Forschung in der Abteilung
Auf dieser Seite informieren wir zur Forschung in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie des Erwachsenenalters. Wir beschreiben aktuelle Forschungsprojekte in unserer Abteilung, typische Forschungsthemen und Methoden und listen ausgewählte Publikationen auf. Falls Sie daran interessiert sind, an einer unserer aktuellen Studien teilzunehmen, finden hier weitere Informationen. Sollten Sie zu einem Projekt weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie bitte die jeweilige Ansprechperson.
Aktuelle Projekte
CAkE – Was beeinflusst Essen unter Stress?
Stress beeinflusst bei vielen Menschen das Essverhalten – einige Personen essen in oder nach stressigen Situationen mehr, andere weniger. Bei Personen, die unter Essanfällen leiden, lässt sich der Zusammenhang von Stress und Essen besonders stark beobachten. Interpersoneller Stress, sowie die damit einhergehenden negativen Gefühle, zählen zu den häufigsten Auslösern von Essanfällen. Warum das so ist, konnte bisher noch nicht vollständig geklärt werden. In dieser Studie werden daher verschiedene Faktoren untersucht, die den Zusammenhang von Stress und Essverhalten beeinflussen können. So werden u.a. Symptome von Essstörungen, Erwartungshaltungen an die Nahrungsaufnahme, Körperunzufriedenheit und Aufmerksamkeitsprozesse untersucht werden. Ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Stress und Essen kann dazu beitragen, gezielt Interventionen weiter zu entwickeln, um „Stressessen“ und auf Stress folgende Essanfälle zu reduzieren.
Team: Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier, Lynn Sablottny (Ansprechperson)
Finanzierung: Gefördert durch die Wissenschaftliche Gesellschaft Freiburg
Laufzeit: 2023 – 2025
CAkE 2.0: Umgang mit Stress – Essen, Erwartungen und Emotionen?
In unserer Studie „CAkE 2.0: Umgang mit Stress“ geht es darum, besser zu verstehen, wie Stress das Essverhalten und die psychische Gesundheit beeinflusst und welche Strategien helfen, belastende Situationen erfolgreich zu meistern. Wir untersuchen dabei verschiedenste Faktoren – von Emotionsregulation und Impulsivität bis hin zu Erwartungen – und erheben zunächst Daten über Online Fragebögen. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Labortermin ein, bei dem Sie an computerbasierten Experimenten, kreativen Aufgaben und einer bewusst stressauslösenden Herausforderung teilnehmen. Ziel ist es, die individuellen Mechanismen hinter Stress und Essanfällen aufzudecken und daraus wirkungsvolle Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Stressbewältigung abzuleiten.
Studienteilnahme: Sollten Sie Interesse haben, an dieser Studie teilnzunehmen, finden Sie hier weitere Informationen.
EMBRACE – Expermientelle Untersuchung körperbezogener Aufmerksamkeit bei Essstörungen
Körperunzufriedenheit ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Rückfallwahrscheinlichkeit von Essstörungen. Negative Gedanken und Gefühle sowie verzerrte Aufmerksamkeitsprozesse sind Faktoren, die zur Aufrechterhaltung von Körperunzufriedenheit beitragen. Die experimentelle Studie EMBRACE untersucht, ob durch Veränderung von Aufmerksamkeitsprozessen eine Veränderung von Gedanken und Gefühlen und damit von Körperunzufriedenheit einhergeht. In unserer Studie verwenden wir hierzu u.a. ein neuartiges, individuell angepasstes Training der Aufmerksamkeit für verschiedene Körperregionen mit Hilfe eines hochmodernen Eyetrackers. Zusätzlich untersuchen wir auch psychophysiologische Korrelate von Stress (z.B. Cortisol). Teilnehmen können weibliche Personen ab 18 Jahren, die an Bulimie (Essbrechsucht) oder Binge Eating (Essanfälle) leiden oder subklinischen Symptomen.
Team: Prof. Dr. B. Tuschen-Caffier, Dr. Jessica Werthmann, Milena Gehlert (Ansprechperson)
Finanzierung: DFG
Laufzeit: 2023 –
FRIS – Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von Vorstellungskraft, Belohnungserwartung und Motivation
Die Studie untersucht die psychometrischen Eigenschaften der Freiburg Reward Imagery Scale (FRIS) ein neuer Fragebogen zur Erfassung von Vorstellungskraft, Belohnungserwartung und Motivation.
