Persönliche Daten
| April 2011 – Sept. 2025 | Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
2009-2011 | Professor für allgemeine Soziologie mit Schwerpunkt soziologische Theorie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
| 2007-2011 | Professor für Ethik, Politik, Rhetorik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig |
| 2006 | Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Habilitationsschrift Das unternehmerische Selbst. Zur Soziologie einer Subjektivierungsform |
| 2003-2007 | Wissenschaftlicher Koordinator des Graduiertenkollegs „Die Figur des Dritten“ der Universität Konstanz |
| 1999-2002 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 511 „Literatur und Anthropologie“ der Universität Konstanz |
| 1996 | Promotion; Dissertation Gehorsamsproduktionen. Zur Soziologie und Geschichte militärischer Disziplinierung |
| 1991-1996 | Promotionsstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
| 1991-1999 | Lektor für sozialwissenschaftliche und sozialpädagogische Fachliteratur im Lambertus-Verlag, Freiburg |
| 1986-1991 | Persönlicher Mitarbeiter des Publizisten Walter Dirks; Mitherausgeber und Bearbeiter der Edition Walter Dirks, Gesammelte Schriften |
| 1985-1991 | Magisterstudium der Soziologie, Geschichte und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
| 1984-1986 | Wissenschaftlicher Angestellter der Friedrich-Ebert-Stiftung, Archiv der sozialen Demokratie (Sichtung und Ordnung des Privatarchivs Walter Dirks; Erstellen einer Personalbibliografie) |
| 1979-1984 | Studium der Heilpädagogik an der Kath. Fachhochschule für Sozialwesen Freiburg |
| 1959 | Geboren |
Akademische Funktionen
- Mitherausgeber der Zeitschrift „Leviathan. Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft“
- Mitherausgeber des Online-Journals „Behemoth. A Journal on Civilization“
- 2011 – 2025 Mitglied des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät
- 2012 – 2024 Vorstandsmitglied des DFG-Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“
- 2018 – 2024 Stellvertretender Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
- Sektion Kultursoziologie der DGS
- Arbeitskreis historische Friedensforschung
- Internationale Günther Anders Geselllschaft
- Günther Anders Forschungsstelle, Universität Freiburg
Forschung
Abgeschlossen:
Personalisierung: Autorität und Subjektivierung
| gefördert durch: | Deutsche Forschungsgemeinschaft, Teilprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“. |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling Prof. Dr. Urs Andreas Sommer Prof. Dr. Nicola Spakowski Prof. Dr. Magnus Striet |
| Mitarbeiter_innen in Freiburg: | Dr. Dorna Safaian Clara Arnold |
| Laufzeit: | 2020 – 2024 |
Heldinnen und Helden wird einerseits Autorität zugesprochen, weil und insofern ihnen gefolgt und zu ihnen aufgeschaut wird. Andererseits liefern sie Modelle der Selbstbeschreibung, Selbstformung sowie Handlungsorientierung und wirken in diesem Sinne subjektivierend. Heroische Autoritätsbindungen und heroische Subjektanrufungen verbindet eine Logik der Personalisierung: Nicht stärkere Waffen, überlegene Ressourcen, die Berufung auf Tradition, Legitimation durch Verfahren oder der zwanglose Zwang des besseren Arguments begründen hier Gehorsam und Unterordnung, nicht allgemeine Wertehorizonte, Verhaltenskodizes oder Nutzenkalküle formen hier das Selbst, sondern das Nachahmung fordernde Vorbild oder die bewundernde Verehrung einer exzeptionellen Gestalt. Die bisher im SFB erarbeiteten Fallstudien haben den Konnex von personalisierten Autoritätsbindungen und asymmetrischen Subjektivierungsweisen eingehend beschrieben und historisch eingeordnet. Sie werden nun explizit zum Gegenstand theoretischer Reflexion gemacht. Das TP verfolgt dabei zwei komplementäre Fragestellungen: Auf der einen Seite sollen die in den vergangenen Förderphasen gewonnenen Erkenntnisse über heroische Subjektentwürfe sowie Helden als Autoritätsfiguren zusammengeführt und übergreifende Merkmale heroischer Subjektanrufungen und Führungsverhältnisse herausgearbeitet werden. Dazu gehören narrative Muster der Autorisierung, die Attribution von Exzeptionalität und Handlungsmacht, sozialpsychologische Dynamiken der Identifikation und Projektion, die Reduktion komplexer Interdependenzgeflechte auf personalisierte Gefolgschaftsbeziehungen sowie die sozial bindende Kraft des Opfers. Um ausgehend von den geleisteten historischen Fallstudien die theoretische Durchdringung zentraler Aspekte des Heroischen zu vertiefen, sollen analytische Konzepte und empirische Befunde der Autoritarismus- und Subjektivierungsforschung in dieser Perspektive herangezogen und weitergeführt werden. Ergänzend dazu sollen in der Arbeit des SFB bislang wenig berücksichtigte, aber für das Verständnis von Heroisierungen und Heroismen grundlegende Diskursfelder untersucht werden. Das gilt insbesondere für politisch-philosophische, pädagogische, sozialpsychologische und ethische Zugänge. Analysiert werden sollen in diskursgeschichtlicher und wissenssoziologischer Perspektive disziplinäre Rechtfertigungsordnungen und Problematisierungen, die Modelle heroischer Autoritätsbindung und Subjektivierung verhandeln. Auf der anderen Seite sollen die im SFB erarbeiteten Erkenntnisse produktiv gemacht werden, um genauer zu verstehen, wie personengebundene Autoritätsbeziehungen zustande kommen, aufrechterhalten werden oder erodieren und welche Subjektivierungseffekte sie zeitigen. Das Heroische wird damit selbst zum Explanans. Untersucht werden soll, wie in exemplarischen Feldern (politische Regime, Unternehmen, religiöse Gruppen, scientific communities, pädagogische Institutionen) sich personale Autoritätsansprüche und Subjekttypen formieren und dabei einem Muster folgen, das gerade für die Bindung an Heldenfiguren charakteristisch ist. Heroische Autoritätsbindungen und Subjektanrufungen finden sich in westlichen und nichtwestlichen Gesellschaften, unterliegen aber jeweils spezifischen Ausprägungen. Dies wird exemplarisch an China herausgearbeitet, das mit seinem autoritären politischen System und dem Glauben an die formende Kraft von Vorbildern in Konfuzianismus und Maoismus besonders projektrelevant ist. Das TP ist insgesamt stark gegenwartsanalytisch angelegt.
Psychiatrie und Subjektivität im Wandel
Erfahrungen von Patientinnen und Patienten psychiatrischer Einrichtungen von den 1960er Jahren bis heute
| gefördert durch: | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling Dr. Andrea zur Nieden |
| Mitarbeiter_innen in Freiburg: | Mag. Karina Korecky |
| Laufzeit: | 10/2017 – 10/2021 |
Kurzbeschreibung
Die Erfahrung von Psychiatrie stellt eine besondere Herausforderung an die Wahrnehmung und Deutung der eigenen Person dar. Diese Selbstwahrnehmung geschieht vor dem Hintergrund sich wandelnder Bilder von psychischer Krankheit und neuen institutionellen Versorgungsangeboten. Das Forschungsvorhaben erhebt und beschreibt die Selbstdeutungen von Psychiatrieerfahrenen angesichts des institutionellen und diskursiven Wandels der Psychiatrie von 1960 bis in die Gegenwart. Wir analysieren die Subjektivierungsweisen (ehemaliger) PatientInnen, d. h. die Formen und Strategien der Wiedergewinnung von Handlungsfähigkeit und Autonomie, die durch Psychiatrieerfahrung in Frage gestellt sind. Ergebnis ist eine Typologie von Deutungsmustern des Subjektstatus‘ von Psychiatrieerfahrenen im Wandel, des psychiatrisierten Selbst. Dieses Ziel orientiert sich an aktuellen Debatten um Patientenautonomie versus Zwang im psychiatrischen Feld, an der gesundheitspolitisch zunehmenden Betonung von Eigenverantwortung und Prävention im Bereich der Psychiatrie sowie an den Debatten um Theorie und Geschichte des Subjekts in der Soziologie.
The Power of Wonder – The Instrumentalization of admiration, astonishment and surprise in Discourses of knowledge, power and Art
Die Macht des Staunens – Die Instrumentalisierung von Bewunderung, Erstaunen und Überraschung in Wissens-, Macht und Kunstdiskursen
| gefördert durch: | Schweizer Nationhalfonds, Programm: Sinergia, Website: http://staunenprojekt.com Prof. Dr. Mireille Schnyder, Universität Zürich, Deutsches Seminar Prof. Dr. Nicola Gess, Universität Basel, Deutsches Seminar |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Soziologie Prof. Dr. Hugues Marchal, Universität Basel, Französisches Seminar |
| Mitarbeiter_innen in Freiburg: | Ole Bogner Kim Hagedorn |
| Laufzeit: | 2018 – 2022 |
Kurzbeschreibung
Staunen, Bewunderung oder Überraschung werden künstlich evoziert und in Diskursen der Macht, der Moral und Ethik, des Wissens und der Gesellschaft strategisch eingesetzt als Instrumente der Beeinflussung und diskursiven Hierarchisierung.
Der Moment des Staunens gilt seit der Antike als Anfang der Erkenntnis, Anfang eines Begehrens und Anfang einer Subjektsetzung. Staunen bildet eine Schnittstelle zwischen Subjekt und Welt, die zur Verhandlung von wissenschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und religiösen Beziehungen und Konzepten gebraucht werden kann. Entsprechend ist die Macht des Staunens, die in Rhetorik, Poetik und Ästhetik strategisch eingesetzt wird, nicht nur ein zentrales Instrument für politische Herrschaftsstrukturen und Machtrelationen, sondern auch ein Mittel, über das ökonomische und epistemische Interessen affektiv und diskursiv legitimiert werden.
Soziologische Zeitdiagnosen zwischen Postheroismus und neuen Figuren des Außerordentlichen
| gefördert durch: | Deutsche Forschungsgemeinschaft, Teilprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“ |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling |
| Mitarbeiter_innen in Freiburg: | Dr. Tobias Schlechtriemen |
| Laufzeit: | 2016 – 2020 |
Kurzbeschreibung
Das von Prof. Dr. Ulrich Bröckling und Dr. Tobias Schlechtriemen bearbeitete Forschungsprojekt untersucht soziologische Zeitdiagnosen aus der Zeit zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Gegenwart im Hinblick auf das Spannungsfeld von postheroischen Orientierungen und heroischen Subjektkonzepten. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die emblematischen Figuren, die in den Gegenwartsdiagnosen aufgerufen werden. In heroisch aufgeladenen Leitbildern wie dem ‚Unternehmer‘ oder dem ‚Arbeiter‘, in deheroisierten bzw. a-heroischen Zeitgestalten wie dem ‚Angestellten‘ oder dem ‚Organization Man‘, aber auch in Kollektivsubjekten wie der ‚Lonely Crowd‘ oder der ‚skeptischen Generation‘ sind elementare gesellschaftliche Erfahrungen und Erwartungen figurativ verdichtet.
In der ersten Teilstudie werden die prägenden Sozialfiguren gesichtet, die in soziologischen Gegenwartsdiagnosen auftauchen. Die zentralen Fragen sind: Welche Eigenschaften zeichnen das Genre ‚soziologische Gegenwartsdiagnose‘ aus? Welche Sozialfiguren tauchen in welcher Zeit auf und welche gesellschaftlichen Erfahrungen artikulieren sie? Sind diese Figuren geschlechtlich markiert und welche Geschlechterrollen verkörpern sie? Werden sie heroisiert oder tragen sie a-heroische Züge und wie beschreiben sie das Verhältnis der oder des Einzelnen zum Kollektiv? Welche rhetorischen und narrativen Elemente finden sich in den Zeitdiagnosen? Auf welche Weise wird über zeitdiagnostische Typisierungen und personale Figurationen soziologische Evidenz generiert?
Einen eigenen Diskursstrang markieren die zunächst auf Fragen militärischer Kampfbereitschaft und des Managements bezogenen, dann zu Zeitdiagnosen verallgemeinerten Debatten um ‚postheroische Gesellschaften‘. In einer Teilstudie des geplanten Teilprojekts sollen die unterschiedlichen Postheroismus-Diagnosen seit den 1980er Jahren diskursanalytisch rekonstruiert, ihr gemeinsamer Problemhorizont herausgearbeitet und mit Gegenwartsdeutungen konfrontiert werden, die auf neue Konjunkturen und Ausprägungen des Heroischen abheben.
Die Forschungen zu den Sozialfiguren soziologischer Gegenwartsdiagnosen und dem Diskurs des Postheroismus finden als Teilprojekt im Rahmen der zweiten Förderphase des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“ statt, die mit einer Laufzeit von vier Jahren im Juli 2016 begonnen hat.
Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling, Dr. Robert Feustel (Universität Leipzig), Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch (Universität Bremen) |
| Laufzeit: | 2015 – 2017 |
Kurzbeschreibung
Das Thema Drogen provoziert heftige Reaktionen. Es wird in unterschiedlichen Wissenschaften, in Politik, Gesellschaft und Medien genauso wie in privaten Zusammenhängen diskutiert und problematisiert. Die Gefahren der Drogen werden beschworen, weit seltener wird ihr Genuss- und Erkenntnispotential hervorgehoben. Die Spannbreite der Debatten ist riesig. Sie reicht von Helmut Kohls Vision einer Gesellschaft, „die Rausch einmal genauso ächtet wie Kannibalismus“ bis zu Ronald K. Siegels viertem Trieb – also jener Vorstellung, dass der von Drogen hervorgerufene Rausch genauso natürlich sei wir Hunger oder Durst. Zugleich haben die verschiedenen Diskussionen zum Thema einen historischen Rahmen: Erst seit etwa zwei Jahrhunderten lässt sich die Geschichte einer wissenschaftlichen und politischen Problematisierung von Stoffen, ihren Effekten und den dazugehörigen Verhaltensweisen mithilfe der Klammern Drogen, Rausch und Sucht erkennen. Gerade weil Drogen und ihre umstrittenen Effekte individuell und kollektiv, privat und politisch, medizinisch und philosophisch, aktuell und historisch Wellen schlagen, weil sie an der diffusen Grenze von Subjekt und Gesellschaft ihr Werk verrichten, sind sie ein bedeutsamer Gegenstand der Soziologie.
