-Dichtung über den Trojanischen Krieg sind Kriege ebenso und immer wieder Gegenstand ihrer literarischen Darstellung.
Das Seminar möchte zwei Perspektiven auf Kriege miteinander kombinieren: die historisch-soziologische und die literarische, verbunden mit der systematischen Frage nach ihren besonderen Objektfeldern des Wissens und der jeweiligen Leistungskraft ihrer Aussageweisen. In einer historischen Linie beziehen sich die soziologischen und literarischen Texte auf den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und die „Neuen Kriege“. Viele Facetten vergangener Kriege – dies ein Motiv der Selektion – sind im gegenwärtigen Krieg in der Ukraine präsent.
Die Polizei. Zur Soziologie einer Organisation
Mittwoch 10 – 12 Uhr
Wie andere Organisationen der Justiz und Inneren Sicherheit arbeitet die Polizei an der Aufrechterhaltung der normativen Ordnung der Gesellschaft: sie operiert mit der Differenz von Recht und Unrecht, mit der Unterscheidung von „erlaubt“ und „verboten“, sie überwacht und bestraft. Als einzige Organisation allerdings ist sie mit einer Gewaltlizenz gegenüber der eigenen Bevölkerung ausgestattet. Daraus resultiert die zentrale Ambivalenz der Polizei: sie changiert zwischen Schutz- und Bedrohungsmacht, zugespitzt in den Schlagwörtern vom „Freund und Helfer“ und vom „Polizeistaat“. Dieser und weiteren Ambivalenzen – wie dem Changieren zwischen Prävention und Repression – widmet sich das Seminar.
Neben einer historisch-soziologisch geleiteten Verortung der Polizei in Staat und Gesellschaft setzt es sich mit gegenwärtigen institutionellen Transformationen sowie dem Alltag von Polizeiarbeit und polizeilichem Handeln auseinander. Themen sind u.a. polizeiliche Führung und Leitbilder, Spezifika einer Polizeikultur, der (technologische) Wandel von Kontrollpraktiken, gesellschaftliche Probleme der Polizeiarbeit (Gewalt, Diskriminierung).
SS 2022
Soziologie des Krieges – Zur Genealogie und Theorie gegenwärtiger Kriege
Dienstag 14 – 16 Uhr
Nicht selten kehrt Verdrängtes zurück – wenn auch meist in gewandelter Form. Der offene Krieg Russlands gegen die Ukraine gilt nicht wenigen Beobachter:innen – wie auch schon die Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren und die Kriege im Zeichen der Terrorismusbekämpfung nach 9/11 – als „Zeitenwende“ oder als Beginn einer „neuen Zeitrechnung“. Jedenfalls erinnert er an eine grundlegende Ambivalenz der Moderne: einerseits haben sich in der Moderne Institutionen und Verfahren der Ordnungsstiftung entwickelt, Kriegsexzesse und militärische Gewalt zu kanalisieren und zu begrenzen; andererseits ist militärische Macht nicht nur eine entscheidende Machtressource geblieben, vielmehr sind mit Modernisierung Prozesse verbunden, kriegerische Macht und Gewalt erheblich zu steigern. In diesem Sinne versucht das Seminar, die Beobachtung und Diskussion zum gegenwärtigen Krieg an grundlegende Zusammenhänge von Kriegs-, Staats- und Gesellschaftsentwicklung in der Moderne zurückzubinden.
Drei thematische Stränge werden verhandelt. Erstens werden mit Rückgriff auf Clausewitz‘ Theorie des Krieges historische Transformationen im Verhältnis von gesellschaftlicher Entwicklung und Krieg (etwa totaler Krieg, atomare Konstellation) in den Blick genommen. Zweitens wird vor dem Hintergrund der konstitutiven und strukturbildenden Funktion von Kriegen für die Ausprägung moderner Staatlichkeit die seit den 1990er Jahren aufgekommene Diskussion um „alte“ und „neue“ Kriege (asymmetrische Kriegführung, Bürgerkrieg) aufgenommen. Drittens wird die Frage nach einer gegenwärtigen Hybridisierung von Krieg und Frieden verhandelt, für die Stichworte wie Cyberwar, Informationskrieg, Finanzkrieg, aber auch der Wandel kollektiver Affektlagen („Ende der Friedfertigkeit“?) stehen.
Urbane (Un-)Sicherheit
Mittwoch 14 -16 Uhr
Sicherheit ist seit den 1990er Jahren in Europa zu einem zentralen Feld städtischer Entwicklung geworden. Man kann von einer sicherheitspolitischen Wende in der Stadtpolitik sprechen, die eine seither anhaltende Dynamik entfaltet. Die Gründe für diese Wende sind umstritten. Während sich politische Legitimationen auf verschärfte Problemlagen berufen, beobachtet die sozialwissenschaftliche Kritik einen gewandelten gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheiten, insbesondere Kriminalität, also einen Wandel der Sicherheitskultur, der im Kontext des Aufstiegs neuer sozialer Unsicherheiten und einer Ökonomisierung der Stadtpolitik zu verorten sei.
