Lernen durch Engagement

Gemeinsam aktiv sein,
Wissen anwenden
Unser Modul Service Learning steht allen Studierenden der Universität offen. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Studium mit gesellschaftlichem Engagement zu verknüpfen. Dabei können Sie ECTS-Punkte erwerben, einen SQ-Nachweis oder eine Bescheinigung.
Unsere Auftaktveranstaltung im Sommersemester mit Vorstellung der Community Partner*innen findet am 24.04.2026 ab 09:00 Uhr im HS 1224 (Kollegiengebäude I) statt.
Modul Service Learning –
Engagieren, Lernen, Reflektieren
Service Learning ist eine persönliche Bereicherung:
- Sie gestalten Lebenswelt und Zivilgesellschaft aktiv mit – und übernehmen Verantwortung.
- Sie hinterfragen u.a. Ihre Rolle als Multiplikator*in in einer demokratischen Gesellschaft.
- Sie reflektieren eigene und fremde Werthaltungen hinsichtlich verschiedener Themen, analysieren Handlungsmuster, entwickeln neue Strategien zum Problemlösen und können diese im Praxiseinsatz umsetzen.
- Sie stärken Ihre personalen und sozialen Kompetenzen und entwickeln kritisches Denken weiter.
- Sie lernen z.B. Ansätze der (interkulturellen) Kommunikation oder des Projektmanagements in Ihrem Engagement anzuwenden.
- Sie vernetzen sich mit anderen Engagierten und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der Region.
- Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen.
Schritt 1: Belegung der Auftaktveranstaltung, die am 24.04.26 stattfindet:
- Die Belegung des Auftakts ist ab 07.04.26 (9.00 Uhr) möglich über HISinOne 3169 per Sofortzulassung mit Warteliste.
- Sie können sich bis 2 Tage vor Start in HISinOne anmelden (danach noch per E-Mail möglich: sl@zfs.uni-freiburg.de).
Sie bekommen wichtige Informationen über die Struktur des Moduls und die Verbindung mit ehrenamtlichen Engagementfeldern an die Hand – unter anderem erhalten Sie einen Überblick zu den Community Partner*innen bzw. stellen sich Vereine vor.
Danach entscheiden Sie über die verbindliche Teilnahme am Modul. Sollten Sie sich nach dem Auftakt gegen eine weitere Teilnahme entscheiden, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail, damit wir Sie abmelden können.
Über die Anmeldung zur Auftaktveranstaltung werden Sie automatisch in den ILIAS-Kurs zum Modul aufgenommen: Sobald Sie sich in ILIAS einloggen, erscheint der Kurs „Service Learning“ in Ihrer Übersicht.
Schritt 2: Belegung der weiteren Pflichtelemente des Moduls im Zeitraum 24.04. – 31.05.26:
- Belegung eines Workshops (3169ws; LAS-Studierende müssen 2 Workshops belegen)
Kommunikationspraxis konkret
Diskriminierungskritische Bildungsarbeit
Engagement und Macht – Was hat mein Engagementfeld mit sozialer Ungleichheit zu tun? - Belegung eines Supervisionstermins (3169sv)
Sie erhalten bei der Abgabe Ihrer Belegwünsche eine direkte Zulassung (sofern es noch freie Plätze gibt in dem gewählten Angebot). Bitte beachten Sie: Sie können maximal eine Zulassung für einen Supervisionstermin erhalten. Workshops können Sie mehrere belegen.
Ab- und Ummeldungen können Sie eigenständig vornehmen. Nach der Belegphase senden Sie Ihre Änderungswünsche bitte an sl@zfs.uni-freiburg.de.
Sie haben die Möglichkeit, sich in vier Einsatzfeldern zu engagieren:
- Interkulturalität & Migration
- Nachhaltigkeit, Umwelt & Life Sciences
- Demokratiebildung
- Digitalisierung.
In allen Einsatzfeldern können Sie sich neben den von unseren Community Partner*innen ausgeschriebenen Optionen oder auch selbst Engagementfelder suchen.
In unseren Workshops lernen Sie Ansätze und Modelle z.B. der Demokratiebildung, der Kommunikation oder des Projektmanagements kennen. Sie verbinden diese Ansätze mit Ihrer Praxiserfahrung und entwickeln so neue Handlungsoptionen – auch unterstützt durch die Möglichkeit einer Supervision bzw. Beratung in Kleingruppen.
Eine Besonderheit stellt die interdisziplinäre Abschlussveranstaltung des Moduls dar, die ethische Reflexion mit zivilgesellschaftlichem Engagement verbindet: Sie erleben und gestalten einen Theorie-Praxis-Austausch aus verschiedenen Perspektiven – und zwar gemeinsam mit Studierenden des Seminars „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“ (Master of Education). Sie bringen sich aktiv ein mit dem Ziel, dass Fragestellungen und Denkansätze des Engagements aus ethischer Sicht aufgenommen und gemeinsam diskutiert werden.

- BOK-Bereich/Bachelor-Studierende
- LAS-Studiengang
- SQ-Nachweis/Jura-Studierende
- Master, Staatsexamen, Promotion
4 ECTS-Punkte:
- Auftakt- und Abschlussveranstaltung
- ein Workshop (Auswahl möglich)
- ein Kleingruppentreffen Supervision (Auswahl möglich)
- 30 Stunden ehrenamtliches Engagement während des Semesters (Nachweis der Stunden ab der Auftaktveranstaltung)
- Zwischentreffen
- Gruppen-Projekt: Poster-Erstellung und Präsentation bei der Abschlussveranstaltung
6 ECTS-Punkte:
- Auftakt- und Abschlussveranstaltung
- zwei Workshops (Auswahl möglich)
- ein Kleingruppentreffen Supervision (Auswahl möglich)
- 30 Stunden ehrenamtliches Engagement während des Semesters (Nachweis der Stunden ab der Auftaktveranstaltung)
- Zwischentreffen
- Gruppen-Projekt: Poster-Erstellung und Präsentation bei der Abschlussveranstaltung
- Schriftliche Arbeit (Benotung durch das UCF)
- Auftakt- und Abschlussveranstaltung
- ein Workshop (Auswahl möglich)
- ein Kleingruppentreffen Supervision (Auswahl möglich)
- 30 Stunden ehrenamtliches Engagement während des Semesters (Nachweis der Stunden ab der Auftaktveranstaltung)
- Zwischentreffen
- Gruppen-Projekt: Poster-Erstellung und Präsentation bei der Abschlussveranstaltung
- Einzel-Präsentation zum Poster vor dem SL-Team (Benotung)
Bitte klären Sie vor einer Teilnahme mit Ihrer Studienfachberatung/Ihrer Studiengangskoordination, ob das SL-Modul (4 ECTS-Punkte) in Ihrem Studiengang anerkannt werden kann: Maßgeblich ist die entsprechende Prüfungsordnung Ihres Studienganges.