Das Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive soll das soziologische Feld in Bezug auf Drogen und die mit ihnen verbundenen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Praktiken kartographieren. Die Soziologie liefert vielfältige Perspektiven, Theorien und Deutungsangebote, die oft in Einzelstudien und im Rahmen anderer Themen verarbeitet wurden. Zu häufig jedoch folgt die Thematisierung von Drogen einem gleichermaßen affektiven wie automatisierten Kurzschluss von Drogen und Sucht: Wenn über Drogen gesprochen wird, dann meist in der Rhetorik von Rausch und Abhängigkeit. Drogen erscheinen als gefährlich oder riskant, Analysen des Drogengebrauchs sollen Wege zu Prävention und Therapie aufzeigen. Das Handbuch entzieht sich dieser Pfadabhängigkeit und soll verschiedene soziologische Zugänge zu Drogen, Drogenkonsum, -handel, Rausch und deren Historizität abschreiten, ohne die zeitgemäße Problematisierung von Sucht und Abhängigkeit immer schon anzunehmen. Drogengebrauch wird – statt nur als abweichendes Verhalten zu gelten – als kulturelle Praxis antizipiert, die auf sehr heterogene Weise ihre gesellschaftliche Rolle spielt. Daraus ergeben sich vielfältige Fragen und Themenkomplexe: Die performativen Momente des Gebrauchs, die kontingenten Bedeutungszuschreibungen, die Einordnung von Drogen und ihren Effekten in Kategorien des Fremden und des Eigenen usw. Nicht zuletzt stellt sich aus einem soziologischen Blick die Frage, woher die Idee der Prohibition bestimmter Stoffe stammt, welcher politischen Rationalität sie folgt und was sie ins Rollen gebracht hat.
Die Stärke soziologischer Perspektiven auf das Thema Drogen besteht vor allem in ihrer methodischen Distanz: Sie sondieren das Feld an der Schnittstelle von Subjektivierungen und Vergesellschaftungsformen und öffnen so den Blick dafür, welche sozialen Funktionen mit Drogen verknüpft werden, welche Sinndeutungen unterschiedliche Akteure damit verbinden und welche Praxisformen sich im Umgang mit ihnen herausgebildet haben. Von der Materialität der Drogen (aber nicht von einzelnen Substanzen) ausgehend, soll das geplante Handbuch auch angrenzende Themen wie Rausch, Sucht, Abstinenz oder Kriminalität und deren Historizität einbeziehen. Ziel ist ein Überblick über die vielfältigen soziologischen Perspektivierungen von Drogenproduktion, -handel und -konsum, der Gebrauchsweisen und Bedeutungszuschreibungen von Drogen, rechtlicher und politischer Regulierungen. Es soll darum gehen, die Soziologie auf ihren Zugang zu Drogen abzuklopfen und zugleich – soweit möglich – ausgetretene Pfade zu verlassen.
Egalität oder Exzellenz – zur Gleichzeitigkeit gegenläufiger Rationalitäten im deutschen Bildungswesen
| gefördert durch: | Deutsche Forschungsgemeinschaft, Teilprojekt im Rahmen der DFG-Forschergruppe Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem (FOR1612) |
| Projektleitung: | Dr. Tobias Peter |
| Laufzeit: | 2011 – 2018 |
Kurzbeschreibung
Das Vorhaben untersucht mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Egalität und Exzellenz die diskursive Formation und die praktischen Effekte von zwei gegenläufigen politischen Rationalitäten des zeitgenössischen Bildungswesens in Deutschland. Während im Elementar- und Primarbereich des Erziehungssystems ein Vokabular der Chancengerechtigkeit (inklusiv und auf Mindestkompetenzen in der Breite orientiert) den bildungspolitischen Diskurs dominiert, bildet im tertiären Bereich bei den Hochschulen Exzellenz (exklusiv und auf Höchstleistungen in der Spitze orientiert) den Fluchtpunkt politischer Interventionen und institutioneller Reformprozesse. Untersucht werden soll unter theoretischer Orientierung an den Studies of Governmentality und der Systemtheorie, auf welche Rechtfertigungsordnungen sich diese gegenläufigen Rationalitäten stützen, welche intendierten wie nicht-intendierten Effekte sie zeitigen, welche Interferenzen sich zwischen ihnen ergeben und mit welchen Mechanism en der Distinktion und Kohärenzbildung über sie Inklusion und Exklusion im Erziehungssystem organisiert werden. Dazu sollen in der beantragten ersten Phase die Rationalitäten der beiden Diskursstränge auf den Ebenen von Strategie und Konzeption, institutioneller Umsetzung, öffentlicher Debatte sowie wissenschaftlicher Reflexion diskursanalytisch untersucht werden. In der zweiten Phase sollen die dadurch begründeten institutionellen Praktiken sowie die mit beiden verbundenen Subjektivierungsformen analysiert werden.
Das Projekt ist eines von sechs Teilprojekten der DFG-Forschergruppe Mechanismen der Elitebildung. In der Forschergruppe werden Prozesse der Konstruktion und Herstellung von Exzellenz in zentralen Bildungsinstitutionen und Bildungsorten in Deutschland von der Vorschule bis zur Hochschule und deren Bedeutung für die Bildungsadressaten und Professionellen untersucht. In sechs Projektvorhaben werden unter der Perspektive von Mechanismen der Elitebildung die bildungspolitischen Diskurse um Exzellenz, das Zusammenspiel von Familie und Institutionen in Elementarbildung und Grundschule, das exklusive gymnasiale Schulsegment, Hochschulen mit einem Eliteanspruch sowie soziale Abgrenzungen in Peerwelten auch unter Berücksichtigung kontrastiver Vergleichsfälle in den Blick genommen.
Bewilligt wurden neben diesem Kooperationsprojekt mit der Universität Freiburg und dem Projekt Elitebildung an Hochschulen am Institut für Hochschulforschung vier Projekte, die in der Philosophischen Fakultät III bzw. im ZSB der MLU angesiedelt werden (Projektleiter: Prof. Dr. Georg Breidenstein, Prof. Dr. Werner Helsper, Prof. Dr. Heinz-Hermann Krüger und Prof. Dr. Johanna Mierendorff/Prof. Dr. Rabe-Kleberg). Sprecher der Forschergruppe ist Prof. Dr. Heinz-Hermann Krüger. Stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Werner Helsper.
Der Held als Störenfried. Zur Soziologie des Exzeptionellen
| gefördert durch: | Deutsche Forschungsgemeinschaft, Teilprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“. |
| Projektleitung: | Dr. Tobias Schlechtriemen |
| Laufzeit: | 2012 – 2016 |
Kurzbeschreibung
Das von Prof. Dr. Ulrich Bröckling und Dr.Tobias Schlechtriemen bearbeitete Forschungsprojekt untersucht erstens, wie sich in den Konstitutionsphasen der Soziologie (1830-50 und um 1900) trotz der grundlegend a- bzw. antiheroischen Ausrichtung der Disziplin heroische Motive in den soziologischen Diskurs eingeschrieben haben. In einer dekonstruktiven Lektüre der Grundlegungstexte des Fachs sowie zeitgenössischer Sekundärtexte sollen Artikulationen der Trauer über den Verlust des Heroischen, des Rufs nach seiner Wiederherstellung, der Substitution von Heldenfiguren durch Kollektivsubjekte wie Volk oder Klasse, und schließlich die Suche nach einem neuen Heroismus der Moderne herauspräpariert werden. Ausgehend von dieser Rekonstruktion heroischer Subtexte und Unterströmungen im soziologischen Diskurs wird das Projekt zweitens einen Beitrag zu einer soziologischen Theorie des Exzeptionellen leisten.
Die Forschungen zum ‚Held als Störenfried‘ und einer ‚Soziologie des Exzeptionellen‘ finden als Teilprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“ statt, der ab dem 1. Juli 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für eine Laufzeit von vier Jahren gefördert wird.
Multiple Futures – Africa, China, Europe – International Workshop
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulrich Bröckling, Prof. Dr. Gregor Dobler, Prof. Dr. Nicola Spakowski |
| Laufzeit: | 2015 |
Kurzbeschreibung
The future is as uncertain as it is inevitable. In order to deal with its inescapable contingency, individuals and societies use a wide variety of strategies which always relate to a society’s present. Imagining the future and imagining ways of shaping it thus become tangible expressions of the current society.
The workshop will compare relations to the future in Africa, China and Europe: expectations about the future, forms of knowledge creation about it and strategies of managing it. Just as the three macroregions have distinct histories and find themselves in different social, economic and political situations today, their discussions about the future differ. How far and in what ways are hopes and fears about the future specific to certain regions? What conceptions of planning, control and unpredictability are visible in the discussions? What are, in social imaginations and in the reality of planning, dominant ways of making certain futures happen?
The workshop will ask which rationalities (e.g. transformation, progress, development, sustainability, resilience…) and which technologies (e.g. political planning, market-led self organisation, preventive security policies…) are used and imagined in order to influence contingent futures. We will examine four fields that, in all three macroregions, play an important role for discussions about the future:
(1) The future of cities
Megacities are paradigmatic places of modernity, on which many hopes about the future are projected. At the same time, the boundless agglomerations of mega-cities question the possibility of political intervention and planning in general.
(2) Growth and its critics
Economic growth is still very much globally perceived as an index of social progress. At the same time, the “limits to growth” can no longer be ignored, and the dogma of growth appears to many as a danger to a humane future.
(3) Demography
Debates on demographic developments and migration drastically show differences between the regions: while European societies bemoan low levels of reproduction and fear an ageing society, and China slowly reverses its one child policy, Africa’s still high productivity is variously discussed as an asset for economic growth or as a recipe for ecological disaster.
(4) The future of the state
Answers to the question about the state’s future role differ between optimism about central regulation – China’s model –, care for the balance between societal and state institutions – the European model – and an often externally driven discussion on Africa in which the state is variously seen as a powerful broker of development or as a Western institution failing and fading in contemporary global realities.
In these four fields, we strive to compare social and political dynamics in Africa, China and Europe, without essentialising the regions or brushing over intra-regional differences. We hope that the comparison will not lead to a reification of regional differences, but to a better grasp of the regions’ relations to a common global world, and of their place in the international division of labour.
Das Andere der Ordnung. Figuren des Exzeptionellen
| Mitarbeiter: | Dr. Tobias Schlechtriemen, Dr. Christian Dries, Matthias Leanza |
| Laufzeit: | 2013 – 2015 |
Kurzbeschreibung
Fragen nach Möglichkeit, Gestalt und Wandel sozialer Ordnung stehen im Zentrum sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung. So unterschiedlich die theoretischen Perspektiven und die empirischen Befunde sein mögen – ihnen liegen stets bestimmte Ordnungsvorstellungen zugrunde: Ob primär Klassen und Kapitalsorten, Funktionssysteme und Or-ganisationen, Netzwerke und Interaktionssituationen, Lebenslaufregime und Subjektivierungsweisen, soziotechnische Arrangements und Kommunikationsmedien, Sinnwelten und Praxen oder Epistemen und Diskurse untersucht werden, ändert nichts an diesem grundsätzlichen Bezug auf Ordnung. Es sind wiederholbare Schemata, auf die sich das Augenmerk richtet. Regeln und Regelmäßigkeiten sollen herausgearbeitet, Muster identifiziert und Strukturen sichtbar gemacht werden. Wissenschaft zielt stets auf das Allgemeine im Besonderen; am Einzelfall interessiert sie, was über ihn hinausweist. Ein Großteil sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien ist daher mit der Explikation und der Be-wertung von Ordnungskonzeptionen befasst; komplementär dazu suchen empirische Studien Genese und Form sozialer Ordnungen am konkreten Fall nachzuzeichnen. Das Soziale erscheint so als ein vielschichtiger Ordnungszusammenhang, den die Sozial- und Kul-turwissenschaften rekonstruieren können.
Das ist aber nur die eine Seite. Ordnungskonzeptionen gehen stets mit spezifischen Vor-stellungen von Nicht-Ordnung einher. Was Ordnung ist, lässt sich nur in Abgrenzung von ihrem Außen bestimmen, und so vielfältig die Raum-, Zeit-, Sinn-, Macht-, Wissens-, Wirtschafts-, Verfassungs-, Geschlechter-, Liebes-, Glaubens- usw. -ordnungen, so heterogen sind die Gestalten dessen, was aus ihnen herausfällt bzw. in ihnen nicht aufgeht. In den sozial- und kulturwissenschaftlichen Theorien taucht dieses Andere allerdings meist nur ex negativo als Ausnahme, Abweichung, Mangel, Opposition, Störung oder Rauschen auf. Weil von der Ordnung her gedacht wird, schrumpft ihr Anderes zum Epiphänomen.
Das Forschungsprojekt eröffnet eine neue Perspektive, indem es die Blickrichtung ändert. Das Andere der Ordnung bleibt dabei auf diese bezogen, aber Vorrang erhält, was sonst lediglich als Problemanzeige und Kontrastfolie fungiert. Nicht die elaborierten sozial- und kulturwissenschaftlichen Semantiken der Ordnung, sondern die im Vergleich dazu weit weniger ausgearbeiteten Semantiken des Irregulären und Außerordentlichen, des Exzeptionellen und Amorphen, des Ereignishaften und Inkom-mensurablen stehen im Mittelpunkt. Gesichtet werden sowohl empirische Figuren und Idealtypen als auch Theorien des Anderen der Ordnung.
Psychiatrie und Subjektivität im Wandel
| gefördert durch: | Innovationsfonds Forschung Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
| Mitarbeiter: | Dr. Andrea zur Nieden |
| Laufzeit: | 2014 |
Kurzbeschreibung
Das Forschungsvorhaben dient der Konzeption eines Drittmittelantrags im Fach Soziologie. Gegen-stand sind die biografischen Selbstdeutungen und Subjektivierungsstrategien von Patienten in psychiatrischer Behandlung. Die Frage lautet: Wie gehen psychisch Kranke vor dem Hintergrund des institutionellen und diskursiven Wandels der psychiatrischen Versorgung (ca. ab 1960 bis in die Gegenwart) mit den an sie gestellten Anforderungen (von der Rundum-Versorgung zur Aktivierung) um? Ein bereits vorliegender und punktuell zu erweiternder Datenkorpus an narrativen Interviews wird ausgewertet und mit den Ergebnissen diskurshistorischer Forschung zum Wandel der Psychiatrie abgeglichen. Indem das Forschungsvorhaben die auch im Feld psychischer Erkrankungen zunehmend zentrale Bedeutung von Prävention und Eigenverantwortung thematisiert, leistet es einen innovativen Beitrag zur soziologischen Grundlagenforschung (Genealogie der Subjektivierung), ist aber auch von unmittelbar gesundheitspolitischer Relevanz.