Das Seminar wird die Frage nach zugrundeliegenden Logiken der sicherheitspolitischen Wende aufnehmen und an wesentlichen Ausprägungen städtischer Sicherheitspolitik durchspielen: dem neuen ordnungspolitischen Zuschnitt des öffentlichen Raums im Zuge seiner Privatisierung, der Mobilisierung heterogener gesellschaftlicher Akteure im Rahmen städtischer Kriminalprävention, der Technisierung und Materialisierung von Kontrolle im städtischen Raum sowie der forcierten sicherheitspolitischen Rahmung von Großveranstaltungen. Ein Blick über den europäischen Tellerrand hinaus rückt schließlich den Zusammenhang von städtischer Sicherheit und Krieg und auch in Europa sichtbare Trends einer Militarisierung von Sicherheit in den Blick.
WS 2021/22
Soziologie der Sicherheit
Dienstag 14 – 16 Uhr
Seit der Jahrtausendwende vollzieht sich eine Transformation in den Konzepten, institutionellen Arrangements und Praktiken im Umgang mit (Un)Sicherheit. Begriffe wie „Homeland Security“, „Secure Societies“, „Resilient Nation“, „kritische Infrastrukturen“ oder auch „zivile Sicherheit“ prägen politische Programmatiken, mediale Berichterstattung, die Fachdebatten im Sicherheitsmanagement wie auch wissenschaftliche Analysen der Gegenwart. Sie markieren nicht nur einen institutionellen Wandel, sondern auch einen Perspektivenwechsel, in dem die Verwundbarkeit moderner Gesellschaften ins Zentrum des Sicherheitsdenkens rückt. Anstelle äußerer Gefahren ist die intrinsische Verwundbarkeit ökonomisch, medial und infrastrukturell hochgradig vernetzter Gesellschaften in den Vordergrund gerückt. Sicherheitsproduktion bezieht sich inzwischen folglich auf so unterschiedliche Aufgaben wie Terrorismusbekämpfung, das Management von Katastrophen, die Sicherung von Infrastrukturen, die Abwehr von Epidemien, die Kontrolle von Migrationsbewegungen oder die Prävention von Kriminalität.
Die soziologische Auseinandersetzung mit den Triebkräften und Effekten der gegenwärtigen Konjunktur von Sicherheit basiert auf unterschiedlichen kultur- und sozialwissenschaftlichen Paradigmen, die von ihrer Fragestellung, ihren Schlüsselkonzepten und ihrer methodischen Herangehensweise andere Schwerpunkte setzen. Im Seminar werden unterschiedliche Forschungsdesigns dieser Auseinandersetzung verhandelt: diskursanalytische Studien, die der Genealogie von Sicherheitsproblemen nachgehen; praxeologische Studien, die nach den Spezifika, den Normen und Selbstverständnissen institutioneller Sicherheitspraktiken fragen und insbesondere mit ethnographischer Beobachtung arbeiten; Studien zu Formen und Effekten einer Technisierung von Sicherheitspraktiken, die an den „material turn“ anknüpfen; Studien, welche den affektiven, emotionalen und somatischen Verankerungen und Effekten von Sicherheitspolitiken, -diskursen und -praktiken nachgehen; positivistische Studien, die nach der „objektiven“ Relevanz von Unsicherheiten fragen.
Populismus – Bestimmungen, Theorien, Erscheinungsformen
Mittwoch 12 – 14 Uhr
Der Begriff des Populismus hat – sowohl als politischer Kampfbegriff wie als sozialwissenschaftliche Kategorie und nicht selten als beides zugleich – seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert immer wieder Konjunktur. Dies auch gegenwärtig: Das Cover eines aktuellen Essays zu Populismus etwa verweist mit Bildern von Victor Orbán, Geert Wilders, Donald Trump, Marine Le Pen, Beppe Grillo und Hugo Chávez noch nicht einmal ansatzweise auf all die Regierungen, Parteien und Bewegungen, die vom demokratietheoretischen Mainstream mit „populistischer Gefahr“ assoziiert werden. Aber schon mit Blick auf die Heterogenität der Genannten stellt sich die Frage, was denn das spezifische Gemeinsame und Abgrenzende, oder anders ausgedrückt: was denn Populismus ist.
Das Seminar wird sich zunächst mit unterschiedlichen Konzeptualisierungen (typologischen, demokratietheoretischen, relationalen) von Populismus auseinandersetzen. Ein erster Schwerpunkt liegt auf der Populismustheorie von Ernesto Laclau und den mit seiner Theorie verbundenen Fragen nach der Konstitution von Hegemonie und kollektiver Identität (Volk), wie auch nach der konstitutiven Affektgeladenheit des Politischen. Ein zweiter Schwerpunkt gilt der (Diskussion um die) Differenz dem Konzept radikaler Demokratie (Linkspopulismus, Chantal Mouffe) und autoritärem Populismus. Daran anschließend werden in gegenwartsdiagnostischer Hinsicht Fragen nach den strukturellen Ursachen populistischer Konjunktur – im politischen System, sozialer Ungleichheit, Mediendynamiken – verhandelt.