Wir verbuchen die Ihre Studienleistung nach Ihrer erfolgreichen Teilnahme.
Sollte das Modul nicht in Ihrem Studiengang anerkannt werden können und Sie einen Leistungsnachweis benötigen, informieren Sie das SL-Team bitte zu Beginn der Veranstaltung.
- Auftakt- und Abschlussveranstaltung
- ein Workshop (Auswahl möglich)
- ein Kleingruppentreffen Supervision (Auswahl möglich)
- 30 Stunden ehrenamtliches Engagement während des Semesters (Nachweis der Stunden ab der Auftaktveranstaltung)
- Zwischentreffen
- Gruppen-Projekt: Poster-Erstellung und Präsentation bei der Abschlussveranstaltung
- Durch Ihr Engagement erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Anforderungen der Zivilgesellschaft.
- Sie reflektieren Ihr Ehrenamt auf unterschiedlichen Ebenen: Theorie-Praxis-Bezug, persönliche Kompetenzentwicklung, gesellschaftliches Bewusstsein.
- Sie nehmen Ihren Lern- und Entwicklungsprozess bewusst wahr und erkennen, wie und wodurch Sie sich persönlich weiterentwickeln können. Sie gewinnen Klarheit über Ihre Stärken, Kompetenzen und Ihre Selbstwirksamkeit.
- In begleitenden Workshops und Supervisionsangeboten lernen Sie Konzepte, Strategien und Modelle zu den jeweiligen Einsatzfeldern kennen. Sie verbinden diese Ansätze mit Ihrer Praxiserfahrung und entwickeln neue Handlungsoptionen.
- Sie wirken aktiv und verantwortungsbewusst an der Umsetzung von Lösungsansätzen mit.
- Teilnehmen können alle Studierenden der Universität Freiburg. Ob Sie sich bereits engagieren oder erstmals engagieren wollen, spielt keine Rolle.
- Sie können das Modul zweimal absolvieren, indem Sie sich beispielsweise für zwei unterschiedliche Initiativen nacheinander engagieren, eine Anerkennung der Leistung in Form von ECTS-Punkten ist jedoch nur für einen Durchlauf möglich.
- Als Jura-Studierende*r können Sie an der Veranstaltung teilnehmen und den Nachweis einer interdisziplinären Schlüsselqualifikation erwerben, sofern Sie sich ehrenamtlich in der Refugee Law Clinic oder bei ausgewählten Kooperationspartner*innen im Einsatzfeld Digitalisierung engagieren, alle Pflichtelemente (s.o.) absolvieren und eine zusätzliche mündliche Leistung erbringen.
Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Bitte beachten Sie folgendes:
- Sie sind im Rahmen der zu leistenden 30 Stunden für das Modul Service Learning in der Haftpflichtversicherung für die persönliche gesetzliche Haftpflicht über das Studierendenwerk Freiburg versichert. Bitte beachten Sie die Konditionen, insbesondere die Versicherungshöhen und Ausschlüsse gemäß des Versicherungskonzeptes:
https://www.swfr.de/geld/versicherungen. Ggf. geht eine private Haftpflichtversicherung vor. - Falls Sie das Engagement über die für das Modul angesetzten 30 Stunden hinaus weiterführen: Es ist primär Aufgabe der Institutionen, in denen Sie sich ehrenamtlich betätigen, für einen ausreichenden Haftpflichtversicherungsschutz zu sorgen. Ansonsten sollten Sie sich mit dem Versicherer abstimmen, bei dem Sie selbst oder über Ihre Eltern eine Privat-Haftpflichtversicherung haben, hinsichtlich der Frage, ob und inwieweit Deckungsschutz besteht.
- Es wird nicht erwartet, dass Sie Schlüssel der Institutionen erhalten. Gibt eine Institution dennoch Schlüssel aus, gilt folgendes: Sie sind nicht gegen den Verlust versichert. Wenn die Institution das Risiko des Schlüsselverlusts nicht übernehmen möchte, wäre Ihnen als Studierenden eine private Haftpflichtversicherung unter Einschluss einer Schlüsselversicherung zu empfehlen.
- Wir empfehlen Ihnen daher zur Sicherheit, im Engagement keine Schlüssel der Institutionen anzunehmen oder (Miet-)Autos zu fahren.
Unfälle im Rahmen der zu leistenden 30 Engagement-Stunden für das Modul Service Learning:
- Hinsichtlich des Unfallversicherungsschutzes wäre zunächst eine Abstimmung mit der für die Einrichtung zuständigen Berufsgenossenschaft erforderlich, ansonsten mit der Unfallkasse Baden-Württemberg.
- Über die Studentische Unfallversicherung besteht nur Deckungsschutz für Unfälle, die nicht als Unfälle i.S.d. SGB VII zählen.
Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Service Center Studium (SCS).
Es gelten die auf dieser Seite dargestellten Informationen – bitte informieren Sie sich dort auch zu Möglichkeiten einer Anerkennung von Leistungen bzw. Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen für das SL-Modul.
Möglichkeiten einer Anerkennung des SL-Moduls:
- BOK-Bereich/Bachelor-Studierende
- LAS-Studiengang
- SQ-Nachweis/Jura-Studierende
- Master, Staatsexamen, Promotion
Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang:
Ihre im Rahmen des Moduls erfolgreich erbrachten Leistungen (siehe Pflichtelemente) sind Bestandteil des BOK-Bereichs des ZfS (B.A. = Bestandteil des Ergänzungsbereichs, 2-HF-Bachelor = Bestandteil der Option Individuelle Studiengestaltung, B.Sc. = externer BOK-Bereich), d.h. die entsprechenden ECTS-Punkte verbuchen wir automatisch als Studienleistung im BOK-Bereich.
Wenn Sie als Liberal Arts and Sciences-Studierende*r das SL-Modul für „Responsibility and Leadership II“ im Umfang von 6 ECTS-Punkten absolvieren möchten (siehe Pflichtelemente) , müssen Sie es als Prüfungsleistung beim Prüfungsamt des University College Freiburg anmelden.
