WaldlabOR Oberrhein

Das Teilprojekt der Professur im Rahmen des REGULUS-Projekts „WaldlabOR Oberrhein“ zur Ernährung von Waldmaikäfern ist abgeschlossen.
In unseren Fütterungsexperimenten hat sich gezeigt, dass die Maikäfer-Weibchen mit den getesteten Alternativbaumarten Winterlinde, Spitzahorn und Flaumeiche weniger Eier produzieren können als mit den bislang in den betroffenen Waldgebieten vorhandenen Baumarten Trauben- und Roteichen.
Daraus lässt sich sehr vorsichtig ableiten, dass durch den Einsatz der genannten Alternativ-Baumarten das Maikäfer-Risiko zumindest nicht deutlich steigen wird. Wir können allerdings auch nicht sagen, dass es dadurch sinken wird.

Der Anteil voll entwickelter Eier (1,0 = 100%) bei unterschiedlicher Menge der Nahrungsaufnahme (verzehrte Blattfläche in Quadratmillimeter) bei 80 untersuchten Weibchen des Waldmaikäfers während maximal 18 Tagen Reifungsfraß, gruppiert nach den in der Oberrheinebene heute weit verbreiteten Baumarten Trauben- und Roteiche (Gruppe 1 = rot) und den untersuchten Alternativbaumarten Spitzahorn, Winterlinde und Flaumeiche (Gruppe 2 = blau); die graue Fläche zeigt das 95% Konfidenzintervall.