Steckbrief deadtrees.earth

| Name | Deadtrees.earth – eine offene Datenbank für den Zugang, die Bereitstellung, die Analyse und die Visualisierung von auf Fernerkundung basierenden Baumsterblichkeitsdaten |
| Funktion | Das Tool dient als zentrale, offene Datenbank, um Baumsterbedaten aus verschiedenen Fernerkundungssystemen zusammenzuführen und auszuwerten. Es unterstützt die frühzeitige Erkennung von Waldsterben, liefert datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für nachhaltige Forstwirtschaft und fördert den interdisziplinären Austausch zwischen Forschung, Behörden und Industrie. |
| Technologie | Maschinelles Lernen (einschließlich Deep Learning und neuronaler Netze) Bildverarbeitung und Bilderkennung Fernerkundung mittels Drohnen und Satelliten Sensorik (z. B. Wetterstationen, Kameras) |
| Einsatzbereiche | Bereiche: Überwachung und Analyse von Waldgebieten, Umwelt- und Klimaforschung, nachhaltiges Ressourcenmanagement Regionen: Weltweit, mit besonderem Fokus auf Gebiete, in denen Waldsterben und Klimaveränderungen eine Rolle spielen |
| Datenquellen | Daten werden bezogen aus: Drohnenaufnahmen und Satellitendaten, Bodenproben und Kamerabildern, Meteorologischen Daten von Wetterstationen |
| Funktionsweise und Algorithmen | Deadtrees.earth verarbeitet visuelle und sensorische Daten durch den Einsatz fortschrittlicher Algorithmen. Dabei kommen unter anderem folgende Techniken zum Einsatz: Bilderkennung und Neuronale Netze |
| Ergebnis / Output | Interaktive Visualisierungen und Karten Automatisierte Schätzungen und Berichte zur Baumgesundheit Warnmeldungen und Handlungsempfehlungen Datenbasierte Entscheidungsunterstützung für Forst- und Umweltmanagement |
| Vorteile | Schnellere und präzisere Datenerfassung und -analyse im Vergleich zu herkömmlichen Methoden Kosteneinsparungen durch automatisierte Prozesse Transparente, offene Datenbasis zur Förderung des wissenschaftlichen und praktischen Austauschs Verbesserte Entscheidungsgrundlage für nachhaltige Forstwirtschaft und Umweltschutz |
| Zielgruppe | Forstbehörden und Umweltämter Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen im Bereich Forst- und Umweltwissenschaften Unternehmen und private Akteure im Bereich Naturschutz und Umwelttechnologien Anwender, die sich im Umgang mit Fernerkundungsdaten und KI-gestützten Analysewerkzeugen schulen lassen |
| Projekte / Referenzen | Global, Wissenschaftliche Veröffentlichungen und Fallstudien, die die Wirksamkeit der eingesetzten Methoden dokumentieren, Kooperationen mit internationalen Umwelt- und Forstforschungsinstituten |
| Kosten | Die Basisversion der Plattform ist offen zugänglich und kostenfrei |
| Risiken und Schwächen | Abhängigkeit von der Datenqualität: Schlechte Wetterbedingungen oder unzureichende Sensorik können die Genauigkeit beeinträchtigen Hohe Anschaffungskosten für notwendige Hardware (z. B. Drohnen und Sensoren) Technologische Abhängigkeiten von spezifischen Softwarelösungen und Datenquellen |
| Zukunftsperspektiven / Weiterentwicklung | Integration zusätzlicher Datenquellen und Erweiterung der Analysealgorithmen Weiterentwicklung der Nutzeroberfläche und Einführung von Echtzeit-Datenanalysen Ausbau der Funktionalitäten zur noch besseren Unterstützung von Entscheidungsprozessen im Umwelt- und Forstmanagement |
| Verfügbarkeit und Kontakt | https://deadtrees.earth/ Leiter: Prof. Dr. Teja Kattenborn, Uni Freiburg (von geosense: Sensor-based Geoinformatics) Teja.Kattenborn@geosense.uni-freiburg.de |

