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Artenvielfalt, Ernährung und Gesundheit

Tandemvortrag mit Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein zum Thema „Biodiversität und Ernährung: Warum sind wilde Bestäuber wichtig?" und Prof. Dr. med. Roman Huber zum Thema „Was ist gesunde Ernährung?"
Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein: Biodiversität und Ernährung: Warum sind wilde Bestäuber wichtig?

Ein Großteil unserer Lebensmittel ist mit Biodiversität verknüpft. Anhand der Bestäubung von Kulturpflanzen wird in dem Vortrag beleuchtet, warum es nicht ausreicht auf eine Biene, die Honigbiene, als eine von 20.000 Wildbienenarten, zu setzen, um die Bestäubungsleistung nachhaltig zu sichern. Ein naturnahes Management der Agrarlandschaft ist nötig, um Artenvielfalt für die pflanzliche Lebensmittelproduktion zu nutzen. Die Bestäubung durch Vielfalt bringt Sicherheit im Klimawandel. Weiter kann die Bestäubungsweise die Mikronährstoffzusammensetzung und damit Qualität von Früchten beeinflussen. In einer Welt ohne Bienen und andere blütenbesuchende Insekten, würden uns essentielle Vitamine verloren gehen. Wollen wir diese zukünftig durch Chemie ersetzen? Mit dieser und weiteren Fragen im Spannungsfeld Landwirtschaft, Biodiversität und Ernährung werden sich die Zuhörer an diesem Abend beschäftigen.

 

Prof. Dr. med. Roman Huber: Was ist gesunde Ernährung?                                                                                                                                     Welche Nahrungsmittel spielen welche Rolle für Gesundheit und Krankheit? Prof. Huber bietet einen Überblick über die Rolle von Nahrungsmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft, ihren Einfluss auf Gesundheit und Krankheit und nimmt hierbei mehrere Perspektiven ein: Was sollten Menschen mit westlichem Lebensstil besonders berücksichtigen? Welche Besonderheiten gelten in sogenannten „Entwicklungsländern“, und welche individuellen Faktoren spielen eine Rolle für eine gesunde Ernährung?

Zur Veranstaltungsreihe "Alles im Blick? Interdisziplinäre Vortragsreihe Nachhaltigkeit"

Von grüner Chemie über nachhaltige Technik hin zu sozialer Gerechtigkeit und Naturphilosophie. Die interdisziplinäre Vortragsreihe führt Nachhaltigkeit zum Wintersemester 2021/22 als Querschnittsthema aller Fachbereiche ein.

Hintergrund der Vortragsreihe:

Klimawandel, Ungleichheiten oder Ressourcenverschwendung: Keine Nachhaltigkeitsherausforderung kann von einer Disziplin alleine gelöst werden. Eine Vielfalt an Perspektiven und interdisziplinäre Ansätze sind notwendig, um die Nachhaltigkeitsherausforderungen umfassend und effektiv anzugehen.

Das Team hinter der Vortragsreihe versteht Nachhaltigkeit als einen kontinuierlichen Prozess hin zu einer ökologisch tragfähigen und sozial gerechteren Gesellschaft, in der den Bedürfnissen heute lebender und zukünftiger Generationen Rechnung getragen wird. Mit diesem Verständnis geht es im Laufe der Vortragsreihe darum, natur-, sozial- und geisteswissenschaftliche sowie technische Ansätze zur Nachhaltigkeit kennenzulernen, Synergien, Konflikte und offene Fragen zu entdecken und durch den Austausch gemeinsam von und mit den Referent*innen und teilnehmenden Studierenden zu lernen.

Regelmäßiger Termin:

Die Vortragsreihe findet vom 20.10.2021 bis 09.02.2022, Mittwochs, 18.00 – 19.30 Uhr im Live-Stream, übertragen aus der Universitätsbibliothek, statt.


Webseite:
https://www.zfs.uni-freiburg.de/de/zertifikat-nachhaltigkeit/oeffentliche-vortragsreihe

Interne Verantwortlichkeit:
Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW), Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS)

Kontakt:
Victoria Klotz
zertifikat-nachhaltigkeit@zfs.uni-freiburg.de