Geschichte der Soziologie in Freiburg – Lehrforschungsprojekt
| gefördert durch: | Wissenschaftliche Gesellschaft |
| Projektleitung: | Prof. Ulrich Bröckling |
| Laufzeit: | 2013 – 2014 |
Kurzbeschreibung
Aus Anlass des 50. Gründungsjubiläums des Instituts für Soziologie wurde im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts zusammen mit einer Gruppe von Studierenden die Institutsgeschichte erforscht. Neben Archivstudien wurden zahlreiche Interviews mit ehemaligen Lehrenden und Studierenden geführt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Buchpublikation, einer Ausstellung im Uniseum sowie einer Festveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Security Dispositifs – Internationale Konferenz
| gefördert durch: | VW-Stiftung |
| Tagungsorganisation: | Dr. Serhat Karakayali Dr. Sven Opitz Prof. Stefan Kaufmann Prof. Ulrich Bröckling |
| Datum der Tagung: | 10.05. – 11.05.2012 |
| Veranstaltungsort: | Haus zur Lieben Hand/ Großer Saal, Löwenstraße 16, 79098 Freiburg |
Kurzbeschreibung
Security is as much about things as it is about words. In generating effects of (in)security, rhetorics of threat and danger always intersect with machines, bodies and media ecologies. This workshop seeks to explore the multifarious materialities of security from an interdisciplinary angle: How does the government of global circulations depend on territorial strategies?
How are border regimes linked to systems of data processing? What kind of affective intensities and atmospheres are involved in the apprehension of risky or even catastrophic futures? And how do rationalities of control inscribe themselves into different surveillance technologies and identification devices? Bringing together scholars from Geography, Sociology, Literature, Criminology, Anthropology and Media Studies, this workshop intends to address these questions. Investigating the mutual implication of spaces, technologies and temporalities, it seeks to illuminate the heterogeneous assemblages of contemporary security dispositifs.
Read more about the program of the conference here.
Listen to the recordings:
Claudia Aradau: Terrorism, Crowded Places and the Time/Space of Security
Pete Adey: Security Atmospheres
Vassilis Tsianos: Black Box Eurodac – Biometrics as Technologies of the Border
Sebastian Sierra-Barra: Micrologics: The Improbability of Control
Andrew Neal: Governing Protest in Urban Environments: The „Kettle“ as a Spatial Strategy
Burkhard Wolf: Calculated fraud. Insurance and uncertainty in modern sea tales.
Publikationen
Monographien
- Held:innen. Personalisierung – Subjektivierung – Autorität, zus. mit Dorna Safaian, Clara Arnold, Andreas Urs Sommer, Nicola Spakowski, Magnus Striet, Göttingen: Wallstein Verlag 2024
- Postheroische Helden. Ein Zeitbild, Berlin: Suhrkamp Verlag 2020
- Übersetzung ins Spanische: Héroes postheroicos. Un diagnóstico de nuestro tiempo, Madrid: Alianza Editorial 2021
- Übersetzung ins Chinesische: 后英雄时代一幅时代画卷,Peking: Peking University Press 202
- Gute Hirten führen sanft. Über Menschenregierungskünste, Berlin: Suhrkamp Verlag 2017 (3. Aufl. 2019)
- Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2007 (Habilitationsschrift) (2. Aufl. 2007, 3. Aufl. 2009, 4. Aufl. 2011, 5. Aufl. 2013, 6. Aufl. 2016, 7. Aufl. 2019)
- Übersetzung ins Koreanische: 기업가적 자아: 주체화 형식의 사회학, Seoul: Hanul Publishing Group 2014
- Übersetzung ins Spanische: El self emprendedor. Sociología de una forma de subjetivación, Santiago de Chile: Ediciones Universidad Alberto Hurtado 2015
- Übersetzung ins Englische: The Entrepreneurial Self, London: Sage 2016
- Disziplin. Soziologie und Geschichte militärischer Gehorsamsproduktion, München: Wilhelm Fink Verlag 1997 (Dissertation) (2. Aufl. 1998)
- Übersetzung ins Türkische: Disiplin. Askeri Itaat Üretiminin Sosyolojisi ve Tarihi, Istanbul: Ayrinti Yayinlari 2001 (2. Aufl. 2008)
- Katholische Intellektuelle in der Weimarer Republik. Zeitkritik und Gesellschaftstheorie bei Walter Dirks, Romano Guardini, Carl Schmitt, Ernst Michel und Heinrich Mertens, München: Wilhelm Fink Verlag 1993
Herausgaben
- Dossier „‚Ich interessiere mich nicht für Soziologie, ich interessiere mich für die Gesellschaft‘. Heinrich Popitz zum 100. Geburtstag“, in: soziopolis.de, 02.07.2025, https://www.soziopolis.de/dossier/ich-interessiere-mich-nicht-fuer-soziologie-ich-interessiere-mich-fuer-die-gesellschaft.html, Hg. zus. mit Lukas Potsch
- Glossar der Gegenwart 2.0, Hg. zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke, Berlin: Suhrkamp Verlag 2024
- Dossier „Apokalyptik der Gegenwart“, in: soziopolis.de, 13./27.09.2023, https://www.soziopolis.de/dossier/apokalyptik-der-gegenwart.html, Hg. zus. mit Christine Hentschel
- Starke Männer. Figuren disruptiver Politik, Mittelweg 36, 32. Jg., H. 3-4, Juni 2023, Hg. zus. mit Dorna Safaian und Nicola Spakowski
- Aufklärung als Aufgabe der Geistes- und Sozialwissenschaften. Beiträge für Günter Dux, Hg. zus. mit Axel T. Paul, Weinheim: Beltz-Juventa 2019
- Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Hg. zus. mit Robert Feustel und Henning Schmidt-Semisch, Wiesbaden: Springer VS 2019, https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-22138-6
- Jenseits der Person. Zur Subjektivierung von Kollektiven, Hg. zus. mit Thomas Alkemeyer und Tobias Peter, Bielefeld: Transcript 2018
- Heroes and Things. Heroisches Handeln und Dinglichkeit, helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen, 4. Jg. (2016), H. 1, Hg. zus. mit Ralf von den Hoff und Barbara Korte
- Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung, 26. Jg. (2016), H. 2, Themenheft: Multiple Futures – Africa, China, Europe, Hg. zus. mit Gregor Dobler und Nicola Spakowski, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag
- Vom Weihegefäß zur Drohne. Kulturen des Heroischen und ihre Objekte, Hg. zus. mit Achim Aurnhammer, Würzburg: Ergon 2016
- Das Andere der Ordnung. Theorien des Exzeptionellen, Hg. zus. mit Christian Dries, Matthias Leanza und Tobias Schlechtriemen, Weilerswist: Velbrück 2015
- Fünfzig Jahre Institut für Soziologie Freiburg 1964 – 2014, Hg. zusammen mit Magdalena Ciepluch, Gabriel Hugoniot, Johanna Kunz, Felix Metzger, Nikola Roth, Corina Sutter, Leon Wolff und Inga Weiss, Freiburg: Jos Fritz Verlag 2014
- Das Andere der Ordnung, Behemoth. A Journal on Civilization, Vol. 7 (2014), No. 1, Hg. [zus. mit Christian Dries, Matthias Leanza und Tobias Schlechtriemen], http://ojs.ub.uni-freiburg.de/behemoth/issue/view/61
- Sichtbarkeitsregime. Überwachung, Sicherheit und Privatheit im 21. Jahrhundert, Hg. zus. mit Leon Hempel und Susanne Krasmann, Wiesbaden: VS Verlag 2011 (Leviathan Sonderheft 25/2010)
- Governmentality. Current Issues and Future Challenges, Hg. zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke, New York/London: Routledge 2011 (Routledge Studies in Social and Political Thought, Vol. 71)
- Michel Foucault: Kritik des Regierens. Schriften zur Politik, Berlin: Suhrkamp Verlag 2010
- Das Politische denken. Zeitgenössische Positionen, Hg. zus. mit Robert Feustel, Bielefeld: transcript 2010 (2. Aufl. 2010, 3. Aufl. 2012)
- The Learning Society from the Perspective of Governmentality, Hg. zus mit Jan Masschelein, Ludwig Pongratz und Maarten Simons, Oxford/Malden: Blackwell Publishers 2007
zuerst erschienen als: Educational Philosophy and Theory, Vol. 38 (2006), No. 4 (Aug), Special Issue - Glossar der Gegenwart, Hg. zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2004 (2. Aufl. 2005, 3. Aufl. 2007, 4. Aufl. 2009, 5. Aufl. 2013)
Übersetzung ins Niederländische: Sleutelwoorden. De actualiteit in 44 begrippen, Amsterdam: Uitgeverij SUN 2005 - Disziplinen des Lebens. Zwischen Anthropologie, Literatur und Politik, Hg. zus. mit Benjamin Bühler, Marcus Hahn, Matthias Schöning und Manfred Weinberg, Tübingen: Gunter Narr Verlag 2004 (Reihe „Literatur und Anthropologie“, Bd. 20)
- Vernunft – Entwicklung – Leben. Schlüsselbegriffe der Moderne, Hg. zus. mit Axel Paul und Stefan Kaufmann, München: Wilhelm Fink Verlag 2004
- Anthropologie der Arbeit, Hg. zus. mit Eva Horn, Tübingen: Gunter Narr Verlag 2002 (Reihe „Literatur und Anthropologie“, Bd. 15)
- Grenzverletzer, Hg. zus. mit Eva Horn und Stefan Kaufmann, Berlin: Kulturverlag Kadmos 2002
- Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen, Hg. zus. mit Thomas Lemke und Susanne Krasmann, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2000 (2. Aufl. 2001, 3. Aufl. 2002, 4. Aufl. 2006, 5. Aufl. 2010, 6. Aufl. 2012, 7. Aufl. 2015)
- Armeen und ihre Deserteure. Vernachlässigte Kapitel einer Militärgeschichte der Neuzeit, Hg. zus. mit Michael Sikora, Göttingen: Verlag Vandenhoeck & Ruprecht 1998
- Walter Dirks Bibliographie, Hg. vom Archiv der sozialen Demokratie in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 1991 (Bearbeiter)
- Walter Dirks: Gesammelte Schriften in acht Bänden, Hg. zus. mit Fritz Boll und Karl Prümm, Zürich: Ammann Verlag 1987-1991
- Nieder mit der Disziplin! Hoch die Rebellion! Anarchistische Soldatenagitation im Deutschen Kaiserreich, Berlin: Harald Kater Verlag 1988
Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften
2025
- Lehren, was man nicht weiß. Soziologische Aufklärung in der Zuspätmoderne, in: Soziologie, 54. Jg. (2025), H. 4 (Okt), S. 448-464 [Abschiedsvorlesung an der Universität Freiburg vom 11.07.2025]
- [Editorial], in: Dossier „‚Ich interessiere mich nicht für Soziologie, ich interessiere mich für die Gesellschaft‘. Heinrich Popitz zum 100. Geburtstag“, soziopolis.de, 02.07.2025, https://www.soziopolis.de/dossier/ich-interessiere-mich-nicht-fuer-soziologie-ich-interessiere-mich-fuer-die-gesellschaft.html [zus. mit Lukas Potsch]
- „Das waren Deine Glocken nie“. Heinrich Popitz und Carl Schmitt, in: Dossier „‚Ich interessiere mich nicht für Soziologie, ich interessiere mich für die Gesellschaft‘. Heinrich Popitz zum 100. Geburtstag“, soziopolis.de, 02.07.2025, https://www.soziopolis.de/das-waren-deine-glocken-nie.html
- Alleinordinarius und Bündnispartner. Einführung zum Filmausschnitt „Popitz 1968 in Freiburg“, in: Dossier „‚Ich interessiere mich nicht für Soziologie, ich interessiere mich für die Gesellschaft‘. Heinrich Popitz zum 100. Geburtstag“, soziopolis.de, 02.07.2025, https://www.soziopolis.de/alleinordinarius-und-buendnispartner.html
- Der gefährliche Kurs der geistigen Mobilmachung, Spiegel-online, 25.04.2025
2024
- Das Subjekt als Held, in: Dorna Safaian u.a.: Held:innen. Personalisierung – Subjektivierung – Autorität, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 43-75
- Starke Männer, in: Dorna Safaian u.a.: Held:innen. Personalisierung – Subjektivierung – Autorität, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 195-202 [zus. mit Dorna Safaian und Nicola Spakowski]
- Polarisierung, in: Dorna Safaian u.a.: Held:innen. Personalisierung – Subjektivierung – Autorität, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 203-215 [zus. mit Dorna Safaian]
- Arbeit am Heroischen. Ein Gespräch, in: Dorna Safaian u.a.: Held:innen. Personalisierung – Subjektivierung – Autorität, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 287-310 [zus. mit Clara Arnold, Claudia Danzer, Simon Lieb, Dorna Safaian, Andreas Urs Sommer, Nicola Spakowski und Magnus Striet]
- Erregungsgemeinschaften, mehr-als-menschliche Gemeinschaften, Gegengemeinschaften. Kommunitäre Radikalismen im 21. Jahrhundert, in: Mittelweg 36, 33. Jg., H. 4-5, Okt. 2024, S. 196-211
- Einleitung, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 9-21 [zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke]
- Achtsamkeit, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 22-33
- Disruption, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 127-136
- Hass, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 173-184 [zus. mit Susanne Krasmann]
- Krieg, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 208-220
- Nudging, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart 2.0, S. 245-256 [zus. mit Tim Seitz]
2023
- Prävention, in: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis, 8. Jg. (2023), Nr. 2 („Buzzwords“), S. 98-101 [Auszug aus „Prävention – Die Macht der Vorbeugung“, in: Gute Hirten führen sanft, S. 73-112]
- Apokalyptische Gouvernementalität. Eine Skizze, in: Katharina Hoppe, Jonas Rüppel, Franziska von Verschuer, Torsten H. Voigt (Hg.), Leben Regieren. Natur, Technologie und Gesellschaft im 21. Jahrhundert, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2023, S. 55-70
- gekürzt und überarbeitet auch in: soziopolis.de, Dossier „Apokalyptik der Gegenwart“, 13.09.2023, https://www.soziopolis.de/untergang-als-argument.html [Untergang als Argument. Politiken der Apokalypse]