SS 2021
Sicherheit in der Krise – Forschungsseminar zur Pandemie
Mittwoch 10 – 12 Uhr
Zugespitzte Krisen, oder genauer: Notfalllagen, wie die derzeitige Pandemie begründen einen radikalen Wandel der Sicherheitsgewährleistung. Notfallgesetze und -verordnungen treten in Kraft, die mit erheblichen Grundrechtseingriffen verbunden sind. Notfälle mögen zunächst selbstevident und selbstlegitimierend erscheinen, sobald sie in eine zeitlich ausgedehnte Notfalllage übergehen, tritt ihr politischer Charakter hervor. Die scheinbare Alternativlosigkeit von Entscheidungen schwindet, die Priorisierung und Verteilung behördlicher Hilfe wird ebenso rechtfertigungspflichtig wie die Einschränkungen des sozialen Lebens. Entsprechend entfalten sich – zumindest in liberalen Gesellschaften – Meinungspluralität und Konflikte, Maßnahmen geraten in Zweifel, öffentliche (Zu-)stimmungen kippen.
Diese Transformation in der Legitimation und Akzeptanz des Notfalls sowie die Entfaltung divergierender Meinungen und Konflikte wird das Seminar anhand der öffentlichen Diskussion zur Politik der Pandemiebekämpfung aufarbeiten. Ein erster Teil des Seminars ist der Erarbeitung der methodologischen und theoretischen Orientierungen gewidmet. Verhandelt werden je nach Interesse und Vorkenntnissen der Teilnehmer*innen die Theorie der Versicherheitlichung (Ole Wæver, Barry Buzan), wissenssoziologische Diskursanalyse, affekttheoretische Reflexionen (Brian Massumi) und die Soziologie der Rechtfertigung (Luc Boltanski, Laurent Thévenot). Ein zweiter Teil analysiert unter diesen Perspektiven die Dynamik des öffentlichen Diskurses zu spezifischen Maßnahmen und Geboten der Pandemiebekämpfung (z.B. Kontaktverbote, Maskentragen, Tracing-App, Impfung). Das Seminar steht im Kontext der Vorbereitung eines größeren Forschungsprojekts und bietet auch Anschlussmöglichkeiten für eigene Studienprojekte und Abschlussarbeiten.
Integration, Diversität und Organisation
Mittwoch 14 – 16 Uhr
Identitätspolitische Spannungen sind zu einem zentralen gesellschaftlichen Konfliktfeld avanciert. Während rechtspopulistische Bewegungen mit identitären Schließungsprozessen auf die Pluralisierung von Lebensentwürfen antworten, verliert der Kampf um Anerkennung und Partizipation exkludierter und benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen keineswegs an Vehemenz. Identität wird zum wesentlichen politischen Einsatz im Kampf um die gesellschaftliche Verfassung, der sich im Umgang mit Migration zuspitzt – als „Chiffre für Pluralität“, „in deren Ablehnung sich gleichermaßen die Abwehr weiterer pluraler Lebensformen bündelt“ (Foroutan). Damit ist nicht nur eine generelle gesellschaftliche Polarisierung skizziert, sondern auch die Paradoxie, dass verstärkte Integration mit verschärften Konflikten einhergeht (El-Maafalani). Dies spiegelt sich auch auf der Ebene von Organisationen und Institutionen wider: Bekenntnisse zu Diversität und interkultureller Öffnung sind schon beinahe obligatorisch, während sich zugleich die Kritik an institutionellem Rassismus verschärft.
Das Seminar wird sich mit diesen Konflikten und Paradoxien zunächst auf gegenwartsdiagnostischer Ebene auseinandersetzen, insbesondere mit Foroutans Diagnose von einer „postmigrantischen Gesellschaft“. In einem zweiten Seminarteil werden unter organisationskultureller Perspektive an einzelnen Fallbeispielen die Spannung zwischen Bemühungen um Diversität – insbesondere unter den Vorzeichen interkultureller Öffnung – und struktureller Diskriminierung verhandelt. Gedacht ist zunächst an Organisationen aus dem Sicherheitsbereich, wie die Polizei oder die Feuerwehr. Je nach Interesse der Teilnehmenden können aber auch weitere Organisationen aus den Feldern Verwaltung, Kirche, Bildung, Wirtschaft, Gesundheitswesen oder Sport verhandelt werden.
Publikationen
Monographien
- Lars Gertenbach, Heike Kahlert, Stefan Kaufmann, Hartmut Rosa, Christine Weinbuch: Soziologische Theorien. Paderborn: Fink UTB 2009
- Soziologie der Landschaft, Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften (Reihe „Stadt, Raum und Gesellschaft“) 2005
- Kommunikationstechnik und Kriegführung 1815-1945. Stufen telemedialer Rüstung, München: Fink, 1996
Herausgeberschaften
- mit Nicholas Eschenbruch und Peter Zoche: Vielfältige Sicherheiten. Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung. Band 20 der Reihe: Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung. Berlin: LIT-Verlag 2021.
