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Soziologie

22.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum, Einzelvortrag | Die Parlamentswahlen in der Schweiz 2019: Analysen. Argumente. Ansichten (Dr. Dieter von Schrötter, Universität Freiburg)

Bei den Wahlen zwei Tage zuvor wählten die stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer die 200 Mandatsträger des Nationalrates (1. Kammer) sowie 45 der 46 Mitglieder des Ständerates (2. Kammer, Vertretung der Kantone) der Schweiz neu. National- und Ständerat bilden gemeinsam die Bundesversammlung. Die 51. Legislaturperiode wird vier Jahre dauern.

23.10.2019 von 19:00 bis 21:00 Großer Saal, Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 16

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Grundlagen eines ganzheitlichen Kulturbegriffs. Etymologische Perspektiven (Jürgen Bolten, Jena)

Der Kulturbegriff ist aufgrund der Vielzahl von Bedeutungen, die ihm zugeschrieben werden und nicht zuletzt auch als Resultat diverser semantischer (Rechtfertigungs-)Kämpfe ein vielfältiger. Unter diesem Aspekt stellt sich die Kulturbegriffskultur als ein insgesamt wenig konstruktives Feld dar. Dies hat in jüngster Zeit - gerade innerhalb der Kulturwissenschaften - mehrfach zu dem Plädoyer geführt, den Kulturbegriff am besten ganz aufzugeben. Das wird schwerlich funktionieren. Ein Blick in die Etymologie des Kulturbegriffs lässt allerdings eine Systematik transparent werden, die ein sehr modernes, ganzheitliches Verständnis von 'Kultur' nahelegt. Prof. Dr. Jürgen Bolten hält an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Professur für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation inne. Er ist u.a. Vorstandsvorsitzender des Hochschulverbands für Interkulturelle Studien IKS (Würzburg), des Kulturwissenschaftlichen Instituts Leipzig und von Interculture.de, e.V. (Jena).

24.10.2019 von 12:00 bis 13:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1009

Colloquium politicum: FRIAS Lunch Lecture Series | What is a scientific model? (PD Dr. Tobias Henschen, Epistemology & Theory of Science, University College Freiburg)

Was ist ein wissenschaftliches Modell, wo liegen seine Stärken, Schwächen und Grenzen? Warum sind Modelle für die Wissenschaft so wichtig?

24.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek

Die zeitliche Dimension der Muße | Unruhe als Passion: Zur Lage der Muße (Die zeitliche Dimension der Muße) (Prof. Dr. Ralf Konersmann , Kiel)

Unruhe als Passion

24.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1010

Konturen der nächsten Gesellschaft | Kritik der offenen Gesellschaft (Prof. Dr. Wolfgang Engler, Berlin)

In der Einleitung zu seinen „Studien zur nächsten Gesellschaft" sprach der Soziologe Dirk Baecker 2007 von den noch undeutlichen Konturen dieser nahen Zukunft. Gut zehn Jahre später haben jene Konturen entweder an Deutlichkeit gewonnen, oder es gilt, ihre fortdauernde Undeutlichkeit besser zu verstehen. Der Wunsch nach einem besseren und tieferen Verständnis dessen, was in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, durch zunehmende Ungleichheiten, durch Migrationsbewegungen und durch die Begleiterscheinungen des Klimawandels „auf uns zukommt", ist überall in der Gesellschaft zu spüren. Dass diese Phänomene die nähere Zukunft bestimmen werden, ist nicht mehr fraglich. Offen ist jedoch, was das für die Struktur und die Kultur der nächsten Gesellschaft bedeutet und mit welchen politischen und sozialen Folgen wir zu rechnen haben.

25.10.2019 von 18:30 bis 21:00 Universität, Gebäude KG 2, HS 2004

Colloquium politicum Einzelveranstaltung | Streitgespräch & Diskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen – Rettungsanker oder Sargnagel des Sozialstaats? (Friederike Spiecker, Prof. Dr. Bernhard Neumärker, Berlin, Freiburg)

Analyse eines kontroversen bedeutenden gesellschaftlichen, fiskalischen und ökonomischen Themas und Kampfbegriffs

29.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Maximilianstr. 15, Seminarraum EG

Technik im Alltag | Alltag und Körperwissen mit digitaler Gesundheitsvermessung: Kulturanthropologische Betrachtungen von Software und Mensch-Daten-Beziehungen (Dr. Katrin Amelang, Universität Bremen)

Technik im Alltag - Gender, Wissen, Utopien und Ethiken in gesellschaftlicher Verhandlung

19.11.2019 von 18:00 bis 20:00 Maximilianstr. 15, Seminarraum EG

Technik im Alltag | Disziplinierende Zukunftsdiskurse. Gesellschaftliche Verhandlungen über Arbeit "4.0" (Dr. Johannes Müske, Universität Freiburg)