- Apokalyptische Souveränität. Eine Skizze, in: Katharina Hoppe, Jonas Rüppel, Franziska von Verschuer, Torsten H. Voigt (Hg.), Leben Regieren. Natur, Technologie und Gesellschaft im 21. Jahrhundert, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2023, S. 55-70
- Strongman Politics. Autoritäre Personalisierung im 21. Jahrhundert, in: Mittelweg 36, 32. Jg, H. 3-4, Jun. 2023, S. 3-12 [zus. mit Dorna Safaian und Nicola Spakowski]
- Starke Männer. Konturen einer globalen Sozialfigur, in: Mittelweg 36, 32. Jg, H. 3-4, Jun. 2023, S. 13-27
- It takes three to tango. A sociological triadology, in: Dominic Busch (Hg.): The Routledge Handbook of Intercultural Mediation, New York/London: Routledge 2023, S. 310-319
2022
- Subjektivierung als Versprechen und Zumutung. Soziologische Erkundungen der Sozialpsychiatrie, in: soziale psychiatrie, Nr. 178, 46. Jg. (2022), H. 4 (Okt), S. 26-32 [zus. mit Karina Korecky]
- Heroischer Humanismus, postheroischer Realismus, in: Leviathan, 50. Jg. (2022), H. 3, S. 439-444
- Die Dissidenz des einsam wandelnden Nashorns. Kommentar zu „Zivilcourage am unsicheren Ort“, in: Das unbefangen Menschliche. Peter Brückner lesen, Berlin: Verlag Klaus Wagenbach 2022, S. 153-158
2021
- Warum Helden? Ein Disput in Briefen [mit Dieter Thomä], in: Neue Rundschau, 132. Jg. (2021), H. 1 [Braucht Demokratie Helden?], S. 7-27
2020
- Stachel und Funke. Szenen imperativer und kreativer Macht, in: Barbara Beßlich, Nicolas Detering, Hanna Klessinger, Dieter Martin, Mario Zanucchi (Hg.): Geistesheld und Heldengeist, Baden-Baden: Ergon Verlag 2020 (Reihe: Helden – Heroisierungen – Heroismen, Bd. 14), S. 295-305
- Optimierung, Preparedness, Priorisierung. Soziologische Bemerkungen zu drei Schlüsselbegriffen der Gegenwart, in: https://soziopolis.de/, 14.04.2020, https://www.soziopolis.de/beobachten/gesellschaft/artikel/optimierung-preparedness-priorisierung/
überarbeitet auch in: Henrike Terhart/Sandra Hofhues/Elke Kleinau (Hg.): Optimierung. Anschlüsse an den 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Opladen u.a.: Barbara Budrich 2021, S. 217-229
2019
- Vorwort, in: Bröckling/Paul (Hg.): Aufklärung als Aufgabe der Geistes- und Sozialwissenschaften, S. 9-11 [zus. mit Axel T. Paul]
- Aufklärung, dreifach, in: Bröckling/Paul (Hg.): Aufklärung als Aufgabe der Geistes- und Sozialwissenschaften, S. 38-42
- Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Eine Einleitung, in: Feustel/Schmidt-Semisch/Bröckling (Hg.), Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, S. 1-11
2018
- Gewaltdrohung und Schutzversprechen. Zur Theorie des Rackets, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 15. Jg. (2018), H. 2, S. 139-152
- „Bloß keine Leichensäcke!” Eine Hantologie postheroischer Kriegführung, in: Leviathan, 46. Jg. (2018), H. 3, S. 453-465
- Ich, postheroisch, in: Zeitschrift für Ideengeschichte, 12. Jg. (2018), H. 3, S. 21-32
- The subject in the marketplace, the subject as a marketplace, in: Vera King, Benigna Gerisch, Hartmut Rosa (Hg.): Lost in Perfection. Impacts of Optimisation on Culture and Psyche, London/New York: Routledge 2018, S. 24-35
- Governmentality Studies. Gouvernementalität – die Regierung des Selbst und der anderen, in: Oliver Decker (Hg.): Sozialpsychologie und Sozialtheorie, Bd. 1: Zugänge, Wiesbaden: Springer VS 2018, S. 31-45
- Opferbereit und tatendurstig. Welche Eigenschaften machen einen Helden aus? Eine Charakterisierung, in: Kulturaustausch. Zeitschrift für internationale Perspektiven 2/2018 („Helden”), S. 19-21
- Einführung, in: Alkemeyer/Bröckling/Peter (Hg.): Jenseits der Person. Zur Subjektivierung von Kollektiven, S. 9-13 [zus. mit Thomas Alkemeyer und Tobias Peter]
- Jenseits des Individuums. Zur Subjektivierung kollektiver Subjekte. Ein Forschungsprogramm, in: Alkemeyer/Bröckling/Peter (Hg.): Jenseits der Person. Zur Subjektivierung von Kollektiven, S. 17-31 [zus. mit Thomas Alkemeyer]
- Out of Order – Soziologie jenseits des Ordnungsbias. Skizze eines Forschungsprogramms, in: Michael Schetsche/Ina Schmied-Knittel (Hg.): Heterdoxie. Konzepte, Traditionen, Figuren der Abweichung, Köln: Herbert von Halem Verlag 2018, S. 255-270 [zus. mit Christian Dries, Matthias Leanza und Tobias Schlechtriemen]
2017
- Equality and excellence. Hegemonic discourses of economisation within the German education system, in: International Studies in Sociology of Education, 26. Jg. (2017), H. 3, S. 231-247, https://doi.org/10.1080/09620214.2016.1187575 [zus. mit Tobias Peter]
- Resilienz. Über einen Schlüsselbegriff des 21. Jahrhunderts, in: soziopolis.de, 26.07.2017,https://soziopolis.de/daten/kalenderblaetter/beobachten/kultur/artikel/resilienz/
auch in: Gute Hirten führen sanft. Über Menschenregierungskünste, S. 113-139 [Resilienz: Belastbar, flexibel, widerstandsfähig] - Das Dispositiv der Exzellenz. Zur Gouvernementalität ökonomischer Arrangements an Hochschulen, in: Rainer Diaz-Bone/Roland Hartz (Hg.): Dispositiv und Ökonomie. Dispositiv- und diskursanalytische Perspektiven auf Organisationen und Märkte, Wiesbaden: Springer VS, S. 283-303 [zus. mit Tobias Peter]
- Vorbeugungsregime und ihre Menschen. Zur Anthropologie der Prävention, in: Claudia Emmert/Ina Neddermeyer/Zeppelin Museum (Hg.): Möglichkeit Mensch. Körper, Sphären, Apparaturen. Künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven, Berlin: Neofelis Verlag 2017, S. 185-188
2016
- Introduction/Einleitung, in: Bröckling/Korte/von den Hoff (Hg.), Heroes and Things. Heroisches Handeln und Dinglichkeit, S. 5-8 [zus. mit Barbara Korte und Ralf von den Hoff]
- Man will Angst haben, in: Mittelweg 36, 25. Jg. (2016), H. 6 (Dez/Jan), S. 3-7
- Andere Bänder. Ein metaphorologischer Kommentar, in: Thomas Bedorf/Steffen Herrmann (Hg.): Das soziale Band. Geschichte und Gegenwart eines sozialtheoretischen Grundbegriffs, Frankfurt/New York: Campus Verlag, S. 392-402
- Equality and excellence. Hegemonic discourses of economisation within the German education system, in: International Studies in Sociology of Education, DOI: 10.1080/09620214.2016.1187575 [zus. mit Tobias Peter]
- Multiple Futures? Comparing Approaches to the Futures in Africa, China, and Europe: An Introduction, in: Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung, Themenheft: Multiple Futures – Africa, China, Europe, 26. Jg. (2016), H. 2, S. 7-16 [zus. mit Gregor Dobler und Nicola Spakowski]
- Zukunftsmanagement zwischen Planung, Selbstorganisation und Prävention, in: Ariane Leendertz/Wencke Meteling (Hg.): Die neue Wirklichkeit. Semantische Neuvermessungen und Politik seit den 1970er Jahren, Frankfurt/M.: Campus Verlag 2016, S. 269-280
- Einleitung, in: Aurnhammer/Bröckling (Hg.): Vom Weihegefäß zur Drohne. Kulturen des Heroischen und ihre Objekte, S. 9-19 [zus. mit Achim Aurnhammer]
- Andere Bänder. Ein metaphorologischer Kommentar, in: Thomas Bedorf/Steffen Herrmann (Hg.): Das soziale Band. Geschichte und Gegenwart eines sozialtheoretischen Grundbegriffs, Frankfurt/New York: Campus Verlag, S. 392-402
- Equality and excellence. Hegemonic discourses of economisation within the German education system, in: International Studies in Sociology of Education, DOI: 10.1080/09620214.2016.1187575 [zus. mit Tobias Peter]
2015
- S. 97-107. DOI: 10.6094/behemoth.2015.8.2.871
- überarbeitet auch in: Aurnhammer/Bröckling (Hg.): Vom Weihegefäß zur Drohne. Kulturen des Heroischen und ihre Objekte, S. 291-301 [Drohnen und Helden]
- gekürzt auch in: FIfF Kommunikation. Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., 32. Jg. (2015), H. 4 (Dez), S. 52-55 [Drohnen und Helden]
- gekürzt auch in: W&F. Wissenschaft und Frieden, 34. Jg. (2016), H. 2 (Mai), S. 48-51 [Drohnen und Helden]
- gekürzt auch in: zur sache bw, Ausgabe 29, 1/2016, S. 21-25 [Maschinen handeln nicht im Heldenmodus]
- Das andere der Ordnung denken. Eine Perspektivverschiebung. in: Bröckling u.a. (Hg.): Das andere der Ordnung, S. 9-52 [zus. mit Christian Dries, Matthias Leanza und Tobias Schlechtriemen]
- Gesteigerte Tauglichkeit, vertiefte Unterwerfung. Transformationen des Regierbarmachens, in: soziopolis.de, 16.09.2015, http://www.soziopolis.de/beobachten/kultur/artikel/gesteigerte-tauglichkeit-vertiefte-unterwerfung/
- Negationen des Heroischen. Ein typologischer Versuch, in: helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen, 3.1 (2015), S. 9-13, DOI 10.6094/helden.heroes.heros/2015/01/02
- Optimierung im Wettbewerb. Die Arbeit des unternehmerischen Selbst, in: Freiburger Universitätsblätter, H. 207, 54. Jg. (2015), H. 1 (März), S. 9-20
- überarbeitet auch in: Jörn Leonhard/Willibald Steinmetz (Hg.): Semantiken von Arbeit: Diachrone und vergleichende Perspektiven, Köln: Böhlau Verlag 2016, S. 371-390 [Vermarktlichung, Entgrenzung, Subjektivierung. Die Arbeit des unternehmerischen Selbst]
- Gute Hirten führen sanft. Über Mediation, in: Mittelweg 36, 24. Jg. (2015), H. 1-2 (Apr/Mai), S. 171-186
2014
- Einleitung, in: Bröckling u.a. (Hg.): Fünfzig Jahre Institut für Soziologie Freiburg, S. 9-14
- Die Gründung des Freiburger Instituts für Soziologie, in: Bröckling u.a. (Hg.): Fünfzig Jahre Institut für Soziologie Freiburg, S. 15-37
- Nachdem der Kopf des Königs gefallen ist. Zum Verständnis der Geschichte bei Michel Foucault und Günter Dux, in: Günter Dux/Jörn Rüsen (Hg.): Strukturen des Denkens. Studien zur Geschichte des Geistes, Wiesbaden: Springer VS 2014, S. 167-182
- „Gouvernementalität“, in: Daniel Wrana/Aleander Ziem/Martin Reisig/Martin Nonhoff/Johannes Angermüller (Hg.):DiskursNetz. Wörterbuch der interdisziplinären DIskursforschung, Berlin: Suhrkamp Verlag 2014, S. 169-170
- Wettkampf und Wettbewerb. Semantiken des Erfolgs zwischen Sport und Ökonomie, in: Denis Hänzi/Hildegard Matthies/Dagmar Simon (Hg.): Erfolg. Konstellationen und Paradoxien einer gesellschaftlichen Leitorientierung, Leviathan Sonderband 29/2014, Baden Baden: Nomos Verlag, S. 92-102
- Die totale Mobilmachung (1930), in: Matthias Schöning (Hg.): Ernst Jünger Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart: Metzler Verlag 2014, S. 100-105
- Mobilisieren und Optimieren. Exzellenz und Egalität als hegemoniale Diskurse im Erziehungssystem, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 17. Jg. (2014), Sonderheft 23, S. 129-147, DOI 10.1007/s11618-014-0526-1 [zus. mit Tobias Peter]
- Editorial, in: Das Andere der Ordnung, Behemoth. A Journal on Civilization, Vol. 7 (2014), No. 1, S. 4-10, DOI 10.6094/behemoth.2014.7.1.769 [zus. mit Christian Dries, Matthias Leanza und Tobias Schlechtriemen]
- Jeder Mensch ein Künstler, jeder Mensch ein Unternehmer? Resonanzen zwischen künstlerischem und ökonomischem Feld, in: Dramaturgie. Zeitschrift der dramaturgischen Gesellschaft, 01/14, S. 15-19,
erweitert auch in: klangzeitort, Programmflyer des Instituts für neue Musik der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik “Hanns Eisler”, Sep./Okt., Nov., Dez. 2013, Jan., Feb. 2014 - Kommentar zu Robert Seyfert [Die lösbaren Rätsel der Gesellschaft], in: Joachim Fischer/Stephan Moebius (Hg.): Kultursoziologie im 21. Jahrhundert, Wiesbaden: Springer VS 2014, S. 219-222
2013
- Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen von der Antike bis zur Moderne. Konzeptionelle Ausgangspunkte des Sonderforschungsbereichs 948, in: helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen, 2013/01, S. 7-14, DOI 10.6094/helden.heroes.heros./2013/01/03 [zus. mit Ralf van den Hoff, Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Barbara Korte, Jörn Leonhard, Birgit Studt]
- In der Optimierungsfalle. Zur Soziologie der Wettbewerbsgesellschaft, in: Supervision. Mensch Arbeit Organisation, 31. Jg. (2013), H. 4, S. 4-11
- Der präventive Imperativ und die Ökonomisierung des Sozialen, in: Public Health Forum, 21. Jg. (2013), H. 81, S. 291-293
- Prekäres Regieren. Methodologische Probleme von Protestanalyse und eine Fallstudie zu Superhelden in Aktion, in: Oliver Marchart (Hg.): Facetten der Prekarisierungsgesellschaft. Prekäre Verhältnisse. Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Prekarisierung von Arbeit und Leben, Bielefeld: transcript 2013, S. 155-172
- Anruf und Adresse, in: Andreas Gelhard/Thomas Alkemeyer/Norbert Ricken (Hg.): Techniken der Subjektivierung, München 2013, S. 49-59
- Gut angepasst? Belastbar? Widerstandsfähig? Resilienz und Geschlecht, in: Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien, 19. Jg. (2013), H. 1, S. 49-66
auch in: Roland Anhorn/Marcus Balzereit (Hg.): Handbuch Therapeutisierung und Soziale Arbeit, Wiesbaden: Springer VS 2016, S. 391-408 - Der Kopf der Leidenschaft. Soziologie und Kritik, in Leviathan, 41. Jg. (2013), H. 2, S. 309-323