Team: Andreas Bär, Hannah Bär, Max Heise, & Fritz Renner
Präregistrierung: https://osf.io/9y64q
Vom Labor zur klinischen Anwendung: Die Nutzung von bildlicher Vorstellungskraft (mental imagery) in der Depressionsbehandlung
Wie können wir bildliche Vorstellungskraft (mental imagery) und unser Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen nutzen, um existierende Depressionsbehandlungen zu verbessern? Welche Patient:innen profitieren am meisten von (welcher Art von) mentaler Vorstellungsübung? Ausgehend von einem experimentellen Psychopathologieansatz, versuche ich in meiner Forschung Antworten auf diese Fragen zu finden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle von Anhedonie im Kontext von Verhaltensaktivierung. In unseren Studien verwenden wir geleitete Vorstellungsübungen von Alltagsaktivitäten um die Motivation für, die antizipierte Freude an und die tatsächliche Beschäftigung mit diesen Aktivitäten zu steigern. Neben Selbstberichtsmaßen untersuchen wir auch psychophysiologische Korrelate bildlicher Vorstellungskraft (z.B. Herzrate).
Team: Prof. Dr. B. Tuschen-Caffier, Dr. Fritz Renner & Max Heise (Ansprechperson)
Finanzierung: Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt Stiftung und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (vergeben an Dr. Fritz Renner)
Laufzeit: 2018-2025
PiWo – Neuronale Grundlagen der Emotionalität von mentalen Bildern und verbalem Denken
Die Studie vergleicht die Emotionalität von mentalen Bildern und verbalem Denken mithilfe funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Frühere Befunde legen nahe, dass Imagination als emotionaler Verstärker wirkt, während verbales Denken emotionale Reaktionen eher abschwächt. Mit unserer Untersuchung möchten wir diese unterschiedlichen Effekte systematisch erfassen, indem wir die Emotionalität beider Verarbeitungsformen auf neuronaler Ebene beleuchten.
Team: Hannah Bär, Deniz Kumral, Monika Schönauer, Tobias Debor & Fritz Renner
REFLECT – Experimentelle Untersuchung körperbezogener Gedanken bei Essstörungen
Körperunzufriedenheit ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Rückfallwahrscheinlichkeit von Essstörungen. Negative Gedanken und Gefühle sowie verzerrte Aufmerksamkeitsprozesse sind Faktoren, die zur Aufrechterhaltung von Körperunzufriedenheit beitragen. Die experimentelle Studie REFLECT untersucht den Einfluss kognitiver Prozesse auf Aufmerksamkeit und Gefühle und auf Körperunzufriedenheit. In unserer Studie setzen wir modernste Eyetracking-Technologie ein, um visuelle Aufmerksamkeitsmuster zu erfassen. In einem strukturierten Gespräch erkunden die Teilnehmerinnen gemeinsam mit einer geschulten Forscherin ihre Gedanken.Teilnehmen können weibliche Personen ab 18 Jahren, die an Bulimie (Essbrechsucht) oder Binge Eating (Essanfälle) leiden.
Team: Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier, Dr. Jessica Werthmann, Milena Gehlert (Ansprechperson)
Finanzierung: DFG
Laufzeit: 2025 –
Studienteilnahme: Sollten Sie Interesse haben, an dieser Studie teilnzunehmen, finden Sie hier weitere Informationen.
Ohne zu lernen keine Verbesserung: Optimierung des Erwerbs von Therapiefertigkeiten bei Depressiven Störungen (SKILT-Studie)
Die Kognitive Verhaltenstherapie ist die meistuntersuchte Psychotherapie bei Depressiven Störungen. Jedoch hat Kognitive Verhaltenstherapie viele verschiedene Komponenten und es ist bisher unklar, welche Komponenten besonders wichtig sind, um die Symptome der Depression zu verringern. Eine weitere relevante Frage ist, welchen Einfluss kognitive Beschwerden auf den Erfolg der Behandlung haben. Menschen mit Depressionen leiden häufig unter kognitiven Beschwerden wie Konzentrationsproblemen oder Problemen des Erinnerungsvermögens. Diese können es schwierig machen, sich alle Informationen aus der Therapie zu merken und diese Informationen umzusetzen. Es ist jedoch nicht klar, welchen Einfluss kognitive Beschwerden auf die Wirkung der Therapie-Komponenten haben und ob Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Problemen von unterschiedlichen Komponenten profitieren.
Im SKILT Forschungsprojekt wird untersucht, wie verschiedene Komponenten der Kognitiven Verhaltenstherapie bei Depressionen genau funktionieren. Um dies zu untersuchen werden drei verschiedene Komponenten der Kognitiven Verhaltenstherapie bei Depressionen voneinander isoliert. Es wird dann untersucht, ob und auf welche Weise die drei verschiedenen Komponenten der Kognitiven Verhaltenstherapie depressive Symptome reduzieren. Darüber hinaus werden kognitive Beschwerden aufwendig gemessen um ihren Einfluss auf die Effektivität der Komponenten zu untersuchen.
