Naturwissenschaftlicher Campus
Das Institutsviertel

Das Institutsviertel in Freiburg ist ein zentral gelegener Standort für Forschung und Lehre. In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt vereint es zahlreiche naturwissenschaftliche Institute, Fachbibliotheken und zentrale Einrichtungen auf engem Raum. Kurze Wege erleichtern den interdisziplinären Austausch im Studien- und Forschungsalltag.

Orte und Impressionen




Der grüne Campus bietet besonders im Frühjahr und Sommer eine angenehme Atmosphäre zum Lernen, Entspannen und Verweilen. Die Rasenflächen und das kleine Bächlein, das durch das Campusgelände fließt, machen ihn zu einem lebendigen Ort des Austauschs und der Erholung.




Das Chemiehochhaus ist nicht nur ein zentraler Standort für Forschung und Lehre in der Chemie, sondern auch das höchste Gebäude der ganzen Uni. Auf zehn Stockwerken finden sich zahlreiche Labore, in denen unterschiedliche Arbeitsgruppen forschen, sowie Seminarräume und Serviceeinrichtungen.

Auf der Dachterrasse des Flachbaus lässt sich die Sonne genießen – mit direktem Blick auf das Freiburger Münster. Eine Atmosphäre, die den Blick über den Tellerrand hinaus erleichtert.





Im Mai verwandelte sich der Bauzaun am Institut für Makromolekulare Chemie in eine kreative Leinwand. Im Projekt FancyFence @CuP, das durch den @DocProjects-Grant von GraCe gefördert wurde, setzten Promovierende gemeinsam mit einer Künstlerin ihre Dissertationsthemen im Stil von Street Art um und machten ihre Forschung auf farbenfrohe Weise sichtbar.

Der Große Hörsaal Chemie ist ein zentraler Bestandteil des naturwissenschaftlichen Campus, denn viele Grundvorlesungen finden hier statt. Der Hörsaal bietet Platz für eine große Anzahl von Studierenden und ist barrierefrei zugänglich.


Stolze 60 Jahre alt wurden die ikonischen gelben Aufzüge (*1965) des Chemiehochhauses im Jahr 2025. Das Jahr ihrer Entstehung liegt somit noch vor der ersten Mondlandung (1969) und der Einführung des Wahlrechts für Frauen in der Schweiz (1971).



Der markante Rundbau beeindruckt mit einer Decke aus den späten 1960er Jahren, deren Wabenstruktur vom inneren Aufbau menschlicher Knochen inspiriert ist. Von nur drei Stützpunkten ausgehend verzweigen sich tragende Rippen, die der Konstruktion hohe Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht verleihen.




Kunst auf dem Campus begegnet einem an vielen Ecken der Fakultät – man muss sie nur entdecken! Von Skulpturen und Gemälden über „Kunst am Bau“ bis hin zu historischen wissenschaftlichen Geräten, die selbst wie Kunstwerke anmuten. Selbst eine alte Rakete gehört zur Sammlung der besonderen Objekte, die Forschung und Ästhetik auf überraschende Weise verbinden. Schon alle abgebildeten Kunstwerke entdeckt?


Die Mensa im Institutsviertel liegt zentral auf dem grünen Campus und bietet täglich wechselnde, frische Gerichte für Studierende und Mitarbeitende. An sonnigen Tagen laden die Plätze vor der Mensa zum Speisen im Freien ein. Das aktuelle Angebot findet sich im Online-Speiseplan des Studierendenwerks.


Das Otto-Krayer-Haus (OKH) beherbergt das Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie. Lohnenswert ist ein Besuch der Gedenkwand an den Namensgeber, die sich im Erdgeschoss befindet: Otto Krayer, der in Freiburg studiert hatte, war der einzige deutsche Wissenschaftler, der sich weigerte, einen Lehrstuhl zu übernehmen, dessen Inhaber aus rassischen oder politischen Grunden entlassen worden war. Die Infotafeln im OKH widmen sich nicht nur seinem bemerkenswerten Ethos, sondern informieren auch über sein Leben, seine Forschung, seine Lehre und seinen Ruhm.