- Der Mensch als Akku, die Welt als Hamsterrad. Metaphern im Burnout-Diskurs, in: Merkur, 67. Jg. (2013), H. 5 (Mai), S. 400-411,
überarbeitet auch in:Sighard Neckel/Greta Wagner (Hg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft, Berlin: Suhrkamp 2013, S. 179-200 - Governing by Triangulation: On Mediation, in: Ian Cooper/Bernhard F. Malkmus (Hg.): Dialectic and Paradox. Configurations of the Third in Modernity, Oxford u.a. 2013: Peter Lang, S. 37-52
- Walter Dirks, in: Barbara Stambolis (Hg.): Jugendbewegt geprägt. Essays zu autobiographischen Texten von Werner Heisenberg, Robert Jungk und vielen anderen, Göttingen: V&R unipress 2013, S. 209-222
- Der Mensch ist das Maß aller Schneider. Anthropologie als Effekt, in: Mittelweg 36, 22. Jg. (2013), H. 1 (Feb/Mär), S. 68-88,
auch in: Michael Corsten/Michael Kauppert (Hg.) Der Mensch – nach Rücksprache mit der Soziologie, Frankfurt/M.: Campus Verlag 2013, S. 105-124
2012
- Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem. Ausgangslage, Theoriediskurse, Forschungsstand, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 15. Jg. (2012), H. 2, S. 327-343, DOI 10.1007/s11618-012-0271-2 [zus. mit Heinz-Hermann Krüger, Werner Helsper, Reinhold Sackmann, Georg Breidenstein, Reinhard Kreckel, Johanna Mierendorff, Manfred Stock]
- Dispositive der Vorbeugung: Gefahrenabwehr, Resilienz, Precaution, in: Christopher Daase/Philipp Offermann/Valentin Rauer (Hg.): Sicherheitskultur. Soziale und politische Praktiken der Gefahrenabwehr, Frankfurt/M./New York: Campus Verlag 2012, S. 93-108
- Kriegsdiskurs und Disziplinardispositiv – zum historischen Apriori von Robert Michels’ Soziologie des Parteiwesens, in: Harald Bluhm/Skadi Krause (Hg.): Robert Michels’ Soziologie des Parteiwesens. Oligarchien und Eliten – die Kehrseiten moderner Demokratie, Wiesbaden: Springer VS 2012, S. 86-94
- Der Ruf des Polizisten – Die Regierung des Selbst und ihre Widerstände, in: Gunter Gebauer/Ekkehard König/Jörg Volbers (Hg.): Selbst-Reflexionen. Performative Perspektiven, München: Wilhelm Fink Verlag 2012, S. 139-153
auch in: Reiner Keller/Werner Schneider/Willy Viehöver (Hg.): Diskurs – Macht – Subjekt. Theorie und Empirie von Subjektivierung in der Diskursforschung, Wiesbaden: Springer VS 2012, S. 131-144
2011
- Aktivistischer Negativismus. Sicherheit und Gesundheit im Zeichen des Precautionary Principle, in: Polar. Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur, Nr. 11, Herbst 2011, S. 51-55
- From Foucault’s Lectures at the Collège de France to Studies of Governmentality. An Introduction, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Governmentality, S. 1-33 [zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke]
- Human Economy, Human Capital: A Critique of Biopolitical Economy, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Governmentality, S. 247-263
- Sichtbarkeitsregime: eine Einführung, in: Hempel/Krasmann/Bröckling (Hg.): Sichtbarkeitsregime, S. 7-24 [zus. mit Leon Hempel und Susanne Krasmann]
2010
- Vorbeugen oder aufrichten? Die politische Rationalität der Prävention, in: Hans-Joachim Lenger/Michaela Ott/Sarah Speck/Harald Strauss (Hg.): Virtualität und Kontrolle, Hamburg: material verlag/textem verlag 2010, S. 100-113 (Reihe: querdurch. Schriftenreihe der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Bd. 3)
- Ni méthode, ni approche. Zur Forschungsperspektive der Gouvernementalitätsstudien – mit einem Seitenblick auf Konvergenzen und Divergenzen zur Diskursforschung, in: Johannes Angermüller/Silke van Dyk (Hg.): Diskursanalyse meets Gouvernementalitätsforschung. Perspektiven auf das Verhältnis von Subjekt, Sprache, Macht und Wissen, Frankfurt/M. 2010, S. 23-42 [zus. mit Susanne Krasmann]
- Kommentar zum Beitrag von Alejandro Giammattei [Gewaltkriminalität und Strafvollzug in Guatemala], in: Kristin Seffer/Heidrun Zinecker (Hg.): Gewaltkriminalität in Lateinamerika. Formen, Ursachen, Einhegungsmöglichkeiten, Baden-Baden: Nomos Verlag 2010, S. 224-226
- Gesellschaft beginnt mit Drei. Eine soziologische Triadologie, in: Thomas Bedorf/Joachim Fischer/Gesa Lindemann (Hg.): Theorien des Dritten. Innovationen in Soziologie und Sozialphilosophie, München: Wilhelm Fink Verlag 2010, S. 189-211 (Reihe: Übergänge, Bd. 58)
- Jenseits des kapitalistischen Realismus: Anders anders sein, in: Sighard Neckel (Hg.): Kapitalistischer Realismus. Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik, Frankfurt/M.: Campus Verlag 2010, S. 281-301
- „Nichts ist politisch, alles ist politisierbar“ – Michel Foucault und das Problem der Regierung [Nachwort], in: Michel Foucault: Kritik des Regierens. Schriften zur Politik, Berlin: Suhrkamp Verlag 2010, S. 401-439
- Eine andere Souveränität. Widerstände im kybernetischen Kapitalismus, in: Jour Fixe Initiative Berlin (Hg.): Souveränitäten. Von Staatsmenschen und Staatsmaschinen, Münster: Unrast Verlag 2010, S. 179-199Einleitung: Das Politische denken, in: Bröckling/Feustel (Hg.): Das Politische denken, S. 7-18 [zus. mit Robert Feustel]
2009
- Anders anders sein. Fluchtlinien der künstlerischen und unternehmerischen Anrufung, in: Montag Stiftung Bildende Kunst (Hg.): Kunst. Sichtbarkeit. Ökonomie. 4. Symposium der Reihe „Heraus aus dem Elfenbeinturm“. 25./26. November 2008. Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Nürnberg: Verlag für moderne Kunst 2009, S. 50-52
- Zwischen SenfSalon und Glascontainer. Vignetten entgrenzter Arbeit, in: Inge Baxmann/Sebastian Göschel/Melanie Gruß/Vera Lauf (Hg.): Arbeit und Rhythmus. Lebensformen im Wandel, München: Wilhelm Fink Verlag 2009, S. 205-224
- Walter Dirks. Sozialist aus christlicher Verantwortung, in: Hans-Rüdiger Schwab (Hg.): Eigensinn und Bindung. Katholische deutsche Intellektuelle im 20. Jahrhundert. 39 Porträts, Kevelaer: Butzon & Bercker 2009, S. 323-338
überarbeitet auch in: Carsten Gansel/Werner Nell (Hg.): Vom kritischen Denker zur Medienprominenz? Zur Rolle von Intellektuellen in Literatur und Gesellschaft vor und nach 1989, Bielefeld: Transcript 2016, S. 93-108 - Von den Exzellenzen zur Exzellenz. Genealogie eines Schlüsselbegriffs, in: Forschung & Lehre, 16. Jg. (2009), H. 6 (Jun), S. 422-424
überarbeitet auch in: Polar. Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur, Nr. 8, Frühjahr 2010, S. 166-168 - Der Flaschensammler, in: Schweizerische Monatshefte, H. 967, Feb 2009, S. 8/9
überarbeitete Übersetzung ins Englische: The Bottle Collector. Portrait of an Urban Entrepreneur, in: Timon Beyes/Sophie-Thérèse Krempl/Amelie Deuflhard (Eds.): Parcitypate: Art and Urban Space, Zürich: Verlag Niggli 2009, S. 352-360
überarbeitet auch in: Polar. Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur, Nr. 8, Frühjahr 2010, S. 15-17 - Alle planen, auch die, die nicht planen. – Niemand plant, auch die nicht, die planen. Konturen einer Debatte, in: Mittelweg 36, 17. Jg. (2008), H. 6 (Dez/Jan), S. 61-79
- Seine Ich-Aktie nach oben treiben. Konturen des unternehmerischen Kraftfelds, in: epd-Dokumentation, Nr. 44/45, 21.10.2008, S. 21-29
- Der moralische Zwang zur Vorsorge, in: Werner Bartens: Vorsicht Vorsorge! Wenn Prävention nutzlos oder gefährlich wird, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2008, S. 23-30
- Enthusiasten, Ironiker, Melancholiker. Vom Umgang mit der unternehmerischen Anrufung, in: Mittelweg 36, 17. Jg. (2008), H. 4 (Aug/Sep), S. 80-86
auch in: Ludger Heidbrink/Peter Seele (Hg.): Unternehmertum. Vom Nutzen und Nachteil einer riskanten Lebensform, Frankfurt/M.: Campus Verlag 2010, S. 88-96
auch in: dt Magazin. Deutsches Theater Berlin, Ausgabe 3, Spielzeit 2010/11, S. 8-13
2008
- Disziplin, in: Multitude e.V./Unfriendly Takeover (Hg.): Wörterbuch des Krieges / Dictionary of War, Berlin: Merve Verlag 2008, S. 110-120
- Vorbeugen ist besser … Zur Soziologie der Prävention, in: Behemoth. A Journal on Civilisation, 1. Jg. (2008), H. 1, S. 38-48
- Empowerment: Fallstricke der Bemächtigung. Zwischen Gegenmacht und Sozialtechnologie, in: Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung, 31. Jg. (2008), H. 1, S. 2-6
überarbeitet auch in: Zukünfte. Zeitschrift für Zukunftsgestaltung und vernetztes Denken, 18. Jg., Nr. 57, Winter 2007/08, S. 16-20
überarbeitet auch in: Peter Schröder-Bäck/Joseph Kuhn (Hg.): Ethik in den Gesundheitswissenschaften. Eine Einführung, Weinheim/Basel 2016, S. 285-295
2007
- Auf jede Antwort eine Frage. Ansprache zur Begrüßung der Erstsemester am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig, in: Leviathan, 35. Jg. (2007), H. 4, S. 560-565
auch in: Leipziger Universitätsreden, Neue Folge, H. 103, „Willkommen an der Universität Leipzig. Reden zur Feierlichen Immatrikulation“, Leipzig 2007, S. 23-29 - Die Grammatik der Vorsorge, in: Gen-ethischer Informationsdienst, Nr. 184, Okt. 2007, S. 19-21
- Selbstveränderung – ein Zwang von „ungeheurer Härte“ [Interview], in: Psychologie heute, 34. Jg. (2007), H. 12 (Dez), S. 30-33
- Regime des Selbst. Ein Forschungsprogramm, in: Thorsten Bonacker/Andreas Reckwitz (Hg.): Kulturen der Moderne. Soziologische Perspektiven der Gegenwart, Frankfurt/M./New York 2007, S. 119-139
- Sand im Getriebe? Kriegsdienstverweigerung am Beginn des 21. Jahrhunderts, in: Leviathan, 35. Jg. (2007), H. 2, S. 135-142
Übersetzung ins Türkische:Carklardaki Kum? Yüzyilin Basinda Vicdani Red, in: Özgür Heval Cinar/Cosgun Üsterci (Hg.): Çarklardaki Kum: Vicdani Red. Düsünsel Kaynaklar ve Deneyimler, Istanbul: Iletisim Yayinlari 2008, S. 69-78
Übersetzung ins Englische: Özgür Heval Cinar/Cosgun Üsterci (Hg.): Conscientious Objection. Resisting Militarized Society, London: Zed Books 2009, S. 53-60 - Disziplin, in: herbst. Theorie zur Praxis, Magazin zum steirischen Herbst 2006, S. 54-55
- Kritik oder die Umkehrung des Genitivs. Eine Bricolage, in: Mittelweg 36, 15. Jg. (2006), H. 4 (Aug./Sep.), S. 93-100
überarbeitet auch in: Jörg Huber u.a. (Hg.): Ästhetik der Kritik. Verdeckte Ermittlung, Zürich/Wien/New York: Edition Voldemeer 2007 (Reihe Theorie : Gestaltung \ 05), S. 29-36
überarbeitet auch in: Daniel Hechler/Axel Philipps (Hg.): Widerstand denken. Michel Foucault und die Grenzen der Macht, Bielefeld: transcript Verlag 2008, S. 93-102
überarbeitet auch in: Andreas Kirchner/Astrid Pohl/Peter Riedel (Hg.): Kritik des Ästhetischen – Ästhetik der Kritik. Festschrift für Karl Prümm zum 65. Geburtstag, Marburg: Schüren Verlag, S. 95-103
2006
- The Learning Society from the Perspective of Governmentality [Introduction], in: Educational Philosophy and Theory, Vol. 38 (2006), No. 4, Special Issue „The Learning Society from the Perspective of Governmentality”, zus mit Jan Masschelein, Ludwig Pongratz und Maarten Simons, S. 415-416
- Vorwort, in: Agnieszka Dzierzbicka/Alfred Schirlbauer (Hg.): Pädagogisches Glossar der Gegenwart. Von Autonomie bis Wissensmanagement, Wien: Löcker Verlag 2006, S. 7-9
- Und … wie war ich? Über Feedback, in: Mittelweg 36, 15. Jg. (2006), H. 2 (Apr./Mai), S. 27-44
überarbeitet auch in: Michael Hagner/Erich Hörl (Hg.): Die Transformation des Humanen. Beiträge zur Kulturgeschichte der Kybernetik, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2008, S. 326-347 [Über Feedback. Anatomie einer kommunikativen Schlüsseltechnologie]
2005
- Partizipation und Selbstorganisation: Zwischen Gegenmacht und Sozialtechnologie, in: Dokumentation „Nichts über uns ohne uns”. Partizipation, Selbstorganisation und regionale Armutsbekämpfung. 2. Regionale Salzburger Armutskonferenz, 29./30. November 2004, Salzburg 2005, S. 7-11
- Gendering the Enterprising Self. Subjectification Programs and Gender Differences in Guides to Success, in: Distinktion. Scandinavian Journal for Social Theory, No. 11, Okt. 2005, S. 7-25
- Projektwelten. Anatomie einer Vergesellschaftungsform, in: Leviathan, 33. Jg. (2005), H. 3, S. 364-383
- Nützlich – streitbar – schön. Eine Jahrgangskritik des „Leviathan“, in: WZB Mitteilungen, H. 108, Jun. 2005, S. 58/59
- Walter Dirks, in: Friedrich Gerhard Hohmann (Hg.): Westfälische Lebensbilder, Bd. 17, Münster: Aschendorff Verlag 2005 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XVII A), S. 241-254
- Gleichgewichtsübungen. Die Mobilisierung des Bürgers zwischen Markt, Zivilgesellschaft und aktivierendem Staat, in: spw. Zeitschrift für Sozialistische Politik und Wirtschaft, 2/2005, H. 142, März/Apr., S. 19-22
vor 2005
- Einleitung, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart, S. 9-16 (zus. mit Susanne Krasmann und Thomas Lemke)
