Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Schildes

Zukunftsagenda ‘UFR 2040’

Wissen. Wirkung. Wandel.

Die Universität Freiburg gehört zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Ihre große Fächerbreite verbindet wissenschaftliche Exzellenz in der Tiefe mit einer ausgesprochenen interdisziplinären Stärke. Forschende aus den Geistes-, Sozial-, Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Universitätsmedizin arbeiten gemeinsam an neuen Lösungen und Antworten für die drängenden Probleme und Fragen unserer Zeit.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1457 steht die Universität Freiburg für wissenschaftliche Qualität, Offenheit, die Fähigkeit, sich immer wieder zu erneuern und die Bereitschaft, ihr Handeln zu reflektieren und ihre Bedeutung für die Gesellschaft sichtbar zu machen. Möglich wird das durch die Menschen, die Teil ihrer Gemeinschaft sind: Sie bringen Wissen, Ideen und Werte aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen ein, bereichern die akademische Tradition, führen sie weiter und gestalten eine vielstimmige und verantwortungsbewusste Gemeinschaft des Lernens, Lehrens und Forschens.

Dieses Miteinander wirkt weit über den Campus hinaus. Zusammen mit der Universitätsklinik, den Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten sowie Partner*innen aus Stadt und Region, Wirtschaft, Politik und Kultur bildet die Universität Freiburg eines der stärksten Forschungs- und Transferökosysteme Europas. In diesem Verbund bringt sie ihr Wissen ein und arbeitet gemeinsam mit anderen daran, Teilhabe und Zusammenhalt zu festigen, Innovationen zum Wohle der Gesellschaft zu fördern und Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu sichern.

Aus Freiburg nach Europa und in die Welt

Was in Freiburg und der Region gewachsen ist, führt die Universität über Ländergrenzen hinweg fort: Als Mitbegründerin des Universitätsverbunds EUCOR – The European Campus gestaltet sie seit Jahrzehnten wissenschaftliche Zusammenarbeit in der trinationalen Metropolregion am Oberrhein. Über die Europäische Universitätsallianz EPICUR und die League of European Research Universities (LERU) ist sie mit Partneruniversitäten in ganz Europa verbunden und setzt Impulse für die Entwicklung europäischer Forschung, Lehre und Wissenschaftspolitik.

Weltweit pflegt die Universität Freiburg Kooperationen mit führenden Hochschulen in Nordamerika, Asien, Australien und Afrika. Diese Partnerschaften gründen auf Vertrauen, wissenschaftlicher Stärke und dem Bewusstsein, als Universität Verantwortung in einer global vernetzten Welt zu übernehmen.

Zukunftsagenda ‘UFR 2040’

Diese Haltung formt auch den Blick der Universität Freiburg auf die kommenden Jahre. Mit ihrer Zukunftsagenda ‘UFR 2040’ schreibt sie ihre gewachsene akademische Kultur fort, verbindet sie mit langfristigen Perspektiven und entwickelt sich als Organisation stetig weiter. In einer Zeit tiefgreifender ökologischer, technologischer und sozialer Umbrüche und Unsicherheiten lebt sie Stabilität und Erneuerung zugleich und bleibt dadurch handlungsfähig. Ihre Geschichte und ihre Strukturen sorgen für Kontinuität und verlangen gleichzeitig, sich selbst kritisch zu befragen und zu verändern. Ihre inter- und transdisziplinäre Forschung stiftet Orientierung, ihre Lehre fördert kritisches Denken und Selbstreflexion, und ihr Transfer verbindet Wissenschaft, Gesellschaft und Praxis in einem wechselseitigen Austausch.

Der im Wettbewerb der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern eingereichte Antrag „The Future Research University: Sparking Change That Matters“ baut auf diesem Profil auf und hat zum Ziel, die Weiterentwicklung der Universität zu fördern und zu beschleunigen. Der strategische Kurs der Universität Freiburg steht jedoch unabhängig davon fest: Er beruht auf der Überzeugung, dass wissenschaftliche Erkenntnis und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken müssen, um Zukunft zu gestalten und demokratische Kultur, Wohlstand und Lebensqualität zu sichern.

Grafik mit Regenbogenverlauf

Ein Prozess, der Perspektiven verbindet

Die Universität Freiburg führt in ihrer Zukunftsagenda ‘UFR 2040’ die zentralen Linien ihrer bisherigen strategischen Arbeit zusammen – darunter die Struktur- und Entwicklungsplanung der Jahre 2024 bis 2028, die Entwicklung ihres Leitbilds, die Schärfung ihres Forschungsprofils, den Wettbewerb „Europäische Hochschule“ sowie die Exzellenzstrategie – und bündelt sie zu einem gemeinsamen Kurs.

Die Agenda ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, in den Erfahrungen, Analysen und Ideen aus allen Bereichen der Universität eingeflossen sind. Forschende, Lehrende, Mitarbeitende aus Verwaltung, Service und Technik und Studierende haben in unterschiedlichen Formaten Zukunftsthemen diskutiert, Maßnahmen erarbeitet und Projekte umgesetzt.

Eine enge Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Stadt und Region sowie aus nationalen, europäischen und internationalen Wissenschaftsnetzwerken hat diesen Prozess ergänzt. Auf dieser Grundlage ist ein gemeinsamer Rahmen entstanden, in dem vielfältige Perspektiven zur Weiterentwicklung der Universität zusammenwirken. Die Umsetzung wird fortlaufend begleitet, Ergebnisse werden geprüft und neue Entwicklungen aufgegriffen.

Wandel entlang von fünf Entwicklungspfaden

Strategie bedeutet für die Universität Freiburg, Orientierung zu geben, den eigenen Weg vorausschauend zu gestalten und sinnhaft zu handeln. Die Zukunftsagenda beschreibt, wie die Universität ihre Vision Schritt für Schritt verwirklicht. Fünf strategische Entwicklungspfade zeigen, in welche Richtung sie sich in Forschung, Lehre, Transfer, Universitätskultur und Governance bewegt. Im Zusammenspiel machen diese Entwicklungspfade sichtbar, wie sich die Universität als Ganzes verändert. Sie verbinden langfristige Perspektiven mit gelebter Praxis, bauen auf den bestehenden Stärken auf und schärfen das Profil der Universität für die Zukunft.

Forschung, die Wirkung entfaltet

Lehre, die für das Morgen befähigt

Transfer, der Verständigung schafft

Universitätskultur, die verbindet und stärkt

Governance, die Veränderung ermöglicht

Veröffentlichung 2026

Die Zukunftsagenda ‘UFR 2040’ verdeutlicht den Weg, den die Universität Freiburg eingeschlagen hat, um sich als forschungsstarke, vernetzte und verantwortungsbewusste Universität im 21. Jahrhundert weiterzuentwickeln. Die Agenda wird derzeit für ein breites Publikum aufbereitet und 2026 hier veröffentlicht.

Das Siegel der Universität Freiburg