Wir übermitteln dem UCF Ihre im Rahmen des Moduls erfolgreich erbrachten Leistungen.
Ihre im Rahmen des Moduls erfolgreich erbrachten Leistungen (siehe Pflichtelemente) verbuchen wir automatisch als SQ-Nachweis.
Für Ihre im Rahmen des Moduls erfolgreich erbrachten Leistungen (siehe Pflichtelemente) können wir Ihnen auf Anfrage eine Bescheinigung ausstellen.
Falls Sie als Master-Studierende*r 4 ECTS-Punkte erwerben möchten: Bitte klären Sie vor einer Teilnahme mit Ihrer Studienfachberatung/Ihrer Studiengangkoordination, ob das SL-Modul in Ihrem Studiengang anerkannt werden kann: Maßgeblich ist die entsprechende Prüfungsordnung Ihres Studienganges.
Ich finde es toll, wie einfach es einem gemacht wird, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Vorstellung der verschiedenen Organisationen und die Vermittlung haben sehr gut geklappt.
Teilnehmer*in
Engagement-Möglichkeiten bei Community Partner*innen

Mit ausgewählten Vereinen haben wir uns zu möglichen Aufgaben im Engagement für das Sommersemester 2026 abgestimmt. Bitte nehmen Sie nach der Auftaktveranstaltung Kontakt mit den Initiativen auf.
Sollten Sie nicht fündig werden, was unsere aufgeführten Möglichkeiten angeht: Wir sind mit etlichen weiteren Organisationen in Kontakt, bei denen Sie sich ebenfalls für ein Engagement melden können. Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.
Und: Sie können je nachdem auch ein selbst organisiertes oder bereits bestehendes Engagement in unser Modul einbringen. Gerne prüfen wir, ob dies in Ihrem Fall möglich ist – bitte setzen Sie sich hierfür mit uns vor Veranstaltungsstart in Verbindung.
Wenn Sie sich eigenständig auf die Suche nach einem neuen Engagement machen wollen, empfehlen wir Ihnen den Engagement-Wegweiser Freiburg oder die Webseite Stadtwandler.
Interkulturalität & Migration
Bildung für alle e.V. (BFA) bietet kostenfreie Bildungsangebote für zugewanderte Menschen in Freiburg an und möchte damit insbesondere diejenigen unterstützen, denen die Integration durch fehlende Bildungszugänge erschwert wird.
Homepage und Kontakt:
Didaktische Leitung: johannes.schnurr@bfa-freiburg.de
Engagement-Optionen:
Unterricht von Neu-Freiburger*innen in Deutsch als Zweitsprache (DaZ):
Sie unterrichten in einem Team aus sechs Ehrenamtlichen einen Deutschkurs für zugewanderte Menschen aus Freiburg und Umgebung. Der Unterricht findet an drei Tagen pro Woche von 17.30 Uhr bis 19 Uhr im Berufsschulzentrum im Stühlinger statt (montags, mittwochs und donnerstags).
Sie übernehmen im Projektzeitraum einen festen Wochentag, an dem Sie jeweils zu zweit den Unterricht leiten. Zu Ihren Aufgaben gehören neben der selbständigen Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts auch Absprachen innerhalb des Kursteams und mit der Didaktischen Leitung. Bei der Vorbereitung stehen Ihnen bei Bedarf DaF/DaZ-Fachkräfte zur Seite. Lehrbücher und Zusatzmaterialien werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind Sie in der Gestaltung des Unterrichts frei. Kreative Ideen und das Ausprobieren neuer didaktischer Ansätze sind sehr willkommen!
Empfohlene Voraussetzungen:
Pädagogische Vorerfahrungen / ein Lehramtsstudium sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Mitarbeit im Projekt.
Das Franz-Hermann-Haus ist ein Beratungszentrum für Menschen mit
Flucht-/Migrationshintergrund, in dem verschiedenen Beratungsdienste und Angebote des Caritasverbandes Freiburg-Stadt gebündelt sind (Migrationsberatung für erwachsene Zuwandere, Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule, Anlauf- und Vermittlungsstelle für Flüchtlinge, der Jugendmigrationsdienst und Vielfalt in Bewegung).
Unabhängig vom Alter, Aufenthaltsstatus oder Herkunftsland zugewanderter Menschen wird auf kurzen Wegen eine bedarfsgerechte und passgenaue Beratung ermöglicht sowie bei der Orientierung in Deutschland begleitet.
Homepage: www.caritas-freiburg.de/familien-und-bildung/migration-und-integration
Kontakt: vielfalt-in-bewegung@caritas-freiburg.de (Melanie Skiba, Vielfalt in Bewegung); jugendmigrationsdienst@caritas-freiburg.de (Ralph Himmer(Lernbegleitung)
Engagement-Optionen:
A) Durchführung eines Bewegungsangebots mit Bereich Migration:
Als Projekt „Vielfalt in Bewegung“ organisieren wir unterschiedliche Bewegungsangebote für junge Menschen mit und ohne Flucht-/Migrationshintergrund.
Aktuell bieten wir ein offenes Kickboxangebot (Dienstag und Donnerstag von 18:30-20:00) und ein Kickboxangebot für junge Frauen (Mittwoch von 18:00-19:00 Uhr) an. Vorkenntnisse im Kickboxen sind nicht erforderlich. Besonders hoch ist der Bedarf bei diesem Sport für junge Frauen.
Zudem suchen wir Unterstützung in unserem offenen Basketballangebot. Das Angebot wird von jungen Menschen durchgeführt und es werden alle Niveaus gespielt. Als durchführende Person sind Vorkenntnisse in Basketball von Vorteil, es geht jedoch hauptsächlich um den Spaß, Prävention und die Vernetzung der Menschen untereinander.
In den wärmeren Monaten (je nach Wetter ab März oder April) gibt es das LiviBike – ein Lastenrad beladen mit diversen Sport- und Spielmaterialien wie Spikeball, Speedminton, Frisbee, Fußball, Volleyball und Vieles mehr. Unterwegs ist das LiviBike vor allem auf dem Stühlinger Kirchplatz. Studierende können uns bei dem LiviBike unterstützen oder es auch selbstständig (mind. zu zweit) durchführen.
Empfohlene Voraussetzung:
Interesse an Bewegung im Allgemeinen und Lust darüber in Kontakt mit jungen Menschen zu treten (12-27 Jahre); diversitätssensible Haltung.