auch in: Leviathan, 32. Jg. (2004), H. 1, S. 113-118 [Ein Glossar der Gegenwart] - Artikel „Empowerment“, „Evaluation“, „Kontrakt“, „Kreativität“, „Mediation“, „Prävention“, „Unternehmer“, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Glossar der Gegenwart, S. 55-62, 76-81, 132-138, 139-144, 159-166, 210-215, 271-276 Artikel „Kreativität“
auch in: Leviathan, 32. Jg. (2004), H. 1, S. 130-134 - Disziplinen des Lebens? Einleitung, in: Bröckling u.a. (Hg.): Disziplinen des Lebens, S. 9-19 (zus. mit Matthias Schöning)
- Vorwort, in: Bröckling/Paul/Kaufmann (Hg.): Vernunft – Entwicklung – Leben, S. 9-12 (zus. mit Axel T. Paul und Stefan Kaufmann)
- Über Kreativität. Ein Brainstorming, in: Bröckling/Paul/Kaufmann (Hg.): Vernunft – Entwicklung – Leben, S. 235-243
Übersetzung ins Englische:On Creativity: a brainstorming session, in: Educational Philosophy and Theory, Vol. 38 (2006), No. 4, Special Issue „The Learning Society from the Perspective of Governmentality”, S. 513-522
überarbeitet auch in: Christoph Menke/Juliane Rebentisch (Hg.): Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus, Berlin: Kadmos Verlag 2011, S. 89-97 - Balance of Power. Zivilgesellschaft und die Gouvernementalität der Gegenwart, in: Dieter Gosewinkel/Sven Reichardt (Hg.): Ambivalenzen der Zivilgesellschaft. Gegenbegriffe, Gewalt und Macht, WZB Discussion Paper Nr. SP IV 2004-501, Wissenschaftszentrum Berlin 2003, S. 60-68
- You are not responsible for being down, but you are responsible for getting up. Über Empowerment, in: Leviathan, 31. Jg. (2003), H. 3, S. 323-344
- Das demokratisierte Panopticon. Subjektivierung und Kontrolle im 360°-Feedback, in: Axel Honneth/Martin Saar (Hg.): Michel Foucault. Zwischenbilanz einer Rezeption. Frankfurter Foucault-Konferenz 2001, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2003, S. 77-93
- Souveräne Zicken mit Delphin-Strategie. Frauen-Erfolgsratgeber und der weibliche Weg zu Ruhm und Glück, in: Ästhetik & Kommunikation, 34. Jg. (2003), Nr. 120, S. 69-72
- Der anarchistische Manager. Fluchtlinien der Kritik, in: Richard Weiskopf/Günther Ortmann (Hg.): Menschenregierungskünste. Anwendungen poststrukturalistischer Analyse auf Management und Organisation, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003, S. 319-333
auch in: Jan Verwoert (Hg.): Die Ich-Ressource. Zur Kultur der Selbst-Verwertung, München: Volk Verlag 2003, S. 105-136
überarbeitet auch in: Marion von Osten (Hg.): Norm der Abweichung, Zürich/Wien7New York: Edition Voldemeer 2003, S. 19-38 (Reihe Theorie : Gestaltung \ 03) [Bakunin Consulting, Inc. Anarchismus, Management und die Kunst, nicht regiert zu werden] - Menschenökonomie, Humankapital. Eine Kritik der biopolitischen Ökonomie, in: Mittelweg 36, 12. Jg. (2003), H.1, Feb./Mär., S. 3-22
erweitert auch in: Bröckling u.a. (Hg.): Disziplinen des Lebens, S. 275-295 - Die Macht der Vorbeugung. 16 Thesen zur Prävention, in: Widersprüche, 22. Jg. (2002), H. 86, Dez., S. 39-52
auch in: Aldo Legnaro/Arnold Schmieder (Hg.): Suchtränder. Jahrbuch Suchtforschung, Bd. 4, Münster: LIT Verlag 2004, S. 57-66 - Erfolg ist nur eine Einstellungssache. Bauanleitungen für die Ich AG, in: Die neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 49. Jg. (2002), H. 11, Nov., S. 672-675
- Jeder könnte, aber nicht alle können. Konturen des unternehmerischen Selbst, in: Mittelweg 36, 11. Jg. (2002), H. 4, Aug./Sep., S. 6-26
- Das unternehmerische Selbst und seine Geschlechter. Gender-Konstruktionen in Erfolgsratgebern, in: Leviathan, 30. Jg. (2002), H. 2, S. 175-194 Einleitung, in: Bröckling/Horn (Hg.): Anthropologie der Arbeit, S. 7-16 (zus. mit Eva Horn)
- Diktat des Komparativs. Zur Anthropologie des „unternehmerischen Selbst“, in: Bröckling/Horn (Hg.): Anthropologie der Arbeit, S. 157-173
- Einleitung, in: Horn/Kaufmann/Bröckling (Hg.): Grenzverletzer, S. 7-22 (zus. mit Eva Horn und Stefan Kaufmann)
- Der Anarchist, in: Horn/Kaufmann/Bröckling (Hg.): Grenzverletzer, S. 202-223
- Türkce basima önzöz [Vorwort zur türkischen Ausgabe], in: Bröckling: Disiplin, S. 9-22
- Um Leib und Leben. Neue Studien zur Philosophischen Anthropologie, in: Philosophische Rundschau, Bd. 48 (2001), H. 2, Jun., S. 136-152
überarbeitet auch in: Aleida Assmann/Ulrich Gaier/Gisela Trommsdorff (Hg.): Positionen der Kulturanthropologie, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 2004, S. 172-195 [Um Leib und Leben. Zeitgenössische Positionen Philosophischer Anthropologie] - Vermittlung als Befriedung. Über Mediation, in: Demokratie – Selbst – Arbeit. Analysen liberal-demokratischer Gesellschaften im Anschluss an Michel Foucault, Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst (Wien), 56. Jg. (2001), Nr. 2/3, S. 42-50
auch in: Kriminologisches Journal, 34. Jg. (2002), H. 1, S. 2-20
überarbeitet auch in: Benjamin Ziemann (Hg.): Perspektiven der Historischen Friedensforschung, Essen: Klartext Verlag 2002 (Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedensforschung, Bd. 1), S. 229-249 [Technologie der Befriedung. Über Mediation] auch in: Wolfgang Pircher/Ramón Reichert (Hg.): Governmentality Studies. Analysen liberal-demokratischer Gesellschaften im Anschluss an Michel Foucault, Münster: LIT Verlag 2004, S. 127-148 auch in: Christoph Liell/Andreas Pettenkofer (Hg.): Kultivierungen von Gewalt. Beiträge zur Soziologie von Gewalt und Ordnung (Kultur, Geschichte, Theore. Studien zur Kultursoziologie, Bd. 2) , Würzburg: Ergon Verlag 2004, S. 211-233 - Ein Publizist des zwanzigsten Jahrhunderts [Walter Dirks], in: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 48. Jg. (2001), Nr. 1/2, Jan./Feb., S. 85-90
- Totale Mobilmachung. Menschenführung im Qualitäts- und Selbstmanagement, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Gouvernementalität der Gegenwart, S. 131-167
- Gouvernementalität, Neoliberalismus und Selbsttechnologien. Eine Einleitung, in: Bröckling/Krasmann/Lemke (Hg.): Gouvernementalität der Gegenwart, S. 7-40 (zus. mit Thomas Lemke und Susanne Krasmann)
- Der Stachel des Befehls. Mechanismen militärischer Gehorsamsproduktion, in: Mihran Dabag/Bernhard Waldenfels (Hg.): Gewalt. Strukturen, Formen, Repräsentationen, München: Wilhelm Fink Verlag 2000, S. 221-236
- Schlachtfeldforschung. Die Soziologie im Krieg, in: Mittelweg 36, 9. Jg. (2000), H. 5, Okt./Nov., S. 74-92
auch in: Steffen Martus/Martina Münkler/Werner Röcke (Hg.): Schlachtfelder. Codierung von Gewalt im medialen Wandel, Berlin: Akademie Verlag 2003, S. 189-206 - Totalitätslehren der Zwischenkriegszeit. Die Doktrin des „totalen Krieges“ zwischen 1918 und 1945, in: Jour Fixe Initiative Berlin (Hg.): Theorie des Faschismus – Kritik der Gesellschaft, Münster: Unrast Verlag 2000, S. 129-146
- Am Ende der großen Kriegserzählungen. Zur Genealogie der „humanitären Intervention“, in: Mittelweg 36, 9. Jg. (2000), H. 2, Apr./Mai, S. 81-89
auch in: Ästhetik & Kommunikation, 30. Jg. (1999), H. 107, S. 95-101
auch in: Newsletter des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V., Nr. 11, Feb. 2000, S. 7-10, Nr. 12, Jul. 2000, S. 7-10 - Kriege gibt es nur, weil es Staaten gibt. Facetten anarchistischer Militärkritik, in: Wolfram Wette (Hg.): Militarismus in Deutschland 1871 bis 1945. Zeitgenössische Analysen und Kritik, Münster: LIT Verlag 1999 (Jahrbuch für historische Friedensforschung 7), S. 146-162
auch in: Wolfram Wette (Hg.): Schule der Gewalt. Militarismus in Deutschland 1871 bis 1945, Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag 2005, S. 111-131 - Sand im Getriebe? Kriegsdienstverweigerung nach dem Ende der Massenheere, in: 4/3. Fachzeitschrift zu Kriegsdienstverweigerung, Wehrdienst und Zivildienst, 16. Jg. (1998), Nr. 3, S. 83-87
- Der „Dritte Weg“ und die „Dritte Kraft“. Zur Konzeption eines sozialistischen Europas in der Nachkriegspublizistik von Walter Dirks, in: Joachim Köhler/Damian van Melis (Hg.): Siegerin in Trümmern. Die Rolle der katholischen Kirche in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 1998, S. 70-84; gekürzt auch in: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 43. Jg. (1996), H. 4, Apr., S. 317-326
vor 1998
- Einleitung, in: Bröckling/Sikora (Hg.): Armeen und ihre Deserteure, S. 7-15 (zus. mit Michael Sikora)
- Psychopathische Minderwertigkeit? Moralischer Schwachsinn? Krankhafter Wandertrieb? Zur Pathologisierung von Deserteuren im Deutschen Kaiserreich vor 1914, in: Bröckling/Sikora (Hg.): Armeen und ihre Deserteure, S. 161-186
- Truppenflüchter und Totalverweigerer. Fahnenflucht, Eigenmächtige Abwesenheit und Dienstentziehung in der Bundesrepublik, in: Bröckling/Sikora: Armeen und ihre Deserteure, S. 288-319
- Hervéisten und Tolstoianer. Radikaler Antimilitarismus am Vorabend des Ersten Weltkriegs, in: Praxis Geschichte, 11. Jg., Heft 3, Mai 1997, S. 20-25
- Zwischen „Krieg dem Krieg“ und „Widerstrebt dem Übel nicht mit Gewalt!“. Anarchistischer Antimilitarismus im Deutschen Kaiserreich vor 1914, in: Andreas Gestrich/Gottfried Niethart/Bernd Ulrich (Hg.): Gewaltfreiheit. Pazifistische Konzepte im 19. und 20. Jahrhundert (Jahrbuch für historische Friedensforschung 5), Münster: LIT Verlag 1996, S. 39-59
- Zwischen Hitler und Adenauer. Vergessen, Verleugnen, Wegarbeiten in einer Zeit ohne Führer, in: kritik & krise (Freiburg), Nr. 6, 1993, S. 50-56
- Rechts und links. Zwölf Thesen zum Spiegelspiel der Politik, in: Die Weltbühne, 87. Jg. (1992), H. 40 (29.9.), S. 1260-1265
auch in: kultuRRevolution, Nr. 28, Apr. 1993, S. 72/73 - Einleitung, in: Walter Dirks: Für eine andere Republik. Politische Essays und Kommentare, autobiographische Aufsätze 1969-1987, Gesammelte Schriften, Bd. 8, Zürich 1991, S. 13-37
- Die „Methode Schönhuber“. Zur Technik der völkischen Demagogie, in: kritik & krise (Freiburg), Nr. 2/3, 1990, S. 37-41
- Einleitung, in: Walter Dirks: Sagen was ist. Politische Publizistik 1950-1968, Gesammelte Schriften, Bd. 5, Zürich 1988, S. 15-40
- Einleitung. Von der Schwierigkeit des Antimilitarismus in Deutschland, in: Bröckling (Hg.): Nieder mit der Disziplin!, S. 5-37
- Einleitung, in: Walter Dirks: Sozialismus oder Restauration. Politische Publizistik 1945-1950, Gesammelte Schriften, Bd. 4, Zürich 1987, S. 11-32
- Notizen aus der friedensbewegten Provinz, in: Stattbuch Freiburg Dreyeckland, Freiburg: Verlag Walter Marx 1985, S. 88-104
Rezensionen
- Alexander García Düttmann, Marcus Quent (Hg.), „Die Apokalypse enttäuscht“, in: soziopolis.de, Dossier „Apokalyptik der Gegenwart“, 13.09.2023, https://www.soziopolis.de/buecher-zur-apokalypse-i.html#c9834
- Srećko Horvat, „After the Apocalypse“, in: soziopolis.de, Dossier „Apokalyptik der Gegenwart“, 27.09.2023, https://www.soziopolis.de/buecher-zur-apokalypse-ii.html#c9865
- Monetative Gewalt, digitale Kontrolle, struktureller Populismus. Rezension zu „Kapital und Ressentiment“ von Joseph Vogl, in: Soziopolis.de, 19.03.2021, https://www.soziopolis.de/monetative-gewalt-digitale-kontrolle-struktureller-populismus.html
- Andreas Reckwitz: Das Ende der Illusionen. Politik, Kultur und Ökonomie in der Spätmoderne, in: https://soziopolis.de/, 16.12.2019, https://soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/dialektik-der-modernisierung/
- Joachim Fischer: Exzentrische Positionalität. Plessner-Studien, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 69. Jg. (2017), H. 2, S. 331-333, online: DOI: 10.1007/s11577-017-0439-0
- Die Tyrannei des Neuen. Über „Die Erfindung der Kreativität. Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung“ von Andreas Reckwitz, in: Texte zur Kunst, 22. Jg., H. 88, Dez. 2012, S. 128-131
- Aktives Museum Widerstand und Faschismus in Berlin e.V. (Hg.): Ohne zu zögern. Varian Fry: Berlin – Marseille – New York; Valentin Groebner: Der Schein der Person. Steckbrief, Ausweis und Kontrolle im Mittelalter; Bernhard Siegert: Passagiere und Papiere. Schreibakte auf der Schwelle zwischen Spanien und Amerika, in: Comparativ, 18. Jg. (2008), H. 1, S. 104-107
- Bernd Greiner: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam, in: sehepunkte 8 (2008), Nr. 1 [15.01.2008],
- „Gabriele Jaroschka: Lernziel Untertan. Ideologische Denkmuster in Lesebüchern des Deutschen Kaiserreichs“, in: Jahrbuch für Volksliedforschung, 38. Jg. (1993), S. 198/99
- …aber er stellte die richtigen Fragen. Der Logokrat Kurt Hiller, in: Die Weltbühne (Berlin), 87. Jg. (1992), H. 33 (11.8.), S. 1014-1017
- Rationalität der „Endlösung“?, in: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 39. Jg. (1992), H. 5, Mai, S. 470-472 [Götz Aly/Susanne Heim, Vordenker der Vernichtung]
Beiträge für Zeitungen / Sonstige Publikationen
- Wörter als Spiegel unserer Zeit [Interview mit Monika Obrist und Kathrin Kunkel-Razum], in: Sprach_info, Herbst 2025, hg. vom Südtiroler > Kulturinstitut > Sprachstelle, S. 6-9.