Team: Dr. Sanne Bruijniks, Dr. Fritz Renner
Laufzeit: 2021 –
TABS – Tracking Attention Bias in Sadness
Eine verzerrte Verarbeitung negativer Informationen (Aufmerksamkeitsbias) gilt als kognitiver Marker von Depression und wird mit deren Entstehung und Aufrechterhaltung in Verbindung gebracht. Ein neu entwickeltes Eye-Tracking-Paradigma untersucht die Aufmerksamkeitslenkung auf traurige Gesichter und zeigt, dass Personen mit Depression länger auf negative Stimuli fixieren als Personen ohne Depression. Bislang fehlen jedoch Daten zur Stabilität dieser Messung sowie Vergleiche mit remittierten Patientinnen. Ziel des Projekts ist es, (1) die Test-Retest-Reliabilität des Paradigmas zu prüfen, (2) Aufmerksamkeits-Bias-Werte zwischen Personen ohne Depression, Personen mit Depression und remittierten Patient*innen zu vergleichen und (3) den Zusammenhang zwischen emotionalem Bias, Gedächtnisfunktionen und therapiebezogenen Prozessen zu erforschen.
Team: Sanne Bruijniks, Jessica Werthmann, Sven Hennig & Fritz Renner
Präregistrierung: https://osf.io/9t7s6/
Zeitreise – Effekte von Imaginativem Überschreiben für belastende Erinnerungen bei Depression: eine RCT Studie
Die Studie untersucht die Wirksamkeit von Imagery Rescripting (ImRs) bei Personen mit Depression. Insgesamt nehmen 66 Patient:innen mit Major Depression an der Studie teil. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob ImRs die Behandlungsergebnisse in der laufenden Depressionstherapie verbessern können.
Team: Amelie Endres, Max Heise, Dr. Jessica Werthmann & Dr. Fritz Renner
Kooperation: Arnoud Arntz, Eva Fassbinder, Anja Schaich
Finanzierung: DFG
Laufzeit: 2025-
Forschungsthemen
- Psychopathologie und Therapie von Essstörungen
- Imaginations-gestützte Verhaltensaktivierung bei Depression
- Imaginatives Überschreiben
- Internetbasierte Interventionen (IBIs)
- Soziale Ängste
- Spiegelbild-Exposition
Forschungsmethoden/-paradigmen
- Ecological Momentary Assessment (EMA)
- Elektroenzephalographie (EEG)
- Eyetracking
- Psychophysiologische Maße: Hautleitfähigkeit, Herzratenvariabilität, etc.
- Single-Case-Studies / Multiple-Baseline-Designs
- Trier Social Stress Test
- …
Ausgewählte aktuelle Publikationen
- Endres, A., Schaich, A., Arntz, A., Fassbinder, E., & Renner, F. (2025). A Journey Through Time – Study Protocol for a Randomized Controlled Trial Testing the Add-on Effects of Imagery Rescripting to Ongoing Cognitive Behavioural Therapy in Patients With Depressive Disorders. Clinical Psychology in Europe, 7(4), 1–21. https://doi.org/10.32872/cpe.16709
- Sablottny, L., Werle, D., Svaldi, J., Thörel, N., Caffier, D., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Attentional bias toward food in binge eating disorder: Baseline differences and the limits of attention modification training. Journal of Eating Disorders, 13(1), 249. https://doi.org/10.1186/s40337-025-01450-4
- Sablottny, L., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Implementing a single‐person virtual Trier social stress test via zoom: Validation and outcomes. Stress, 28(1), 2570668. https://doi.org/10.1080/10253890.2025.2570668
- Hauffe, V., Rauschenbach, A.-L., Fassot, E.-M., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Early hypervigilance and sustained attention for the eye region in adolescents with social anxiety disorder. Journal of Anxiety Disorders, 112, 103016. https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2025.103016
- Engelskirchen, L., Asbrand, J., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Feasibility and Potential Efficacy of an Ecological Momentary Intervention for Training Acceptance and Problem Solving in Young People. Cognitive Therapy and Research. https://doi.org/10.1007/s10608-025-10643-9
- Engelskirchen, L., Asbrand, J., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Investigating social exclusion, affect and emotion regulation in young people using the ostracism online paradigm. Scientific Reports, 15(1), 24110. https://doi.org/10.1038/s41598-025-09565-z
- Heise, M., Ji, J. L., Werthmann, J., & Renner, F. (2025). Imagine for tomorrow, what you cannot feel now – The role of anhedonia in imagery-enhanced behavioral activation. Behaviour Research and Therapy, 187, 104707. https://doi.org/10.1016/j.brat.2025.104707
