museOn | weiterbildung & netzwerk
„Ein Projekt, das uns an der Uni letztlich den Weg zur passgenauen und anspruchsvollen Weiterbildung mit Microcredentials aufgezeigt hat und viele Museumsfachleute angesprochen hat und weiter inspiriert.“
Toni Charlotte Bünemann, Universität Freiburg, Abteilung Bildungstransfer
Was bietet museOn? Weiterbildungen und Open Educational Ressources. Im ZOERR sind einzelne Videos und Materialien verfügbar.
Anfragen und Aufnahme in die Mailingliste für aktuelle Weiterbildungsangebote bitte über kontakt.wb@zv.uni-freiburg.de

Im Projekt „Freiburger Akademie für Museums-, Ausstellungs- und Sammlungswissen“ (FRAMAS) 2014-2020 wurde ein berufsbegleitendes, flexibles und modular aufgebautes Weiterbildungsangebot entwickelt, das mit Online-Modulen arbeitet und sie bei Bedarf und Möglichkeit mit Präsenzphasen kombiniert. 52 Kurse in musealen Themenbereichen führten in Kombination entweder zu Weiterbildungsabschlüssen wie einem Certificate of Advanced Studies (CAS) oder zu einem Diploma of Advanced Studies (DAS). Die Projektförderung endete am 31.12.2020, doch sind stark nachgefragte Kursthemen weiterhin im Angebot der Universität Freiburg zu finden.
Das Projekt „Freiburger Akademie für Museums-, Ausstellungs- und Sammlungswissen“ (FRAMAS) hat als museOn weiterbildung&netzwerk eine breite Palette modularer Angebote für Museumsschaffende und verwandte Berufsgruppen entwickelt. In beiden Förderphasen haben insgesamt 405 Personen bei museOn studiert, es wurden 1761 Kursbelegungen gezählt.
Das museOn-Programm wurde für eine heterogene Zielgruppe konzipiert, deren Weiterbildung individuell gestaltbar ist und in den Berufs- und Familienalltag integriert werden kann. Mit Online-Lehre, einer Webpräsenz und damals auch Blockseminaren vor Ort wendete sich das Programm in erster Linie an Personen, die im weiteren Umfeld von Museen, Sammlungen und Galerien arbeiten und sich berufsbegleitend museologisch weiterbilden wollen, aber auch an Quereinsteiger.
Die besonderen Vorzüge des Projekts bestanden in der Kooperation mit städtischen, regionalen und überregionalen Partnern. Die Projektleitung lag bei Prof. Dr. Ralf von den Hoff und zunächst Dr. Christian Wacker, dann Dr. Ilka Backmeister-Collacott.
Die digitale Abschlusspublikation „weiterbilden – weiterdenken. Digitale wissenschaftliche Weiterbildung für Museen“ gibt umfassende und anregende Einblicke in die Projektarbeit und ihre Erkenntnisse und Ergebnisse. Sie ist online abrufbar: https://freidok.uni-freiburg.de/data/170210
Alle weiteren Veröffentlichungen zum Projekt unter https://www.museon.uni-freiburg.de/akademie/publikationen
Übersicht über alle Veröffentlichungen
Beitrag über das Projekt im Magazin Uni’wissen


Die Programmentwicklung der Module & Teilmodule verlief über mehrere Stufen und erbrachte 52 Kurse. Es konnten Angebote in den sieben Bereichen überblicken, sammeln, ausstellen, vermitteln, vermarkten, managen und digitalisieren belegt werden. Des weiteren wurden Themen wie Digitalisierung von Museen und Museum 4.0 aufgegriffen und entwickelt, um sie auch auf bestimmte Institutionen und Zielgruppen anpassbar zu machen. Mit den Baukastenkursen wurden vielseitige Kombinationen und verschiedene Niveaustufen entwickelt und getestet.
Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt und den Weiterbildungsangeboten (umgekehrt chronologisch)
Webseite ab 2026
Informationen zum Projekt bekommen Sie weiterhin in der Abteilung Bildungstransfer der Universität Freiburg. Das jeweilige Programmangebot ist zufinden auf der landesweiten Weiterbildungsplattform südwissen.de, bei der Museumsakademie der Landesstelle für Museen in Baden-Württemberg sowie auf bundesweiten Plattformen wie hoch-und-weit.de
Historie des Programmangebots
Programmangebot seit 2021
Das museOn-Programmangebot ist in kleinerem Umfang buchbar über das Weiterbildungsportal suedwissen.de. Im Zentralen OER-Repositorium der Hochschulen in Baden-Württemberg – ZOERR sind einzelne Videos und Materialien verfügbar.
Programmangebot 2020 In 2020 hat museOn ein stark nachgefragtes, vielfältiges Minikurs-Programm angeboten.
Programmentwicklung 2019 (auf drei Profillinien konzentriert)
1) „Museumswissen für Volontär*innen“
Das Profilangebot enthielt geeignete museOn-Kurse ergänzt um einen neuen Begleitkurs sowie ein neues Coaching-Angebot für Volontär*innen, den Empfehlungen des Deutschen Museumsbunds (DMB) im „Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat am Museum“ (2. Aufl., 2018) folgend. Auf Wunsch konnten die Teilnehmer*innen später weitere Kurse belegen und einen CAS/DAS erwerben (im dem Wintersemester 2019/20 getestet).
2) „Vermittlungsarbeit und Kooperationen im ländlichen Raum“
Für Mitarbeiter*innen kleiner Museen im ländlichen Raum (Unterstützung der Vermittlungsarbeit und beim Aufbau neuer Kooperationen). Innerhalb dieser in Zusammenarbeit mit einem Berufsverband, dem Länderverband Museumspädagogik Ost e.V., erarbeiteten Profillinie wurde ein eigens entwickelter neuartiger rhythmisierter Wechsel von Präsenz-, Konzept- und Selbstlernphasen getestet (Wintersemester 2019/20).
3) „Innovation und Change im Museum“
Für Personen, die in ihren Institutionen bereits Führungsverantwortung übernehmen oder perspektivisch übernehmen werden.
https://www.bmbf.de/bmbf/de/bildung/studium/offene-hochschulen/offene-hochschulen_node.html
Aktuelle museOn-Angebote über suedwissen-Plattform
Die ursprüngliche museOn-Webseite war bis Ende 2025 erreichbar und wurde aus technischen Gründen abgeschaltet.
Gefördert vom BMBF im Rahmen von Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen
Der Aufbau des Angebots von museOn | weiterbildung & netzwerk wurde im Rahmen des Projekts Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen des BMBF ab 2014 gefördert. Am 1.2.2018 begann die zweite Förderphase des Projekts, die – mit der kostenneutralen Verlängerung – bis zum 31.12.2020 durchgeführt wurde. Nach Projektende ist der Kontakt über kontakt.wb@zv.uni-freiburg.de weiter gegeben.
Ziel des Ausbaus der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen sind neue Wege für Weiterqualifikation, Professionalisierung und Lebenslanges Lernen.

Kontakt: kontakt.wb@zv.uni-freiburg.de