- Von Krieg und Frieden [Gespräch mit Jürgen Osterhammel und Jens Bisky], soziopolis.de, 16.07.2025, https://www.soziopolis.de/von-krieg-und-frieden.html.
- Voraussetzungen für das gute Leben. Drei kritische Perspektiven [Interview mit Dietrich Roeschmann], in: FABRIK magazin, #2/2025, S. 12/13.
- Der Applaus für Heldinnen kann auch vergiftet sein [Interview mit Juliane Fischer], in: Kalk & Kegel, Nr. 4 [Rebel Heroes], S. 34-41.
- „Es geht um die Lust an der Zerstörung“ [Interview mit Thomas Steiner], in: Badische Zeitung, 11.03.2025, S. 9.
- Pastoralmacht: Ohne freie Schafe keine Hirten, in: Lebendige Seelsorge, 75. Jg. (2024), H. 23, S. 108 [Auszug aus „Von Hirten, Herden und dem Gott Pan. Figurationen pastoraler Macht“, in: Gute Hirten führen sanft, S. 15 f.]
- Warum sind Putin, Trump oder Milei so faszinierend für viele Menschen? Der Soziologe Ulrich Bröckling hat eine Gruppe der „Strongmen“ ausgemacht, die in immer mehr Ländern an die Macht kommen. Er erklärt, was sie ausmacht – und wie man sie wieder loswird. [Interview mit Kirsten Ludowig und Sven Prange], in: Handelsblatt, 28.03.-02.04.2024, Nr. 63, S. 47.
- „Im Krieg boomt der Ruf nach Helden“. Wie werden Soldaten dazu gebracht, ihr Leben für einen Krieg zu opfern? Der Kultursoziologe Ulrich Bröckling über Heroismus und Verweigerung [Interview mit Nelli Tügel], in: der Freitag, Nr. 11, 14. März 2024, S. 6.
- „Die dystopische Zukunft ist bereits da“. Srećko Horvat im Gespräch mit Ulrich Bröckling, in: soziopolis.de, Dossier „Apokalyptik der Gegenwart“, 27.09.2023, https://www.soziopolis.de/die-dystopische-zukunft-ist-bereits-da.html
- auch in: Ole Bogner, Tim Hofmann, Damaris Leimgruber (Hg.): Katastrophenwissen – Wissenskatastrophen. Zur Affektdynamik des Katastrophischen, Paderborn: Brill Fink 2025, S. 193-202.
- „Die auf dem Thron sitzen, wollen ihn nicht räumen“. „Starke Männer“: Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Bröckling über die Zukunft von Machthabern wie Putin, Erdogan, Trump und Co. [Interview mit Harry Nutt], in: Berliner Zeitung, 20.06.2023, S. 11
auch in: Frankfurter Rundschau, 04.07.2023. S. 28/29 [„Putin ist nicht mehr der virile Kraftbursche“. Der „Strongman Style“ durchweht inzwischen die internationale Politik: Soziologe Ulrich Bröckling über die Gegenwart und Zukunft Starker Männer] - Heldendämmerung, in: Staatsoper Stuttgart, Saison 2022/2023, Programmheft zur Neuproduktion Götterdämmerung von Richard Wagner, S. 40/41
- Im Fokus: Helden [Interview mit Klaus Wilhelm], in: Psychologie heute, 50. Jg. (2023) H. 2 (Feb), S. 46-49
- Antimilitarismus und Desertion. „Militärischer Ungehorsam hat immer ein staatskritisches Moment“ [Interview mit Nelli Tügel], in: WOZ. Die Wochenzeitung, Nr. 42, 20.10.2022, S. 11
- Ein Misserfolg als Glücksfall, in: Mittelweg 36, 31. Jg., Spezial Juni 2022, Redaktion als Beruf. Für Martin Bauer, S. 17-19
- „Wir werden die Helden nicht los“. Vom Unbehagen am Thema, Selenskis Kleidung und davon, warum wir die Helden nicht loswerden. Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Bröckling [Interview mit Frank Keil], in: Ernst, Nr. 22, Sind unsere Helden am Ende?, Jun. 2022, S. 26-29
- „Er braucht nicht zu lügen“. Ist Wolodymyr Selenskyj ein Held? Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Bröckling [Interview mit Harry Nutt], in: Berliner Zeitung, 22.03.2022, S. 11
auch in: Frankfurter Rundschau, 23.03.2022, S. 26/27 [„Selenskyjs moralische Autorität beruht auf etwas sehr Einfachem: Er braucht nicht zu lügen“] - Das H-Wort ist kontaminiert. Fragen an den Soziologen Ulrich Bröckling [Interview mit Peter Michalzik], in: Schauspiel Stuttgart, Spielzeit 2021/22. Worauf warten wir endlich, S. 18/19
- Héros con y sin capa. Entrevista con el sociólogo alemán Ulrich Bröckling [Interview mit Andrés Lomeña], in: Huffpost España, 01.09.2021, https://www.huffingtonpost.es/entry/heroes-con-y-sin-capa-heroes-postheoricos-ulrich-brockling_es_612e4a6ee4b0eab0ad90d8a6
- „In Krisenzeiten wächst der Heldenhunger“ [Interview mit Tomo Pavlovic], in: Stuttgarter Zeitung, 27./28.03.2021, S. M 2
- Selbstoptimierung als Kunst der Selbsterniedrigung [Interview mit Riccarda Gleichauf], in: Faust-Kultur, 18.03.2021, https://faustkultur.de/4564-0-Corona-Culture-Talks-Der-Kultursoziologe-Ulrich-Broeckling.html
- „Es stand immer im Raum, dass es auch Kippmomente geben könnte“ [Interview mit Mladen Gladic], in: Welt online, 28.12.2020, https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus223261156/Regieren-in-der-Corona-Pandemie-Es-stand-immer-im-Raum-dass-es-auch-Kippmomente-geben-koennte.html
- „Autor ist der Name für ein Kollektiv, das schwer zu definieren ist“ [Interview mit Wibke Liebhart], in: Soziopolis.de, 03.12.2020, https://www.soziopolis.de/beobachten/wissenschaft/artikel/autor-ist-der-name-fuer-ein-kollektiv-das-schwer-zu-definieren-ist/
- Coronahelden – ein Abgesang, in: WirtschaftsWoche, 26/2020, 19.06.2020, S. 42/43
überarbeitete Übersetzung ins Englische: Corona heroes. An obituary, in: Rosa Mercedes, 02, 12.06.2020, https://www.harun-farocki-institut.org/de/2020/06/12/corona-heroes-an-obituary-2/
erweitert auch in: Geschichte der Gegenwart, 12.07.2020, https://geschichtedergegenwart.ch/nachruf-auf-die-corona-heldinnen/ [Nachruf auf die Corona-Helden] - „Diese merkwürdigen Gestalten“ [Interview mit Andreas Dünser], in: Thema Vorarlberg, Nr. 58, Mai 2020, S. 38/39
- „Heldenfiguren sind Problemanzeiger“ [Interview mit Phillip Kampert], in: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 04.04.2020, S. 22
- „Wir werden die Helden nicht los“ [Interview mit Thomas Steiner], in: Badische Zeitung, 14.03.2020, Magazin, S. III
- Heldentum im Wandel, in: Spektrum Wissenschaft. Spezial Archäologie Geschichte Kultur, 4/2019, S. 6-9 [zus. mit Ralf von den Hoff]
- Die unhintergehbare Differenz. Was verweist von 68 und Tunix auf Neoliberalismus und den grassierenden Zwang zur Selbstoptimierung? Und was weist darüber hinaus? [Gespräch mit Felix Klopotek], in: Anina Falasca/Annette Maechtel/Heimo Lattner (Hg.): Wiedersehen in TUNIX! Ein Handbuch zur Berliner Projektekultur, Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt, Nr. 7, Dez. 2018, S. 62-71
- Marx kam erst später, in: Soziopolis.de, 10.10.2018 [Warum Marx? III], https://www.soziopolis.de/erinnern/jubilaeen/artikel/warum-marx-iii/
- Postheroische Helden. Konturen einer Zeitdiagnose, in: Exzellenzcluster Kulturelle Grundlagen von Integration, Universität Konstanz, Themen Thesen Texte 07/18, S. 21-23
- Die Formen der Macht. Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Bröckling [Interview mit Michael Isenberg], in: Volkstheater Wien (Hg.): Emilia Galotti [Programmheft 41], Apr. 2018, o.P.
