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2020 | BMBF-Programm „Weltspeicher“

Freiburger Projekt zur Batterieforschung in das BMBF-Programm „Weltspeicher“ aufgenommen
2020 | BMBF-Programm „Weltspeicher“

Ein neues Speicherkonzept aus Freiburg soll die ländliche Elektrifizierung durch Photovoltaik im globalen Süden verbessern. Foto: Balance of Storage Systems BOS AG

Die heute verfügbaren Lithium-Ionen-Batterien für die E-Mobilität werden vor allem auf die Steigerung der Leistungsdichte hin optimiert. Bei der stationären Stromspeicherung für die ländliche, dezentrale Elektrifizierung sind die Anforderungen an Batterien jedoch andere: Sie sollen günstig sein, aus gut verfügbarem Material bestehen, einfach zu recyclen sein, eine robuste Zellchemie besitzen und im Gesamtsystem nicht allzu komplex sein. Um diese Gegensätze zu vereinen, erarbeitet die Nachwuchsgruppe „Elektrochemische Energiesysteme" am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. ein neues Speicherkonzept. Dieses kombinieren die Forschenden unter der Leitung von Dr. Matthias Breitwieser und Dr. Severin Vierrath mit einem skalierbaren und intelligenten Batteriesystem. Das Projekt „Plug-In" wurde nun in das Programm „Weltspeicher" aufgenommen. Mit diesem Programm möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Ideen unterstützen, die das Potential für Sprunginnovationen haben, und deren Umsetzung beschleunigen. Die zwölfmonatige Konzeptphase des Konsortiums aus Baden-Württemberg beginnt am 1. Juni 2020. Im Anschluss fördert das BMBF bis zu zwei der derzeit bewilligten „Weltspeicher"-Projekte mit bis zu fünf Millionen Euro über eine

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