- mit Sabrina Ellebrecht und Peter Zoche: (Un-)Sicherheiten im Wandel. Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheit. Band 17 der Reihe: Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung. Berlin: LIT-Verlag 2019
- mit Peter Zoche und Harald Arnold: Grenzenlose Sicherheit? Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung. Band 13 der Reihe: Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung. Berlin: LIT-Verlag 2016
- mit Peter Zoche und Harald Arnold: Sichere Zeiten? Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung. Band 10 der Reihe: Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung. Berlin: LIT-Verlag 2015
- mit Sabine Blum und Rick Wichum: Resilienz. E-Journal Behemoth 7 (2). Freiburg: Bibliothek der Universität. 2014.
- mit Niels Werber, Lars Koch: Erster Weltkrieg. Kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 2014.
- mit Peter Zoche und Rita Haverkamp: Zivile Sicherheit. Gesellschaftliche Dimensionen gegenwärtiger Sicherheitspolitiken, Bielefeld: transcript 2011. Open Access: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1435-0
- Vernetzte Steuerung. Soziale Prozesse im Zeitalter technischer Netzwerke, Zürich: Chronos 2007
- mit Wolfgang Eßbach, Dirk Verdicchio, Wolfram Lutterer, Silke Bellanger, Gereon Uerz: Landschaft, Geschlecht, Artefakte. Zur Soziologie naturaler und artifizieller Alterität, Würzburg: Ergon 2004
- mit Ulrich Bröckling und Axel T. Paul: Vernunft, Entwicklung, Leben. Schlüsselbegriffe der Moderne. Festschrift für Wolfgang Eßbach, München: Fink 2004
- Ordnungen der Landschaft. Natur und Raum technisch und symbolisch entwerfen, Würzburg: Ergon 2002
- mit Monika Fludernik und Peter Haslinger: Der Alteritätsdiskurs des Edlen Wilden: Exotismus, Anthropologie und Zivilisationskritik am Beispiel eines europäischen Topos, Würzburg: Ergon 2002
- mit Eva Horn und Ulrich Bröckling: Grenzverletzer. Figuren politischer Subversion, Berlin: Kadmos 2002
Herausgeberschaft: Reihen, Journals
- European Journal for Security Research (Editor in Chief). Wiesbaden: Springer VS.
- mit Peter Zoche: FIFAS Schriftenreihe. Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft e.V., Berlin: LIT-Verlag.
- mit Hans-Jörg Albrecht, Rita Haverkamp, Peter Zoche: Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung, Berlin: LIT-Verlag.
Beiträge zu Sammelbänden und Fachzeitschriften
2023
- mit Nils Ellebrecht: Organisierte Grenzverschiebungen. Leistungsanpassung und Einbindung ungebundener Helfer im Notfall- und Katastrophenmanagement, in: Leviathan, 51(Sonderband 41: Staatliche Organisationen und Krisenmanagement), S. 159-181. https://doi.org/10.5771/9783748936794-159
- Demokratische Resilienz der Polizei. Eine organisationskulturelle Frage, in: Polizei. Wissen. Demokratische Resilienz für die Polizei, 7(1), S. 24-26.
- mit George Voiescu, Monica Linty, Lian Guey Ler, Francesco DellaCorte: The Results of a Foresight Exercise: Future Threats and Trends in Crisis Management, in: Prehospital and Disaster Medicine, 38(S1: 22nd Congress on Disaster and Emergency Medicine), S. 192. https://doi.org/10.1017/S1049023X23004958
2022
- mit Jens Hälterlein: Resilienz durch Integration freiwilliger Helfer*innen in den Katastrophenschutz: organisationale und (forschungs-)politische Perspektiven, in: Martin Endreß, Benjamin Rampp (Hg.): Resilienzz als Prozess, Wiesbaden, S. 289-310.
- mit George Voiescu, Monica Linty, Lian Guey Ler, Francesco DellaCorte: The results of a Foresight exercise: Outcome from a NO-FEAR internal evaluation. Les résultats d’un exercice prospective: conclusion d’une évaluation interne de NO-FEAR, in: Médicine de Catastrophe – Urgences Collectives, 6(4), S. 247-251.
2021
- mit André Biermann: Sicherheit als epistemische Praxis in der Luftsicherheitskontrolle, in: Nicholas Eschenbruch, Stefan Kaufmann, Peter Zoche (Hg.): Vielfältige Sicherheiten. Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung, Berlin 2021, S. 159-182.