Technik im Alltag - Gender, Wissen, Utopien und Ethiken in gesellschaftlicher Verhandlung

03.12.2019 von 18:00 bis 20:00 Maximilianstr. 15, Seminarraum EG

Technik im Alltag | Imagine Drones! Sozio-technische Imaginäre ziviler Drohnen (Dr. Maximilian Jablonowski, Universität Zürich)

Technik im Alltag - Gender, Wissen, Utopien und Ethiken in gesellschaftlicher Verhandlung

13.12.2019 von 19:30 bis 21:30 Kommunales Kino Freiburg, Urachstr. 40

Filmabend | Mariannes noires (Maya Alou und Rufine Songue (Here and Black), Freiburg)

Mariannes noires Regie: Mame-Fatou Niang und Katyie Nielsen (F/USA 2016, 83 min., OmU) Die Mariannenfigur ist eine allegorische Darstellung der französischen Revolution, Sinnbild des Kampfes für die nationalen Ideale und die Befreiung von Unterdrückung. Doch wer reißt heute das Hemd auf oder krempelt die Ärmel hoch – und wer wird wahrgenommen in der französischen Gesellschaft? Was bedeutet es heute überhaupt, sich in seinem täglichen Lebenskampf als „französisch“ zu definieren – und was bedeutet es als Schwarze Frau? Diese Fragen wirft der Dokumentarfilm Mariannes noires von Mame-Fatou Niang und Katyie Nielsen auf, der mosaikhaft sieben sehr unterschiedliche Schwarze französische Frauen portraitiert: Die Künstlerinnen, Unternehmerinnen, Intellektuellen sprechen über ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Sorgen, ihre Auseinandersetzungen mit sich selbst und der Gesellschaft, die sie umgibt. Einführung und dt. Untertitel: Maya Alou und Rufine Songue (Here and Black) Eintritt: 7 € / 5 €

20.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum | Rechtspopulismus in der Mitte der Gesellschaft (Prof. Dr. Beate Küpper, Mönchengladbach)

Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach und stellvertretende Leitung SO.CON – Social.Concepts – Institut für Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit. Sie ist auch Beiratsmitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT). Schwerpunktthemen ihrer Forschung und Lehre sind: Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, Vorurteile, Diskriminierung, Diversity und Integration an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis einschließlich der Begleitung und Evaluation von Praxisprojekten und Fortbildungsprogrammen. Beiratstätigkeit u.a. bei der Amadeu-Antonio-Stiftung und im 2. Unabhängigen Expertenrat Antisemitismus des Deutschen Bundestags (2015-2016), Reaktionsmitglied der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ für Wissenschaft & Praxis (Wochenschau Verlag), Koautorin der von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten “Mitte Studie“ 2015/2016.

21.01.2020 von 18:00 bis 20:00 Maximilianstr. 15, Seminarraum EG

Technik im Alltag | Game of Bosons. Eine Ethnographie über die Reziprozität von Spiel und Kontrolle im Arbeitsalltag der Hochenergiephysik am CERN (Dr. Anne Dippel, Universität Jena)

Technik im Alltag - Gender, Wissen, Utopien und Ethiken in gesellschaftlicher Verhandlung

04.02.2020 von 18:00 bis 20:00 Maximilianstr. 15, Seminarraum EG

Technik im Alltag | Verantwortliche Künstliche Intelligenz aus Sicht der Neurowissenschaften (Dr. Philipp Kellmeyer, Universität Freiburg)

Technik im Alltag - Gender, Wissen, Utopien und Ethiken in gesellschaftlicher Verhandlung

10.02.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Heterodoxe Gemeinschaft. Das Collège de Sociologie (1937-1939) in ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive (Robert Krause, Freiburg)

In Paris unterhielt Hans Mayer als einer der wenigen deutschen Exilanten Verbindungen zum Collège de Sociologie, das unter Leitung von Georges Bataille, Michel Leiris und Roger Callois „das Beziehungsgeflecht zwischen Mythos und Aufklärung“ sezierte (Mayer: Erinnerungen I, S. 239). Dort referierte er am 18. April 1939 über Die Riten der politischen Geheimbünde im romantischen Deutschland. Beabsichtigt ist, Mayers genannten Vortrag sowohl im Kontext seines damaligen Buchprojekts Georg Büchner und seine Zeit als auch der (hinter dem Collège stehenden) esoterischen Groupe Acéphale zu situieren. Aus ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive sind somit Theorie und Praxis von Geheimbünden sowie deutsch-französische Kulturbeziehungen am ‚Vorabend‘ des Zweiten Weltkriegs zu untersuchen. PD Dr. Robert Krause ist akademischer Mitarbeiter am Deutschen Seminar - Neuere deutsche Literatur.