- Zum Guten erziehen? [Interview mit Elisa Rheinheimer-Chabbi], in: Publik Forum, Nr. 9/2018, 11.05.2018, S. 16
- Die Logik der Sozialwelt. Interview mit Günter Dux, in: soziopolis.de, 15.05.2018, https://soziopolis.de/verstehen/was-tut-die-wissenschaft/artikel/die-logik-der-sozialwelt/ [zus. mit Axel Paul]
auch in: Bröckling/Paul (Hg.): Aufklärung als Aufgabe der Geistes- und Sozialwissenschaften, S. 125-159 - Hochschulreform und Studentenbewegung in Freiburg, in: Günther Hörmann, Institut für Filmgestaltung Ulm e.V. (Hg.): Filme zur Studentenbewegung 1967-1969, Begleitheft zur DVD-Box, Fridolfing: Absolut Medien 2018, S. 21-32 [zus. mit Sylvia Paletschek]
- „Wir leben in einer Projektwelt“ [Interview mit Elisa Rheinheimer-Chabbi], in: Publik Forum, Nr. 1/2018, 12.01.2018, S. 44/45
- Achtsamkeitstraining statt politischer Kritik , in: Badische Zeitung, 01.09.2017 [Interview mit Thomas Steiner]
- Bedenkenswert. Eine Außenansicht in: Spektrum der Mediation, H. 67, 2. Quartal 2017, S. 40-43 [Interview mit Roland Kunkel]
- Can the Entrepreneurial Self Tweet?/Kann das unternehmerische Selbst twittern? [Interview], in: Texte zur Kunst, 26. Jg. (2016), H. 104 (Dez), S. 66-75
- Imagining the Future [Gespräch mit Sabine Hake], in: FRIAS News 13 (Dez 2016), S. 8-11
- „Man will Angst haben“ [Interview mit Thomas Steiner], in: Badische Zeitung, 12.03.2016, Magazin, S. III
- Was ist Ordnung?, in: GEO, H. 01/2016 (Jan), S. 94
- Weder gebeugt noch gehetzt [Ansprache zur Verabschiedung von Hermann Schwengel am 23. Juli 2014], in: Freiburger Universitätsblätter, H. 210, 54. Jg. (2015), H. 4 (Dez), S. 67-71
- Ulrich Bröckling: „Vivimos en el imperativo de ser todos empresarios y tener éxito de mercado“ [Interview mit Gustavo Sierra], in: Clarin [Buenos Aires], 18.10.2015
- Gut aufgestellt, in: Ratio. Neues vom RKW Baden-Württemberg, 21. Jg. (2015), Nr. 4, S. 17/18
- Ankommen, in: Jos Fritz Buchhandlung, 40. Gratulationen zum Geburtstag 25. April 2015, S. 6/7
- „Projekte“ statt langfristiger Bindung? Soziologe Ulrich Bröckling zu den Problemen vieler Vereine, in: Acher- und Bühler Bote, 08.04.2015 [Interview mit Christine Storck]
- Hermann Schwengel zum Gedenken, in: Freiburger Universitätsblätter, H. 206, 53. Jg. (2014), H. 4 (Dez.), S. 156-158
- The Preventive Imperative, in: Priyanka Jain: Homo Calculus. A story in pictures, o.O. 2014 [Kunstbuch]
- „Zeichen der gesellschaftlichen Zugehörigkeit“ [Interview mit Monika Olheide], in: Südkurier, 20.09.2014
- Wolfgang Eßbach 70 Jahre alt, in: Freiburger Universitätsblätter, H. 203, 53. Jg. (2014), H. 1 (März), S. 72/73
- Jeder Mensch ein Künstler. Jeder Mensch ein Unternehmer. Resonanzen zwischen künstlerischem und unternehmerischem Feld, in: Klangzeitort. Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM „Hanns Eissler“ [Programmflyer], Teil 1: Sep./Okt. 2013, Teil 2: Nov. 2013, Teil 3: Dez. 2013, Teil 4: Jan. 2014
- „Jeder ist selbst der beste Experte“ [Interview mit Jürgen Reuss], in: Badische Zeitung, 24.10.2013
- „Burnout ist eine Verharmlosung“ [Interview], in: Freiburger Wochenbericht, 23.10.2013
- Vorwort, in: Nele Wulf/Kathrin Hammes/Alisha Schymanski (Hg.): Leuchten und Leuchttürme. Diskursanalytische Studien zur Distinktion im deutschen Bildungssystem, Freiburg 2013, FreiDok: <http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/9149/>, S. 5-7
- Geleitwort, in: Stephanie Garling: Vom Störfaktor zum Operator. Religion im Diskurs der Entwicklungszusammenarbeit, Wiesbaden: Springer VS 2013, S. 5/6
- „Scheitern ist eine Zuschreibung“ [Interview mit Ivo Bozic], in: Jungle World, Nr. 17, 27.04.2013
- „Allein der Markterfolg ist der Index, das Richtige getan zu haben“ [Interview mit Till Schmidt], in: Hinterland, Nr. 20, Jul. – Sep. 2012, S. 24-26
- „Visonen nach Feierabend“. Früher forderten Chefs Anpassung, heute Kreativität. Arbeiten wir des halb freier? Nein, sagt der Soziologe Ulrich Bröckling [Interview], in: ZEIT Campus, Beilage Berufsbilder, Nr. 4, Jul./Aug. 2012, S. 8/9
- Jeder ist seines Unglückes Schmied. Besser, kreativer, flexibler: Wenn sich selbst zu entwickeln bedeutet, sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Der Soziologe Ulrich Bröckling über den Zwang zur Selbstvermarktung [Interview mit Angelika Brauer], in: Der Tagesspiegel, 19.05.2012
- Die Arbeit des unternehmerischen Selbst, in: Gegenblende. Das gewerkschaftliche Debattenmagazin, Ausgabe 14 (Mär/Apr 2012)
- Diktat des Komparativs [Interview mit Oliver Koch], in: OPAK, #11, Feb.-Apr. 2012, S. 22-25
- „Visionen sind eine Mobilisierungstechnik“ [Interview], in: edition:schwaben, 6. Jg., Ausgabe 03/2011, S. 31/32
- Das Ende der Selbstverwirklichung [Gespräch mit Schorsch Kamerun], in: Centraltheater Leipzig: Programmheft zu „Das Ende der Selbstverwirklichung. Ein Selbstüberbietungsparcours als begehbare Konzertinstallation“ von Schorsch Kamerun, Leipzig o. J. (2011), S. 4-12
- „Kreativität ist vergiftet“. Über Kritik am Kapitalismus, die zur Antwort auf Innovationszwänge wird [Interview], in: Radio Corax 95.9 Halle/S. [Programmheft], Jun 2011, o.S. (3/4)
- „Die Verantwortung für die Zukunft wird privatisiert“ [Interview], in: Berliner Zeitung, 01.02.2011
- „Kreativ? Das Wort ist vergiftet“ [Interview], in: Die Zeit, Nr. 45, 04.11.2010, S. 50/51.
- „Die perfekte Biografie gibt es nicht“ [Interview], in: die tageszeitung, Silvester 2009/Neujahr 2010, S. 10 [Sonderausgabe „Unsere Agenda 2010]
- „Weder dümmer noch schlauer“ [Interview über studentisches Engagement], in: Powision. Magazin am Institut für Politikwissenschaft [Leipzig], 4. Jg. (2009), H. 2, Okt, S. 50-54
- „Krankheit erlaubt man sich nicht“. Ein Soziologe über die Arbeitswelt [Interview], in: Süddeutsche Zeitung, 15.07.2009, S. 2
- „Wir sind gezwungen, frei zu sein“ [Interview], in: fit im job, 4. Jg., Nr. 3, Jun/Jul 2009, S. 4-6
- „Das ist Alarmismus“ [Interview], in: Kreuzer. Das Leipziger Magazin, H. 06/2008, S. 14.
- Es knirscht an allen Ecken und Enden [Interview], in: Uncover. Das Online-Magazin aus der Leipziger Journalistik, 19.02.2008
- Optimiere dich! [Interview], in: Schweizerische Monatshefte, H. 959, Feb./Mär 2008, S. 34-36
- Differenz von der Stange [Interview zus. mit Wolfgang Fach], in: Wirtschaftswoche, Nr. 45, 5.11.2007, S. 32-36
- Mut zur Gelassenheit. Ein Interview mit Ulrich Bröckling, in: Powision. Magazin am Institut für Politikwissenschaft [Leipzig], Ausg. 2, WS 06/07 / SS 07, S. 21/22
- Aus dem Leben einer Ich-AG, in: Badische Zeitung, Magazin, 24.1.2004
gekürzt auch in: Frankfurter Rundschau, FR Plus Kultur, 19.2.2004 [Vorhölle des Kapitalismus] - Ist Gewalt kontrollierbar? [Interview], in: Badische Zeitung, 11.4.2003, S. 33
- Souveräne Zicken. Auf der Überholspur: Frauen-Erfolgsratgeber und der weibliche Weg zu Ruhm und Glück, in: Badische Zeitung, 11.3.2002
- „Handle unternehmerisch!“. Der total selbständige Mensch ist eine Wunschvorstellung [Interview], in: HandelsZeitung [Zürich], 7.11.2001
- Ein Publizist des zwanzigsten Jahrhunderts. Zum hundertsten Geburtstag von Walter Dirks, in: Badische Zeitung, Magazin, 5.1.2001
- Ich & Co.: Besser, Schneller, Schlanker, in: Badische Zeitung, Magazin, 26.8.2000
Lexikonartikel, Rezensionen und weitere Arbeiten
- „Gouvernementalität“, in: Daniel Wrana/Alexander Ziem/Martin Reisigl/Martin Nonhoff/Johannes Angermüller (Hg.): DiskursNetz. Wörterbuch der interdisziplinären Diskursforschung, Berlin: Suhrkamp Verlag 2014, S. 169-170
- „Gouvernementalität“, in: Martin Hartmann/Claus Offe (Hg.): Politische Theorie und Politische Philosophie. Ein Handbuch, München: Verlag C.H. Beck 2011, S. 212-213
- „Anarchismus“, in: Metzler Lexikon Religion. Gegenwart – Alltag – Medien, Hg. von Christoph Auffarth, Jutta Bernard und Hubert Mohr, Bd. 1, Stuttgart/Weimar: Metzler Verlag 1999, S. 56-58
- „Dirks, Walter“, in: Manfred Asendorf/Rolf von Bockel (Hg.): Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten. Ein Lexikon, Stuttgart: Verlag J.B. Metzler 1998, S. 135-137
Interventionen zur Hochschulpolitik
- Thesen zur Exzellenzstrategie im Rahmen des Podiums Statements Politische Absichten des Exzellenzwettbewerbs auf der Veranstaltung Wettbewerb um Exzellenz – Was soll das? Ein kritischer Diskussionsabend à la carte. Universität Freiburg, 28.4.2017.
Videos und Podcasts
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„Lehren, was man nicht weiß.“ Soziologische Aufklärung in der Zuspätmoderne
Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Ulrich Bröckling
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„Zuspätmoderne? Politiken der Apokalypse in der Gegenwart“
Ein Vortrag von Prof. Dr. U. Bröckling
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Mediation als soziale Technologie pastoraler Machtausübung
Mit Ulrich Bröckling
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„Gute Hirten führen sanft“.
Ulrich Bröckling, Andreas Urs Sommer und Christian Dries im Gespräch
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Postheroische Gesellschaft? Konturen eine Zeitdiagnose
Katholische Akademie Freiburg
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Hamburger Mittagsgespräche: Postheroische Helden
Evangelische Akademie der Nordkirche
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VORDENKEN.NACHDENKEN.#14 Das verantwortungsvolle »Selbst« in der Krise, mit Prof. Ulrich Bröckling
Bürgerbühne im Kleist Forum
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Wo Helden die Bühne betreten, besteht Anlass zur Sorge.
Katholische Akademie Freiburg
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Was tun mit Starken Männern?
Episode 16 des Mittelweg 36-Podcasts
Promotionsprojekte
Abgeschlossene Promotionsprojekte
- Elisabeth Pönisch: Die Ordnung der Zwangsgemeinschaft. Ausgeschlossen im ‚Judenhaus‘.
- Dr. Clara Arnold: Wenn Autorität zum Problem wird. Eine historisch-soziologische Studie der Autoritätsforschung (1929-1961).
- Dr. Kim Hagedorn: Traum – Subjekt – Gesellschaft. Eine kultursoziologische Betrachtung des nächtlichen Träumens.
- Dr. Lukas Potsch: Vom Umgang mit dem ‚Tod‘ des Staates. Eine Ideengeschichte des Bürgerkriegs im politischen Denken der Moderne.
- Dr. Alexander Mitterle: Stratifikationen der Hochschulbildung. Eine Untersuchung von vertikalen Differenzierungsbestrebungen im Beispiel ausgewählter privater Hochschulen in Deutschland.
- Dr. Anna-Verena Nosthoff: Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst.
- Dr. Annekathrin Müller: Die kuratierte Community als Arbeitsort. Eine ethnographische Untersuchung der ‚Factory Berlin‘.
- Ole Bogner: Die Ökologie der Psyche – Umgebungswissen und Subjektivierungsweisen.
- Dr. Nele Wulf: Nichtwissen: Konstruktion, Selektion und Bewertung in der nuklearen Entsorgung Schwedens.
- Dr. Michael Schüßler: Sprache und Interaktionsform. Aspekte einer materialistischen Theorie des Leibes.
- Dr. Adam Bednarsky: Diskriminierung und Antidiskriminierung am Beispiel sächsischer Amateurfußball-Vereine (Universität Leipzig)
- Dr. Matthias Leanza: Die Zeit der Prävention. Eine Genealogie der Krankheitsvorbeugung
- Dr. Cornelia Schendzielorz: Berufliche Soft Skill Trainings: Aushandlungsraum einer sozial akzeptablen Subjektivität
- Dr. Christian Müller: Doing Jazz: Zur Konstitution einer kulturellen Praxis
- Dr. Annemarie Matthies: Spielbälle der Verhältnisse. Neuverhandlungen arbeitsweltlicher Ordnungen im Medium Literatur.
- Dr. Jonas Helbig: Der Opportunist. Eine Genealogie
- Dr. Kati Kauppinen: Subjects of Aspiration. A Nexus Analysis examination of the discursive processes of neoliberal governance in a post-feminist women’s magazine (University of Jyväskylä, Finnland)
- Dr. Stephanie Garling: Vom Störfaktor zum Operator. Die Wahrnehmung von Religion in gegenwärtiger deutschsprachiger Entwicklungszusammenarbeit (Universität Leipzig)
- Dr. Sebastian J. Moser: Pfandsammler. Soziologische Erkundungen einer urbanen Sozialfigur.
- Dr. Florian Heßdörfer: Gründe im Sichtbaren. Subjektivierungstheoretische Sondierungen im visuellen Feld.
- Dr. Robert Feustel: Grenzgänge. Kulturen des Rauschs seit der Renaissance (Universität Leipzig)
- Dr. Mathias Stuhr: Mythos New Economy. Die Arbeit an der Geschichte der Informationsgesellschaft (Universität Leipzig)
Laufende Promotionsprojekte
- Nils Haacke: Anomische Komplexität. Ein systemtheoretisches Deutungsangebot zu strukturellen Dysfunktionalitäten und deren Symptomatik in den westlichen Demokratien.
- Roman Kiefer: Zwischen Privileg und Reparatur – Subjektivierungspraktiken des Gap Years
- Karina Korecky: Psychiatrie und Subjektivität im Wandel. Erfahrungen von Patientinnen und Patienten psychiatrischer Einrichtungen von den 1960er Jahren bis heute.
- Felix Hempe
- Jakob Zey: Ironie und Bullshit. Wege und Grenzen eines satirischen Umgangs mit der Post-Truth-Gesellschaft
- Lena Herbers: Recht. Pflicht. Widerstand? Gesellschaftliche Konzeptionen von zivilem Ungehorsam aus der Perspektive der Rechtsprechung sowie von Aktivist*innen im zeitlichen Vergleich (von 1975 bis heute)