2020
- mit Sabrina Ellebrecht:Digitalization and Its Security Manifestations, in: European Journal for Security Research, https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41125-019-00063-8
2019
- Resilience as a security programm: The Janus Faced Guiding Principle, in: Rampp et al. (Hg.): Resilience in Social, Cultural and Political Spheres, Wiesbaden, Springer 2019, S. 231-247
2018
- Die Entstehung informationstechnischer Kriegführung im Ersten Weltkrieg. Zur Logistik der Wahrnehmung, in: Lars Nowak (Hg.): Medien – Krieg – Raum, Paderborn: Wilhelm Fink 2018, S. 161-183
2017
- Das Themenfeld Ziviler Sicherheit, in: Christoph Gusy, Dieter Kugelmann, Thomas Würtenberger (Hg.): Rechtshandbuch. Zivile Sicherheit, Berlin: Springer, S. 3-22
2016
- mit Ricky Wichum: Risk and Security: Diagnosis of the Present in the Context of (Post-)Modern Insecurities, in: Historical Social Research, 41(1), 48-69, http://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/46469.
- Security Through Technology? Logic, Ambivalence and Paradoxes of Technologised Security, in: European Journal for Security Research 1(1), 77-95.
- mit Sabine Blum, Martin Endreß und Benjamin Rampp: Soziologische Perspektiven, in: Rüdiger Wink (Hg.): Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung, Wiesbaden: Springer 2016, S. 151-177.
2015
- mit Ricky Wichum: Die Technisierung der Sicherheitsproduktion und ihre Ambivalenzen. Das Beispiel biometrischer Identifikation, in: Rita Haverkamp, Harald Arnold (Hrsg): Subjektive und objektivierte Bedingungen von (Un-)Sicherheit. Studien zum Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD), Berlin: Duncker&Humblot, S. 319-337.
- Resilienz als Sicherheitsprogramm. Zum Janusgesicht eines Leitkonzepts, in: Martin Endreß, Andrea Maurer (Hg.): Resilienz im Sozialen. Theoretische und empirische Analysen, Wiesbaden: Springer VS 2015, S. 295-312.
2014
- Nils Ellebrecht und Stefan Kaufmann: Boosting Efficiency Through The Use Of IT? Reconfiguring The Management Of Mass Casualty Incidents In Germany, in: Internation Journal of Information Systems for Crisis Response and Management, 6 (4), 2014, S.1-18.
- Lars Koch, Stefan Kaufmann und Niels Werber: Der Erste Weltkrieg: Zäsuren und Kontinuitäten, in: Niels Werber, Stefan Kaufmann, Lars Koch: Erster Weltkrieg. Kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 2014, S. 1-4.
- Christoph Jahr und Stefan Kaufmann: Den Krieg führen: Organisation, Technik, Gewalt, in: Niels Werber, Stefan Kaufmann, Lars Koch: Erster Weltkrieg. Kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 2014, S. 164-231.
2013
- „Friends“? – Ambivalente Beziehungen von Bergsteigern zu ihren Objekten, in: Tristan Thielmann, Erhard Schüttpelz (Hg.): Akteur-Medien-Theorie, Bielefeld: Transcript 2013, S. 483-510
- Nils Ellebrecht, Konrad Feldmeier, Stefan Kaufmann: IT’s about more than speed. The impact of IT on the management of mass casualty incidents in Germany, in: Proceedings of the 10th International ISCRAM Conference – Baden-Baden, Germany, May 2013, 391-400, (http://www.iscramlive.org/ISCRAM2013/files/167.pdf)
- Die Stadt im Zeichen ziviler Sicherheit, in: Dirk Heckmann, Ralf Schenke, Gernot Sydow (Hg.): Verfassungsstaatlichkeit im Wandel. Festschrift für Thomas Würtenberger zum 70. Geburtstag, Berlin: Duncker&Humblot, 2013, S. 1011-1120
- mit Nils Ellebrecht und Markus Jenki: Inszenierte Katastrophen: Zur Genese der Übung im Bevölkerungsschutz und ihre gegenwärtige Formen, in: Leon Hempel, Marie Bartels, Thomas Markwart (Hg.): Aufbruch ins Unversicherbare. Zum Katastrophendiskurs der Gegenwart, Bielefeld: Transcript 2013, S. 235-275
- mit Sabine Blum: Vulnerabilität und Resilienz. Zum Wandern von Ideen in der Umwelt- und Sicherheitsdiskussion, in: Roderich von Detten, Fenn Faber, Martin Bemmann (Hg.): Unberechenbare Umwelt. Zum Umgang mit Unsicherheit und Nicht-Wissen, Wiesbaden: Springer VS 2013, S. 91-120