B) Individuelle bedarfsorientierte Lernbegleitung von Schüler*innen bis hin zu Erwachsenen mit Flucht- und Migrationshintergrund:
Der Unterstützungsbedarf reicht vom Erwerb basaler Deutschkenntnisse bis hin zu fachspezifischer Unterstützung, beispielsweise während einer Ausbildung. Dabei ist auch die Unterstützung und Begleitung bei Alltagsproblemen möglich.
Empfohlene Voraussetzung:
Empathie, interkulturelle Kompetenz, Offenheit wären wünschenswert.
Auch eine Kombination aus beiden Engagementfeldern „Lernpatenschaften“ und „Vielfalt in Bewegung“ ist nach Absprache denkbar.
Die Initiative SCHLÜSSELMENSCH e.V vermittelt seit 2011 Patenschaften zwischen jungen Menschen und Kindern/Jugendlichen aus Flüchtlingswohnheimen in Freiburg, um den Kindern /Jugendlichen die Chance zu geben, am Leben außerhalb des Flüchtlingswohnheims teilzuhaben. Ihrer sozialen wie räumlichen Randstellung wollen wir mit dem Patenschaftsmodell entgegenwirken. Außerdem organisieren wir zahlreiche weitere Gemeinschaftsaktionen an denen Kinder/Jugendliche des Wohnheims ohne/mit Patenschaft teilnehmen können.
Homepage und Kontakt:
Website: www.initiative-schluesselmensch.org
E-Mail: vorstand@initiative-schluesselmensch.org
Instagram: initiative_schluesselmensch_ev
Engagement-Optionen:
Patenschaft:
Jede Patenschaft ist anders und definiert sich über die individuelle Beziehung. Du entscheidest gemeinsam mit deinem Patenkind über die Intensität der Patenschaft und eure Aktivitäten wie z.B. Eisessen, Schlittschuhlaufen, Mundenhofbesuche… Alle Pat*innen treffen sich regelmäßig in ihren Koordinationsgruppen, um sich über die einzelnen Patenschaften auszutauschen, Fragen zu klären, Erfolge und Probleme zu besprechen. Das Engagement ist rein ehrenamtlich, aber der finanzielle Aufwand für die Patenschaft wird von dem Verein getragen.
Das Modell der Patenschaft verfolgt drei zentrale Ziele:
- Die Kinder sollen außerhalb ihrer Familie und des Flüchtlingswohnheims eine*n Ansprechpartner*in und Freund*in finden.
- Die Kinder sollen die Umgebung und die Freizeitangebote, die sich ihnen bieten, kennen und nutzen lernen.
- Durch die Patenschaft entstehen bereichernde Beziehungen zwischen dem Patenkind, dessen Familie und dir. Dadurch wird eine Grundlage für das Verständnis der Lebensweise und der Lebensumstände des jeweils anderen geschaffen.
Orga-Team:
Unsere regelmäßigen Orga-Treffen (aktuell im Rhythmus von zwei Wochen) dienen dazu die Gemeinschaftsaktionen (z.B. Plätzchenbacken, Wasserspiele, Bastelaktionen, Bowling, Filmnachmittage, Zahnputzaktionen, eure eigenen Projektideen) zu planen. Eine weitere Aufgabe des Teams ist die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Dazu gehören die Gestaltung und Aktualisierung unserer Website und unseres Instagram-Profils sowie die Kommunikation mit weiteren Ansprechpartner*innen. Zudem gehören Treffen und der Austausch mit den Koordinationsgruppen und dem zuständigen Sozialdienst des Wohnheims zu den Hauptaufgaben.
Ziel der InZeitung ist die Sensibilisierung der Freiburgerinnen und Freiburger für die Vielfalt der Kulturen welche die Gesellschaft bereichert, aber auch eine Herausforderung darstellt.
Eine unabhängige Zeitung von Migrant*innen, aber nicht nur für sie, sondern für alle Freiburger*innen. Als Beilage des Amtsblattes landet die Zeitung dreimal im Jahr kostenlos in jedem Briefkasten. Sie wird von einem interkulturellen Redaktions-Team gestaltet, bietet einen Überblick über die Bandbreite (inter)-kulturellen Lebens in Freiburg und mischt sich in Diskussionen über Rechtspopulismus und Werte ein.
Homepage und Kontakt:
Engagement-Optionen:
Schreiben, Redigieren, Fotografieren, Digitalisieren, Kontakte mit anderen Institutionen und Menschen aufbauen, Interviews mit Migrant*innen führen, Veranstaltungen besuchen, Transkulturelle Veranstaltungen mit organisieren, an der Redaktionssitzung und Journalismus-Workshops teilnehmen – oder Pflege des Instagram-Accounts. Man muss natürlich nicht alle diese Tätigkeiten ausführen, sondern je nach Lust, Interessen und Begabung.
Empfohlene Voraussetzung:
Migrationserfahrung oder Migrationshintergrund sind erwünscht, sowie Schreiben oder Fotografie-Erfahrung, Deutsch muss nicht perfekt sein.
Die Refugee Law Clinic Freiburg e. V. ist ein studentisch geführter Verein mit ungefähr 125 Mitgliedern und 30 aktiven Rechtsberater*innen.
Das Ziel der Initiative ist es, geflüchteten Menschen Unterstützung bei der Bewältigung von rechtlichen, administrativen und sonstigen Herausforderungen anzubieten.
Homepage: www.rlc-freiburg.org
Kontakt: ausbildung@rlc-freiburg.org
Engagement-Option:
Rechtsberatung für Geflüchtete
Der Verein bietet im Moment zweimal in der Woche eine kostenlose Rechtsberatung an. Diese stellt das Herzstück der Vereinstätigkeit dar und dient insbesondere der Unterstützung von geflüchteten Menschen in Deutschland. Davon umfasst ist insbesondere die Aufklärung über die Rechtslage und das Asylverfahren in Deutschland, die Ermittlung von Rechten und Möglichkeiten der Geflüchteten, eine Unterstützung bei der Kommunikation mit Behörden und die Vermittlung an die zuständigen Stellen sowie sonstige damit in Zusammenhang stehende Fragen. In diesem Praxisfeld werdet ihr also die Möglichkeit haben, die im Rahmen der Ausbildung erworbenen rechtlichen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und einzusetzen.
Zwingende Voraussetzung:
Um beraten zu können müsst ihr (1) an der Universität Freiburg als Student*in der Rechtswissenschaften eingeschrieben sein, (2) Vereinsmitglied sein und (3) den theoretischen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert haben.
