Vortrag: Kohleausstiegsregionen als gesellschaftliche Raumverhältnisse verstehen und gestalten: Eine sozial-ökologische Perspektive auf Transformationen

Am 25. September 2025 hielt Prof. Dr. Tanja Mölders einen Keynote-Vortrag im Rahmen der Ad-hoc-Gruppe „Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Transformation in den Kohleausstiegsregionen“, die von Daniel Meyer (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) und Dr. Anika Noack (SPRINT – wissenschaftliche Politikberatung PartG) auf dem 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen.
In ihrem Vortrag „Kohleausstiegsregionen als gesellschaftliche Raumverhältnisse verstehen und gestalten: Eine sozial-ökologische Perspektive auf Transformationen“ verband Tanja Mölders theoretische Konzepte sozial-ökologischer Transformation mit lebensweltlichen Realitäten in Kohleausstiegsregionen. Sowohl im Vortrag als auch in der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Frage danach, wie Transformationen aus sozial-ökologischen Perspektiven zu bewerten sind, alles andere als einfach oder eindeutig zu beantworten ist. Auf einen zweiten Keynote-Vortrag von Dr. Uwe Neumann (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) zum Thema „Begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) für den Bund: Ansatz und Zwischenergebnisse“ folgte eine lebendige Podiumsdiskussion, in der es u.a. um Partizipation, Visionen und den Beitrag von Bildung für einen nachhaltigen Strukturwandel ging.
Fotounterschrift: hinten von links nach rechts: Daniel Meyer (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), Andreas Otto (Deutsches Zentrum für Astrophysik), Tanja Mölders (Universität Freiburg), Uwe Neumann (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung), Virginia Kimey Pflücke (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg), Anika Noack (SPRINT – wissenschaftliche Politikberatung PartG), vorne von links nach rechts: Antje Matern (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau), Rabea Pfeifer (Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel, Netzwerkbüro Rheinisches Revier).