2012
- mit Sabine Blum: Governing (In)Security. The Rise of Resilience, in: Hans-Helmuth Gander, Walter Perron, Ralf Poscher, Gisela Riescher, Thomas Würtenberger (Hg.), Resilienz in der offenen Gesellschaft. Symposium des Centre for Security and Society, Nomos 2012, S. 235-257
- Resilienz als ›Boundary Object‹, in: Christopher Daase, Philipp Offermann, Valentin Rauer (Hg.), Sicherheitskultur. Soziale und politische Praktiken der Gefahrenabwehr, Campus 2012, S. 109-131
2011
- Counterinsurgency und Human Terrain. Zum cultural turn in der Kriegführung, in: Ästhetik und Kommunikation, 43. Jg., H. 152/153, 2011, S. 41-49
2010
- Renaissance der Festung? Festung als geometrische Form und als Netzwerk, in: Archiv für Mediengeschichte – Renaissancen, hg. Von Lorenz Engell, Bernhard Siegert und Joseph Vogl, München 2010, S. 83-94
- Zivile Sicherheit. Zum Aufstieg eines Topos, in: Leon Hempel, Susanne Krasmann und Ulrich Bröckling (Hg.), Sichtbarkeitsregime. Überwachung, Sicherheit und Privatheit im 21. Jahrhundert, Leviathan Sonderheft 25, 2010, 101-123
- Der „digitale“ Soldat. Eine Figur an der Front der Informationsgesellschaft, in: Maja Apelt (Hg.): Forschungsthema: Militär. Militärische Organisationen im Spannungsfeld von Krieg, Gesellschaft und soldatischen Subjekten, Wiesbaden: VS-Verlag 2010, S. 271-294
2009
- Handlungstheorie, in: Lars Gertenbach, Heike Kahlert, Stefan Kaufmann, Hartmut Rosa, Christine Weinbuch: Soziologische Theorien. Paderborn: Fink UTB 2009, 13-87
- Die Wissensformierung der Counterinsurgency im Vietnamkrieg, in: Traverse 2009/3: 55-70
- Rationalitätsformen der Kriegführung: Krieg in Vietnam und im „Network Centric Warfare“, in: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 35(1). 2009: 53-73
2008
- Technik als Politik. Zur Transformation gegenwärtiger Grenzregimes der EU, in: Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung, 18. Jg., H. 1, 2008, S. 42-57
- Der neue Geist des Krieges. Natur als Referenz im Network Centric Warfare. In: Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Hg. von Karl-Siegbert Rehberg. Frankfurt a.M.: Campus 2008, S. 752-767
2007
- Soldatische Subjekte. Disziplinierung in militärischen Netzwerken, in: Stefan Kaufmann (Hg.): Vernetzte Steuerung. Soziale Prozesse im Zeitalter technischer Netzwerke, Zürich: Chronos 2007, S. 145-158
- Einleitung. Netzwerk – Methode, Organisationsmuster, antiessenzialistisches Konzept, Metapher der Gegenwartsgesellschaft, in: Stefan Kaufmann (Hg.): Vernetzte Steuerung. Soziale Prozesse im Zeitalter technischer Netzwerke, Zürich: Chronos 2007, S. 7-21
- „Soldiers on the Screen. Visual Orders and Modern Battlefields“, in: Reinhard Heil u.a., (Hg.): Tensions and Convergences. Technological and Aesthetic Transformations of Society. Berlin 2007: Transcript, S. 317-326.
2006
- „Land Warrior. The Reconfiguration of the Soldier in the Age of Information’”, in: Science, Technology & Innovation Studies, Vol. 2, 2006, S. 81-102
- „Kriegsspiel: Den Krieg modellieren und simulieren“, in: Stefan Poser, Joseph Hoppe, Bernd Lüke (Hg.): Spiel mit Technik, Leipzig: Köhler & Amelang 2006, S. 120-126
- „Technik am Berg – Zur technischen Strukturierung von Risiko- und Naturerlebnis“, in: Gunter Gebauer, Stefan Poser, Robert Schmidt, Martin Stern (Hg.): Kalkuliertes Risiko. Technik, Spiel und Sport an der Grenze. Frankfurt/M., New York 2006: Campus, S. 99-124
- „Raum und Geschichte: Genealogische Spuren der Géohistoire als Strukturgeschichte“, in: Wolfgang Eßbach, Tomas Keller (Hg.): Leben und Geschichte Historische Diskurse in Anthropologie und Ethnologie der Zwischenkriegszeit, München 2006: Fink, S. 147-168
- „Grenzregimes im Zeitalter globaler Netzwerke“, in: Helmuth Berking (Hg.): Die Macht des Lokalen in einer Welt ohne Grenzen. Frankfurt/M., New York 2006: Campus, S. 32-65.