Die step stiftung fördert Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lebenswelten und/oder mit traumatischen Erfahrungen. Durch die Kombi-nation von Sport und Bildung werden soziale Kompetenzen, Integration und soziale Mobilität gestärkt.
Homepage und Kontakt:
Nicolas Belmaati, belmaati@step-stiftung.de
Engagement-Option:
Mitarbeit im sozialen Sportprojekt (Schule, Bolzplatz, Flüchtlingsunterkunft):
Einen zentralen Baustein der step stiftung bilden Sportangebote, die gezielt an Orten (Schule, Bolzplatz, Flüchtlingsunterkunft) durchgeführt werden, die sich in Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit Fluchtbiographie und sozial-belasteten Lebenslagen befinden. Mit den Sportangeboten sollen Bildungsräume geschaffen werden, in denen die Kinder und Jugendliche grundlegende sportartorientierte Spielfähigkeiten erwerben, Regeln für das Miteinander aushandeln und Anerkennung und Zugehörigkeit erfahren. Sport wird somit als integratives, partizipatives und werbebasiertes Tool eingesetzt.
Mit der Durchführung der Sportangebote und der begleitenden Qualifikation zum Sportcoach für Integration und Vielfalt, erhalten Sie Kompetenzen im (sport)pädagogischen Handeln in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Sprachen, Religionszugehörigkeiten und Migrationserfahrungen.
Zudem bekommen Sie Einblicke in die Bereiche Projekt- und Eventmanagement und lernen die Prozesse einer gemeinnützigen Organisation kennen.
Die Mitarbeit in den Projekten kann flexibel nachmittags und in unterschiedlichen Sozialräumen gewählt werden und dauert in der Regel 90 bis 180 Minuten.
Empfohlene Voraussetzung:
Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit, große Affinität im Bereich Sport und Bewegung, Empathie, Reflexionsfähigkeit und Einfühlungsvermögen.
Demokratiebildung
Wir machen uns stark für gute Studienbedingungen, faire Arbeitsverhältnisse und eine gerechte Gesellschaft. Wir beraten in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts und planen verschiedene Aktionen und Veranstaltungen. Außerdem machen wir Bildungsarbeit an Schulen.
Homepage und Kontakt:
Engagement-Option:
Bildungsgerechtigkeit an der Universität
- Organisation und Teilnahme an Veranstaltungen an der Universität Freiburg.
- Social-Media.
- Teilnahme an Seminaren in Baden-Württemberg und bundesweit (falls gewünscht).
- Bei vorhandenem Eigeninteresse und Engagement sind viele Möglichkeiten offen, auch eigene Ideen mit unserer Unterstützung umzusetzen.
Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Freiwilligenarbeit sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Vom Engagement profitieren alle Bürger*innen in Freiburg, es ist zentrale Grundlage für das gesellschaftliche Miteinander und sichert die Lebensqualität und Liebenswürdigkeit unserer Stadt.
Webseite und Kontakt:
Frederike Pähler
Frederike.Paehler@freiburg.de
Telefon 0761 201-3052
https://www.freiburg.de/pb/229284.html
Engagement-Optionen:
Aktionsmonat „Engagierter Juni“
- Mitorganisation und praktische Unterstützung für den Aktionstag „Engagement an einem Tisch“ am 18. Juni. Vereine, Initiativen und Engagierte sind eingeladen, eine Patenschaft für einen der vielen Tische zu übernehmen und so auf eine niederschwellige Weise über ihr Engagement in den Austausch mit interessierten Passant*innen zu kommen.
- Mitorganisation und praktische Unterstützung für die Abschlussveranstaltung des Aktionsmonats: Geplant ist eine Ausstellung zum Thema „Engagement“, um den Aktionsmonat zu dokumentieren und Raum für weitere Ausstellungsbeiträge zu bieten (z.B. Filme).
- Unterstützung bei der Evaluation (Feedbackbögen, Dokumentation, Umfrage, weitere Evaluationsformen) für den Aktionsmonat „Engagierter Juni“ und den bundesweisen „Ehrentag“ am 22.05
- Gemeinsam mit dem Bürgerverein St. Georgen: Organisation und Durchführung einer Aktion im Rahmen des Begegnungs-Projektes „Schwätzbänkle“ (z.B. Lesung, Musik etc.)
Abstimmung zu Aufgaben flexibel möglich!
Jährliche Festveranstaltung zur Würdigung von freiwilligem Engagement
Unterstützung bei der Organisation im Vorfeld
Radio Dreyeckland ist das freie und nichtkommerzielle Radio in Freiburg. Es bietet grundsätzlich allen Interessierten die Möglichkeit, Radio/ Podcast zu machen. Zur Zeit gestalten etwa 150 Mitarbeiter*innen, größtenteils ehrenamtlich das Programm. Kein anderes Radio in der Region bietet eine vergleichbare Vielfalt: Ca. 50 Musiksendungen zu unterschiedlichsten Stilen und Sparten, zahlreiche Sendungen in verschiedenen Sprachen, tagesaktuelle Programme zu Politik und (Sub-)Kultur, zahlreiche Schwerpunkte zu Antirassismus, Antirepression, Gender, Literatur uvm. Ferner gibt es Sendungen von Gruppen wie dem Chaos Computer Club. Als inhaltlicher Grundkonsens dient ein Redaktionsstatut, das z.B. Sendungen mit rassistischen oder sexistischen Inhalten ausschließt.
Homepage und Kontakt
presse@rdl.de und workshop@rdl.de
Engagement-Optionen:
Die Themenpalette von Radio Dreyeckland und die Aufgaben in einem freien Radio sind sehr vielfältig, so vielfältig sind auch die Engagementmöglichkeiten. Von der Erstellung journalistischer Beiträge/ Interviews, über die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit bei Veranstaltungen und social media Aktivitäten, der Unterstützung der Techniker*innen bei Audio- und Computertechnik; bis zum support der Geflüchtetenredaktion our voice, die nicht nur eine wöchentliche Sendung gestaltet, sondern auch Kontakt zu Geflüchteten in der Landeserstaufnahmestelle hält und als wichtiger Teil der antirassistischen Zivilgesellschaft an zahlreichen Veranstaltungen beteiligt ist, wären möglich.
Voraussetzungen:
Interesse an den aktuellen politischen und soziokulturellen Geschehnissen in Freiburg. Lust auf Mitarbeit in einem selbstverwalteten, linken Projekt. Bereitschaft zu selbstständigem Arbeiten.
