Steckbrief KI4Forst

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Name KI4Forst
FunktionAutomatisierte Erkennung und Kartierung von Waldflächen und deren Veränderungen in Schleswig-Holstein mithilfe von Deep-Learning-Techniken. Fokus auf die Detektion Vitalität, Trockenstress, Einzelbaumdetektion und Baumartenbestimmung.
TechnologieDeep Learning, Convolutional Neural Networks (CNN), Fernerkundungsdaten, Normalized Difference Vegetation Index (NDVI) u.a., Zeitreihenanalyse.
EinsatzbereicheBereiche: Waldmonitoring, Forstwirtschaft, Naturschutz
Regionen: Schleswig-Holstein
DatenquellenSatellitendaten von Sentinel-1 und Sentinel-2 (Copernicus-Programm),
Digitale Orthophotos (DOP), Laserscan,
Dürremonitor-Daten des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung
Funktionsweise und AlgorithmenDeep Learning mit CNNs zur automatisierten Bildklassifikation und Objekterkennung.

Analyse und Differenzierung von Laub- und Nadelwald sowie potenziellen Waldveränderungen.

Integration von NDVI und Zeitreihenanalyse zur Überwachung der Vegetationsgesundheit.
Ergebnis / OutputKartenbasierte Darstellungen der Waldverteilung (Waldfläche, Laub- und Nadelwald).

Veränderungsdetektion ab dem 2018.

Vitalitätsanalysen der Wälder mit Prognosen.

Unterstützung bei der Lokalisierung und Bewertung von Schäden sowie bei der Planung von Maßnahmen.
VorteileFlächendeckendes Monitoring der gesamten Landesfläche.

Präzise und zeitnahe Waldflächenanalysen.

Effiziente Lokalisierung und Bewertung von Waldschäden.

Förderung einer gezielten Forstbewirtschaftung und Dokumentation von Entwicklungen.
ZielgruppeWaldeigentümer*innen, Forstbetriebe, Naturschutzorganisationen, Untere Forstbehörde.

Anforderungen: Verständnis der Kartendaten und Grundkenntnisse in der Interpretation von Fernerkundungsdaten.
Projekte / ReferenzenAnwendung im DANord-Wald-Portal zur öffentlichen Bereitstellung (https://danord.gdi-sh.de/viewer/resources/apps/wald)

Projekt vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, Leitstelle Copernicus SH

Veröffentlichung: Schmidt, R. et al. (2022): KI@Verwaltung – Zwei KI-Anwendungsbeispiele aus dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein. In: W. Grunau (Hrsg.), Künstliche Intelligenz in Geodäsie und Geoinformatik (S. 159– 175), VDE Verlag.
Kosten–
NutzungserfahrungenBenutzerfreundlichkeit durch webbasierten Zugriff.

Interaktive Darstellung ermöglicht detaillierte Einblicke.
Risiken und SchwächenAbhängigkeit von der Verfügbarkeit und Genauigkeit von Satellitendaten.

Herausforderungen bei der Unterscheidung einzelner Baumarten.
Zukunftsperspektiven / WeiterentwicklungErweiterung um die Erkennung spezifischer Baumarten.

Langfristige Vitalitätsanalysen für noch detailliertere Zeitreihen.
Verfügbarkeit und KontaktLeitstelle Copernicus, Tel.: 0431 383-2172
Mail: copernicus.sh@LVermoGeo.landsh.de

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/LVERMGEOSH/Themen/themaCopern/geodatenCopernicusWaldportal?nn=b7e3eb10-4e7a-4dd0-8caf-a8911c06430a

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/LVERMGEOSH/Themen/themaCopern/geodatenCopernicusKi4Forst.html