- Herber, C. L. M., Breuninger, C., & Tuschen-Caffier, B. (2025). Psychophysiological stress response, emotion dysregulation and sleep parameters as predictors of psychopathology in adolescents and young adults. Journal of Affective Disorders, 375, 331–341. https://doi.org/10.1016/j.jad.2025.01.110
- Panah, M. E., Farhadian, M., Ghaleiha, A., Renner, F., & Moradveisi, L. (2025). The Effectiveness of Cognitive-Behavioral Therapy With and Without Sertraline in Patients with Obsessive–Compulsive Disorder: A Pilot Randomized Trial. International Journal of Cognitive Behavioral Therapy, 18(1), 132–147. https://doi.org/10.1007/s41811-025-00242-7
- Sardashti, S., Farhadian, M., Ghaleiha, A., Renner, F., Ahsani-Nasab, S., & Moradveisi, L. (2025). An online group behavioral activation therapy for major depressive disorder: Adaptation, effectiveness, and trajectories of change in a lower-middle income country. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 87, 102013. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2024.102013
- Schmidtendorf, S., Asbrand, J., Tuschen-Caffier, B., & Heinrichs, N. (2025). Can attentional biases predict outcome of CBT in children with social anxiety disorder? Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 88, 102029. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2025.102029
- Bär, A., Heininga, V. E., Lemmens, L. H. J. M., & Renner, F. (2024). From anticipation to action: A RCT on mental imagery exercises in daily life as a motivational amplifier for individuals with depressive symptoms. Applied Psychology: Health and Well-Being, 16(4), 1988–2005. https://doi.org/10.1111/aphw.12572
- Hauffe, V., Vierrath, V., Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2024). Daily-life reactivity and emotion regulation in children with social anxiety disorder. Journal of Anxiety Disorders, 106, 102907. https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2024.102907
- Heise, M., Bruijniks, S. J. E., & Renner, F. (2024). Web-Based Imagery Behavioral Activation (WIMBA): Study Protocol for a Randomized Controlled Trial Testing the Effects, Acceptability, and Feasibility of a Mental Imagery Activity Scheduling Training Delivered Online. Clinical Psychology in Europe, 6(2), Article 2. https://doi.org/10.32872/cpe.12133
- Herber, C. C. L. M., Lott-Sandkamp, L. L., Straub, E. R., & Tuschen-Caffier, B. (2024). The role of affective control, strategy repertoire and subjective emotion regulation success in developmental internalising psychopathology. Scientific Reports, 14(1), 21224. https://doi.org/10.1038/s41598-024-72336-9
- Bär, A., Bär, H. E., Schneider, M., & Renner, F. (2023). The pupil as a window to the mind’s eye: Greater emotionality of episodic imagery than verbal visualisation of rewarding activities. Journal of Experimental Psychopathology, 14(2), 20438087231161176. https://doi.org/10.1177/20438087231161176
- Bruijniks, S. J. E., Frank, U., Tuschen-Caffier, B., Werthmann, J., & Renner, F. (2023). Skill Improvement Through Learning in Therapy (SKILT): A Study Protocol for a Randomized Trial Testing the Direct Effects of Cognitive Behavioral Therapy Skill Acquisition and Role of Learning Capacity in Depression. Clinical Psychology in Europe, 5(1), Article 1. https://doi.org/10.32872/cpe.8475
- Bär, H. E., Werthmann, J., Paetsch, A., & Renner, F. (2023). The traces of imagination: Early attention bias toward positively imagined stimuli. Psychological Research, 87(5), 1475–1483. https://doi.org/10.1007/s00426-022-01737-0
- Pelzer, M., Werthmann, J., Fleischhaker, C., Svaldi, J., & Tuschen-Caffier, B. (2023). Mirror Exposure Training for Adolescents With Anorexia Nervosa (MIRADAN): Cognitive Mechanisms of Body Disturbance – A Study Protocol. Clinical Psychology in Europe, 5(4), Article 4. https://doi.org/10.32872/cpe.11277
- Heise, M., Werthmann, J., Murphy, F., Tuschen-Caffier, B., & Renner, F. (2022). Imagine How Good That Feels: The Impact of Anticipated Positive Emotions on Motivation for Reward Activities. Cognitive Therapy and Research, 46(4), 704–720. https://doi.org/10.1007/s10608-022-10306-z
- Renner, F., Werthmann, J., Paetsch, A., Bär, H. E., Heise, M., & Bruijniks, S. J. E. (2021). Prospective Mental Imagery in Depression: Impact on Reward Processing and Reward-Motivated Behaviour. Clinical Psychology in Europe, 3(2), Article 2. https://doi.org/10.32872/cpe.3013