Die Rosa Hilfe Freiburg macht sich für die Anliegen von LSBTIQ* stark. Mit unseren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten begleiten und gestalten wir queeres Leben in Freiburg und in der Region, beispielsweise durch Beratung, verschiedene Selbsthilfegruppen und Organisation von kulturellen Veranstaltungen und Parties. Dabei wenden wir uns an Menschen aller Generationen, Herkünfte und Hintergründe. Unsere Arbeit wird von dem Gedanken einer solidarischen Community getragen, die sich in gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamem Einsatz gegen Diskriminierung und Benachteiligung verbunden ist.
Homepage und Kontakt:
www.rosahilfefreiburg.de/kontakt/
Engagement-Optionen:
Die Rosa Hilfe Freiburg wurde 1985 als Zusammenschluss mehrerer Gruppen gegründet, wir haben also 2025 unser 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Wir benötigen Support in verschiedenen Bereichen: Unterstützung bei PR/Social Media und Fundraising.
Empfohlene Voraussetzung:
Ein persönliches Gespräch muss bitte stattfinden, bevor die Plätze vergeben werden können.
Homepage und Kontakt:
Dr. Stephanie Boye
Tel.: 0155/63818317
kulturkiosk@schwere-s-los.de
www.schwere-s-los.de
Der KulturKiosk ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Schwere(s)Los! e.V., dessen zentrale Aufgabe die Förderung soziokultureller Teilhabe in Freiburg ist. Der Verein arbeitet seit mehreren Jahren am Stühlinger Kirchplatz – einem Ort, der zwar als Drogenumschlagplatz bekannt ist, zugleich aber als grüne Oase, Markt und Familientreffpunkt dient – und will dort ein respektvolles, tolerantes Miteinander fördern. Durch ein partizipatives Kulturprogramm wollen der KulturKiosk und der Verein zentrale gesellschaftliche Themen wie Demokratie, Toleranz, Migration, Identität(en), Integration und gemeinschaftliches Zusammenleben aufgreifen und gesellschaftsstärkende Impulse setzen.
Engagement-Optionen:
Die Mitarbeit ist vielfältig möglich – von der Unterstützung im laufenden Betrieb sowohl im Verein als auch im KulturKiosk über therapeutische und demokratiebildende Angebote bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und kulturellem Programm. Sie können Veranstaltungen begleiten, Künstler*innen unterstützen und/oder Angebote mitgestalten.
Nachhaltigkeit, Umwelt & Life Sciences
Greenmotions e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Freiburg im Breisgau, der sich seit 2014
für Nachhaltigkeit durch Filmkultur einsetzt. Herzstück unserer Arbeit ist das jährliche
Greenmotions Filmfestival (November) im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof – ein
Begegnungsort für Filme, Podiumsgespräche und gesellschaftlichen Dialog rund um
Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Der Verein wird von einem engagierten Team aus
Ehrenamtlichen sowie dem Äquivalent von drei sechsmonatigen Minijobs getragen und
ist seit 2018 durch die Stadt Freiburg unterstützt.
Homepage und Kontakt:
www.greenmotions-filmfestival.de
coordination@greenmotions-filmfestival.de
Greenmotions e.V., Rehlingstraße 9, 79100 Freiburg im Breisgau
Engagement-Optionen:
Mitwirkung bei der Kuration des Filmprogramms:
Sichtung und Vorauswahl von Dokumentar- und Kurzfilmen zu Nachhaltigkeitsthemen
Organisation von Podiumsdiskussionen:
Konzeption, Gästerecherche und Koordination von Gesprächsrunden im Festivalkontext
Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit:
Texterstellung, Social-Media-Beiträge und Kommunikation mit Partnerorganisationen
Empfohlene Voraussetzungen:
- Gute Englisch- und Deutschkenntnisse (das Programm und die Kommunikation
sind zweisprachig) - Eigeninitiative und Bereitschaft, selbstständig Aufgaben zu übernehmen und
mitzugestalten
Wir sind eine große europäische unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung für eine nachhaltige Zukunft. Seit 1977 erarbeiten wir Grundlagen und Strategien, wie eine nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Mit unserer Forschung beraten wir Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Unsere Themen sind z.B. Chemikalien und Technologien; Energie und Klimaschutz; Landwirtschaft und Biodiversität; Nachhaltigkeit in Konsum, Mobilität, Ressourcenwirtschaft und Unternehmen; Nukleartechnik und Anlagensicherheit sowie Recht, Politik und Governance.
Homepage und Kontakt:
Engagement-Optionen:
Im Haushalt sind in ganz verschiedenen Produkten Chemikalien enthalten: z.B. Konservierungsmittel in Hautcreme oder Weichmacher in Gummistiefeln. Oft werden auch heute noch Schadstoffe eingesetzt, die zu Gesund-heitsschäden oder zu Belastungen in der Umwelt führen – obwohl es weniger problematische Ersatzstoffe gibt.
Die Teilnehmenden unterstützen unsere Arbeiten zu „Nachhaltiger Chemie“ durch gezielte Recherchen zu drei verschiedenen Themen: hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik, die aktuelle Häufigkeit von Vergiftungsfällen und das Vorkommen von Problemstoffen in Erzeugnissen.
Sie werden verschiedene Methoden nutzen, z.B. in einer Feldforschung in Geschäften in Freiburg die App „ToxFox“ einsetzen, außerdem Berichte von Giftinformationszentren und das Meldesystem RAPEX auswerten. Emfehlenswerte Alternativen werden aufgezeigt werden. Auf Wunsch kann – je nach Ergebnissen – eine Veröffentlichung der Arbeiten vorbereitet werden.
Empfohlene Voraussetzung:
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Freude an eigenständigen Recherchen ist wichtig. Chemiekenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Das studentische Nachhaltigkeitsbüro ist die zentrale Anlaufstelle für alle Studierende und Interessierte, die an der Universität Freiburg eine nachhaltige Zukunft mitgestalten möchten.
Unsere Aufgaben sind zum Beispiel die Bereitstellung von bereits erfolgten oder geplanten nachhaltigen Transformationsprozessen an der Universität, das Sammeln von Ideen für zukünftige Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die Unterstützung und Vernetzung engagierter Gruppen und Einzelpersonen und die Durchführung von verschiedenen Projekten und Veranstaltungen. Wir laden Dich ein, ehrenamtlich mitzuwirken und gleichzeitig ECTS-Punkte zu sammeln.