2005
- „Network Centric Warfare. Den Krieg netzwerktechnisch denken“, in: Daniel Gethmann, Markus Stauff (Hg.): Politiken der Medien, Zürich: Diaphanes, S. 245-264
2004
- „Umstrittenes Grün. Naturpolitik am Golfplatz“, in: Wolfgang Eßbach, Stefan Kaufmann, Dirk Verdicchio, Wolfram Lutterer, Silke Bellanger, Gereon Uerz (Hg.): Landschaft, Geschlecht, Artefakte. Zur Soziologie naturaler und artifizieller Alterität, Würzburg: Ergon, S. 79-98
- „Moderne Subjekte am Berg“, in: Ulrich Bröckling, Axel T. Paul, Stefan Kaufmann (Hg.): Vernunft, Entwicklung, Leben. Schlüsselbegriffe der Moderne. Festschrift für Wolfgang Eßbach, München: Fink, S. 205-233
- „Nachhaltigkeit“. In: Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann, Thomas Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart, Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 174-181
- „Netzwerk“. In: Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann, Thomas Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart, Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 182-189
- mit David Gugerli und Barbara Bonhage: „EuroNets – EuroChannels – EuroVisions. Towards a History of European Telecommunication in the 20th Century: Thesis on a Research Strategy.” Preprints zur Kulturgeschichte der Technik / 2004 / 19 (http://www.tg.ethz.ch/forschung/produkte/preprints.htm)
- „Raumrevolution – Die militärischen Raumauffassungen zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg“, in: Der Weltkrieg 1914–1918. Ereignis und Erinnerung. Im Auftrag des Deutschen Historischen Museums herausgegeben von Rainer Rother, Berlin: Edition Minerva, S. 42-49
2003
- „Kommunikationstechnik“, in: Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. von Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz, Paderborn: Schöningh, S. 621-624
- „ Der Soldat im Netz digitalisierter Gefechtsfelder. Zur Anthropologie des Kriegers im Zeichen des Network Centric Warfare,“ in: Steffen Martus, Marina Münkler, Werner Röcke (Hg.): Schlachtfelder. Zur Codierung militärischer Gewalt im medialen Wandel, Berlin: Akademie 2003, S. 285-300
- „Batman erblasst vor Neid. „Electronic Soldier – der Infanterist der Zukunft“, in: Newsletter Arbeitskreis Militärgeschichte, Heft 20, 2003, S. 7-11 (abgedr. auch in: Neue Zürcher Zeitung, 7. März 2003)
2002
- „Einleitung“, zu: Stefan Kaufmann (Hg.): Ordnungen der Landschaft. Natur und Raum technisch und symbolisch entwerfen, Würzburg: Ergon, S. 7-29
- „Landschaft beschriften – Zur Logik des American Grid Systems“, in: Stefan Kaufmann (Hg.): Ordnungen der Landschaft. Natur und Raum technisch und symbolisch entwerfen, Würzburg: Ergon, S. 73-94
- mit Ulrich Bröckling und Eva Horn: „Einleitung“, zu: Eva Horn , Stefan Kaufmann, Ulrich Bröckling (Hg.): Grenzverletzer. Figuren politischer Subversion, Berlin: Kadmos, S. 7-22
- „Der Siedler“, in: Eva Horn, Stefan Kaufmann, Ulrich Bröcklung (Hg.): Grenzverletzer. Figuren politischer Subversion, Berlin: Kadmos, S. 176-201
- mit Peter Haslinger: „Einleitung: Der Edle Wilde – Wendungen eines Topos“, in: Monika Fludernik, Peter Haslinger, Stefan Kaufmann (Hg.): Der Alteritätsdiskurs des Edlen Wilden: Exotismus, Anthropologie und Zivilisationskritik am Beispiel eines europäischen Topos, Würzburg: Ergon, S. 13-30
- „Vom Zeichen zur Ursache einer kulturellen Differenz. Die Körper der Wilden in der Anthropologie des 18. Jahrhunderts“, in: Monika Fludernik, Peter Haslinger, Stefan Kaufmann (Hg.): Der Alteritätsdiskurs des Edlen Wilden: Exotismus, Anthropologie und Zivilisationskritik am Beispiel eines europäischen Topos, Würzburg: Ergon, S. 95-120
- „Der Körper der Wilden zwischen Landschaft und Kultur. Von Kolumbus’ Bordtagebuch zur physischen Anthropologie,“ in: Dietmar Schmidt (Hg.): KörperTopoi. Sagbarkeit – Sichtbarkeit – Wissen, Weimar: VDG, S. 139-163
- „Kriegführung im Zeitalter technischer Systeme – Zur Maschinisierung militärischer Operationen im Ersten Weltkrieg“, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 61.2002, S. 337-367
2000
- „Natürliches Milieu und Gesellschaft. Konzeptionelle Überlegungen im Schnittfeld von ‚Géohistoire’ und Soziologie“, in: Wolfgang Eßbach (Hg.): wir / ihr / sie. Identität und Alterität in Theorie und Methode, Würzburg: Ergon 2000, S. 299-316
