Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts

Dr. Bénédicte Élie

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Kurzbiographie

Dr. Bénédicte ÉLIE ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des SNF-Projekts Emergent Remembering II. Saying the Unsayable.

Ihre Arbeiten lassen sich in drei Richtungen zusammenfassen: 1) die Metamorphosen des Epos und die Neudefinition der poetischen Gattungen im 18. und 19. Jahrhundert, aber auch das Werden einer allzu vergessenen Gattung: die poetische und philosophische Tröstung; 2) die Kriegserzählungen im 20. Jahrhundert; 3) die Geschichte und das Werden der Schweizer Literatur. Ein gemeinsamer Nenner dieser drei Achsen wäre die grundlegende Verbindung von Literatur und Erinnerung, sei es die Erinnerung an ein verschwundenes und gleichzeitig wiederbelebtes Genre (das Epos), die Erinnerung an die Zeugnisse und Werke, die sich bemühen, die Schrecken der beiden Weltkriege zu durchdringen und zu verarbeiten, oder die Erinnerung an die „Stimmen des Kummers“, die das Genre des Trostes durch seine Metamorphosen zu Gehör bringt.

Publikationen

Élie, Bénédicte (2020). Langue littéraire vs Langue familiale, une même langue pour dire la guerre. Hélène Carles & Martin Glessgen (Hg.): Les écrits des Poilus, Miroir du français au début du XXe siècle. ELIPHI, Strasbourg, 243–279.

Élie, Bénédicte (2021). La Littérature, lieu d’émergence du souvenir dans ‚L’Écriture ou la vie‘ de Semprun, Romanische Forschungen 133(4), 462–484.

Élie, Bénédicte (eingereicht). La Chair du souvenir dans les œuvres de Semprun et Claude Simon. Studi francesi.

Élie, Bénédicte (in Vorbereitung). « Le Lecteur dans l’œuvre de Semprun ou la relation à l’origine de l’œuvre ».