Homepage und Kontakt:
www.uni-freiburg.de/nachhaltigkeitsbuero
nachhaltigkeitsbuero@zv.uni-freiburg.de
Engagement-Optionen:
Du willst Nachhaltigkeit an unserer Universität aktiv mitgestalten – und dabei Credits sammeln? Dann komm ins Studentische Nachhaltigkeitsbüro! Setze deine eigene Projektidee um, die unsere Universität zukunftsfähiger macht oder helfe bei der Planung der „Erstsemesterakademie BW zukunftsfähig“ mit, um eine inspirierende Erstiwoche für neue Studierende zu gestalten. Bei uns findest du Raum für Kreativität, Zusammenarbeit und Wirkung.
Du kannst außerdem in spannende Bereiche wie Vernetzung, Beratung oder Gremienarbeit reinschnuppern und hinter die Kulissen nachhaltiger Hochschulgestaltung blicken.
Bring deine Ideen, Motivation und Neugier mit – wir freuen uns auf dich!
Empfohlene Voraussetzung:
Es sind keine fachlichen Voraussetzungen nötig.
Mit BWIdee startet im Sommersemester 26 die zweite Runde des neuen Bildungs- und Wettbewerbsformats für Studierende aus ganz Baden-Württemberg. Ziel ist es, in drei Themengebieten nicht nur Nachhaltigskeitswissen zu vermitteln, sondern durch kreative Ideen und interdisziplinäre Zusammenarbeit konkret zu gestalten.
Den Auftakt bildet eine digitale Vortragsreihe mit zwölf Impulsen von Expert*innen zu
- Bioökonomie
- Zirkuläres Bauen und umweltgerechte Stadtplanung
- Ressourceneffizienz durch Digitalisierung
sowie zu übergreifenden Themen wie Design Thinking, Nachhaltige Start Up Gründung und Umweltpsychologie.
Die Vorträge finden ab dem 15. April 2026 immer mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr online statt (bis 01.07). Die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich und erwünscht. Eine Übersicht aller Termine ist in Kürze auf der Website verfügbar. Ab Mai 2026 haben Sie die Möglichkeit, sich in Teams zusammenzufinden und, unterstützt von Mentorinnen, eigene Ideen für nachhaltige Innovationen zu entwickeln, die Sie schließlich beim Demoday im Herbst 2026 vor Ort in Stuttgart präsentieren können.
Forschende und Lehrende unterstützen die Studierenden-Teams dabei als Mentorinnen. In individuellen Coachings (bspw. 3x 60 Minuten) können die Teams fachliche Fragen während der Ideenentwicklung stellen (eine Aufwandsentschädigung für die aufgebrachte Zeit der Lehrenden ist möglich).
Studierende profitieren von wertvollem Praxiswissen und arbeiten an Projekten, die echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen – und beim Demoday mit Geldpreisen im Gesamtwert von 10.000€ ausgezeichnet werden!
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Neugier und Motivation genügen, um Teil von BWIdee zu werden. Sie müssen sich selbstständig über die Wettbewerbsseite anmelden, die Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet. Das ist als Einzelperson oder in selbst zusammengestellten Gruppen möglich (auch fächer- und hochschulübergreifend).
Außer dem abschließenden Demo Day und freiwilligen Vor-Ort-Treffen finden alle Veranstaltungen online statt und sind somit flexibel in den Hochschulalltag integrierbar.
Die Teilnahme am Wettbewerb, bzw. Ihre Projektarbeit können Sie sich als Praxisstunden im fächerübergreifenden Service Learning-Modul anrechnen lassen:
- Sie nehmen an mindestens vier Online-Sessions der Vortragsreihe teil und profitieren von spannenden Inputs aus unterschiedlichsten Themenbereichen.
- Sie entwickeln eine selbst initiierte Projektidee, werden von Mentor*innen unterstützt, bekommen die Gelegenheit ihre Idee vor Publikum zu präsentieren – und haben die Chance, Preise zu gewinnen.
- Sie nehmen an der Auftakt- und Abschlussveranstaltung des Service Learning-Moduls sowie an einem Supervisionstermin (Auswahl möglich) teil und werden über einen ILIAS-Kursraum dabei unterstützt, ihre Erfahrungen im Projekt zu reflektieren.
Pflichtelemente für den Erwerb von 6 ECTS-Punkten:
- SL- Auftakt- (24.04.2026) und Abschlussveranstaltung (10.07.2026)
- Mindestens 4 Online-Sessions der Vortragsreihe des Wettbewerbs (Auswahl möglich)
- 1 Kleingruppentreffen Supervision (Auswahl möglich)
- 90 Stunden Projektarbeit für Teilnahme am Wettbewerb
- Postererstellung in Kleingruppen, SL-Sprechstunde sowie Präsentation des Posters bei der Abschlussveranstaltung
Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie als Bachelor-Studierende 6 ECTS-Punkte im BOK-Bereich, auch Master- und Staatsexamensstudierende können sich die Punkte ggf. ebenfalls anrechnen lassen.
Die Belegung des SL-Moduls in HISinOne ist ab sofort möglich. Zusätzlich müssen Sie sich auf www.bwidee.org für den Wettbewerb anmelden.
Weitere Informationen und Termine des Service Learning-Moduls finden Sie: hier.
Kontakt zum Bereich Service Learning am ZfS: Anette Bender und Jessica Stihl: sl@zfs.uni-freiburg.de
Der Weltacker ist ein Bildungsprojekt zu nachhaltiger Ernährung und Flächengerechtigkeit für alle Interessierten von Jung bis Alt.
Und darum geht’s:
Etwa 1,5 Milliarden Hektar Fläche stehen weltweit als Ackerland zur Verfügung, das für 8 Milliarden Menschen reichen muss. Pro Person sind das ca. 2.000 m², auf denen alles wachsen muss, was ein Mensch im Jahr verbraucht: Getreide für Brot, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Ölpflanzen, Zuckerrüben… ebenso das Ackerfutter für die Tiere, deren Fleisch, Milch und Eier wir verzehren. Auch Baumwolle für Kleidung, Genussmittel wie Tabak und Energiepflanzen (u.a. für Bio-Gas) benötigen ihren Platz auf dieser Fläche.
Auf dem Weltacker Freiburg bauen wir auf 2.000 m² maßstabsgetreu die 45 weltweit wichtigsten Ackerkulturen an und machen modellhaft den Flächenverbrauch für einen einzelnen Menschen sichtbar. Viele wichtige aktuelle und Zukunftsfragen zu den Themen Landwirtschaft, Klimawandel, Artensterben, Bodenfruchtbarkeit und Ernährungssouveränität lassen sich anhand des Weltackers begreifbar machen. Die überschaubare Fläche von 2.000 m² ermöglicht jeder*jedem Besucher*in, einen direkten Zugang zur „eigenen“ Fläche und den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu finden.