- „Krieg ums Telefon – oder: Von der Macht der Liebe zur Schlacht ums Netz“, in: Bernd Flessner, Jürgen Bräunlein (Hg.): Der sprechende Knochen. Perspektiven von Telefonkulturen, Würzburg: Königshausen und Neumann 2000, S. 11-28
- „Technisiertes Militär. Methodische Überlegungen zu einem symbiotischen Verhältnis“, in: Thomas Kühne, Benjamin Ziemann (Hg.): Was ist Militärgeschichte?, Paderborn: Schöningh 2000, S. 195‑209. Übersetzt ins Japanische beim Verlag Hara Shobo in Tokyo, 2017 unter dem Titel: 軍事史とは何か 単行本
1999 und früher
- „Naturale Grenzfelder des Sozialen: Landschaft und Körper“, in: Monika Fludernik, Hans-Joachim Gehrke (Hg.): Grenzgänger zwischen Kulturen, Würzburg: Ergon 1999, S. 121-136
- „Der neue Blick der Soziologie auf Gewalt, Militär und Krieg“, in: Newsletter Arbeitskreis Militärgeschichte, Heft 7, 1998, S. 9-12
- „Vom industrialisierten zum informatisierten Schlachtfeld. Der Körper in der ‚Materialschlacht’ und im ‚Information Warfare’“, in: Ästhetik und Kommunikation, Heft 96, 1997, S. 101-105
Übersetzungen
- mit Axel T. Paul aus dem Amerikanischen: Barney G. Glaser, Anselm L. Strauss: Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung, Bern u.a.O.: Huber 1998 (2. korrigierte Auflage 2005)
- mit Nils Ellebrecht: Organisierte Grenzverschiebungen. Leistungsanpassung und Einbindung ungebundener Helfer im Notfall- und Katastrophenmanagement, Leviathan, 51. Jg., Sonderband 41 (Staatliche Organisationen und Krisenmanagement, hrsg. v. Ingo Bode, Robert Jungmann, Kathia Serrano Velarde), 2023, S. 159-181 https://doi.org/10.5771/9783748936794-159
- „Demokratische Resilienz der Polizei. Eine organisationskulturelle Frage“, in: Polizei.Wissen. Demokratische Resilienz für die Polizei, hrsg. Johanna Wagner, Emanuel John, Jg. 7.(1)/2023, S. 24-26
- mit George Voicescu, Monica Linty, Lian Guey Ler, Francesco Della Corte: The Results of a Foresight Exercise: Future Threats and Trends in Crisis Management, in: Prehospital and Disaster Medicine, Volume 38 , Supplement S1: 22nd Congress on Disaster and Emergency Medicine, May 2023 , p 192 DOI: https://doi.org/10.1017/S1049023X23004958
- Mit Jens Hälterlein: Resilienz durch Integration freiwilliger Helfer*innen in den Katastrophenschutz: organisationale und (forschungs-)politische Perspektiven, in: Martin Endreß, Benjamin Rampp (Hrsg.), Resilienz als Prozess, Springer VS, 2022, S. 289–310.
- from a NO-FEAR internal evaluation. Les résultats d’un exercice de prospective : conclusion d’une évaluation interne de NO-FEAR, in: Médecine de Catastrophe – Urgences Collectives, 6(4), December 2022, pp 247-251
Mitarbeiter/Innen
| Markus Jenki Projekt: InGe |
| André Biermann Projekt: LegiNot |
Ehemalige Mitarbeiter/innen
- Dr. Andreas Armborst
- Martina Biebert
- Sabine Blum
- Ole Bogner
- David Czudnochowski
- Dr. Nils Ellebrecht
- Dr. Sabrina Ellebrecht
- Prof. René Gründer
- Dr. Jens Hälterlein
- Tjorven Harmsen
- Gabriel Hugoniot
- Prof. Dr. Linda Madsen
- Dr. Andrea zur Nieden
- Dr. Jan Schank
- Micha Schlichting
- David Stühler
- Hanna Vöhringer
- Dr. Ricky Wichum
Wissenschaftliche Hilfskräfte
- Nils Haacke
Promotionen
Abgeschlossene Promotionen
Judith Eckert:
Gesellschaft in Angst? Zur theoretisch-empirischen Kritik einer populären Zeitdiagnose.
Erschienen 2019 im transcript Verlag.
Nils Ellebrecht:
Organisierte Rettung. Studien zur Soziologie des Notfalls.
Erschienen 2020 im Springer VS.
Sabrina Ellebrecht:
Mediated Bordering. Eurosur, the Refugee Boat, and the Construction of an External EU Border.
Erschienen 2020 im transcript Verlag.
Ricky Wichum:
Biometrie. Zur Soziologie der Identifikation.
Erschienen 2017 im Wilhelm Fink Verlag.
Laufende Promotionen
André Biermann:
Covid-19 als Diskursfeld: Rechtfertigungsordnungen zwischen linearer und reflexiver Modernisierung.
David Czudnochowski:
Hinter der Lage – eine Ethnographie zum polizeilichen Erfahrungswissen.
Ina Hennen:
Der kommunale Ordnungsdienst. Eine praxeologische Analyse der Handlungslogiken.
Pia Laborgne:
Transformation städtischer Energiesysteme – zur Rolle soziotechnischer Nischen.
Sebastian Oschwald:
Zur Genese Radikaler Identität.
Yosua Praditya:
The Nature and Expression of Extremism in Different Regions. A Comparative Analysis Between Germany and Indonesia
David Stühler:
The Renaissance of Biothreats: A Study about the Re-Configuration of Security in the 21st Century.