Steckbrief BrandSat

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NameBrandSat – Kartierung der Waldbrandgefahr mit fernerkundlichen und meteorologischen Daten
FunktionVerbundvorhaben: Kartierung der Waldbrandgefahr 

Teilvorhaben 1 (Uni Trier): Erfassung von Waldstruktur und Trockenheit

Teilvorhaben 2 (HU Berlin): Satellitengestützte Erfassung und Charakterisierung historischer und aktueller Waldbrände für die Modellierung der Waldbrandgefahr

KI-gestütztes Überwachungssystem für die Früherkennung und Risikoanalyse von Waldbrandrisiken durch Datenauswertungen und Modellierungen

Durch Analyse von biotische und abiotische Einflussfaktoren

Kombination vers. Datenquellen und Modelle
TechnologieKombination aus Fernerkundung (insbesondere LiDAR und Sentinel-2 Satellitendaten), maschinellem Lernen (Random-Forest-Modellierung) und GIS-basierte Datenverarbeitung 
EinsatzbereicheBereiche: Waldschutz, Umweltüberwachung, Ressourcenmanagement

Regionen: Primär Deutschland, insbesondere in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
DatenquellenSatellitensystemen wie Sentinel-2 und Landsat

Fernerkundungstechnologien (LiDAR)

Monitoringdaten, z.B. Vegetationsindices und historischen Forstdaten
Funktionsweise und AlgorithmenRandom-Forest-Modelle und Korrelationsanalysen, um die Waldbrandanfälligkeit basierend auf verschiedenen Umweltvariablen zu analysieren.

Auf Basis von Referenzflächen und geografischen Informationssystemen aggregiert und visualisiert
Ergebnis / OutputLiefert Risikoabschätzungen und Entscheidungsgrundlagen zur Prävention von Waldbränden, welche sich in Empfehlungen und Warnmeldungen für die Forstwirtschaft und lokale Behörden umsetzen lassen.
VorteileBietet eine genauere und aktuellere Risikoanalyse als traditionelle Methoden und ermöglicht durch die Kombination von Fernerkundungsdaten eine effizientere Nutzung von Ressourcen im Waldschutz.
ZielgruppeForstbehörden, Waldmanager und Umweltwissenschaftler

Erforderliche Kenntnisse: Grundverständnis für GIS und Fernerkundung, technisches Wissen zur Interpretation von Modellergebnissen
Projekte / ReferenzenZuwendungsempfänger: HU Berlin
01.07.2020 – 31.12.2022

Fördergeber: Waldklimafonds, FNR, BMEL, BMU

Referenzprojekte in den Gebieten der Nossentiner/Schwinzer-Heide und Borkheide
NutzungserfahrungenBenutzerfreundlich, effizient,
hat sich als verlässliches Mittel zur Risikoanalyse in vers. Dt. Waldregionen etabliert
Risiken und SchwächenAbhängigkeit von der Verfügbarkeit hochauflösender Fernerkundungsdaten

Die Notwendigkeit umfassender Schulungen zur Nutzung und Interpretation der Ergebnisse

Potenziell hohe Anschaffungskosten für die erforderlichen technischen Systeme
Zukunftsperspektiven / WeiterentwicklungPläne zur Erweiterung der Datenbank und des geographischen Anwendungsbereich auf internationale Waldregionen & zur Integration weiterer Fernerkundungsdaten und Technologien
Verfügbarkeit und KontaktAbschlussbericht: https://www.fnr.de/ftp/pdf/berichte/2219WK51A4.pdf

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Udelhoven
Dr. Henning Buddenbaum. Mail: buddenba@uni-trier.de

Dirk Pflugmacher (Principle investigator) dirk.pflugmacher@geo.hu-berlin.de
Jan Hemmerling (Project scientist)
Beispielinterpolation von WBI-Rohdaten (oben) und WBI-Stufen (unten) für Laub-, Misch- und Nadelwald,
Abbidlung einer Klimakarte
Mindmap-Darstellung von BrandSat