Homepage und Kontakt:
Der Weltacker befindet sich auf dem Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof Freiburg.
www.instagram.com/weltackerfreiburg
Jonathan Kuhlburger: info@weltacker-freiburg.de
Engagement-Optionen:
Studierende können nach Belieben in den folgenden Tätigkeitsbereichen unterstützen:
- Landwirtschaftliche Arbeiten (Bodenbearbeitung, Pflege der Kulturen, Ernte)
- Co-Organisation von Veranstaltungen (Sommerfest, Mitmachtage, Ackerführungen)
- Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter, soziale Netzwerke)
- Entwicklung eines eigenen Projekts
Digitalisierung
Kommunikation & Medien e.V. ist seit 2005 mit Angeboten für den kompetenten und souveränen Umgang mit Medien /dem Internet aktiv. Ziel ist die Vermittlung von IT- und Medienkompetenz für Jung und Alt: Medienerziehung von Kindern, medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Fortbildung von Multiplikator*innen, die Förderung und Begleitung von sozial- und bildungsbenachteiligten Gruppen sowie medienspezifische Bildungsangebote.
Wir wollen Kompetenzen für das selbstbestimmte Handeln in der digitalen Welt vermitteln und zur kreativen und ästhetischen Gestaltung von Medienproduktionen anleiten.
Homepage und Kontakt:
www.kommunikation-und-medien.de
info@kommunikation-und-medien.de
Engagement-Optionen:
Medienpädagogik: Kreative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
In unserem freien und offenen Angebot „Mit dem Medienvelo unterwegs“ besuchen wir mit unserem Lastenrad, dem Medienvelo, öffentliche Plätze. Dort bieten wir Kindern und Jugendlichen an, mit uns ohne Anmeldung und kostenfrei kurze Hörspiele, Videos, Trickfilme oder Fotos zu erstellen. Damit möchten wir vor allem jungen Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen einen kreativen Umgang mit Medien ermöglichen.
Wir freuen uns über Ehrenamtliche, die gemeinsam mit unseren Fachkräften diese Angebote durchführen möchten und Lust haben mit Kindern und Jugendlichen kreativ zusammenzuarbeiten.
Die Angebote dauern etwa 3-4 Stunden und finden einmal pro Woche statt. Dabei kooperieren wir häufig mit Einrichtungen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Quartiersarbeit oder der Nachmittagsbetreuung.
Alle, die gerne kreativ auf Social Media unterwegs sind, können uns außerdem dabei unterstützen die Aktionen auf Instagram zu bewerben oder zu dokumentieren.
Wir sind eine crossmediale Redaktion. uniCROSS hat drei Medienkanäle: uniTV, uniONLINE und uniFM. Wir haben ein TV-Studio, ein Radio für Freiburg mit 24-Stunden-Programm und wir haben alle Online-Möglichkeiten. Alles miteinander richtig genutzt, bestmöglich komponiert und clever präsentiert – das ist crossmedial.
In unseren Crossmedia-Projekten bieten wir Interessierten die Möglichkeit, ein Thema zu erarbeiten – als Radiobeitrag, als TV-Beitrag oder als Online-Beitrag. Dabei geht es um Aufgaben wie gezieltes Recherchieren, Umfragen und Interviews machen sowie Aufgaben bei Videodrehs zu übernehmen. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die redaktionelle Arbeit mit digitalen Medien kennen.
Homepage und Kontakt:
Engagement-Optionen:
In unseren Crossmedia-Projekten bieten wir Interessierten die Möglichkeit, ein Thema zu erarbeiten – als Radiobeitrag, als TV-Beitrag oder als Online-Beitrag. Dabei geht es um Aufgaben wie gezieltes Recherchieren, Umfragen und Interviews machen sowie Aufgaben bei Videodrehs zu übernehmen. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die redaktionelle Arbeit mit digitalen Medien kennen.
Empfohlene Voraussetzung:
Medienerfahrung ist wünschenswert aber nicht unbedingte Voraussetzung. Dagegen aber ein hohes Maß an Selbständigkeit und Engagement.
Engagement-Möglichkeiten in der Studierendenvertretung
Interessen vertreten, sich positionieren und ECTS-Punkte erwerben
Sie sind bereits ehrenamtlich aktiv in Gremien oder Referaten der Verfassten Studierendenschaft – oder Sie haben Interesse, künftig die Interessen Ihrer Kommiliton*innen zu vertreten und sich auf diese Art ehrenamtlich zu engagieren?
Über das SL-Modul können Sie Ihr Engagement mit einer begleitenden Reflexion verbinden und 4 ECTS-Punkte erwerben.
- Vorstand der Studierendenvertretung
- Studierendenratspräsidium
- Referate und Autonome Referate
- WSSK (Wahl-, Schlichtungs- und Satzungskommission)
- Fachbereiche/Fachschaften
- Verschiedene Universitätsgremien (siehe unter http://www.stura.uni-freiburg.de/mitmachen/)
- Studentische Initiativen
Beachten Sie, dass einige Ämter, Stellen und Positionen Wahlämter sind, auf die Sie sich bewerben müssen. Infos zu Ausschreibungen und Voraussetzungen finden Sie unter: https://www.stura.uni-freiburg.de/mitmachen/ausschreibungen
Sollte Ihr Einsatzfeld oder Ihre Initiative hier nicht aufgelistet sein, kommen Sie bitte auf uns zu.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.stura.uni-freiburg.de
- Sie nehmen erfolgreich an allen Elementen des Moduls teil (siehe Pflichtelemente) und erbringen 30 Stunden ehrenamtliches Engagement während des Semesters (Nachweis der Stunden ab der Auftaktveranstaltung).
- Falls Ihre Mitwirkung in einer Initiative weniger als 30 Stunden umfasst, können Sie mehrere Tätigkeiten kombinieren.
- Das Engagement in Ämtern oder Positionen der Studierendenvertretung bestätigt ein Vorstandsmitglied des StuRa.
- Das Engagement in Fachbereichen/ Fachschaften oder studentischen Initiativen bestätigt bei gewählten Vertreter*innen ebenfalls ein Vorstandsmitglied der Studierendenvertretung. Bei nicht-gewählten Studierenden in einer Fachschaft oder Initiative kann ein*e gewählte*r Vertreter*in das Engagement anerkennen.